Sex and the city

Sowas hatte ich im Hinterkopf

Schon auf dem Weg runter von „Villa Bozi“ (Cornelia Delius, die aber zu dem Thema auch wenig zu sagen hatte)  runter in die Bielefelder Obernstraße ärgerte ich mich. Wie kann ich dusselige Kuh bloß eine solche Wette eingehen? „Jede Wette, Du verlierst die Wette“ hatten sie noch gesagt. Dabei ging es lediglich darum, in Ostwestfalen-Lippes größter Stadt, Bielefeld, einen „Hauch Sex “ digital zu bannen. Sozusagen ein „Sex in the city“ light auf „ostwestfälische Art“. Was wir schönerer Teil der Gesellschaft begeistert auf dem Bildschirm verfolgten,  was wir an Carry Bradshaw, Charlotte York, Samatha Jones und Miranda Hobbes so verrückt-abgefahren fanden, das kann und will sich in Ostwestfalen-Lippe und seinen größten Städten Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Detmold, Lemgo, Herford oder Höxter nicht einstellen. Ok. Ich habe es eingesehen. Ich habe die kleine Lektion gelernt. Aber ein paar Bilder zeige ich doch.“ Mr. Big“ war natürlich nur vom körperlichen Umfang her „auf der Gass“. Aber gesehen habe ich ihn ein paar Mal. Mit und ohne Maurerdecolletté.

Carry Bradshaw in Ostwestfalen-Lippe bei Finke?

Bei allem Respekt vor der weiblichen schreibenden Zunft. Ich wüßte keine hier, die solch eine Rolle auch nur im Ansatz des kleinen Zehs verkörpern könnte.

Nichts mit „Sex in the city“ bei Knigge auf der Bahnhofstraße
Auf dem Weg in die Innenstadt verschwommen. Aber chic
Nur Guckerinnen. Aber keine Protagonistinnen
Schon chicer. Aber nicht NY
Oder diese „Royal Biederness“?

Fällen Sie Ihr Urteil. Oder legen Sie eine DVD mit Carry B. ein. Vielleicht wollen wir ja hier gar nicht so sein wie die verrrückten Weiber von New York?

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