Holler

Schwarzer Holunder

In Österreich sagt man „Holler“ zu unserem Holunder. In Norddeutschland oft auch „Flieder“. Überall aber gehen die Früchte der Gattung Sambucus nun in ein tiefes, dunkles, reifes Fastschwarz über. Zeit für Sammler, die wild an vielen Waldrändern wuchernden Büsche zu plündern und die Früchte zu verarbeiten. Da sie in rohem Zustand eine gewisse Giftigkeit besitzen, ist Kochen angesagt. Apotheker erklären die wunderbare Wirkung des Holler so:

Holundersaft und die Holunderbeeren, aber auch Tees aus Rinde und Blüten-ständen sind ein bewährtes Hausmittel gegen Erkältung, Nieren- und Blasen-leiden sowie zur Stärkung von Herz und Kreislauf. Die Wirkung beruht auf  dem in den Früchten mit 180mg/kg reichlich enthaltenen Vitamin C sowie Vitamin B, Fruchtsäuren, ätherischen Ölen, Flavonoiden und vor allem dem farbgebenden Anthocyan. Dieses Antioxidans schützt die Zellmembranen vor Veränderungen durch freie Radikale und verlangsamt so den Alterungsprozess der der Zellen des menschlichen Konsumenten. Bekannt ist sind auch entzündungshemmende und dadurch schmerzlindernde und fiebersenkende Effekte.

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