Von Handwerksbrötchen und der Qualität unseres Essens

Knackige Handwerksarbeit: Brötchen

Der kräftige Mittvierziger im Blaumann an der Theke von Bäcker und Konditor Welpinghus (Borgholzhausen und Steinhagen) gehörte eindeutig den „Working Heroes“ an. Sorgfältig verstaute er zehn knackige Brötchen nach Handwerksmachart in einem mitgebrachten Beutel. Man kam ins Gespräch. „Haben Sie gestern gesehen, wie Brötchen auch aussehen können?“. Man hatte. Schließlich ist das Thema „Essen und Lebensmittel“ momentan nicht nur in der WDR-Servicezeit in aller Munde. Es war auch Thema bei Frank Plasbergs „Hart aber fair“, wo sich die Gütersloher Journalistin Brigitte Büscher als „Zuschaueranwältin“ um die per Mail eingehenden Fragen und Bemerkungen der  Zuschauer kümmert. „Wissen Sie was? Wir kaufen nur noch da, wo wir wissen, wo das Essen herkommt“, meinte der Blaumann und schob in seinem Brötchenbeutel Fleisch- und Wurstwaren in „Haskenhoff“-Einwickelpapier an die Seite. „Das gibt es zum Frühstück auf die Knackigen“.

Man sollte wissen, wo Fleisch und Wurst wirklich herkommen

Nun, wir hatten das Thema „Herkunft des Fleisches“ ja seinerzeit thematisiert, als wir die Steinhagener Traditionsfleischerei Haskenhoff vorstellten. Tun Sie uns einen Gefallen. Drücken Sie mal ein Brötchen aus der „Ladenbäckerei“ von Discounter Lidl oder vom real,- – Markt heut Abend so richtig herzhaft zusammen. Da kracht nichts mehr und das Pappegefühl stellt sich ein. Sind es die wenigen Cent und das so tief in Deutschlands Familien verankerte stolze „Geiz ist geil“-Gefühl bei Lebensmitteln wirklich wert?

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