Sie haben den Pudding. Wir die Löffel.

Vor 150 Jahren wurde Firmengründer August Oetker geboren

Alles fing mit der Geburt von August Oetker 1862 im niedersächsischen Obernkirchen an. Der Bäckersohn begann mit 16 Jahren in einer Apotheke in Stadthagen seine Lehre, die er 1881 abschloß. Von Bielefeld war da noch lange nicht die Rede. Es verschlug ihn nach Hanau in Hessen, dann folgte Berlin. Dort machte er 1888 seinen Doktor in Pflanzen- kunde. Jetzt kommt Bielefeld ins Spiel, wo er 1891 die zum Verkauf stehende Aschoff´sche Apotheke übernahm. Und los gings beim jungen August mit den Experimenten und der Suche nach einem „Verkaufsschlager“. Erst gab es Gesundheitskakao, dann Fußcremes und Warzentinktur. Das Backpulver „Backin“ schließlich brachte den Durchbruch. So feiert die weitverzweigte und in Bielefeld als ziemlich zurückhaltend bekannte Familie Oetker heute eben den Geburtstag von Dr. August. Beziehungweise wie Oetker Pressesprecher Jörg Schillinger sagt: „Wir machen heute nichts“.

Warum auch. Backt doch heute Mittag in Millionen Haushalten eine „Ofenfrische“ hoch. Fahren hunderte Schiffe der Konzerneigenen Reederei Waren auf den Weltmeeren, löffeln Hunderttausende den „Pudding an sich“ von Dr. Oetker.

Wer noch mehr über die bekannteste Wirtschaftsdynastie nicht nur von OWL Ostwestfalen-Lippe sondern Deutschland und darüber hinaus erfahren will, liest das Buch „Die Oetkers“ von Rüdiger Jungbluth. Erschienen erstmals 2004 bei BasteiLübbe.

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