Spökenkieker von Harsewinkel

Ein Spökenkieker. Hier vor dem Rathaus von Harsewinkel

Ein Spökenkieker? Der eine sagt, das sei ein Likör aus Rietberg, nach dessen kräftigem Genuß man „spökenkieke“.  Nicht so dem geistigen Genuß Zugetane in unserer Region bezeichnen so Menschen, die laut Duden:

  1. (norddeutsch) Geisterseher; Hellseher
  2. (umgangssprachlich scherzhaft oder spöttisch) grüblerischer, spintisierender Mensch

sind. Spinner? So kraß sehen die das in der Stadt Harsewinkel nicht und haben einem aus der Gilde ein Denkmal vor das Rathaus gesetzt. So hat ihn Bürger-meisterin Sabine Amsbeck-Dopheide jeden Tag im Blick, wenn sie das Rathaus betritt. Ein kurzer Blick nach rechts. St. Lucia mit ihrem prägnanten Glockenturm steht noch. Der Verkehr schlängelt sich wie immer durch die Münsterstraße.

St. Lucia in Harsewinkel

24000 Einwohner hat die Stadt an der Ems, die das ländliche Umfeld an der Grenze zwischen Münsterland und Ostwestfalen ebenso schätzen wie mittlere und große Unternehmen, die dort ihren Standort haben. Wie z.B. der Landmaschinen- bauer Claas. Oder die Wurstwarenfabikanten Windau und Eggelbusch. Land- schaftlich gehört die kleine Stadt schon zum Münsterland, liegt aber im Kreis Gütersloh.

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