Traumhafte Nachtansichten Bielefelds


Altes Rathaus. Niederwall Bielefeld

Je mehr die Dämmerung hereinbrach, desto geheimnisvoller leuchtete die größte Stadt Ostwestfalens, Bielefeld, am Samstag in faszinierenden Farben. 42 Museen, Kirchen, Galerien und weitere kreative Kulturorte inszenierten „gewebtes Mondlicht“, „ungewohnte Klänge“, „Besinnliches“ oder auch einfach nur „anschaulich-lyrisches“. Das Wetter spielte mit und sorgte für eine zwar frische, aber angenehme Sternennacht.


Traumhaft beleuchtet: Hauptgebäude der Ravensberger Spinnerei.


Ellen Urban und Julia Staedler faszinierten auf dem Alten Markt mit Akrobatik an feinstem Leinen: „Gewebtes Mondlicht“

Sich alle Stationen, Installationen und Inszenierungen anzusehen, wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Aber 2012 wird es ganz sicher die 11. Nachtansichten geben. Dabei sein werden bestimmt auch wieder „Die Bielefelder DesHarmoniker„, deren Auftritt in Stil und Ton der „Comedian Harmonists„, jener weltberühmten Truppe, die Ende der Zwanziger, Anfang der Dreißiger Jahre des vorigen Jahrhunderts Welterfolge feierten, gelungen war. Auf dem Balkon des „Museum Wäschefabrik“ in der Viktoriastraße begeisterten sie auch noch kurz vor Mitternacht die vielen Nachtschwärmer.


Schmetterten vom Balkon der ehemaligen Wäschefabrik: DesHarmoniker

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