Europas "Hauptstadt der Barmherzigkeit"

Am Fuße der Ortschaft Bethel: Das alte Pförtnerhaus

„Gesund oder krank, behindert oder nicht – in Bethel
sind wir davon überzeugt, dass alle Menschen in ihrer
Verschiedenheit selbstverständlich zusammen leben,
lernen und arbeiten können. Seit 140 Jahren setzen
sich die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel für
alle ein, die auf Hilfe, Unterstützung oder Assistenz
angewiesen sind“, heißt es auf der Homepage der
v. Bodelschwingschen Stiftung.

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen in Bethel („Haus Gottes“), jenem Bielefelder Stadtteil Gadderbaum,  entwickelten sich aus einem Heim für epilepsiekranke Menschen. 1867 wurde es von der Inneren Mission in Bielefeld gegründet, um den „Anfallskranken“ in einer Zeit, die leistungsschwächere Menschen zunehmend ignorierte, eine neue Heimat zu geben. Erster Anstaltsleiter in Bethel war Friedrich Simon, dem 1872 jener Friedrich von Bodelschwingh folgte, der Bethel entscheidend prägte. Unter seiner Leitung – und der seiner Nachfolger – entwickelte sich Bethel zum größten diakonischen Unternehmen nicht nur in OWL Ostwestfalen-Lippe sondern in ganz Europa.
Eng bebaut: Bethel

Bethel ist zwar immer noch in vielen handwerklichen Bereichen autark mit eigenen Betrieben, ist aber heute weitaus weniger vom übrigen Bielefeld „abgeschottet“ als es einmal war. Wer sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Ortschaft mit ihren vielen Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen begeben will, kann dieses PDF hier herunterladen.

Blog per E-Mail folgen

Aktuelle Artikel

Menü schließen