Olbrish bei Otterpohl

olbrish set Otterpohl

Schmuck kreiert und fertigt Goldschmiedemeister und Schmuckdesigner Wolfgang Otterpohl selbst. Wie kreativ er dabei ist, darüber haben wir an anderer Stelle bereits berichtet. In seinem Geschäft in Halle Westfalen fallen uns die futuristisch geformten Handtaschen auf. Die Materialien sind Rosshaar oder Leder, oft farbig abgesetzt.

Tasche Olbrish

„Bei den Dingen, die ich einkaufe, möchte ich gern wissen, wo sie herkommen und unter welchen Bedingungen sie produziert werden. Mit der Firma Olbrish arbeite ich seit vielen Jahren zusammen. Für die Taschen wird süddeutsches Rindnappaleder verarbeitet. Es ist durchgefärbt, weich, anschmiegsam, samten in der Oberfläche und dennoch strapazierfähig. Und das Design ist einmalig!“

taschebraun Wolfgang Otterpohl

Stimmt!

Wolfgang Otterpohl
Goldschmiedemeister und Schmuckgestalter
Gartenstraße 1
33790 Halle-Westfalen
Telefon: 05201-5086
E-Mail: post@otterpohl.com
Homepage: www.otterpohl.com

Der Kürbis, der aus seinem Beet ausriss

Kürbis

 

„Ich will nicht in der Suppe landen und auch nicht als ausgehöhlte Fratze vor einer Haustür stehen. Ich bin zu etwas Besserem bestimmt!“, dachte sich der dicke Kürbis und rüttelte am Blattgrün, das ihn im Kürbisbeet festhielt. Er wollte sich auf den Weg machen, die Welt zu sehen, doch er konnte sich einfach nicht lösen und das ärgerte ihn sehr.

„Kann mir vielleicht mal jemand helfen“, rief er laut. Es tat sich aber nichts, entweder hörte ihn niemand oder es verstand ihn keiner.

Als er schon fast aufgeben wollte, kam doch noch Hilfe. Benno, der Familienhund hatte die Rufe gehört und schaute jetzt nach dem Kürbis.

„Hey du, hilf mir mal, ich will hier weg und mir die Welt anschauen!“, rief der dicke Kürbis.

„Wie soll ich das machen?“, fragte Bello, der noch nie mit einem Gemüse geplaudert hatte und sich wunderte.

„Ganz einfach, du hast doch Zähne, beiß das Laub durch, damit ich losrollen kann“, ordnete der Kürbis an und wartete.

„Nee“, sagte Benno, „das mache ich nicht, denn dann gibt es Ärger.“

„Feigling!“ Der Kürbis war verärgert. So ein blöder Hund.

Benno wollte nicht als Feigling dastehen. Deshalb machte er sich doch an dem Grün zu schaffen. Es dauerte gar nicht lange, da hatte er den dicken Kürbis befreit und der rollte auch sofort los, raus aus dem Beet, den Weg entlang und dann durch die Gartenpforte.

„Soll ich nach links oder nach rechts?“, fragte sich der Kürbis, entschied sich dann nach rechts zu rollen, weil er sah, dass die Straße nach unten ins Dorf führte.

„Dann muss ich mich nicht so anstrengen und kann gemütlich hinunter kullern!“, rief er vergnügt und schon ging es los. Hui, war das spannend und wie schnell das ging, immer schneller rollte er die Straße hinab, so dass ihm schon ganz schwindelig wurde.  Plötzlich gab es einen Ruck und die rasante Fahrt war beendet. Der Kürbis war mitten in einen Gemüsestand auf dem Marktplatz gerollt und da lag er jetzt und konnte sich nicht mehr rühren.

„Ein Wunder!“, riefen die Leute. „Wo kommt denn nur der Kürbis her, der war doch eben noch nicht da.“

„Willkommen, Dicker!“, riefen die anderen Kürbisse, die auf dem Marktstand ausgestellt waren und auf Käufer warteten.

„Wir dachten schon, dass du gar nicht mehr kommst“, ulkten sie und kicherten. Der dicke Kürbis fühlte sich gar nicht wohl in seiner Haut und wünschte sich zurück in sein Gartenbeet. Doch das ging leider nicht, denn schon hatte man ihn auf den Marktstand gehoben und dort wurde er bestaunt von den Menschen, die so einen dicken Kürbis lange nicht mehr gesehen hatten.

„Für eine Suppe ist er zu dick und als Halloween-Laterne ebenfalls. Vielleicht könnte man ihn süß-sauer einkochen.

„Ich habe eine bessere Idee“, rief eine alte Dame. „Wir spenden ihn für das Erntefest am Sonntag. Das ist angemessen und er wird sich dort wunderbar als Dekoration machen.“

Der Kürbis wusste nicht, was das Wort Dekoration bedeutete, aber es klang gut und mit essen und aushöhlen hatte es wohl nichts zu tun.

Stolz stand er am Sonntag auf seinem Platz in der Festhalle und ließ sich bestaunen und bewundern. Wo er anschließend geblieben ist, das weiß ich nicht. Aber er hatte einen wunderbaren Tag mit viel Musik und Aufmerksamkeit. Das ist doch was!

Text: © Regina Meier zu Verl

Foto: © MSPhotographic – Fotolia.com

 

Brainlight – Jederzeit Urlaub vom Alltag

„Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheit brauchen.“ Diesen schlauen Satz hat einst Pfarrer Kneipp gesagt. Recht hatte er. Und dabei kannte er noch nicht einmal den Druck, unter dem der moderne Mensch heute  steht. Die ununterbrochene Erreichbarkeit via Smartphone zum Beispiel. Der Spagat zwischen Leistungsfähigkeit im Job und dem Anspruch, eine gute Mutter zu sein. Termindruck, Leistungsdruck, wohin man auch schaut. Zeit für eine Massage, Ruhe für eine Meditation? Ganz sicher nicht, denn dieser Zeit müssten wir dann ja den ganzen Tag hinterherlaufen.

Falsche Einstellung! Siehe den Satz von Pfarrer Kneipp! Und Tiefenentspannung braucht nicht viel Zeit. Jedenfalls nicht in der Relaxed-Oase in Rietberg. 20 Minuten genügen.

Schon beim Betreten der Räume wird man innerlich ruhiger. Es scheint ein gedämpftes Licht, wir sehen einladende Ledersessel, warme Decken, Kopfhörer und Brille. Marlies Franke, Inhaberin der Relaxed-Oase erklärt uns, wie eine Brainlight-Sitzung abläuft.

Marlies Franke
Marlies Franke

Zunächst nehmen Sie Platz auf dem Massagesessel, setzen Kopfhörer und Brille auf und schließen die Augen. Mehr brauchen Sie nicht zu tun. Ich decke Sie zu, damit Sie es kuschelig warm haben. Sie entspannen, genießen, lassen geschehen . Zunächst beginnt der Massagesessel mit einer wohltuenden Shiatsu-Massage, während Sie über den Kopfhörer Wellnessmusik hören. Danach fährt der Sessel in Liegeposition und die Brainlight-Anwendung beginnt. Eine angenehme Stimme untermalt von entspannender Musik führt Sie in die Tiefenentspannung, während Lichtimpulse kaleidoskopartige Farben und Formen vor Ihrem inneren Auge entstehen lassen.“

Wir glauben nichts, das wir nicht selbst ausprobiert haben. Also rein in die Sessel und alle Gedanken loslassen.

Brainlight Marlies Franke

In den ersten Minuten ist das gar nicht so einfach. Der Sessel massiert kräftig-sanft zunächst den Kopf, den Nacken, den Rücken, zum Schluss die Waden. Noch drängt sich ab und zu der Alltag ins Gehirn. Doch dann….

Brainlight Living in OWL

… Schwebezustand, Gedankenfreiheit, Leichtigkeit.

Das Erleben von Brainlight ist sicher für jeden ein wenig anders. Der Nutzer wird in den Alphazustand versetzt. Das ist der Zustand, in dem wir uns abends kurz vor dem Einschlafen befinden. Also zwischen Tag und Traum. Der Atem verlangsamt sich, der Zugang zum Unterbewusstsein wird frei für Entspannung, aber auch für Meditation, für Leistungsfähigkeit, Ausgeglichenheit, je nach gewähltem Programm. Sogar Angst vor dem Zahnarzt soll verschwinden oder überflüssige Pfunde. Das Lernen kann erleichtert werden, Prüfungsängste überwunden. Über 100 verschiedene Programme sind verfügbar.

Mittlerweile haben viele Firmen solche Sessel schon für ihre Mitarbeiter angeschafft. Auf Flughäfen sind sie zu finden und auf Messen entspannen sie die müden Besucher.

Wir sehen noch ein geheimnisvolles Gerät:

Airnergy Marlies Franke
Das ist Airnergy„, klärt uns Marlies Franke auf. „Hier handelt es sich um ein Inhalationsprinzip, das dem Anwender helfen soll, den Sauerstoffanteil der Atemluft besser zu verwerten. Und das ohne die Zufuhr einer erhöhten Sauerstoffkonzentration oder körperfremden Substanzen. Mit einer patentierten Technologie wird ein wesentlicher Teil der Photosynthese nachempfunden, der den Organismus dabei unterstützen soll, den natürlichen Luftsauerstoff in eine körpergerechte Form zu bringen.“

Bewohner von Rietberg und Umgebung haben diese Angebote direkt vor der Haustür. Lassen Sie sich von Marlies Franke beraten und tauchen Sie ein in die Welt von Leichtigkeit und Wohlbefinden.

Relaxed-Oase
Marlies Franke
Varenseller Straße 77 a
33397 Rietberg
Telefon: 05244-9394054
Mobil: 0172-69 05097
Homepage: www.relaxed-oase.de

Foto 3: Fotolia

„Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos“

1DOg-2

Loriot hatte diesen Spruch zwar eigentlich den Möpsen gewidmet, aber er gilt ganz sicher auch für alle anderen Hunde. Was gibt es Schöneres nach einem stressigen Tag, als das Gesicht in weiches Hundefell zu versenken? Wann würde man je im Regen spazieren gehen? Wer legt einem den Kopf auf das Knie, wenn man traurig ist? Wer begrüßt einen beim Nachhausekommen mit so stürmischer Freude?

Maic Horstmann, Inhaber der Steinhagener Hundeschule „von der Ströher Heide“ begeisterte sich schon sehr früh für die Arbeit mit Hunden.  Bereits als Jugendlicher begann er, Schäferhunde zu züchten und sie zu Familien-, Begleit- oder Schutzhunden auszubilden. Die Arbeit mit Hunden zog sich also durch sein ganzes Leben.

Im Jahr 2000 dann erfüllte er sich seinen Traum und gründete auf dem elterlichen Hof eine Hundeschule, die heute weit über Steinhagens Grenzen hinaus bekannt ist.

Maic Horstmann mit ...
Maic Horstmann mit Aslan, einer beeindruckenden Mischung aus Dobermann und Königspudel

Mit seinen 12 ausgebildeten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die unterschiedliche Trainingsbereiche betreuen, schnürt Maic Horstmann ein Rundum-Sorglos-Paket für alle Hundebesitzer und solche, die es werden wollen.

Am liebsten wäre es mir, die Leute kämen zu uns, bevor sie sich einen Welpen anschaffen“, erklärt er, „denn nicht jeder Hund passt zu jedem Menschen. Wir beraten  fachkundig und sagen, welcher Hund der richtige sein könnte. Wir kennen die Vor- und Nachteile verschiedener Rassen und die jeweiligen Charaktereigenschaften.“

Ist der Welpe dann da, kann es direkt mit der Welpen- und Junghunderziehung losgehen. Und die ist sehr wichtig.

In der so genannten Sozialisierungsphase (Prägungsphase) sollte der Welpe an möglichst viele verschiedene Umweltreize gewöhnt werden. Ebenso wichtig ist das Spiel mit gleichaltrigen Artgenossen, damit zum Beispiel die Beißhemmung vom Hund erlernt wird. Bei uns steht das freie Spielen der Welpen, der Aufbau von Vertrauen und Bindung zwischen dem Besitzer und seinem Hund im Vordergrund.“

Die Welpen haben auf dem großen Gelände einen eigenen Bereich mit verschiedenen Untergründen und Spielgeräten. So wird das Vertrauen in neue Sachen gestärkt. Fast nebenbei erlernt der Welpe Leinenführigkeit und erste Kommandos.

So macht Lernen Spaß
So macht Lernen Spaß

In der Junghundeerziehung werden die Hunde in ihrem Sozialverhalten weiter verstärkt und für die grundlegende Erziehung vorbereitet.

Und wie geht es dann weiter?

Mit unseren Erziehungskursen. Da werden alltägliche Situationen mit den Mensch-Hund-Teams trainiert. Im Grundkurs arbeiten wir ausschließlich auf unseren Trainingsplätzen und auf unserem Gelände. Die Hundeführer erlernen sicheren, konsequenten und souveränen Umgang mit ihren Hunden. Die Hunde lernen an lockerer Leine zu laufen, verschiedene grundlegende Gehorsamsübungen wie zum Beispiel „Sitz“, „Platz“, sich vom Hund entfernen stehen im Vordergrund.“

Hundeschule Steinhagen

„Im Fortgeschrittenen-Kurs wird ebenfalls auf unseren Trainingsplätzen gearbeitet, aber auch in der Stadt und im Wald wird alles bisher Erlernte auf die Probe gestellt. Möglichst viele Alltags- und Umweltsituationen werden in den Trainingsplan aufgenommen.“

Hundeschule Steinhagen

„Im Abschlusskurs ist das Trainingsziel, dass der Besitzer mit seinem Hund ohne Leine trainiert. Das dient auch einer eventuellen Vorbereitung auf die Begleithundprüfung.

Und was ist mit problematischen Hunden?

Maic Horstmann lacht: „Den Spruch, dass das eigentliche Problem meist am oberen Ende der Leine ist, kennen wohl alle.

Aber natürlich gibt es wirklich Hunde mit massiver Ängstlichkeit, Aggressivität oder Angstaggression. Gemeinsam mit dem Hundebesitzer werden wir eine Anamnese durchführen, die uns mögliche Ursachen für die auftretenden Probleme aufzeigt.

Weiterer Bestandteil der Problemhundtherapie ist eine genaue Verhaltensanalyse des Hundes. Da jedes Problem und auch jeder Hund einzigartig ist, gibt es bei keinem Problem eine Patentlösung. Wir erarbeiten akribisch mit Ihnen zusammen eine individuelle „Therapie“ bzw. einen Trainingsplan, mit dem Hund und Herrchen (oder Frauchen) gut zurechtkommen.

Der Hund ist beim Klingeln als Erster an der Tür? Springt jeden Besucher an? Bettelt am Tisch? Macht es sich auf dem Sofa gemütlich? Stellt Unsinn an, sobald er allein gelassen wird?

In solchen Fällen ist ein Hausbesuch des Trainers das Beste. Er sollte das soziale Umfeld des Hundes kennenlernen, um sich ein Bild vom Zusammenleben und der Stellung des Hundes in der Familie machen zu können. Meist erkennt der Trainer die Ursachen recht schnell und findet zusammen mit den Besitzern eine Lösung, um die gewünschten Verhaltensänderungen herbeizuführen.

Übrigens: auch ältere Hunde sind durchaus nicht erziehungsresistent. Es lohnt sich in jedem Hundealter, unliebsame Marotten anzugehen. Immer liebevoll, aber auch immer konsequent.

Aber es wird beileibe nicht nur gebüffelt.

Vox_Frisbee

Agility, Mobility, Frisbee, Flyball, Trickdogs, Longieren, Rally-Obedience, Mantrailing, Gegenstandssuche und Fährtenarbeit machen Hund und Besitzer gleichermaßen Spaß und halten fit.

Sie haben Lust auf eine Woche Spaß und Training an der Ostsee mit ihrem Hund? Da hat die Steinhagener Hundeschule ein unwiderstehliches Angebot.

Sämtliche Termine können Sie der Webseite entnehmen.

An die Hundeschule angeschlossen sind noch ein Dog-Shop, eine Hundepension und der Hundesalon 4 Pfoten. Und demnächst die Hundeakademie OWL.

Über all das werden wir in diesem Magazin noch berichten.

Hundeschule „von der Ströher Heide“
Maic Horstmann
Brockhagener Straße 75
33803 Steinhagen
Telefon: 05204-6949
Mobil: 0172-56 23 554
Webseite: www.hundeschule-steinhagen.de

Fotos: Hundeschule Steinhagen

Ralf Wigand: Demenz – das vermeidbare Schicksal

Immer mehr Menschen in der BRD werden dement. In naher Zukunft wird erwartet, dass jeder dritte Mann und jede zweite Frau im Alter an Demenz erkrankt. (Quelle: Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen)

 Demenz Ralf Wigand Living in OWL

Living in OWL: Erklären Sie doch bitte den Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer!?

Ralf Wigand: Demenz ist der Oberbegriff der Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktion wie Denken, Erinnern, Orientierung und logischem Verknüpfen von Denkinhalten. Bei ausgeprägter Symptomatik können alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig ohne fremde Hilfe durchgeführt werden. Die häufigste Form der Demenz ist mit 60% die Alzheimer Demenz. Bei diesem Krankheitsbild entstehen nicht mehr lösliche Eiweißklumpen, so genannte Amyloide Plaques, die sukzessive das Gehirn zerstören. Die Alzheimer Demenz ist nach ihrem Entdecker, dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt. Bei dieser Variante gehen durch eine Störung des Glutamat-Gleichgewichts im Gehirn massiv Nervenzellen zugrunde. Dabei schwindet das Gedächtnis, irgendwann bricht die geistige Leistungsfähigkeit zusammen bis der Betroffene gänzlich in seiner eigenen Welt lebt. Die zweithäufigste Form der Demenz ist die vaskuläre Demenz (vaskulär bedeutet die Blutgefäße betreffend). Dabei werden die Abbauprozesse im Gehirn durch krankhafte Verengung der Gehirnarterien ausgelöst. Folge dieser ausgeprägten Durchblutungsstörungen sind mehrere kleine Schlaganfälle, die das Hirngewebe allmählich zerstören. Etwa 15% aller Schlaganfallpatienten entwickeln im Laufe der Zeit eine vaskuläre Demenz, Männer doppelt so häufig wie Frauen. Aber nicht selten entstehen demenzartige Probleme als Folge eines desolaten Stoffwechsels und Nebenwirkungen von Medikamenten, ohne dass die Betroffenen oder deren Angehörigen diese in Betracht ziehen.

LiO: Also ist die gestellte Diagnose Demenz nicht immer richtig?

Ralf Wigand: Für den behandelnden Therapeuten ist die Diagnose Demenz in nicht wenigen Fällen eine bequeme Alibi-Diagnose. Aufgrund Mangel an Zeit, fachlicher Inkompetenz an medizinischen Zusammenhängen und allgemeinem Desinteresse werden die Betroffenen einem vermeidbaren Schicksal überlassen. Sie bekommen nutzlose und teure Medikamente mit denen es ihnen im Laufe der Zeit immer schlechter geht. Ich denke in 20 – 30 % der Fälle ist die Diagnose Demenz falsch!

LiO: Welche Auslöser sind denn für diese „Pseudodemenz“ verantwortlich?

Ralf Wigand: Ich denke der häufigste Auslöser der Problematik ist in dem desolaten Ess- und Trinkverhalten von älteren Menschen zu sehen. Da im Alter das Durstgefühl nachlässt und oftmals die Bequemlichkeit der Vernunft weicht, wird in vielen Fällen einfach zu wenig Flüssigkeit konsumiert. Um ausreichend zu funktionieren, braucht jedes Gehirn egal ob jung oder alt, ein flüssiges Millieú. Ein weiterer Faktor ist der unglaublich hohe Konsum von Salz und giftigen Konservierungs-Pökelsalzen. Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt bei einer normalen körperlichen Tätigkeit ca. 3 g Kochsalz (Natriumchlorid) pro Tag. Da Salz als preiswertes Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker massig in allen Fertigprodukten vorhanden ist, liegt der durchschnittliche Konsum vielfach höher (allein eine Pizza enthält bis zu 10g! Salz). Wir alle kennen noch aus dem Schul-Biologie-Unterricht den Begriff Osmose. Gerät über die Nahrung zu viel Salz in unsere Blutbahn, wird über diese Osmose Flüssigkeit aus den Körperzellen (auch aus dem Gehirn) in den Kreislauf gezogen. Ohne diesen Mechanismus könnten wir gar nicht existieren. Sorgen wir nicht für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, dehydrieren der Körper und das Gehirn. Gibt man in dieser Situation der Austrocknung zusätzlich Entwässerungstabletten wie z. B. Furosemid zeigen sich als Nebenwirkung schwere demenzartige Symptome. Neben den Antidiuretika gibt es weitere 100 Medikamente von denen man weiß, dass sie demenzartige Symptome hervorrufen können. Hierzu gehören Schmerzmittel (vor allem Morphine und Ähnliches), Psychopharmaka, einige Herzmedikamente, Antibiotika, Cholesterinsenker, Beruhigungs- und Schlafmittel. Ein wichtiger Faktor für einen auch im fortgeschrittenen Alter optimalen Hirnstoffwechsel ist ein ausreichend hoher Cholesterinspiegel. Ein gesunder Erwachsener hat in seinem Körper ein Depot von ca. 120g Cholesterin. 40g, also ein Drittel des Gesamtcholesterins wird in einem gesunden, voll funktionierenden Gehirn benötigt. Zu dem Thema Cholesterin sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass es weltweit keine seriöse, unabhängige Studie gibt die belegt, dass eine Cholesterinerhöhung irgendeine ungünstige Wirkung auf den menschlichen Körper hat. Alle Studien, die zu dem Thema „Gefahr durch Cholesterinerhöhung“ gemacht wurden, sind von der Pharma- und Margarineindustrie gesponsert und finanziert. (Quelle: das Buch „die Cholesterinlüge“ von Prof. Hartenbach) Fakt ist, dass es keinen gesunden älteren Menschen mit niedrigem Cholesterinspiegel gibt.

Wasser Ralf Wigand Living in OWL

LiO: Lässt sich eine Demenzerkrankung durch die Ernährung beeinflussen?

Ralf Wigand: Der Geschmacksverstärker Natriumglutamat, enthalten in vielen Soßen, Suppen und anderen Fertigprodukten, steht im Verdacht, bei längerem Gebrauch die degenerativen Vorgänge im Gehirn zu verstärken und sollte deswegen tunlichst vermieden werden.

Die Ernährung sollte viel frisches Bio-Gemüse und Obst enthalten. Jüngste Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Extrakte aus der Kurkuma – Pflanze (asiatische Gelbwurz) den Verlauf der Krankheit signifikant verbessern. Hochwertige Öle (Omega 3 Fettsäuren) sind unerlässlich, um das Nervensystem optimal mit Fetten zu versorgen.  Weitere positive Pflanzen sind das Ginkgo und die Rhodiola sowie eine große Anzahl sekundärer  Pflanzenstoffe, die so genannten Polyphenole.

Bunte Gemüsepfanne Ralf Wigand Living in OWL

Ralf Wigand: Als Hautverursacher der Demenz und auch anderer neurologischer Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson, multipler Sklerose, und das große Gebiet der Depression, Erschöpfungssyndromen, extremen Schlafstörungen und Krebs sieht die Naturheilkunde in der immensen Schwermetallvergiftungen, der wir ein Leben lang ausgesetzt sind. Gerade zu armselig ist, dass den etablierten Forschern offiziell immer noch keine wirkliche Ursache der Demenz bekannt ist. Es sind Milliarden von Forschungsgeldern ohne wirkliche Ergebnisse verprasst worden. Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen auch ist das einzige Ziel der mit der mächtigen Pharmaindustrie verkoppelten Forschung, patentierbare Medikamente mit mehrstelligen Milliardengewinnen auf den Markt zu drücken. Viele namhafte Mediziner wie z. B. der Konstanzer Arzt und Ursachenforscher Dr. Joachim Mutter oder Dr. Dietrich Klinghardt (USA) kämpfen seit Jahrzehnten für die Annerkennung von Schwermetallvergiftungen bei chronischen Erkrankungen. Dr. Klinghardt wird von den amerikanischen Gerichten gern als Gutachter bestellt, wenn Eltern von Autismusbetroffenen Kindern gegen die Pharmaindustrie von Impfstoffen, die den hochgiftigen Quecksilberhaltigen Stabilisator Thiomersal enthalten, klagen. Unzählige Betroffene haben dort stillschweigend Millionen US-Dollar Entschädigung erhalten. Aufgrund von Interessenkonflikten werden die Zusammenhänge von Herstellen und staatlichen Behörden verhemt abgestritten. Ähnliches geschah in der Vergangenheit auch mit Zigaretten, Asbest, Dioxin und Holzschutzmitteln. Das eine Demenz u. a. durch eine simple  Schwermetallvergiftung ausgelöst werden kann ist für die etablierte Forscher-Riege eher peinlich, für die verantwortliche Pharmaindustrie wegen zukünftiger Schadenersatzansprüchen von Betroffenen oder deren Angehörigen aber gefährlich. Völlig unbeachtet in durchgeführten Schwermetallstudien ist auch die Tatsache, dass gerade die Summierung von mehreren verschiedenen Schwermetallen wie z. B. Aluminium, Blei und extrem giftige Amalgamzahnfüllungen sich in ihrer Schädlichkeit multiplizieren.

LiO: Ist denn die Schwermetallbelastung eine Erscheinung der Neuzeit?

Ralf Wigand: Wir sind zum heutigen Zeitpunkt einer noch nie erreichten Belastung von Schwermetallen und Giftstoffen ausgesetzt. Z. B. Deoroller mit dem giftigen Aluminiumhydrochlorid, Schwermetalle in Nahrung, Medikamenten und Zahnfüllungen und das schon erwähnte Thyomersal in vielen Impfstoffen vergiften uns tagtäglich aufs Neue. Die Zeitschrift „der Spiegel“ hat 1965 einen Artikel über den Untergang des römischen Reichs veröffentlicht. Schon vor 2.000 Jahren litten die Bürger Roms an extremen Bleivergiftungen. Gerade die Oberschicht, die sich kostspielige Trinkwasserbleileitungen leisten konnten und täglich große Mengen an Wein und Essen aus Bleikelchen und Bleitellern zuführten, war betroffen. Die immense Zahl an Morden, Selbstmorden und geistigen Erkrankungen ist überliefert.

LiO: Wie sieht denn aus der Sicht der Naturheilkunde die Therapie einer Schwermetallbelastung aus?

Ralf Wigand: In vielen naturheilkundlich orientierten Praxen hat sich die EDTA-Chelat-Infusions-Therapie seit Jahrzehnten bestens bewährt. Die synthetische, aminosäureähnliche Substanz Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ist in der Lage mit den im Körper unlöslichen Schwermetallen eine Verbindung einzugehen und diese dann über die Niere und den Urin auszuleiten. Durch einen kurzfristigen Caliumabfall im Blut werden zusätzlich die Nebenschilddrüsen stimuliert, verstärkt das Hormon Calcitonin freizusetzen. Das Calcitonin ist in der Lage, Calciumablagerungen in den Arterienwänden zu lösen, auch ein willkommener Nebeneffekt bei vorhandener Arteriosklerose (Adernverkalkung). Anmerkung: das menschliche arterielle Gefäßsystem im Gehirn ist insgesamt einige tausend Kilometer lang und sehr anfällig für Arteriosklerose.

LiO: Ist die Chelattherapie wissenschaftlich anerkannt?

Ralf Wigand: Wie viele andere Naturheilverfahren auch wird die Chelattherapie von der Schulmedizin trotz vieler tausend dokumentierten Fällen von nicht mehr notwendigen  Bypassoperationen ignoriert und nicht anerkannt. Bei akuten Schwermetall- und vor allem Bleivergiftungen wird die Chelattherapie in Krankenhäusern als Notfalltherapie erstaunlicherweise seit Jahrzehnten eingesetzt!!!

LiO: Hat sich die Chelattherapie bei der Behandlung der Demenz bewährt?

Ralf Wigand: Aus Sicht der Naturheilkunde ist die Chelattherapie als ein wichtiger Baustein gerade in der Prophylaxe der Demenz zu sehen. Bei schon fortgeschrittener Problematik hat sich die Kombination von Chelat, Oxyvenierung (intravenöse Sauerstofftherapie) und Hirnstoffwechselfördernden Infusionen bewährt. Bei der Oxyvenierung wird medizinischer Sauerstoff exakt dosiert am liegenden Patienten infundiert. Unter Anderem wird die Freisetzung des Durchblutungsfördernden Hormons Prostacyklin um das 8-fache verstärkt. (Quelle: Institut für klinische Pharmatologie der medizinischen Hochschule Hannover) Die stark antientzündliche Wirkung kann durch Ultraschall-Messung und Blutanalysen objektiv nachgewiesen werden.  (Quelle: Arbeit aus der Klinik – Charité Berlin) Der dritte Baustein in der Behandlung der Demenz ist die intravenöse Zufuhr von Hirnschützenden und aktivierenden Substanzen wie u. a. Alpha Liponsäure, des Antioxidans Glutathion, Nervenvitaminen, Aminosäuren und der für Denkprozesse wichtige Stoff Acetylcholin.

LiO: Können Sie etwas zu den Kosten dieser Therapie sagen?

Ralf Wigand: Die Kosten für eine initiale Behandlung liegen deutlich unter den Kosten für einen Monat Pflegeheim!

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Lesen Sie auch:

Ralf Wigand – Heilpraktiker aus Leidenschaft

Die Cellsymbiosistherapie – ein Konzept aus der Natur

Neues Behandlungskonzept gegen Tinnitus

Polyneuropathie – das vermeidbare Schicksal

Rheuma – Ihr Körper ist sauer

Text: Wigand

Fotos: Fotolia

Als hätte die Natur ihr Bestes gegeben

Diese Wimpern machen süchtig! So die Aussage einer Kundin von Tanja Lifke, Inhaberin eines Studios für Naildesign und Wimpernextensions in Steinhagen. Wer einmal diese schönen, seidigen, langen, perfekt gebogenen Wimpern gehabt hat, die den Blick ausdrucksstark erscheinen lassen, möchte sie nie mehr missen.

Wimpern Ladymi Living in OWL

Wimpernextensions sind seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Mit der Nachfrage steigen auch die Qualitätsansprüche. Während in der Anfangszeit noch ganze Wimpernbüschel oder Wimpernbänder aufgeklebt wurden, hat sich die Technik heutzutage erheblich verfeinert. Die meisten Studios setzen heutzutage Einzelwimpern. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben, Längen, Stärken und sogar in verschiedenen Biegungen.

Tanja Lifke ist schon einen Schritt weiter. In ihrem Studio bietet sie die 3D-Technik an. Diese Wimpern haben eine Stärke von lediglich 0,07 mm im Vergleich zu den herkömmlichen Fabrikaten, die wesentlich dicker sind. Immer drei Wimpernhärchen bilden eine Einheit und werden mit einer speziellen Klebetechnik fächerförmig angeordnet. Dadurch wirkt der Wimpernkranz besonders voll und dreidimensional. Dabei sind sie leicht, flexibel und kaum spürbar.

Schöne Augen am schönsten Tag
Schöne Augen am schönsten Tag

Arbeiten Sie nur mit der 3D-Technik?

Mittlerweile ja. Nachdem die Kundinnen einmal den Unterschied zwischen Einzel- und 3D-Wimpern gesehen haben, sind alle bei 3D-Wimpern geblieben. Das Ergebnis ist einfach voller und strahlender.

Was erwartet die Kundin bei ihrem ersten Besuch im Studio?

Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch. Die Kundin teilt ihre Wünsche mit, und wir suchen gemeinsam den Look aus, der am besten zu ihr und ihren Augen passt.“ Ob ganz natürlich oder lieber Glamour – alles ist möglich. Nachdem das geklärt ist, darf sich die Kundin gemütlich auf der Behandlungsliege ausstrecken und einfach die Augen schließen. Zusammen mit ihrer Mitarbeiterin setzt Tanja Lifke ungefähr 100 Wimpern pro Auge. Jeder Handgriff sitzt und wurde soweit perfektioniert, dass eine komplette Behandlung bei ihr nur ca. 45 bis 60 Minuten dauert, und nicht zwei Stunden, wie es sonst üblich ist.

Natürlicher Look
Natürlicher Look

Und dann?

Nach der Behandlung sollten die Wimpern 24 Stunden nicht mit Wasser in Berührung kommen, damit sich die Verbindung festigen kann. Mascara ist ab sofort nicht mehr notwendig. Wer seine Wimpern trotzdem tuschen möchte, kann das mit einem speziellen Mascara tun, der für künstliche Wimpern entwickelt wurde. Beim Abschminken ist darauf zu achten, dass das Reinigungsprodukt ölfrei ist.

Werden die eigenen Wimpern geschädigt?

Die künstliche Wimper wird auf eine eigene Wimper geklebt und fällt irgendwann mit dieser zusammen beim natürlichen Wechsel aus. Die nachwachsenden Wimpern werden also in keiner Weise beeinträchtigt.“

Damit beantwortet sich auch die Frage nach der Haltbarkeit?

Die eigenen Wimpern haben eine Lebensdauer von ca. acht Wochen. Da die künstlichen Wimpern jedoch auf Naturwimpern der mittleren Wachstumsphase geklebt werden, beträgt die Haltbarkeit ungefähr vier bis fünf Wochen. Dann sollte ein Auffülltermin vereinbart werden, an dem die fehlenden Wimpern ersetzt werden.

Tanja Lifke (re.) mit ihrer Mitarbeiterin in Aktion
Tanja Lifke (re.) mit ihrer Mitarbeiterin in Aktion

Schöne Augenblicke – Schönheit mit Suchtfaktor.

Lesen Sie auch: Schön bis in die Fingerspitzen.

Ladywe
Tanja Lifke
Am Markt 1
33803 Steinhagen
Telefon: 05204-8769482
Mobil: 0152-21987269
E-Mail: Tlifke79@web.de