Herbstliches Bad Driburg

Ob hier Hölderlin 1796 Franz Liszt lauschte?

Natürlich kann der Dichter und Lyriker Friedrich Hölderlin 1796 Franz Liszt nicht in der Konzertmuschel des Gräflichen Parks in Bad Driburg gelauscht haben.  Schließlich wurde der damalige Musikstar ja erst 1811 im Burgenland geboren. Aber wenn man mitten im Ensemble vor dem 1796 erbauten Hölderlin-Haus steht, kommen einem schon einmal solche Gedanken. Schließlich weht der Mantel der Geschichte im gräflichen Heilbad derer von Sierstorpff häufig und nicht nur an solch einem windigen Herbstttag.
1796 war Friedrich Hölderlin in Bad Driburg zur Kur und wohnte in diesem Haus

Dabei haben Gräflicher Park und Gesamtensemble ohnehin ihren ganz eigenen Charme, der sich nicht an der Großartigkeit des Bad Oeynhausener Parks mit dem ehemaligen Spielcasino orientiert sondern eher eine „westfälisch-bodenständige Fach- werksprache“pflegt.
Trotz der Sonne verlieren sich nur wenige Besucher im herbstlichen Park

Die unaufdringliche Gepflegtheit der weiträumigen Anlage in Bad Driburg hat viele Blickwinkel, die besonders landschaftlich und architektonisch reizvoll sind.
Westfälisches Fachwerk im Gräflichen Park

Eine eindrucksvolle Homepage vermittelt den Charme und die Highlights des kleinen Heilbades. Marcus Graf von Oeynhausen-Sierstorpff und seine Frau Annabelle – der Graf und die bürgerlich Geborene – haben dem beschaulichen 20.000-Einwohnerstädtchen im Kreis Höxter wieder einen Hauch Glanz verliehen. Man liest heute nicht nur in der lokalen Presse, was im Gräflichen Park läuft und geboten wird, auch die Hochglanzblätter haben ein Auge auf die von Sierstorpffs.
Die 20 Kilometer von Paderborn fuhren sie locker offen

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