Farbklecks in trüben Zeiten – der Winterjasmin

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Was in den letzten beiden Jahren der Schnee
gnädig verdeckte, zeigt sich nun in seiner
ganzen Tristesse. Regennasse dunkle Straßen,
wolkenverhangener Himmel, und auch der Garten
zeigt sich grau in grau. Allerdings nicht so
bei Jürgen Hahn, der uns „die leuchtenden Sterne
des Winterjasmins“ zeigt. Dieser ursprünglich
aus China stammende Winterblüher erfreut uns
in dieser dunklen Jahreszeit mit üppigen gelben Blüten.

Stillt die Sehnsucht nach Frühling und Farbe, der Winterjasmin (Fotos: Jürgen Hahn)

Steckbrief Winterjasmin

Pflanzenname lateinisch: Jasminum nudiflorum
Pflanzenfamilie: Ölbaumgewächs (Oleaceae)
Wuchsform: Locker, kletternd, stark überhängend
Blüte: Leuchtend gelb, sternförmig, 2 – 2,5 cm, am vorjährigen Holz
Blütezeit: Dezember bis März (je nach Witterung)
Blätter: lanzenartig, dunkelgrün
Boden: Durchlässig, nährstoffreich
Kübelbepflanzung: Geeignet
Pflege: Anspruchslos
Krankheiten: widerstandsfähig
Standort: Sonne bis Halbschatten, geschützter Platz, z. b. nahe Mauer
Vermehrung: Absenker, jeder Trieb bewurzelt sich schnell, sobald er am Boden aufliegt. Oder Stecklinge im Sommer
Winterhärte: die Knospen überstehen Frost, die Blüten nur leichten Frost
Verwendung: Blütengehölz für Terrassen, Hausmauern
Wuchshöhe: 200 – 300 cm
Besonderheiten: Aufgrund der grünen Zweige sieht der Strauch aus, als sei er wintergrün, doch im Herbst wirft er seine Blätter ab.

Winterjasmin Living in OWL

Die Sehnsucht nach Morgen, kann den Blick für das Heute verschließen.

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