MINT. Die „Farbe“ der Schulasse im Kreis Gütersloh

Dr.-Ing. A. Kaimann (pro MINT GT) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT)

Wer gute Noten in Mathe oder Technik, Werken oder Naturwissenschaft hat und sich auch in seiner Freizeit für diese Themen interessiert, hat beste Chancen „MINT-Ass 2012“ zu werden. Zu diesem Wettbwerb ruft das zdi-Zentrum pro MINT GT Kreis Gütersloh jetzt zum zweiten Mal naturwissenschaftlich-technisch interessierte Schülerinnen und Schüler  der Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen oder Gymnasien aus den Jahrgangsstufen 8 bis 10 beziehungsweise der Einführungsphase. Den Erstplatzierten aus den Jahrgangsstufen winken spannende Geld- und Sachpreise. Die besten 30 aus allen drei Jahrgangsstufen dürfen sich auf einen erlebnisreichen MINT-Tag freuen. Zu den MINT-Fächern zählen Technik, Werken, Informatik, Mathe, Biologie, Chemie und Physik. Bewertet werden die Bewerbungen der Kandidaten von einer Fachjury, die sich aus Experten aus Wirtschaft, Hochschule und MINT-Beauftragten aus dem Kreis Gütersloh zusammensetzt.

Einsendeschluss ist der 9. März 2012. Den Fragebogen gibt es im Internet unter www.pro-mint-gt.de zum Herunterladen. Der ausgefüllte Fragebogen wird zusammen mit einer Kopie des Halbjahreszeugnisses 2011/12 per Post oder e-Mail an Dr. Andrea Kaimann geschickt. Weitere Informationen gibt es bei Dr.-Ing. Andrea Kaimann, Tel.: 05241/85 10 91 oder per Mail andrea.kaimann@pro-wirtschaft-gt.de

Eine Mindener Ansichtskarte von 1898

Alte Postkate von 1898: Der Mindener Bahnhof mit Dampfloks

Es gibt immer wieder Ideen, die interessant sind und die Vergangenheit vieler Menschen berühren. Auch hier in OWL. 1995 gründeten Dusan Bartko und Ondre Reher in Halle/ Saale ein Handelsgeschäft als GbR für Möbel und Kleinantiquitäten, aus dem  2008 eine OHG wurde. Von Beginn an engagierte man sich aber auch im Bereich „alte Ansichts- karten“.  Durch viele Sammlerbörsen, Antikmärkte und Kontakte zu Sammlern sammelten die Gründer Erfahrungen und sind inzwischen das umsatzstärkste Unternehmen im Bereich alter Ansichtskarten. Mitte 2000 ging der Onlineshop für alte Ansichtskarten www.ansichtskartenversand.com online, den inzwischen über 20.000 Kunden nutzen. Im Januar 2003 zog die Bartko-Reher OHG komplett von Halle/Saale nach Berlin (Linienstr.156, 10115 Berlin. Telefon: +49 30 21232414  Telefax: +49 30 21232414
E-Mail: info@ansichtskartenversand.com) um. Die auf dem Screenshot oben gezeigte Ansichtskarte des Mindener Bahnhofs von 1898 ist nur eine von über 800.000 Karten im Bestand.

Vom heimischen Gemüse

Es ist Spargelboden in der Patthorst. Hier gehts zu Krügers Feld

Es ist noch früh an diesem eisigen Endjanuartag in der an Wald, Wild und Wiesen reichen „Patthorst“, dem Naherholungsgebiet nahe Steinhagen. Wir lassen Schloß Patthorst links liegen und  biegen bei der Tischlerei Klemp & Schlichting in den schmalen Privatweg ein. Noch sieht man dem romantisch gelegenen Spargelfeld des  Brackweder Spargelhofes der Familie Krüger nicht an, was da vom 1. April an (so es warm genug ist) bis 24. Juni in der Saison aus dem Boden sprießt.

Noch tut sich nichts auf dem Spargelfeld

Am Horizont liegen die schwarzweißen Planen bereit, mit denen die Reihen des Feldes abgedeckt werden und entweder die Sonnenwärme sammeln und oder reflektieren.Bei der Hepro GmbH in Rheda-Wiedenbrück dagegen herrscht schon emsige Geschäftigkeit. Werden doch bei den Erfindern der Spargelschälmaschine –   Siegfried Hennemeier und Christoph Protte – Maschinen gewartet, auf den neuesten Stand gebracht und Neumaschinen der HSM-Reihe ausgeliefert.

Wir freuen uns wie Millionen Liebhaber des „königlichen Gemüses“ auf die Saison und viele schöne Rezepte von guten Restaurants der Region.

Maulwurfshügel

Maulwurfshügel en masse

Zur Zeit sieht man auf Wiesen, Weiden, Gärten und an Waldesrändern jede Menge Maulwurfshügel. Nun wollen die kleinen Jäger der Unterwelt nicht unbedingt alle gucken, wie es denn oberirdisch im lieblichen Ostwestfalen-Lippe so aussieht. Sie graben auch nicht aus lauter Freude am Umbruch. Grundschullehrer, die ja ohnehin ständig mit Fragen nach dem „Wie?, Warum?, Wieso?“  gelöchert werden, schlagen hier nach und haben der Maulwurfsrätsel Lösungen.

Nicht weiterlesen, wenn Sie Altpapierliebhaber sind ….

Petra Zreik

Ich möchte Ihnen eine Geschichte erzählen, wie sie fast jede Woche auf „Living in OWL“ passiert.

Wir veröffentlichten eine PR-Reportage über ein Unternehmen der Region, erzählten in der für uns typischen Art, was „Firmenimage“ bedeutet und wie eine PR-Reportage in diesem nur online lesbaren Medium wirkt. Ich merkte dem Anrufer die Freude an, als er sagte:

„Ein recht großer Kunde hatte die Reportage in Living in OWL gelesen und mein Bild gesehen. Das sei aber vertrauenserweckend und sympathisch, meinte er. Wir trafen uns und seitdem haben wir eine gute Geschäftsbeziehung“.

Und das ist kein Einzelfall. Ich kann Ihnen von sehr vielen positiven Erlebnissen nach einer Reportage hier auf Living in OWL berichten. Egal aus welcher Branche. Der Wust an Anzeigen in Gemeinde- oder Stadtteilblättern und in den Tages- und Anzeigenblättern verurteilt die einzelne Kleinanzeige (die ja nicht mal billig ist) nahezu zur Bedeutungslosigkeit, zumal sie meist auch keinen Bezug zum umgebenden redaktionellen Text hat. 77% aller Haushalte in der Region Ostwestfalen-Lippe haben mittlerweile einen Internetanschluß, könnten also „Living in OWL“ bequem online lesen. Das Internet vergißt nichts. Wer eine PR-Reportage mit den entsprechenden Links und Schlagwörtern hat, wird zuverlässig gefunden.

Und das Schönste: Niemand wirft die Reportage weg, wie man es vom gedruckten Medium gewohnt ist. Bekanntlich vergißt das Internet nichts. Denken Sie doch als Unternehmer einmal darüber nach, mit einer interessanten persönlichen Reportage aktiver Teil dieses durchweg schönen, positiven redaktionellen Umfeldes zu werden, das täglich mit Berichten, Ereignissen, Porträts und Hinweisen aus Ostwestfalen-Lippe erweitert wird.

Oder vermissen Sie Polizeiberichte, Mord und Totschlag und die tägliche Dosis Klatsch, die Sie schon aus Medien kennen, in gedruckter Form so sehr?

Wir haben selbst lange in und mit Printmedien gearbeitet. Wissen also, wer sie macht und wie sie gemacht werden, welche Qualität sie haben oder nicht haben, was sie im Anzeigenbereich kosten  und wie sie letztlich wirken.

Wie sagte doch der legendäre Autobauer Henry Ford? „50 Prozent bei der Werbung sind immer rausgeworfen. Man weiß aber nicht, welche Hälfte das ist.” Nur 50%? Denken Sie doch mal darüber nach, wenn Sie wieder etwas Gedrucktes in den Papierkorb werfen und Ihre recht teure Anzeige gleich mit verschwindet.

Jeder Ort, jede Stadt hat eine Fülle von Printmedien

Umzug: „Ärger kann man im Vorfeld vermeiden“

Willy Piechorowski Umzugsexperte L.P. GmbH, Bielefeld

Einer der kritischen Punkte beim ohnehin sensiblen Thema „Umzug“ aus beruflichen oder privaten Gründen ist der Punkt „Ärger“. Willy Piechorowski von der Bielefelder Umzugs- gesellschaft L.P. GmbH (Oldentrup) gibt hier Tips aus über 25 Jahren Praxis. Heute erzählt er, woran es meist liegt, wenn es hakt und was man im Vorfeld tun sollte, um „Ärger“ gar nicht erst zum Thema werden zu lassen:

„Eine professionelle und zuverlässige Umzugsfirma hilft, Umzugsstress zu vermeiden“. Dazu müsse der Umziehende aber zunächst seriöse Angebote von unseriösen unterscheiden können. Was zu tun ist, wenn die persönliche Habe von der „falschen Firma“ bewegt wird, behandelt der Experte so: „Ich gebe mal ein Beispiel. Anna Kirchner freut sich, als sie in einem kostenlosen Anzeigenblatt eine Anzeige sieht, in der ihr ein Umzug für 499 Euro angeboten wurde. Obendrauf sollte es noch einen Seniorenrabatt von 15 Prozent geben. Zum Festpreis von 424,15 Euro sollte ihr Haushalt an einem Tag umziehen, versprach ihr ein Mitarbeiter der Firma. Der Hammer kam am Tag des Umzugs. Für zwei zusätzliche Stunden Anfahrzeit, einen nicht bestellten Außenlift und Montagekosten sollte die Seniorin fast 1.200 Euro zusätzlich bezahlen.“

Piechorowski zitiert Volker Ackermeier vom Landesverband Möbelspedition und Logistik Nordrhein-Westfalen: „Solche nicht vereinbarten Zusatzkosten werden den Kunden zumeist unter Druck abverlangt“. Seiner Meinung nach bringen einige wenige schwarze Schafe die ganze Branche in Verruf, übersteigen doch die letztlich von den Kunden geforderten Summen auch die Rechnungsbeträge eines seriösen Betriebes bei weitem. Es sei auch schon vorgekommen, dass ein Umzugsunternehmen die Möbel so lange behielt, bis der stark überhöhte Betrag gezahlt wurde. Gegen solch betrügerisches Vorgehen ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen. Unter anderem wegen Erpressung. Willy Piechorowski kennt das Mittel gegen gegen überhöhte Forderungen  und Erpressungs-versuche am Umzugstag: „Ebenso wie mein Verband Möbelspedition und Logistik rate ich dazu, die Polizei zu rufen. Die Umzugsfirma hat aber ein sogenanntes Frachtführer- pfandrecht, darf also die Möbel bis zur Bezahlung der Rechnung behalten. Wichtig ist die glaubhafte Schilderung einer  erpresserischen Absicht durch den Kunden. Es ist immer gut,  Zeugen hinzuzurufen und die Rechnung nur unter Vorbehalt zu zahlen. Beides erleichtert in einem Streitfall eine Rückerstattung überhöhter Kosten“.

Ganz wichtig ist es also, schon im Vorfeld die Anzeige einer Möbelspedition auf verschiedene Hinweise zu prüfen:

1. Gibt es die Adresse, unter der die Firma eingetragen ist? Eine Telefonnummer alleine ist
kein Indiz, dass der Betrieb wirklich dort seinen Sitz hat, denn häufig wird mit Anruf- weiterleitungen gearbeitet.
 2. Den Angebotspreis kritisch hinterfragen. Sind der Arbeitslohn und auch der Lkw, der wie ein Arbeiter gezählt wird, auf die jeweilige Leistungsstunde heruntergerechnet? Dabei sollte laut Fachverband der jeweilige Stundenlohn nicht unter 20 bis 25 Euro liegen          
3. Vor Vertragsunterzeichnung das Kleingedruckte genau lesen. Unüblich ist, Montage- arbeiten mit einer Pauschale extra zu berechnen werden. Diese Leistungen sollten mit dem Stundenlohn abgegolten werden.
4.  Auf den Bekanntheitsgrad der Firma achten. Die Mitgliedschaft im Verband der
Möbelspediteure (AMÖ) garantiert Kunden einige Sicherheiten. Der Verband
hat zum Beispiel eine Einigungsstelle, deren Schiedsspruch sich auch die Spediteure
unterwerfen müssen.
5. Der Verband mit dem Logo eines rollenden Kängurus hat eine Mitgliederliste. Daraus sieht man, welche Firmen sich nach den „Grundsätzen des ordentlichen Kaufmanns“
richten und übersichtliche Angebote und nachprüfbare Abrechnungen erstellen.                   6. Was tun bei Beschädigungen? Geht beim Umzug etwas kaputt, haftet dafür der Spediteur und muss den Zeitwert ersetzen, nicht aber den Wert der Neuanschaffung. Außerdem ist der Kunde im Zweifelsfall in der Beweispflicht. Das bedeutet, dass er mit Zeugen und Fotos belegen muss, dass sein Mobiliar vor dem Umzug unbeschädigt war und die Schäden während des Umzugs entstanden sind. Deshalb: wertvolle Gegenstände vorher fotografieren und gemeinsam mit dem Spediteur ein genaues Übernahmeprotokoll zu machen. Sollte sich die Spedition weigern, den Schaden zu ersetzen, kann sich der Kunde an die Einigungsstelle des Möbelverbandes wenden. Auch die Verbraucherzentrale ist ein hilfreicher Ansprechpartner. Sie arbeitet mit Fachanwälten zusammen, die für 35 Euro eine Beratung anbieten. Soll der Anwalt weiter den Schriftverkehr führen, fallen weitere circa 35 Euro an.