„Teutoburger Wald“. Copyright 1970

In der Sprache der Zeit vor 42 Jahren

„Copyright 1970 by Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main“. Der Zufall wollte es, das uns im Bücherschrank ein Buch „Teuto- burger Wald“ in die Hände fiel. Noch in Blei gesetzt, die Bilder in jener Technik, die man damals „Klischee“ nannte. Der Text von Ulrich Gehre in einer Sprache, die uns heute fremd ist: „Dabei ist das am weitesten vorgeschobene Mittelgebirge keine Landschaft, die man in wenigen Fahrminuten durchrasen sollte“ – Was ja bekanntlich schon die Bielefelder Blitzanlage am „Bielefelder Berg“ teuer ahnden würde… Abgesehen vom lautmalenden Text sind es die alten Bilder, die uns zeigen, was sich verändert hat seitdem.

Ist es dramatisch anders? Nein. Wären da nicht die Opel Rekord, Ponton-Mercedes, die Kleidung der Menschen, fehlende Handies, der Unterschied ließe sich eher festmachen an den Fußgängerzonen und der heutigen Vielzahl der Reklamen. Die Sparrenburg sieht aus wie heute noch, der Jahnplatz ist nicht schöner geworden und der Blick aus der Niedernstraße sieht heute dann doch Moderneres.

Oben links: Niedernstraße, unten links: Jahnplatz, rechts: Sparrenburg

Der Blick im beschaulichen Halle/Westf. ist mit seinen Fachwerkhäusern und dem alles überragenden spitzen Turm von St. Johannis ist heute noch so wie er auf dem Bild ist, wäre da nicht der damals sehr beliebte Opel Rekord.

Halle/Westfalen

Blog per E-Mail folgen

Aktuelle Artikel

Menü schließen