Altbrotsprit kann Autos antreiben

Aus Brotabfällen kann Bioethanol gewonnen werden und Autos antreiben

1970 wurde an der Hochschule OWL der Fachbereich „Lebensmitteltechnologie“ be- gründet, der heute „Life Sciences“ heißt. Diese „Lebenswissenschaften“ sind neue wissenschaftliche Disziplinen, die sich teilweise überschneidend mit den Randbereichen der Molekularbiologie, Biochemie, Medizin, Pharmazie und Bioingenieurwesen beschäftigen.

Bisher wird Bioethanol für Kraftstoff oder Produkte der Pharma- und Kosmetikindustrie meist aus Weizen und Zuckerrüben gewonnen. Der 35 jährige Timo Broeker ist Forscher im Institut für Lebensmitteltechnologie NRW der Hochschule OWL in Lemgo. Er hat bei seinen Forschungen herausgefunden, wie gut sich auch aus Altbrot das umweltfreundliche Bioethanol gewinnen lässt.

Über 600.000 Tonnen Altbrot aus dem Handel (Retourenware), aus Fehlproduktionen und Produktionsresten fallen jährlich in Deutschland an. Daraus liessen  sich rund 130.000 Kubikmeter Alkohol, also Bioethanol, herstellen, sagt Broeker. Er fand es durch  Kleinversuche im Labor von Professor Jan Schneider und in einem Großversuch in der Brennerei Rockstedt in Hannover mit 10,4 Tonnen Altbrot heraus. Im Schnitt kann man 240 Milliliter Alkohol aus einem Kilogramm Brot gewinnen, ergaben die Versuche. Auch aus anderen stärkehaltige Lebensmitteln wie Reis, Salzstangen, Kuchen oder Cerealien lässt sich Bioethanol produzieren.

 

Polo-Galopp in Wendlinghausen

Snow-Polo (Bild: Frédéric de Goldschmidt www.frederic.net. GNU-Lizenz 1.2)

Auf Schloss und Gut Wendlinghausen der von Rhedens ist ja das ganze Jahr über etwas los. Was sie für den 10. und 11. Dezember zum Weihnachtsmarkt in Dörentrup aber planen, gab es bisher nicht:  Ein Snow-Polo-Turnier, wie es das sonst nur in Kitzbühel und St. Moritz gibt. Damit das JAB Anstoetz Arena Snow Polo Masters auf der 1000 qm grossen Arena Schlosswiese auch auf Schnee laufen kann, werden Lkws rund 350 Kubik- meter Schnee aus der Skihalle in Bispingen heranfahren.

Auch Schauspieler Heino Ferch ist mit seiner Ehefrau Marie Janett angekündigt. Sie spielt in einer der vier Mannschaften.

Die Premium Deluxe-Karte kostet 40Euro (inkl. überdachtem Sitzplatz, Speisen und Getränken und dem Eintritt Weihnachts-Schlossfest)

Hier ist der Link in den Kunstschnee.

Heute Morgen halb zehn in OWL

Der letzte Novembertag. Ein Sonnenmeer überstrahlt die Hünenburg

Der 30. November. Ein Tag, bevor wir das erste Türchen des Adventskalenders öffnen. Die Wetterfrösche sind aus dem Häuschen. Angeblich wird aber ab Morgen der Regenschirm zum ständigen Begleiter.

Das Naturbad Brackwede

Herbstlich liegt das Naturbad im Licht. Das letzte Laub auf den Bäumen ringsum signalisiert uns die Jahreszeit. Auf dem nahe gelegen Spielplatz wartet der hölzerne Schwebebalken allerdings vergebens auf junge Besucher.

Schwebebalken in Ruheposition

Nur mal zur Erinnerung: Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir das in OWL.

WDR-Servicezeit untersuchte auch „Nimm 2“ von Storck aus Halle

WDR-Servicezeit hat auch "Nimm 2" von Storck untersucht

„Nimm2“, „Capri-Sonne“, „Kinder Riegel“ – die Supermarktregale sind voll mit Produkten speziell für Kinder. Unter Kinderlebensmittel fallen spezielle Produkte für Kinder ab einem Alter von drei Jahren, die deren typische Essens- und Geschmacksvorlieben ansprechen.

So beginnt ein Bericht der abendlichen WDR-Servicezeit  mit Yvonne Willicks, die zur Zeit die „Mogelpackung des Jahres“ per Inernet-Abstimmung sucht. Namentlich genannt wird auch ein Erzeugnis unseres großen Herstellers Storck aus dem westfälischen Halle: „Nimm 2“. Laut Werbung sollen diese Fruchtbonbons „wertvolle Vitamine“ enthalten und dank „leckerem Fruchtsaft“ besonders gesund sein. Laut WDR enthielten diese Bonbons aber tatsächlich 71,6 Prozent Zucker und lediglich 1,3% Fruchtsaftkonzentrat. Natürlich brechen wir von „Living in OWL“ nicht nicht den Stab über unseren hiesigen Unternehmen. Wenn Sie es aber per Voting machen wollen, ist hier der Link zur Abstimmung.

„Toskana“ Lippe?

Toskana. Das fällt uns dazu ein neben dem guten Essen und Wein

„Toskana Lippe“? Nun, wenn man hört, daß Architekturstudenten die vier historischen Altstädte der lippischen Gemeinden Lügde, Horn-Bad Meinberg, Schieder-Schwalenberg und Blomberg untersucht haben, wie sie sich zu Feriensiedlungen weiterentwickeln lassen, kommen natürlich Gedanken an das, was die Toskana ausmacht. Aber darum geht es nicht in unseren dichten heimischen Wäldern. Vorbild ist die wunderschöne Region in Italien, wenn es um die Verbesserung von Wanderwegen und das Anlegen von Parks geht.

Hätte Heidi doch mehr Zeit ….

Die hohe Kunst des Schreibens

Gesehen hatten wir ja schon häufiger, wie virtuos die Mindenerin Heidi Pfleiderer mit Papier und dessen Beschriftung umgehen kann. Hätten wir nicht so große Mengen an Weihnachtsgrüßen, wir würden hierhin in Minden fahren und sie schreiben lassen….