Jetzt kann es schon mal „Plopp“ machen

Die können schon "Plopp" machen, Kastanien

Gehören Sie zum Typ, dem die Mama immer sagte: „Pass auf, daß dir keine Kastanie auf den Kopf fällt“. Dann können Sie das jetzt überlesen. Allen anderen aber sei gesagt: „Sie fallen bereits von oben aus den großen alten Bäumen mit den großen Blättern“.  Wollen Sie also keine Kastanie in den offenen Mund oder auf den Kopf bekommen, derartige reich behangenen Bäume etwas weiträumig umlaufen. Aber optisch sehen sie einfach Klasse aus, die glänzenden Dinger, mit denen Kinder lustige Figuren bauen. Dieses Prachtexemplar zeigte sich vor  dem Wasserschloß Tatenhausen, wo es reichlich davon gibt.

Hat ihr "Plopp" schon hinter sich: Kastanie vor Schloß Tatenhausen

 

Gütersloh hat auch schöne Ecken

Am alten Kirchplatz Gütersloh

Viel alte Substanz gibt es in der Kreisstadt Gütersloh nicht zu sehen. Der Kirch- ring „Am alten Kirchplatz“ rund um die Apostelkirche ist mit seinem Mix aus Fachwerkhäusern und klassistischen Bauten aber durchaus sehenswert und fast vollständig restauriert.

Am Kirchring Gütersloh
Alt trifft Nachkriegsbauten

Es ist eben wie in vielen Städten und Orten in der Region: Ein Mix aus alten, meist restaurierten Fachwerkbauten und gleich daneben relativ seelenlose Nachkriegs-architektur. Dennoch ist Gütersloh bei weitem nicht „so häßlich“, wie es viele behaupten. Es gibt viel Grün und ganz viele Kirchtürme. Sicher halten sich zu anderen Zeiten mehr Leute in der „Ducktailbar“ des renommierten Parkhotels auf und genießen den Blick auf einen angelegten Garten mit Teich und dessen Ruhe.

Ducktailbar im Parkhotel Gütersloh
"Die Bohne" ist auch im Urlaub

Cafés und Restaurants machen den gleichen verwaisten Eindruck wie die gesamte Innenstadt. Es ist eben Urlaubszeit. In Städten mit viel Industrie wie Gütersloh und einem der großen Medienkonzerne der Welt bleiben die Bürgersteige dann eben noch länger hochgeklappt als sonst schon. Da locken auch die reduziertesten Karstadt-Angebote im Anblick von Martin-Luther-Kirche und Berliner Straße wenig.

Wir hatten es ja schon geschrieben: Gütersloh hat auch schöne Ecken. Man muß sie vielleicht nur  etwas länger suchen als in anderen Orten der Region.

Deppendorf?

Deppendorf. Ortsteil von Bielefeld-Dornberg

Kaffeezeit. 16:15 Uhr. WDR-Fernsehen. Moderator René Riche hält in der Sendung „Daheim & unterwegs“ ein Bild des Leiters des ARD-Hauptstadtstudios Ulrich Deppendorf (kommt aus Essen und stellt wahnsinnig „investigative“ Fragen an die Politiker in Berlin) in die Kamera. Aber um den ging es eigentlich nicht sondern um den Namen „Deppendorf“. Den trägt auch der Bielefeld-Dornberger Stadtteil. Genauer heißt er ja Niederdornberg-Deppendorf.  Gesucht werden bis zum 12. August vom WDR die „20 lustigsten Ortsnamen in NRW“. Siehe da, Deppendorf gehört dazu. Gegen Habenichts, Witzhelden & Co. sollte Deppi aber Chancen haben. Eingesessene Deppendorfer haben sich übrigens in ihrem 1400-Seelen-Örtchen mit dem Namen eingerichtet, winken freundlich, wenn man von Niederdornberg auf dem Weg nach Werther hindurchfährt und  sind alles andere als „deppig“. Schließlich leitet sich Deppendorf keineswegs von „Deppen“ ab sondern von Dedmaring.

.Am Montag 1. August stellt „Daheim & unterwegs“ Deppendorf ab 16:15 Uhr in einem Bericht vor. Sie wollen für das Dörfchen abstimmen? Das geht hier.

Mais geht in die letzte Phase

Maisanbau in OWL

Der Mais ist in diesem doch eher feuchten und kühlen Sommer hier in OWL offensichtlich höher gewachsen und geht jetzt in seine letzten Reifewochen. Auch die Anbaufläche ist – bedingt durch den Ausbau der Biogasanlagen – noch größer geworden. Viele Landwirte gehen dazu über, um Monokulturen zu vermeiden, andere Flächen mit Mischsaaten oder Wildblumenfeldern zu belegen. Diese „Bunten Felder“sollen der „Verspargelung“ der Landschaft durch Maisstangen entgegenwirken. 2010 wurden in Deutschland laut Bundesagrarministerium schon 530 000 Hektar Mais zur Energiegewinnung angebaut. Tendenz steigend.

Pralle Futtermaiskolben

 

Hochsommer. Herbstlich.

Hochsommer. Herbstlich

Montag beginnt der August. Kalendarisch Hochsommer. Aber auf den vielen schönen Plätzen in Städten und Gemeinden der Region sieht es eher nicht nach „draußen sitzen“ aus. Biergärten und Freibäder klagen über zu wenig Besucher und nicht jedem macht der Besuch der vielen sommerlichen Volksfeste im „Friesennerz“ Spaß. Vielleicht bekommen wir aber einen milden Herbst, der uns entschädigt? Der „Deutsche Wetterdienst“ hat sich hier mal Gedanken zu unserem Sommer 2011 gemacht.