Weißer Garten – Aralie

Jürgen Hahn            Ostwestfalen-Lippe             living in owl
Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Die japanischen Angelikabäume (Aralia elata) werden auch Teufelskrückstöcke genannt. Sie sind ursprünglich beheimatet in Russland, China, Japan und Korea, wo sie Wuchshöhen von bis zu 10 m erreichen. In unseren Breiten werden die Pflanzen, die eigentlich weder Baum noch Strauch sind, ungefähr 5 m hoch. Die Blätter, die im Sommer grün sind, nehmen zum Herbst hin eine gelb-orange-Färbung an. Im August/September entwickelt die Aralie große weißgelbe Blütenrispen, eine schöne Bereicherung für den weißen Garten. Im Laufe des Herbstes verwandeln sich die Blüten in schwarze Beeren und dienen als Vogelfutter. Die Rinde ist mit kurzen Dornen versehen, die dem Stamm ein echsenartiges Aussehen verleihen.

Aralie               Ostwestfalen-Lippe                 living in owl
Üppige Pflanze für den weißen Garten - die Aralie

Steckbrief Aralie:

Pflanzenname lateinisch: Aralia elata
Pflanzenfamilie: Araliaceae
Wuchsform: mehrstämmiger Großstrauch, ausladend bis schirmförmig
Blüte: auffällige große cremeweiße Rispen
Blütezeit: August bis September
Boden: mäßig sauer bis mäßig kalkhaltig, nährsstoffreich
Kübelbepflanzung: nicht geeignet
Pflege: trockenheitsverträglich, keine Staunässe
Schädlinge: nicht bekannt
Schnitt: schiefe oder quer wachsende Äste im Winter herausschneiden
Standort: bevorzug volle Sonne, verträgt aber auch Halbschatten
Vermehrung: Wurzelteilung oder Schnittlinge von herausragenden Wurzeln
Winterhärte: gut
Wuchshöhe: 4 – 5 m
Bemerkung: Ausläuferbildend

Aralie              Ostwestfalen-Lippe                  living in owl
Wunderschön - die Aralie mit ihren cremeweißen Blütenrispen

3 Gedanken zu &8222;Weißer Garten – Aralie&8220;

  1. Hallo gartenexperte,

    ich bin stolzer besitzer einer solchen schönen Araalie.
    Lieder ist in diesem Jahr meine Freude sehr getrübt. Die Aralie welche im Letzen Jahr noch inn vollster praacht stand wirkt dieses Jahr wie vertrocknet. Einige Äste habe lkeien Treibe. Der Haupstamm der schon wie ich vermute seit den 60 gern in dem GArten steht ist am Spamm mit eingen kleine Trieben versehen. der Kopf ist kahl als wenn er trocken ist. Ein andere nebentrieb zeigt in unteren Bereich einen weißnen Plilz. sowie Moos. Auch der Hauptstamm ist auf einer Seite mit Moos teilweise bedeckt.
    Können sie mir einen Tip gebe wie ich die Aralie retten kann?
    Wenn sie mir eien Email adresse mitteilen kann ich Ihnen auch gerne Fotos zusenden.
    Danke

    1. Hallo Markus Tebroke,
      normalerweise bleibt die Aralie elata von Krankheiten und Schädlingen verschont.
      Sie wächst am besten auf einem fruchtbaren, neutralen – alkalischen Boden der mäßig trocken bis feucht sein sollte. Der beste Standort ist sonnig bis halbschattig.
      Der Schaden bei ihrer Pflanze könnte folgende Ursachen haben:

      Bodenverdichtung. Abhilfe: Um den Stamm herum großflächig häufig mulchen.
      Bodenübersäuerung. Kalk einarbeiten.
      Staunässe. Drainage um den Wurzelbereich.
      Wurzelfäule. untersuchen,keine guten Aussichten auf Besserung.
      Überalterung. Starker Rückschnitt regt Neuaustrieb an.

      Auf jeden Fall sollten sie alle trockenen und von Pilz befallenen Teile der Pflanze herausschneiden und zur Vorsorge einen Ausläufer abstechen und einpflanzen. Sollte sich der Zustand verschlechtern und keine Besserung eintreten, können sie sich an der schnellwüchsigen jungen Pflanze erfreuen.

      Viel Erfolg bei der Therapie wünscht
      Jürgen Hahn

  2. Hallo Herr Tebroke,

    ich habe Ihre Frage an unseren Experten weitergeleitet und er wird sicher in Kürze antworten.

    Beste Grüße

    Petra Zreik

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