Der Kirchenrundling von Enger

Der Mittelpunkt der Stadt Enger: Stiftskirche mit Widukind-Grabmal

„Kirchenrundling“ nennen die Engeraner den Kirchplatz ihrer Stadt mit seiner kreisrunden Wohnbebauung. Er ist nicht nur der Ursprung, sondern auch bis heute der Mittelpunkt der alten Stadt nordwestlich von Herford. Ziel vieler Besucher der Widukindstadt Enger ist die historische Stiftskirche mit ihren Kostbarkeiten:

– Grabmal des Sachsenherzogs Widukind
– drei-flügeliger Schnitzaltar
– die prunkvolle Kanzel

Prachtvoll: Stiftskirche Enger

Die Stiftskirche in ihrer heutigen Form stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und wurde zwischen 1970 und 1973 vollständig restauriert. In diesem Zusammenhang gab es archäologische Grabungen, bei denen man entdeckte, dass es vier Vorgängerbauten gegeben hat. Der älteste stammt aus der Zeit um 800, also zu Lebzeiten Widukinds.

Kornblume – das Lächeln des Sommers

Kornblume

Sie ist klein und sieht irgendwie strohig aus. Unscheinbar fast, ohne Grandezza und Eleganz. Wäre da nicht dieses unbeschreibliche, magische Blau, in dessen Tiefe sich die Blicke verlieren. Eine Kornblume hat es nicht nötig, sich zu inszenieren. Ihre Schönheit ist ungekünstelt.

Eine alte Sage erzählt von dem Biest Chiron, das mit Kornblumen Wunden heilte; eine andere berichtet vom Jüngling Cyanus, der die Farbe Blau so sehr liebte, dass die Göttin Flora ihn in eine Kornblume verwandelte.

Es waren Kornblumen, die die Häupter der Erntegöttinnen zierten, es waren Kornblumen, die ewige Liebe symbolisierten. Und wenn wir dieses unfassbare Blau am Rande der Kornfelder sehen, wissen wir: es ist Sommer!

In Lage wird wieder gebrannt

Es geht heiß her auf der Decke des Ringofens.  Foto: LWL
Es geht heiß her auf der Decke des Ringofens.
Foto: LWL

Lage (lwl).„Gut Brand!“ heißt es ab Mittwoch (28.5.)wieder im LWL-Ziegeleimuseum Lage, wenn der neue Ziegelmeister Sebastian Henjes um 11 Uhr den historischen Ringofen des LWL-Industriemuseums anfeuert. Bis Sonntag (01.06.) werden im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 20.000 Ziegel nach historischer Manier gebrannt. Besucher können dieses Schauspiel über mehrere Tage hautnah miterleben. Unter dem Motto „Unter Feuer“ sind Interessierte täglich zwischen 10 und 18 Uhr eingeladen, den Brennern bei der Arbeit auf der Ringofendecke über die Schulter zu schauen und sich das Brennen der Ziegel im Ringofen erklären zu lassen. Regie bei dem heißen Geschäft am Ringofen führt wieder das hauseigene Personal: Ziegelmeister Sebastian Henjes, Viktor Keller und die drei Vorführer Christian Stiesch, Maik Steinchen und Silke Schäfer.

Die Ziegelrohlinge, die zur Zeit im Ofen aufgestapelt werden, hat das LWL-Industriemuseum im vergangenen Jahr selbst hergestellt. Es sind sogenannte „Hintermauerziegel“. Sie werden im Ofen bei ca. 950 Grad gebrannt und für Restaurierungen verkauft. Durch die Schaugläser im Ringofen sind spätestens ab Samstag die rot glühenden Ziegel zu sehen. Neben den Ziegeln werden im Ringofen in diesem Jahr wieder Skulpturen von Künstlern gebrannt.

Den Abschluss des Ziegelbrandes bildet traditionell das Museumsfest, bei dem auch der Lippische Heimatbund in diesem Jahr sein Familienfest feiert. Am Sonntag (01.06.)erwartet die Besucher in Lage von 11 bis 18 Uhr wieder ein vielfältiges Programm: Um 11 Uhr findet der Familiengottesdienst mit Pastorin Christina Hilkemeier von der ev.ref. Kirchengemeinde Lage zum Thema „Die Erde die uns trägt und nährt“ statt. Um 10.30 und 13 Uhr zeigt Gaukler Florian Edler sein Können. Um 12.30 und 14 Uhr spielt das Bordun Quintett Jazzstandarts und bekanntes aus Pop und Rock. Um 12.30 und 14 Uhr liest Resi Diekmann aus ihrem Buch „Hannes. Geschichten aus dem Leben eines Zieglerjungen“. Um 15 und 16 Uhr lädt das Kindertheater Sauresani zum Mitmachen und Mitlachen ein.

Während des gesamten Tages können Besucher den Brennern bei der Arbeit auf der Ringofendecke zusehen. Die Feldbahn lädt zu Fahrten rund um das Gelände ein. Bei der Museumsrallye für junge Gäste dreht sich in diesem Jahr alles um die lippischen Ziegler und die Sonderausstellung „Unterwelten„. Der Lippische Heimatbund ist mit einem Infostand vertreten. Das Restaurant „Tichlerstoben“ bietet im Café und draußen auf der Terrasse Kuchen und lippische Spezialitäten.

Der Eintritt ist frei.

Aus schwedischen Wäldern unter deutsche Dächer – H2 Wood

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Die Grevener Firma H2 Therm vertreibt diese FSC-zertifizierte (aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammende) Zellulose-Wolle exklusiv für Deutschland, und das aus gutem Grund. Sie ist hautfreundlich, ökologisch und wird aus einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen.

Roger Heitmann, Inhaber der Firma Heitmann Dämmtechnik GmbH, Detmold, erklärt uns im Interview, warum auch seine Firma so gerne mit H2 Wood arbeitet.

Herr Heitmann, wie kommen Ihre Auftraggeber üblicherweise dazu, Dämmung einblasen zu wollen?
Der Auftrag, eine Einblasdämmung einzubringen, kommt über Architekten oder es gibt den Fall, dass ein Bauherr direkt anruft. Oft dämmen wir Holzbalkendecken mit Dielung im Obergeschoss. Es ist ein viel geringerer Aufwand, wenn der Bodenbelag nicht komplett aufgenommen werden muss. Immer wenn es verwinkelte oder unzugängliche Stellen gibt, spielt die Einblasdämmung ihrer Vorteile aus. Die Kunden informieren sich auch häufig schon im Internet und nehmen dann Kontakt auf.

Wie oft greifen Kunden zur Einblasvariante mit H2 Wood? Aus welchen Gründen?
Wir stellen immer wieder fest, dass H2 Wood noch gar nicht richtig bekannt ist. Unter Dämmung in Zelluloseflocken verstehen viele Planer nur Material aus Altpapier. Dass es auch eine frische, holzbasierte Variante gibt, ist ihnen neu. Da hilft dann unsere Beratung. Bei schwierigen Einbausituationen eignet sich der Baustoff sehr gut. Vor kurzem mussten wir z.B. auf einem rund 170 qm großen Kriechboden Dämmung einbringen. Das wäre mit herkömmlichen Glasfasermatten sehr schwer geworden.

Ist H2 Wood teurer, billiger oder gleich teuer zu anderen Dämmmaterialien?
Es richtet sich natürlich immer nach der Dämmhöhe, also der Menge des verwendeten Materials. Generell lässt sich aber sagen, dass H2 Wood preislich leicht günstiger im Vergleich zu anderen Mineralwoll-Dämmstoffen ist. Apropos Dämmstoffstärken: Bei obersten Geschossdecken sind heutzutage 30 cm Dämmung keine Seltenheit. Mit Glaswolle komme ich aber einlagig nur auf 24 cm. Und denken Sie, wie viel Material sie beim Einbau durch die Häuser schleppen müssen und wie viel Verschnitt bei verwinkelten Flächen anfällt. Da ist Einblasen doch eindeutig die bessere Variante.

Wie handhaben Sie die Vorbereitungen zum Einblasen von H2 Wood? Müssen Sie sich z.B. mit Zimmerleuten absprechen oder macht „Heitmann Dämmtechnik“ alles alleine?
Sowohl-als-auch. Wir können das für den Bauherren erledigen oder sprechen uns mit den Planern bzw. zuständigen Gewerken ab. Wenn z.B. eine obere Geschossdecke mit H2 Wood gedämmt werden soll, können wir vorher die alte Dämmung ausbauen und entsorgen. Das ist kein Problem. Für das Ausblasen von Dachschrägen wiederum müssen die Innen- und auch Außenseiten der Flächen entsprechend vorbereitet sein. Auch das können wir anbieten.

Wie viel Personal ist vor Ort nötig bei einem durchschnittlichen Dämmprojekt?
Nur zwei. Ein Mann ist direkt am Verbringungsort und hat eine Fernbedienung. Damit kann die Maschine ein- und ausgeschaltet werden oder die Dosierung der Material- und Luftmengen erfolgen. Der zweite Mann steht direkt auf dem Anhänger und füllt das Material nach. Meine Leute gehen auf entsprechende Lehrgänge. Dort wird vermittelt, wie der Stoff sich bauphysikalisch verhält und wie die Vorarbeiten zum Einblasen erledigt werden – z.B. Dampfsperren oder entsprechende Konstruktionen.

Sind besondere Maschinen zum Einblasen nötig?
Ja, die Maschine steht mit dem Material auf dem Anhänger vor dem jeweiligen Objekt. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Neuanschaffung der Firma „X-Floc“. Die verfügt über ein gutes Brechwerk und kann alle gängigen Einblas-Produkte verarbeiten. Vorher berechnen wir, wie viel Baustoff wir brauchen. Wir legen dann nur den Schlauch durch das Haus an den Ort der Verbringung oder führen ihn außen an der Fassade hoch.

Wie lässt sich H2 Wood verarbeiten?
Es ist ein sehr schnelles Verfahren. Wir sind bei einem durchschnittlichen Projekt bis zu 200 qm Fläche innerhalb eines Tages fertig. Beim Einblasen riecht es sehr angenehm nach Holz oder Wald. Alles geht leise vonstatten, denn die Maschine steht ja draußen auf dem Anhänger. Es staubt nur sehr wenig, da reicht eine handelsübliche Mundschutzmaske aus. Die Materialsäcke sind fest gepresst und dadurch handlich. Sie wiegen nicht besonders viel. Man kann sie also gut stapeln und auf die Maschine heben.

Wieso ist H2 Wood aus Ihrer Sicht empfehlenswert?
Es ist ein nachhaltiger Baustoff und er ist gesundheitlich unbedenklich. Er ist „FSC-zertifiziert“ und besteht quasi direkt aus Bäumen. Es befinden sich daher auch keine Druckereirückstände im Material, wie etwa bei herkömmlichen Zelluloseflocken aus Altpapier. Man kann schwierige, verwinkelte, unebene Flächen oder Bauteile formschlüssig abdämmen und das Material dabei sehr bequem einbringen. Bei H2 Wood fallen auch keine Schnittkanten an, die z.B. bei einer Styroporbelegung und auch bei Glasfasermatten für Schwachstellen und Verarbeitungsfehler sorgen. Ein weiterer Vorteil ist sicherlich, dass das Material auch einen besseren sommerlichen Wärmeschutz schafft.

Schöne Aussichten für Kaffeegenießer

Foto: Orang-Utan Coffee Regenwald GmbH
Foto: Orang-Utan Coffee Regenwald GmbH

Die Rietberger Kaffeerösterei EOS ist weit über Ostwestfalens Grenzen hinaus bekannt für ihre exquisiten, handgerösteten Kaffeesorten. Jetzt haben Kunden die Möglichkeit einer Entdeckungsreise zu seltenen Kaffees, die ein intensives Geschmackserlebnis versprechen. Mit der „Expedition Kaffee“ können sie edle Bohnen aus allen Teilen der Kaffeewelt probieren. Bei dem Anbau dieser Kaffees wird besonderer Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit sowie auf soziales Verantwortungsbewusstsein gelegt. Sie werden nicht an den Börsen gehandelt und stehen nur in geringen Mengen zur Verfügung.

Walter Gieffers, Inhaber der EOS Kaffeerösterei: „Auf dieser Entdeckungsreise bieten wir jeden Monat einen anderen ausgesuchten Kaffee an. Die Preise variieren ein wenig, liegen aber nur gering über denen unserer sonstigen Spitzenkaffees.“

Da sollten Sie keine Sorte verpassen. Mit dem jederzeit kündbaren Abonnement erhalten Sie monatlich den Kaffee direkt ins Haus. Dieses Abonnement eignet sich auch als Geschenk für Kaffee-Liebhaber.

Jetzt zum Beispiel gibt es den Orang-Utan-Kaffee:

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„Ausgedehnte tropische Regenwälder gewährleisten das spezielle Klima, wo Sumatras einzigartiger Arabica Kaffee gedeihen kann. Der tropische Regenwald ist ebenso Lebensraum des bedrohten Sumatra Orang-Utans. Die fortschreitende Vernichtung der tropischen Regenwälder entzieht Bauern und Orang-Utans gleichermassen ihre Lebensgrundlage. Das Orang Utan Coffee Project fördert Bauern, die ihre Kaffeeplantagen ökologisch bewirtschaften und auf Rodungen des Regenwaldes verzichten.

Auch der Orang Utan Kaffee hat hier seinen Ursprung. Egal ob als Filterkaffee oder als Espresso, er ist eine absolute Spezialität. Sein vollmundiger Körper mit einer leichten Süsse und leicht fruchtigen Note machen ihn zu einem besonderen Geschmackserlebnis.“

Neugierig geworden? Wie wäre es dann mit Kaffeetrinken in Rheda-Wiedenbrück? Walter Gieffers ist dort ab Donnerstag (Himmelfahrt) beim Frühling im Park auf Schloss Rheda mit einen brandneuen Stand vertreten. In der Orangiere wird der Orang-Utan-Kaffee ausgeschenkt, ebenso wie der nicaraguanische Kaffee Flores del Café mit seinem milden, ausgewogenen, aromatischen Geschmack ohne jede Bitterstoffe. Für Espressofreunde gibt es den doppelt gerösteten Espresso doppio arrosto.

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Erleben Sie Momente puren Genusses fernab jeglicher Alltagshetze!

EOS Kaffeerösterei
Inh. Walter Gieffers e. K.
Gütersloher Straße 66
33397 Rietberg-Neuenkirchen
Telefon: 05244-907 805
E-Mail: info@eoskaffee.de
Homepage: www.eoskaffee.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch von 14:30 Uhr bis 18.30 Uhr
Donnerstag und Freitag von 09.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr
Samstag von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr

DAS finden wir gut

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Wenn die Sonne scheint, reichen schon zehn Minuten, und das Warten im Auto wird für Hunde zur Qual. Und es genügt NICHT, das Fenster einen Spalt zu öffnen. Das kann man gar nicht oft genug sagen oder schreiben. Denn bisher hat es sich – wie wir neulich erst feststellen mussten – noch nicht bis zum letzten Hundebesitzer rumgesprochen, was sie ihrem Vierbeiner antun, wenn sie ihn bei heißem Wetter im Auto warten lassen.

Die Bielefelder Firma Radstand geht mit gutem Beispiel voran. Das hat Klasse!

Oma und ich und die Frühlingszeit

Oma und ich

Da haben sie wieder schöne Geschichten geschrieben, Regina Meier zu Verl und Elke Bräunling.

Oma und ich und die Frühlingszeit erzählt Geschichten und Märchen von Schneeglöckchen, die sich im Takt wiegen, von selbstbewussten, eigensinnigen Tulpen und Wetterkapriolen, von Tierflüstereien und Vogelhochzeiten. Vom Miteinander in der Familie, von Kindern, Eltern und Großeltern, von Freundschaften, Liebe, Sehnsüchten, Wünschen und kleinen Wundern. Ein wahrlich wunder-volles Buch für alt und jung.

Und wenn die Frühlingsgeschichten ausgelesen sind, gibt es da noch die Sommergeschichten. Sehr lesens- und vorlesenswert.