Petershagen. Wo sie Glas an der Weser machen

Ganz oben nahe Minden: Glashütte Gernheim Bild: LWL-Archiv

Glas machen war früher ein wichtiger  Industriestandort an der Weser. Hier, nahe Petershagen, gab es besonders viele Mundblashütten, die für den Weltmarkt produzierten. Die meisten existieren nicht mehr. Die Hütte Gernheim aber ist als LWL- Industrie-museum in Funktion. Glasbläser zeigen im Glasturm von 1826, wie man mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Masse Gefässe formt. Interessant auch die Sonderausstellungen:  Am 4.4. um 18.00 Uhr wird im Herrenhaus die Ausstellung ‚Albert Renger-Patzsch: Industriefotografien für SCHOTT‘ eröffnet.

Immer top gekleidet – Sigrid-Moden in Bad Salzuflen

„2012 sind wir schon 20 Jahre in Bad Salzuflen„, erzählt Heike Kegel, Inhaberin von Sigrid-Moden, und doch kennen uns noch nicht alle Einwohner.“ Das mag daran liegen, dass das Geschäft einige Meter abseits der Langen Straße, nämlich Im Ort 4, liegt. In dem wunderschönen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert gibt es alles, was das Herz einer modebegeisterten Frau begehrt.

Heike Kegel

Die Marken können sich sehen lassen: Ensembles von Riani, Cashmere von Iris v. Arnim, Jacken von Peter Unützer, Jeans von Not your Daughters, Hosen von Michèle, Shirts von Margittes, Walkjacken von Georg Maier, Taschen und Accessoires von Ralph Gladen und nicht zuletzt Tücher von Petrusse.

Heike Kegel in einem Riani-Kleid

„Wir achten darauf, dass die verschiedenen Marken auch übergreifend immer farblich zueinander passen. So kann alles miteinander kombiniert werden.“

Die Auswahl ist groß. Sicherlich gibt es Frauen, die nicht genau wissen, was zu ihnen passt?

„Bei uns steht die Beratung an erster Stelle“, erzählt uns Ulrike Welle, langjährige Mitarbeiterin bei Sigrid-Moden. „Wir haben Mode für jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und – das ist wichtig – für jede Figur. Die meisten Modelle gibt es bis Größe 48. So betonen wir an jeder Kundin ihre besten Seiten.“

Sportliche Jacke aus schwarzem Leder

Wie kommt denn der Name Sigrid-Moden zustande?

„Der stammt noch aus den 70er Jahren“, lächelt Heike Kegel, „da hatte meine Schwiegermutter ein Modegeschäft in Schötmar mit Namen Sigrid-Moden. Das haben wir später in den Ortskern von Bad Salzuflen verlegt. Der Name ist geblieben, obwohl er mittlerweile vielleicht ein wenig altmodisch klingt.“

Wie setzt sich die Klientel zusammen?

„Das ist schwer zu sagen, da wir sportlich-elegante Mode führen, die jede Frau tragen kann. Wir legen sehr großen Wert auf unsere Stammkundinnen, die dem Geschäft zum Teil schon sehr viele Jahre treu sind.“

Die passenden Accessoires geben der Mode den Pfiff

Der besondere Service für diese Stammkundinnen: „Wir führen Buch über die Käufe und sind so auch in späteren Saisons in der Lage, Lieblingsstücke durch passende Accessoires modisch aufzupeppen.“ Es ist auch schon vorgekommen, dass Heike Kegel und ihr Modeteam bei Kundinnen zuhause den Kleiderschrank modisch auf Vordermann gebracht haben.

Wie wird die kommende Saison?

„Auf jeden Fall bunt“, so Ulrike Welle,“Orange, Pink, Grün, am besten kombiniert mit Naturtönen oder dunkelblau.“

Mit bunten Farben bestens für die Saison gerüstet

Sigrid-Moden
Im Ort 4
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-50758
http//www.sigrid-moden.com

In Bad Salzuflen lohnen die Blicke nach oben

Nachmittags auf der Langen Straße im alten Ortskern

Mit fast 54.000 Einwohnern ist das Staatsbad mit den neun salzhaltigen Thermalquellen am Zusammenfluß von Salze und Bega zur Werre im Nordlippischen durchaus eine Metropole. Die Stadt ist reich an vielen giebelständischen Häusern, die jeden Blick nach oben durchaus lohnen. Viele Gäste,. die sich hier zur Kur aufhielten schwärmen von der reichen Bausubstanz vor allem aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Weserrenaissance hat auch hier ihre Spuren hinterlassen.

Reich verzierter Giebel
In der Langen Straße

Kameliendame vor dem Ausbruch

Inspiration der großen Dichter: die Kamelie

Es wird nur noch wenige Tage dauern, dann öffnet der große Kamelienstrauch in einer geschützten Ecke des Gartens seine purpurroten Blüten. Es wird Zeit für die Kamelien- damen der Weltliteratur, der Oper (La Traviata) und des Balletts (John Neumeier), ihre Roben zu richten.

„Erfolg beginnt im Kopf“

Das war der Titel des Auftakts der Vortragsreihe Impulsgeber 2012 – Von den Besten profitieren. Thomas Baschab, Managementtrainer und Mentalcoach brachte es vor 500 Zuschauern in der Bielefelder Stadthalle in zwei unterhaltsamen Stunden auf den Punkt.

„Was verhindert, dass wir Erfolge haben, die wir uns wünschen? Oft genug trauen wir uns etwas einfach nicht zu. Denkblockaden, Angst vor dem Versagen und schlechte Erfahrungen hindern uns, es zu versuchen. Thomas Baschab ist bekannt geworden als Managementtrainer für viele Top-Unternehmen und als Mentalcoach für zahlreiche Spitzensportler. Er zählt zu den Pionieren der Mentaltrainer im Sport und zeigt Ihnen, wie Sie durch positive Denkansätze zu erfolgsorientiertem Handeln gelangen können.“ So die Ankündigung des Vortrags.

Thomas Baschab in der Bielefelder Stadthalle

„Das Geheimnis des Erfolgs ist es, die eigene Programmierung zu verändern. Der Mensch ist nämlich programmiert, ähnlich wie ein Computer. Unsere Programme laufen dann bis zum Ende unserer Tage“, so Thomas Baschab,“wenn wir sie nicht ersetzen.“ So neigen wir oft dazu, vor Problemen davonzulaufen, vergessen dabei aber, dass Probleme auch schnell laufen können, oft sogar schneller als wir. Deshalb nicht wegrennen, sondern sich dem Problem stellen und es am Kragen packen.“

Wer ein Ziel erreichen will, muss erst einmal eines haben. Dieses unbedingt aufschreiben, um es zu manifestieren. Dann reichen jeden Tag wenige Minuten aus, um zu visualisieren, dass man dieses Ziel bereits erreicht hat.

„Bei den olympischen Spielen in Athen hatte die amerikanische Mannschaft 16 Mentaltrainer dabei, die deutsche Mannschaft indes zwei Priester. Diese Priester brauchte sie nach Ende der Spiele auch dringend.“

Gegen Ende des Abends bewies Thomas Baschab dem Publikum, was mentales Training bewirken kann. Fünf Freiwillige wurden auf die Bühne gebeten. Ein Mann von ca. 85 kg wurde auf einen Stuhl gesetzt. Die anderen vier, zwei Frauen und zwei Männer wurden angewiesen, diesen Mann einen Meter vom Stuhl hochzuheben. Auf den Fingern! Der erste Versuch scheitert. Dann bereitet Baschab sie auf ihre Aufgabe vor: Sie müssen die Hände übereinander auf den Kopf des Sitzenden legen, sich auf ihre Aufgabe konzentrieren und auf „jetzt“ schwebt der 85-Kilo-Mann über dem Stuhl!

„Es ging plötzlich ganz leicht“, lacht eine der beteiligten Frauen, „dabei habe ich noch nicht einmal daran geglaubt.“ Und der Hochgehobene noch ganz fasziniert: „Das war total geil.“

Nach dieser für einen Ostwestfalen schon ekstatischen Äußerung ist allen Zuschauern deutlich geworden, was mentale Vorbereitung vermag.

„Und das gilt für alle Bereiche des Lebens“, gibt Thomas Baschab dem Publikum mit auf den Weg.

Der nächste Vortrag der Reihe Impulsgeber 2012 wird von Sascha Lobo gehalten. Thema: Wie das Netz die Gesellschaft verändert.

Brauchen Sie garantiert noch nicht

Oh wie schön ist Panama. Bei Sonne

Gärtner, Spargelbauern und Rasenfreunde sind sich nach dem Regenguß vergangene Nacht einig wie selten: Tat gut. Die Freunde von Sonne abhaltenden Panamahüten müssen allerdings noch warten. An diesem Wochenende vor dem sonntäglichen 1. April ist eher grau angesagt.

Nichts wie hin in OWL!

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Höxter, Hövelhof. Paderborn, Detmold.