Vamos

Unter den Strassen des Oberzentrums: der neue Vamos (Pressebild: moBiel)

Vamos heißt er, hat dicke Backen und ist nach Auskunft jüngerer Bielefelder „Testpersonen“ ziemlich schnell im Anzug. Zwar war die erste neue StadtBahn schon seit Mitte des Jahres an moBiel geliefert worden. Aber dann gab es noch vorbereitende Arbeiten, Prüfungen und Fahrerschulungen. Jetzt geht die Diskussion um die Höhenunterschiede zwischen Bahn und Bahnsteigen. Die Technik arbeitet an der Anpassung, aber eine gewisse Unruhe unter den zu Befördernden ist hörbar. Ältere Menschen und Rollstuhlfahrer haben da schon Probleme. Zumal es ja noch keine Stadt gibt, wo schon Erfahrungen mit Vamos liefen.
Der Vamos ist mit 34 Metern rund sieben Meter länger als die bisherigen StadtBahn- Wagen und hat so genannte »Pausbacken«: Oberhalb der Bahnsteigkante ist das Fahrzeug breiter als die Vorgänger. Damit bietet er deutlich mehr Fahrgästen Platz. Die Schienen- flitzer haben Klimaanlage für Fahrer und Fahrgäste und TFT-Doppel- bildschirmen, auf denen Zielhaltestelle, Linienverlauf und die Anschlüsse an der nächsten Haltestelle angezeigt werden.
Gebaut wurde Vamos vom Herstellerkonsortium Vossloh-Kiepe/Heiterblick. In Leipzig baute Heiterblock Wagenkästen und Drehgestelle. Im Anschluss daran sorgten die Mitarbeiter von Vossloh-Kiepe in Düsseldorf für die elektrische Ausrüstung der StadtBahnen.
Bielefeld bekommt nach und nach 16 Vamos-Einheiten.

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