Frühlingsfluten

Endlich ein wenig blauer Himmel nach dem Schmuddel

Der 1818 geborene großartige russische Schriftsteller Iwan Turgenjew erzählt zwar in seiner Novelle „Frühlingsfluten“ von der Unglückseligkeit eines alten gebrochenen Mannes, der sich zurückerinnert  an die grosse Liebe seines Lebens, die er leichtfertig aufs Spiel setzte und nun bemerkt, dass sein ganzes Leben bis auf die wenigen glückseligen Tage seiner zarten Wiesbadener Liason (wußte der Russe nichts von der ostwestfälisch-lippischen Bäderlandschaft?) nutzlos und unbefriedigend war. Was hätte er wohl geschrieben über diese sechsköpfige vierhufige ostwestfälisch-lippische Waldtanztruppe, die mit ihren weißen Natur-Tutus über das schon leicht grünsprießende Kornfeld ziehen und sich an diesem fast blauhimmeligen Tag Ende Januar ihre eigene Choreographie ertanzen?

Waldtanztruppe in weißen Natur-Tutus. Äsend.

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