Ralf Wigand: Multiple Sklerose – Aus der Sicht der Naturheilkunde Teil 2

Lesen Sie hier Teil 1.

Silberzahn Living in OWL

Living in OWL: Aber nicht alle Menschen mit Amalgamfüllungen bekommen MS?

Ralf Wigand: Etwa 50% der europäischen Bevölkerung haben genetisch bedingt eine Fehlsteuerung der körpereigenen Entgiftung. Ihnen fehlt die Möglichkeit, durch das Enzym Glutathion S Transferase Schwermetalle und andere Giftstoffe zu binden und wasserlöslich ausscheidbar zu machen. Leider wird diese Erkenntnis bei der MS-Forschung nicht berücksichtigt. Ein weiterer Risikofaktor bei der MS-Entstehung ist die Schädigung des 1. und 2. Halswirbels. Der Rostocker Arzt und Wissenschaftler Dr. Bodo Kuklinski nennt seine medizinisch revolutionäre Entdeckung „Das HWS-Trauma“. Sein 2006 erschienenes Buch beschreibt detailliert die Folgen dieser Problematik. Durch die instabile Halswirbelsäule werden massiv Entzündungsstoffe freigesetzt, die die Bluthirnschranke (eine natürliche Barriere für Stoffe, die im Gehirn und Nervensystem nichts zu suchen haben) überwinden und das zentrale Nervensystem schädigen.

Living in OWL: Wie entsteht denn diese instabile Halswirbelsäule und welche Symptome treten auf?

Ralf Wigand: Das HWS-Trauma entsteht oftmals als Folge von Verletzungen wie z. B. bei Auffahr-Unfällen, Sportunfällen beim Turnen, im Boxsport und harten Kopfbällen beim Fußball. Bei Kindern unter 10 Jahren Kopfbälle zu trainieren grenzt schon aufgrund der noch instabilen, weichen Halswirbelsäule an Körperverletzung. Viele Symptome des HWS-Traumas melden sich u. a. durch chronische Müdigkeit, Migräne, Depression, Tinnitus und vieles mehr an.

Living in OWL: In der gängigen Literatur wird die MS als entzündliche Autoimmunerkrankung beschrieben?

Ralf Wigand: Dr. Kulinski beschreibt die MS als schlüssige Folge auf die immense oxydative (agressive Sauerstoffverbindungen) Belastung im Gehirn und Nervensystem. Die Myelinscheiden der Nervenbahnen und die Zellen, die den Myelinbaustoff (Oligodendrocyten) liefern, werden durch die gegebenen Umstände (Sauerstoff-, Vitalstoffmangel, Schwermetallbelastung) in den programmierten Zelltod (Apoptose) getrieben. Als Folge werden die entstandenen Zelltrümmer vom körpereigenen Immunsystem (aktivierte T-Lymphozyten) über Entzündungen abgebaut. Vereinfacht formuliert bedeutet dieses, dass die Entzündungsherde im Nervensystem als Folge und nicht als Ursache von MS auftreten. Trotzdem behauptet die gängige Lehrmeinung weiterhin, die MS sei eine entzündliche Autoimmunerkrankung ohne erklärbare Ursache.

Living in OWL: Wie sieht die Naturheilkunde die Behandlungsmöglichkeiten der MS?

Ralf Wigand: Als erstes sollten Betroffene, die noch im Besitz von Amalgam-Quecksilberfüllungen sind, diese lege artis! entfernen lassen. Die giftigen Füllungen werden unter Mithilfe eines Kofferdamms (eine Mundschutzfolie, die verhindert, dass während der Amalgamentfernung zusätzlich giftige Partikel und Gase resorbiert werden) entfernt und durch alternative Materialien wie z. B. Keramik ersetzt. Für den Entfernungszeitraum sollte man sich vorher von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Zahnarzt beraten lassen. Eine Zahnsanierung verhindert zumindest, dass zusätzliche Metall-Giftstoffe in den jeweiligen Körper gelangen.

Living in OWL: Wie bekommt man die abgelagerten Gifte aus dem Körper?

Ralf Wigand: Die abgelagerten Metalle müssen von so genannten Chelatoren (Chelate sind Stoffe, die mit Schwermetallen eine Verbindung eingehen und über die Nieren den Körper verlassen) erfasst und ausgeschieden werden. Ich gebe aber zu bedenken, dass gerade bei der Behandlung von MS viel Wissen und Fingerspitzengefühl des behandelnden Therapeuten notwendig ist, um eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes zu vermeiden. Patienten, die bereits schwer geschädigt sind, sollten erst nach allgemeiner körperlichen Stabilisierung an eine Amalgamsanierung denken.

Living in OWL: Gibt es eine Therapie nach der Schwermetallsanierung?

Ralf Wigand: Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen handelt es sich auch bei der MS um eine massive Mitochondropathie (Erkrankung der Mitochondrien). Mitochondrien sind lebendige Zellorganellen, die unter Mithilfe von Enzymen und anderen biologischen Bausteinen den lebensnotwendigen Energiebotenstoff ATP freisetzen. Gesunde Nervenzellen haben mit ca. 5.000 Mitochondrien pro Zelle den höchsten Anteil aller Körperzellen. Ziel der Behandlung der Mitochondropathie ist, die Anzahl und Qualität der Mitochondrien wieder herzustellen. Ein hierfür entstandenes Konzept namens Cellsymbiosistherapie versucht über die Substitution ausgewählter Mikro- und Makronährstoffe, körpereigene Regelmechanismen in Gang zu setzen. Dieses geschieht unter Mithilfe der oralen Einnahme von Vitalstoffen und der Verabreichung von Infusionen. Hoffnung gibt auch die Neuentwicklung eines Zellpräparates aus tierischen Nervenzellen.

Living in OWL: In letzter Zeit liest man häufig den Zusammenhang von chronischen Erkrankungen und Vitamin D3-Mangel!?

Ralf Wigand: Vitamin D3 gehört zu den Vitaminen, die der menschliche Organismus unter Mithilfe des Sonnenlichts aus dem Körperbaustoff Cholesterol selbst bilden kann. Länder mit einer hohen Sonnenlichtintensität haben signifikant weniger MS-Fälle. Alle MS – Betroffene sollten eine Labor Messung auf ihren Vitamin D3-Status (25-OH-Cholecalciferol) machen lassen und einen Mangel durch die Einnahme von Vitamin D3 ausgleichen.

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Foto: © made_by_nana – Fotolia.com

Von der Zeit

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Denkt ans fünfte Gebot. Schlagt eure Zeit nicht tot!

Erich Kästner

 

 

Die Uhr auf dem Foto haben wir entdeckt bei Lieblingsräume in Rheda-Wiedenbrück. Und ja – sie wurde heute Nacht auf Sommerzeit umgestellt.

Die Grande Dame des deutschen Pop – Ulla Meinecke am 18. April 2015 live in Bad Driburg

UllaMeinecke2014

Ulla Meinecke ist die Grande Dame der poetischen deutschen Popmusik. Die Sängerin, Dichterin und Autorin war in den vergangenen Jahren hauptsächlich mit ihren Lesungen unterwegs. Jetzt gibt es ihr aktuelles Projekt „Ulla Meinecke Band“ mit den Multi-Instrumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke. Live zu erleben ist sie am Samstag, 18. April, 20 Uhr, im „Gräflicher Park Hotel & Spa“ in Bad Driburg.

Bei musikalischen Lesungen machte Ulla Meinecke die Erfahrung, dass das Publikum ihre Songs wirklich liebt. Weil sie zeitlos sind. Weil es bei ihr textlich keine Schnellschüsse, Kompromisse noch modische Gags gibt. Ihr aktuelles Projekt mit den Multi-Instumentalisten Ingo York und Reinmar Henschke heißt „Ulla Meinecke Band – Das Konzert 2015“ und vereint Klassiker wie „Feuer unterm Eis“, „Die Tänzerin“, „50 Tips ihn zu verlassen“ mit neuen, noch nicht veröffentlichten Liedern.

Seit mehr als 30 Jahren ist die Wahlberlinerin aus Usingen eine feste Größe in der deutschen Musik- und Kulturlandschaft. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache, nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin: leidenschaftlich, charmant, schlagfertig; immer hautnah am Publikum. Aufregend anders erzählt sie ihre skurrilen Geschichten, lyrisch kraftvoll zeichnet sie stimmige Bilder, die ihre Lieder zu lebendigen Filmen machen. Ulla Meinecke hat die „Zauberformel“ für ihr Programm gefunden: eine Melange aus absurder Komik, anrührender Poesie und abgründig-schöner Liebeslyrik.

Tickets im Vorverkauf gibt es für 22 € (inkl. VVK-Gebühr/Abendkasse 25 €) unter der Ticket-Hotline 0180 6050400, unter www.adticket.de, bei allen Verkaufsstellen von ADticket sowie im Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700.

So laufen die Hasen …

… oder sitzen im Schaufenster bei Lieblingsräume in Rheda-Wiedenbrück.

Hasen im Fenster Lieblingsräume Living in OWL

Es mag daran liegen, dass bald Ostern ist, aber auch innen sind überall Hasen zu finden.

Erwartungsvoll …

Hasenköpfe Lieblingsräume Living in OWL

… aufmerksam …

Hasen auf der Flucht Lieblingsräume, Living in OWL

… die Straße beobachtend.

Hasenparade Lieblingsräume Living in OWL

Und hier noch ein Vorschlag für eine opulente Tischdeko zum Osterbrunch:

Osterdeko Lieblingsräume Living in OWL

Nicht nur zu Ostern lohnt sich ein Besuch in den Lieblingsräumen. Das ganze Jahr über gibt es dort

Schild Lieblingsräume Living in OWL

Living in OWL wird diesen Geheimtipp für guten Geschmack in Kürze vorstellen.

Jan Delay unterhält die „Ladies“ …

… am Ladies Day (17. Juni) auf der GERRY WEBER OPEN 

Delay, Jan_6

HalleWestfalen. Organisatorischen Feinschliff erfordert die steigende Nachfrage nach individuell gestalteten Unterhaltungskonzepten bei Sportveranstaltungen und Entertainmentprogramm. Signifikant dafür stehen die GERRY WEBER OPEN, die mit der Wortschöpfung >Tennistainment< erstklassigen Tennissport und höchstmöglichen Unterhaltungsfaktor garantieren. „Neben der sportlichen Komponente legen wir auch die künstlerische Messlatte sehr hoch an“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber, der während des ATP 500er-Rasenevents in HalleWestfalen vom 13. bis 21. Juni 2015 erneut ein großartiges Ensemble an Künstlern aufbieten kann.

Nach den bekannt gegebenen Verpflichtungen der attraktiven Sängerin Sarah Connor (Live-Auftritt: 18. Juni) und des Singer-Songwriters Adel Tawil (Live-Auftritt: 19. Juni) erhielt der 51-jährige Turnierchef Ralf Weber die Zusage für ein weiteres musikalisches Glanzlicht: Der erfolgreiche Popstar Jan Delay aus Hamburg performt live am >Ladies’  Day< (Mittwoch, 17. Juni) auf der Showbühne des Public-Bereichs. „Jan Delay ist ein Ausnahmesänger mit einer außergewöhnlichen Stimme, die einen sehr hohen Wiedererkennungswert besitzt. Dieser Musik-Act ist wahrlich ein erstklassiges Highlight für die bevorstehenden Gerry Weber Open“, freut sich Weber über den ersten Auftritt des 38-jährigen Norddeutschen, der in der ostwestfälischen Lindenstadt ein Feuerwerk der Rockmusik entzünden wird.

Das Werk >Hammer & Michel< ist nicht nur ein lupenreines Rockalbum, sondern vor allem ein lupenreines Jan-Delay-Album. Da sind seine Stimme und das über die Jahre perfektionierte Zusammenspiel mit der Disko No. 1, die die Platte zusammenhalten und sie klar im Kontinuum von >Mercedes-Dance< und >Wir Kinder vom Bahnhof Soul< verorten. Da ist die Besessenheit und der Drang, sich eine neue Welt zu Eigen zu machen, ohne deren Pioniere zu vergessen. Und da ist die Attitüde, die so nahtlos an >Searching For The Jan Soul Rebels< anschließt, als seien seitdem nicht 14 Jahre, sondern maximal ein paar Wochen vergangen: mal angriffslustig und ätzend, mal alles umarmend und voller Liebe.

Auf seiner aktuellen Scheibe zeigt Jan Delay seine bisher ungekannte Fähigkeit als Texter, alle Wirrungen dieser Erde mit einer einzigen Zeile in Wohlgefallen aufzulösen. „Die Lichter gehen aus, die Träume an“ singt er auf der ersten Single „St. Pauli“, die nur vordergründig eine Hamburg-Hymne ist und in ihrem Innersten eine Liebeserklärung an das Leben und die Macht der Nacht. In einer anderen Strophe heißt es: „Sie kommen, um Erinnerungen zu löschen – die schönsten aber werden hier geboren.“ Und damit ist wirklich alles gesagt, was es in diesem Moment zu sagen gibt. >Hammer & Michel< versöhnt Wacken mit Woodstock und eine ganze Generation mit der Gitarre. Vielleicht ist es aber auch einfach nur das geilste Jan-Delay-Album des Universums. No Reinhold Beckmann. Er ist back, Mann!