Herforder Ansichten

                      Goebenstraße 4-10 mit MARTa (rechts)
                Fast unwirkliche Architektur im Morgengrauen
Goebenstraße 4 – 10. Rechterhand Richtung Kirchlengern liegt das 2005 eröffnete Museum MARTHa. (Von: M(öbel) ART (Kunst) a(Architektur). Einziger öffentlicher Museumsbau des US-amerikanischen Architekten mit dem „Gespür fürs ungewöhnliche Schräge“, Frank Gehry (Z.B. „Medienhafen Düsseldorf“).
                Körperlich Sättigendes mit Museumsbesuch:   Sonntagsfrühstück
Kommt man an Alltagen in die recht kompakt gebaute alte Hansestadt mit ihren knapp 65.000 Einwohnern läßt sich auf dem interaktiven Stadtplan sehr schnell Gesuchtes finden. Insbesondere die Werksverkaufoutlets  der ortsansässigen Damen- und Herrenmodehersteller Brax, Ahlers und Bugatti ziehen viele Auswärtige  in die Stadt in der Hoffnung auf ein „Schnäppchen“.
                       Brax.  Hauptverwaltung Wittekindstraße
Direkt gegenüber dem MARTa liegt ein mächtiges, fünfstöckiges Jugendstil-Gebäude. Das  1909 gebaute Elsbachhaus.  Gebaut als Fabrik für den Herforder Hemdenfabrikanten Elsbach, früher einmal Europas größter Wäscheproduzent. Die 1848 gegründete Firma wurde 1875 als „Herforder Hemdenfabrik J. Elsbach & Co. ins Handelsregister eingetragen. Um 1914 soll sie die größte europäische Wäschefabrik gewesen sein. 1938 mußte die jüdische Familie Elsbach ihre Anteile an der Firma verkaufen. Bis zu Beginn der 60er Jahre nutzte der Herforder Bekleidungshersteller Ahlers die Räume, die 1990 unter Denkmalschutz gestellt wurden. 2002 übernahm die Stadt Herford die leer stehenden Gebäude und das Areal. 2002 wurden die 8000 Quadratmeter zu einem modernen Einkaufs- und Bürozentrum mit Restauration umgebaut.
                        Heute modernes Einkaufs- und Bürozentrum: Elsbachhaus

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