„it´s owl“ gewinnt beim Spitzencluster-Wettbewerb

It´s OWL
Gemeinschaftsstand der Initiative "it´s owl" Hannover-Messe 2011

Eins vorweg: OWL ist technologisch absolut nicht „abgehängt“, wie es immer wieder einmal von besorgten Stimmen zu hören war. Im Gegenteil. Liest man die kühle Faktennachricht aus Berlin, könnte man dennoch glatt ins Schwärmen geraten: Ostwestfalen-Lippe gehört zu den fünf Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Mit insgesamt 40 Millionen Euro werden bis zum Jahr 2017 insgesamt 34 Einzelprojekte von Hochschulen und Forschungszentren in Bielefeld und Paderborn gefördert.

Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von OWL-Marketing, nennt den Erfolg dann auch „den Sprung unter die Spitzencluster , der zeigt, dass OWL zur Champions League der Wirtschafts- und Technologiestandorte gehört“.

Delegationsleiter war in Berlin der Geschäftsführer der OWL-Marketing,  Herbert Weber. Er geht davon aus, dass durch diesen Erfolg bis zu 10.000 Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

Aber was bitte ist eigentlich ein Spitzencluster? Hier bündeln Unternehmen, Forschungs- einrichtungen und weitere Teilnehmer eines Technologie- und Innovationsfeldes ihre Kräfte in einer Region und tragen so zu Innovationsfähigkeit und Wachstum in Deutschland bei.

Die Region hatte ihre Bewerbung unter den schon auf den Hannover-Messe 2011 gezeigten Slogan „it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalen-Lippe“  gestellt. Der Schwerpunkt des jetzt ausgezeichneten Clusters liegt auf intelligenten Technischen Systemen als Symbiose von Informatik und Ingenieurwissenschaften. Für Unternehmen des Maschinenbaues und der Elektro- und Automobilzulieferindustrie sind sie der Schlüssel für die Märkte von morgen. Durch die Einsparung von Ressoucen, die intuitive und verläßliche Bedienbarkeit profitieren Produktionsbetriebe, aber auch Haushalte, Handel und Straßenverkehr.

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