Glück

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Solang du nach dem Glücke jagst,
Bist du nicht reif zum Glücklichsein,
Und wäre alles Liebste dein.

Solang du um Verlornes klagst
Und Ziele hast und rastlos bist,
Weißt du noch nicht, was Friede ist.

Erst wenn du jedem Wunsch entsagst,
Nicht Ziel mehr noch Begehren kennst,
Das Glück nicht mehr mit Namen nennst,

Dann reicht dir des Geschehens Flut
Nicht mehr ans Herz – und deine Seele ruht.

Hermann Hesse

„Hitlers Rache“ im Gräflichen Park

Lesung von
FRIEDRICH-WILHELM VON HASE und FRANZISKA POLANSKI
aus
„HITLERS RACHE“
 
Sonntag, 8. März 2015 um 19.30 Uhr
im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ Bad Driburg

20. Juli 1944. Stauffenberg zündet eine Bombe, um Hitler zu töten. In Berlin läuft der Putsch Walküre an. Wehrmachtkommandant Paul von Hase soll das Regierungsviertel abriegeln.

Friedrich-Wilhelm von Hase (c) SCM Verlag
Friedrich-Wilhelm von Hase (c) SCM Verlag

Erstmals veröffentlicht nun sein Sohn, Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm von Hase, ein Cousin Dietrich Bonhoeffers, Berichte aus dem Familienarchiv. Zusammen mit berührenden Schilderungen der Angehörigen des Grafen Stauffenberg und weiterer Widerständler wird die bisher wenig bekannte menschliche Dimension des Attentats für die Familien deutlich. Ergänzend erläutern Experten geschichtliche Hintergründe, darunter die wenig bekannte christliche Motivation der Verschwörer.

Prof. von Hase hat auch eine persönliche Beziehung zu Bad Driburg: Auf Einladung der Grafen von Oeynhausen-Sierstorpff flüchtete die mit diesen befreundete Familie von Hase nach dem Zweiten Weltkrieg hierher und fand eine neue Bleibe im Gräflichen Haus.

Am Sonntag, 8. März 2015 um 19.30 Uhr im Gräflichen Park liest Friedrich-Wilhelm von Hase zusammen mit der Moderatorin und Medizinerin Dr. Franziska Polanski aus dem 2014 erschienenen Buch „Hitlers Rache“.

PROF. DR. FRIEDRICH WILHELM VON HASE

Von Hase (geb. 1937) studierte nach Kriegsende Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Ethnologie und Alte Geschichte. Es folgten Stellen in bedeutenden Museen. 1994 wurde er zum Honorarprofessor an der Universität Wien ernannt. Seit 2002 engagiert er sich als Gastkurator und Berater für internationale Ausstellungsprojekte.

FRANZISKA POLANSKI

Polanski studierte Medizin, Theaterwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte und arbeitete mehrere Jahre als Assistentin des bedeutenden Opernregisseurs Jean-Pierre Ponnelle. Bekannt wurde sie durch ihre feuilletonistischen und satirischen Texte in der Süddeutschen Zeitung und zahlreiche Bücher im Bereich von Humor und Satire. Sie ist freie Mitarbeiterin verschiedener Rundfunkanstalten und hat auch für renommierte Kabaretts getextet. Am Marsilius-Kolleg der Universität Heidelberg hat Polanski zuletzt das Forschungsprojekt „Altersstereotype im kulturellen Gedächtnis“ geleitet und dazu ein Buch veröffentlicht.

VORVERKAUF

Der Eintrittspreis für die Lesung beträgt im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkasse 5 Euro mehr (außer Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler/Studenten haben freien Eintritt bei Vorlage ihres Ausweises. Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

  • Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596
  • Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0
  • Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700
  • Buchhandlung Linnemann, Westernstr. 31, 33098 Paderborn, Tel.: 05251 28550

Oder schicken Sie eine E-Mail an info@diotima-gesellschaft.de

Stressmanagement auf Sylt

Sylt 003

Stressmanagement für Ärzte und TherapeutInnen und Angehörige anderer Gesundheitsberufe

Seminar: Stressbewältigung durch Achtsamkeit in Kampen, Sylt vom 23.10.- 27.10.2015. Konditionen: Kosten: 860 €. Die Teilnahmegebühr beinhaltet den Seminarbeitrag, zwei CDs und ein Arbeitsheft.

Ort: Kaamp Hüs, Kampen

Das Hotel Rungholt freut sich, Sie während des Seminars als Gäste zu begrüßen.
Tel. 04651-4480,
info@hotel-rungholt.de
Anmeldeschluss: 16. Oktober 2015

Ronald Vogelsang
Ronald Vogelsang

Anmeldung:

Ronald Vogelsang
Im Hagen 46
33739 Bielefeld
Telefon: 05206-70 40 47
E-Mail: mbsr-bielefeld@gmx.de
Webseite: www.stressfreiundgesund.de

Allzeit griffbereit

Paderborn (lwl). Auch im Mittelalter trug man das Wichtigste stets bei sich. Ob Kamm, Kleingeld, Pinzette oder kleine Schere: Für beide Geschlechter bergen Taschen seit Jahrhunderten die wichtigen Wegbegleiter durch den Alltag. Im Museum in der Kaiserpfalz in Paderborn geht es den Alltagshelfern nicht nur historisch und archäologisch auf die Spur, sondern auch ganz praktisch.

Im Mittelalter wurde alles wichtige in einer Gürteltasche verstaut.  Foto: LWL
Im Mittelalter wurde alles Wichtige in einer Gürteltasche verstaut.
Foto: LWL

„Allzeit griffbereit“ heißt der Workshop, der am 22. März von 11 bis 17 Uhr zunächst archäologisch den mittelalterlichen Zeugnissen der Gürteltasche folgt. Denn gerade in Paderborn hat die Erde viele Relikte dessen bewahrt, was Frauen wie Männer stets griffbereit am eigenen Leib durch die mittelalterlichen Straßen und Gassen trugen. Harald Fricke vom Büro für Angewandte Archäologie hält hierfür spannende Informationen anschaulich bereit. Anschließend gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit seiner Hilfe in den handwerklichen Teil über und nähen mit eigenen Händen eine Filztasche mit Lederapplikationen.

Die Kosten für diesen Workshop betragen 60 Euro pro Person inklusive Material. Zusätzlich ist der Museumseintritt zu entrichten. Anmeldungen bis zum 6. März unter Tel. 05251 1051-10.

Termin:
Sonntag, 22. März, 11 bis 17 Uhr
„Allzeit griffbereit – Fertigen einer Gürteltasche“
Workshop für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre
Kosten: 60 Euro inkl. Material zzgl. Museumseintritt

Weitere Informationen gibt es unter:
http://www.kaiserpfalz-paderborn.de
Museum in der Kaiserpfalz, Am Ikenberg, 33098 Paderborn
Tel.: 05251 1051-10, Fax: 05251 1051-25, E-Mail: kaiserpfalzmuseum@lwl.org

Geöffnet dienstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr, an jedem ersten Mittwoch im Monat 10 bis 20 Uhr.

 

Fürstenaus Hand gegen die Sparrenburg

Anton Fürstenau. Herford
Anton Fürstenau. Herford

Dieses Herforder Denkmal auf der Radewiger Straße zeigt Anton Fürstenau, der seine linke Hand abweisend gegen die Bielefelder Sparrenburg hält.  So schützt er sich gegen den Grafen von Ravensburg, der den Brandenburgern nahe stand. Fürstenau konnte mit viel Verhandlungsgeschick aber auch durch Geld die Einnahme und Verwüstung der Stadt Herford im dreißigjährigen Krieg verhindern. Mit seiner rechten Hand zeigt er auf eine Urkunde, die der Stadt Herford die Reichsfreiheit garantiert. Der mehrfach geteilte Kopf symbolisiert die Stationen seines Lebens, vom jungen dynamischen Mann bis zum alten, verbrauchten.

Liebesalarm an der Schloßhofstraße…

… und Grammatikalarm bei der NW.

Liebesalarm Living in OWL

So wie das Gros aller Männer
brauchte auch ich etwas länger
zu begreifen, so wie es ist,
dass Du die Frau meines Lebens bist.

Diese poetischen Worte waren großflächig auf den Asphalt der Schloßhofstraße in Bielefeld gesprüht. Der Autor dieses romantischen Spruches ist unbekannt, scheint sich aber sehr viele Gedanken gemacht zu haben, wie er das Herz seiner Geliebten zurückgewinnen kann. Welche Frau könnte da widerstehen?

Nicht so viele Gedanken scheint sich indes der Schreiber des Artikels gemacht zu haben. Nun denn…