Die „Vögel des Glücks“ schweben ein

Kraniche oder Wildgänse? Das "trompeten" deutet auf Erstere

Und da kamen die grauen wie in Dämmerung
gekleideten Vögel, mit langen Federbüschen in
den Flügeln und rotem Federschmuck im Nacken,
Die Vögel mit ihren langen Beinen, ihren
schlanken Hälsen und ihren kleinen Köpfen
glitten in geheimnisvoller Verwirrung
von ihrem Hügel herab.

Selma Lagerlöf „Nils Holgersson“

Sie fliegen in Keilform hoch über unserer ostwestfälisch-lippischen Landschaft. Sie trompeten, wie es Kraniche tun oder schnattern nach Wildgänseart. Untrügliches Zeichen: Der Frühling ist im Anmarsch. Kraniche gelten als die „Vögel des Glücks“ und stehen in vielen Kulturen für Freiheit, Hoffnung, Treue und ein langes Leben. Wer jetzt an Friedrich von Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ denkt, liegt nicht falsch:

 „Sieh da! Sieh da, Timotheus,
Die Kraniche des Ibykus!“

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