Perle am Oberlauf der Ems: Rietberg

                Blick in die herrschaftliche Einfahrt von Gut & Gestüt Rietberg.

Diese romantische Parkeinfahrt gehörte einmal zum Vollblut-Zuchtbetrieb Gut & Gestüt Rietberg. Es wurde Ende 2010 nach dem Tode 2009 von Gründer Carl-Friedrich Tenge-Rietberg geschlossen, weil die Erben kein Interesse daran hatten. Gegenüber der Einfahrt an der Rietberger Schloßallee liegt die St. Johannes-von- Nepomuk-Kapelle.

Es ist eines der bedeutendsten spätbarocken sakralen Bauwerke in Westfalen. Sie wird zwar dem bekannten Barock-Baumeister Johann Conrad Schlaun zugeschrieben, soll aber von einem unbekannten mährischen Baumeister 1747 – 1753 errichtet worden sein.

                Dieses prächtige Wappen ziert das Kuppeldach der Kapelle

Das 29.000-Einwohner-Städtchen, die ehemalige Grafschaft Rietberg mit eigenem Rechtswesen und eigener Münze, liegt idyllisch am noch schmalen Oberlauf der jungen Ems. Hier fand 2008 die erfolgreiche Landesgartenschau NRW auf 40 ha statt. Geschickt haben es die Rietberger verstanden, das Kleinod in ihrer in großen Teilen mittelalterlich erhaltenen Stadt zu bewahren und einzubinden.

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