Rauhnächte

Sie haben gerade angefangen. Zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar gibt es die zwölf so genannten Rauhnächte. Gemeint sind die letzten sechs Nächte des alten und die ersten sechs Nächte des neuen Jahres, in denen zu früheren Zeiten und vielleicht auch noch heute geheimnisvolle Rituale abgehalten wurden und werden. Der Name „Rauchnächte“ kommt einerseits vom Räuchern, mehr aber noch von rauh – den wilden, haarigen Dämonen, die in diesen Nächten ihr Unwesen treiben sollen. In all diesen Nächten sind die Geister besonders aktiv und tapfere Menschen ziehen hinaus, um die bösen von ihnen zu vertreiben.
Der Abergläubische wäscht in dieser Zeit keine Wäsche, verreist nicht, backt nicht, fegt nicht, dreht kein Rad (früher durfte man also nicht spinnen) und verrichtet keine schweren Arbeiten.
Diese sagenumwobenen Nächte sollen für Orakelspiele aller Art besonders geeignet sein. Wer möchte nicht wissen, was das neue Jahr uns beschert?

Geheimnisvolle und sagenumwobene Rauhnächte

Wer mehr über die Rauhnächte wissen möchte, schaut hier:
Rabenbaum
Wikipedia

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