Stolpersteine

Drei Stolpersteine vor der Bielefelder Wäschefabrik

Bevor man durch das schmiedeeiserne Tor den Weg zu dem im Hinterhof gelegenen Museum Bielefelder Wäschefabrik in der Viktoriastraße 48a betritt oder verläßt, sieht man diese drei messingfarbenen Steine mit den Namen „Juhl und Bender“. Verlegt hat sie der 1947 in Berlin geborene und heute in Köln wirkende Künstler und Bildhauer Gunter Demnig. Sie erinnern an drei Opfer des National-sozialismus, der mit den Namen „Horst Wessel“ und „Richard Kaselowsky / Oetker“ sowie zehntausenden von Zwangsarbeitern in den Werken des Oberzentrums schicksalhaft verbunden ist. Die Webseite „Stolpersteine“ bietet mehr Hintergründe zu dem Thema., das mit den „Aktionen“ einer Gruppierung von Rechtsaußen, der Rede von Marcel Reich-Ranicki vor dem Deutschen Bundestag und dem Auftrag der Familie Oetker an Historiker, ihr „Engagement“ im Dritten Reich aufzuarbeiten, eine neue Relevanz erhält.

Auf You Tube gibt es ein Video mit Gunter Demnig dazu:

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