Vergesst den „Indian Summer“

Weit schweift der Blick.....
...bis zur Hünenburg und Johannesberg über den Bahnhof Brackwede

Man hat beim VolvoPeugeotLandRover-Häuptling Markötter einen weiten Blick über den Landstrich OWL, der jetzt dem so gerühmten „Indian-Summer“ an der Ostküste der USA so gewaltig Konkurrenz macht. Dagegen hat der Markötter einen neuen Land Rover Evoque vor die Rückseite seiner Niederlassung an der Artur-Ladebeck-Straße gerollt. Aber die Leute  benutzen seinen Standort eher, um den grandiosen Farbenzauber unserer Wälder zu betrachten.

Markötters neuer Land Rover Evoque

Die Natur malt Traumbilder

Wesertraum am frühen Morgen

Maler der deutschen Romantik wie Caspar David Friedrich oder Philipp Otto Runge haben zu ihrer Zeit  versucht, die Natur metaphysisch-transzendent zu malen und dadurch zu überhöhen.

„Warum, die Frag’ ist oft zu mir ergangen, wählst du zum Gegenstand der Malerei so oft den Tod, Vergänglichkeit und Grab? Um ewig einst zu leben, muss man sich oft dem Tod ergeben.“

Es ist wohl jene melancholische Stimmung, von der die eher introvertierten Maler jener Zeit inspiriert wurden. Natur war für sie der „Spiegel innerer Empfindungen“.

Wie hätten sie wohl an diesem letzten Oktobermorgen die nebelverhangene Weser bei Minden gemalt?

Der japanische Garten im Herbst

Japanisches Symbol: Steinlaterne

Der seit 2003 bestehende Bielefelder japanische Garten zeigt im Herbst ein anderes Gesicht als im Frühjahr und Sommer. Ein Teil der Gehölze erglüht jetzt in flammendem Rot. Wunderschöner Kontrast zum sorgsam geharkten Grau der Wasser sym- bolisierenden  Kiesfläche.

Wunderschöner Anblick von der erhöhten Warte

Japanischer Garten
Quellenhofweg 125
33617 Bielefeld

Süsses oder Saures?

Süsses oder Saures? Seien Sie heute an Halloween auf der Hut!

Die Geschmäcker bezüglich Halloween gehen weit auseinander  und teilen die Ansichten der Menschen auch hier in OWL über den aus Amerika stammenden Brauch mit den manchmal deftigen Zügen. Wer es mal ausprobieren will, kann sich ja in die Alte Schmiede in Steinhagen begeben und dort am „Halloween-Menü“ teilnehmen. Das stellt sich dann so zusammen:

Halloween-Buffet der "etwas anderen Art"

Man kann aber auch Fenster und Türen geschlossen halten. Die Autos einsperren und das Licht ausschalten. Wie´s eben beliebt.

Maler des Lichts und der Frauen – Redzep Memisevic

Bad Salzuflen – Nähe Kurpark. In einem schönen alten Haus lebt und arbeitet Redzep Memisevic (74). In Belgrad geboren und dort an der Kunstakademie studiert, führte ihn ein Stipendium zunächst für ein Jahr an die Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler von Professor Karl-Otto Götz. Er lernte seine zukünftige Frau Antje kennen und verlängerte sein Stipendium um ein weiteres Jahr.

Redzep Memisevic in seinem Atelier

„Meine frühen Werke habe ich in dunklen Farben gemalt. Aber als ich geheiratet habe, wurden die Farben schon heller und mit jedem Kind immer fröhlicher“, erzählt Memisevic.

"Vor dem Ausgehen" Öl auf Leinwand

Nach dem Ende seines Studiums wohnte er zunächst in Schleiden, wo er als Kunsterzieher an der dortigen Realschule arbeitete. Schon bald zog er mit seiner Familie nach Bad Salzuflen, „weil meine Frau Wilhelmshavenerin ist, und wir es näher zu ihren Eltern haben wollten“. In Bad Salzuflen war er bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 am Gymnasium Aspe als Kunsterzieher tätig. „Die Arbeit mit den Kindern hat mir sehr viel Freude gemacht. Und es ist ein großes Glück, dass ich mich immer der Kunst widmen konnte. Morgens in der Schule und nachmittags in meinem Atelier.“

"Im Interieur" Öl auf Leinwand

Ein Füllhorn an Bildern breitet sich vor dem Betrachter aus. Immer sind es Frauen, mädchenhaft, mit sich auflösenden Konturen wie in einem flüchtigen Traum. „Frauen male ich, und nicht die Männer, weil die Frauen durch ihre Kleider, ihre Art, sich zu schmücken, zu frisieren und zu schminken, viel mehr Möglichkeiten ergeben für Farbe. Männliche Gestalten sind da doch eher langweilig. Bei den feinen Farben und Übergängen kann ich doch keinen Holzfäller malen.“ erklärt er schelmisch lächelnd.

"Das geschmückte Denkmal", Öl auf Leinwand

Ebenfalls wunderschön anzusehen sind die Akt-Aquarelle, die der Künstler mit wenigen treffsicheren Pinselstrichen, beinahe spielerisch zu Papier bringt. Auch hier sind die Figuren nicht durchgearbeitet, lassen also Raum für persönliche Auslegungen.

Weiblicher Akt, Aquarell

Ruhestand? Sicher nicht. In seinem Kopf sind noch zu viele Bilder, die gemalt werden wollen. „Ein spezielles Lieblingsbild habe ich nicht, ich mag eigentlich alle“. Das verwundert nicht.

Redzep Memisevic ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstler und des Lippischen Künstlerbundes sowie Gründungsmitglied der Bad Salzufler Künstlervereinigung „Das Fachwerk„. Was tut er, wenn er nicht malt? „Ich spiele leidenschaftlich gern Schach und war auch schon einige Male Stadtmeister. Außerdem habe ich vor kurzem Türkisch gelernt, weil ich es liebe, im Türkeiurlaub mit den Menschen Tee zu trinken und mich dabei mit ihnen in ihrer Landessprache zu unterhalten.“

Wer mehr über diesen außergewöhnlichen Künstler erfahren möchte, kann den zu seinem 70. Geburtstag erschienenen und von der Kulturagentur des Landesverbandes Lippe herausgegebenen Bildband im Buchhandel oder bei amazon erwerben.

Bildband "Memisevic"

Kontakt:
Redzep Memisevic
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-12642
E-Mail: memisevic@gmx.de
Homepage: http://www.memisevic.de/ und http://www.akt-aquarelle.de/home.html