Wenn der Carnival die Stadt in Sambarausch versetzt

Samstag: Carnival in Bielefeld.

Am Samstag werden sie sich wieder nahe der Alm mit ihren bunten Kostümen aufstellen. Mehr als 2000 Teilnehmer und über 70 Gruppen sind diesmal beim „16. Carnival der Kulturen“ dabei. Start ist 15 Uhr Schloßhofstraße. Von dort windet sich der Zug aus bunten Kostümen, Musik und Tänzen durch die Innenstadt zur Ravensberger Spinnerei. Hier beginnt ab 16.3o Uhr die Präsentation der Gruppen.

01. – 03. Juni. Nichts wie hin in OWL!

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Wie gewohnt an dieser Stelle eine kleine, subjektive Auswahl aus der grossen Fülle der Veranstaltungen an diesem Wochenende in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Bad Oeynhausen, Vlotho, Gut Ringelsbruch, Hüllhorst, WiedenbrückMarienfeld.

Wie ein altes Dia

Ein altes Dia. Die Farben sind verblasst

Die Erinnerung ist beim Fotografen dieser Rose im Park von Schloss Neuhaus auch nach über 30 Jahren noch da. Damals waren die Farben der strahlenden Erscheinung vor der Kulisse des eindrucksvollen Baues aus der Zeit der Weserrenaissance kräftig. Jetzt wirken sie wie ein hingetupftes Pastell. Wird es den Milliarden von Digitalfotos der Jetztzeit einst auch so ergehen? Oder vergehen sie einfach wie verrauschende Bits schlagartig: Tilt. Aus!

Gartentipps für den Juni

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn gibt hier wieder wertvolle Tipps, was im Juni-Garten zu tun ist:

Verblühtes entfernen

Die Blütezeit lässt sich bei den meisten Sommerblumen und Stauden verlängern, wenn die verblühten Blüten entfernt werden. Die Pflanzen werden dadurch zu neuer Blütenbildung angeregt. Bei vielen Stauden ( mehrjährige, nichtverholzende Gartenpflanzen) bewirkt ein Rückschnitt nach der Blüte einen zweiten Durchtrieb mit Blüte, so z. B. bei Rittersporn.

Zurückschneiden und Teilen
Frühjahrsblühende Polsterstauden können jetzt zurückgeschnitten und geteilt werden. Frühlingsblühende Sträucher wie zB. Forsytien bekommen nun ihren Schnitt. Nach der Blüte können die Gehölze ausgelichtet werden, die Bodentriebbildung, und die Blühfreudigkeit wird dadurch angeregt.

Große Pflanzen brauchen Stützen
Ein Problem tritt immer wieder im Sommer auf. Nur wenige Stauden sind so stabil, dass sie die sommerlichen Gewitterschauer und Sturmböen ohne Schaden überstehen. Die vielen Blüten, zusätzlich mit der Last des Wassers, werden zu Boden gedrückt – ohne stützende Hilfen kommen sie nicht aus. Siehe Beitrag hier in Living in OWL: „ Pflanzenstütze im Selbstbau“ vom 16 Juli 2011.

Weisser Garten: Rittersporn     Bild: Jürgen Hahn

„Fachwerk“ zeigt Theodor Rotermund

Ausstellung Thedor Rothermund

»Das Fachwerk / Künstler in Bad Salzuflen“ lädt zur Austellungseröffung Theodor Rotermund „Holz – und Eisenobjekte, Arbeiten auf Papier“ am 3. Juni 17.00 Uhr in „Das Fachwerk“ in Bad Salzuflen, Pfarrkamp 8, ein.

info@dasfachwerk.de
http://www.dasfachwerk.de
Telefon:+49 (0) 5222 85308

Was ist eigentlich „Landlust“?

Roter Mohn entlang der Queller Straße

Der letzte Zipfel der Großstadt Bielefeld endet kurz hinter dem Vorort und Brackweder Ortsteil Quelle. Schon in Obersteinhagen sollte man sie also atmen können, die Landluft. Hieß es nicht früher, „Stadtluft macht frei“?  Aber das war wohl anders gemeint. Aus Siedlungen rund um Burgen – die Sparrenburg beispielsweise – und Klöster – Dahlheim im Paderborner Land etwa – , die ab dem 11. Jahrhundert von freigekauften Leibeigenen und anderen Angehörigen des 3. Standes gegründet wurden, entstanden neben den alten römischen oder auch germanischen Gründungen weitere Städte. Dabei setzten sich immer mehr Leibeigene in die Städte ab, wo sie für ihre Grundherren zumeist unauffindbar waren. So wurde es Rechtsbrauch, dass ein in einer Stadt wohnender Unfreier nach Jahr und Tag nicht mehr von seinem Dienstherrn zurückgefordert werden konnte und somit ein Insasse (auch Stadtbewohner) wurde. Wenn der Dienstherr aber mit sieben Zeugen beweisen konnte, dass der Leibeigene sein Eigentum sei, musste er ihm wieder dienen. Diese Regelung wurde durch das Statutum in favorem principum zugunsten der Fürsten aufgegeben. Heute sind unterschiedliche Strömungen zu beobachten. „Mit dem Niedergang der Holz – und Möbelindustrie ist in unserer Gegend kaum noch etwas los“, sagt zum Beispiel Silvia Pollmann, Wirtin des „Leopoldstaler Hof“ im Staatsbad Horn-Bad Meinberg. Leerstände und Geschäftsaufgaben sind in der großen und kleinen Städten, aber auch in den Gemeinden an der Tagesordnung. Ulrich Welpinghus, Bäcker und Konditor des seit 1770 bestehenden Unternehmens sagt: „Die Geschäftswelt hat schwer zu kämpfen in Borgholzhausen und Steinhagen. Die Verbraucher haben heute ganz andere Einkaufs- und Konsumgewohnheiten. Man muss ideenreich und kreativ sein“.

Der Gemüsehof Ströhen

Eine, die mit ihrem „Gemüsehof Ströhen“ durchaus vom Trend profitiert, mehr und mehr Produkte aus der Region ganz frisch zu kaufen, ist  Kornelia Wölki. Am Sonntag, 3. Juni, gibt es am Steinhagener Rathaus ab 11 Uhr einen „Umweltmarkt“ mit dem Schwerpunkt Ernährung. Ulrich Welpinghus wird mit seinem mobilen Backofen demonstrieren, wie gut sein Brot aus Produkten der Region schmeckt. Vielleicht spüren wir da, was „Landlust“ ausmacht?

SchwarzRotGold-Dichte nimmt rasant zu

Die beherrschende Farbkombination

Keine Gespräch, das diese Farbkombination nicht streift. Immer mehr Autos mit Fähnchen an der Karosse. Mehr und mehr Frauen, die sich fragen, ob „die Euro“ die Partnerschaft überleben wird. Am 8. Juni stoßen Polen oder Griechen im ersten Match des Turniers an….. Deutschland folgt einen Tag später gegen Portugal. Hier nochmal der Spielplan. Es gibt freie Stunden dazwischen…