„Wege durch das Land 2011“



Ai Weiwei, Charlotte Rampling, Pierre Michon und Martin Grubinger beim Literatur- und Musikfest

Das diesjährige Literatur- und Musikfest „Wege durch das Land“ bringt die Eintracht und die Zwietracht des Menschen zu seiner Natur zur Sprache. ‹Die Welt, wie sie ist› ist voller Maßlosigkeit und Borniertheit,die den Menschen, seitdem er aus dem Wald herausgefunden hat, immer wieder an den Abgrund bringt, wenn er nicht in seinen Beobachtungen, Reflexionen und Darstellungen eine Ästhetik des Innehaltens und der Balance anstrebt. Die ausgewählten Texte, beginnend bei den althochdeutschen Zaubersprüchen über Diderots ‹Pages contre un tyran› und Voltaires Abrechnung mit menschlichen Torheiten bis zu Marlen Haushofers Exerzitium ‹Die Wand› oder Elias Canettis marschierendem Wald, entfalten dabei eine große Brisanz und zeigen, daß die Literatur der Vergangenheit ein unverbrauchtes Reservoir ist, das Erfahrungen festhält, die wir in der Gegenwart anwenden können.

Das komplette Programm findet sich auf dieser Homepage.

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