Die Gefühle haben Schweigepflicht

Aber nur noch bis zum 12.Februar 2017, denn dann kommt Andrea Berg nach Halle ins Gerry Weber Stadion. Ja richtig, 2017, aber wichtige Termine müssen festgehalten werden. Und Karten können Sie auch schon kaufen.

Berg, Andrea_2

Das ostwestfälische Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches und spektakuläres Showerlebnis freuen – mit allen Hits und natürlich den Songs des 2016 erscheinenden neuen Studioalbums. Nach den vier überaus erfolgsgekrönten Auftritten in HalleWestfalen (2008,2010, 2012, 2014) vor mehr als 30.000 begeisterten Zuschauern ist das Bühnenkonzept für das Berg-Konzert am 12. Februar (Sonntag) 2017, ab 18.00 Uhr, zwar ein noch gut gehütetes Geheimnis, gleichwohl verrät die Künstlerin bereits: „Es wird eine komplett neue Welt für mich und meine Fans geben, die wir auf meiner Tour gemeinsam entdecken werden!“

Eintrittskarten sind zum Preis ab 37,50 Euro unter der telefonischen Hotline (05201) 8180 erhältlich. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-world.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 HalleWestfalen.

Und in der goldenen Herbsteszeit …

… leuchtet uns das Aromawunder Birne wieder entgegen. Entweder aus der Obstabteilung des Supermarktes, oder direkt vom Birnbaum.

Birnen am Baum - Pears

Vor 5.000 Jahren kamen die ersten Sorten nach Europa. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. war von ihrer Süße so angetan, dass er die Birne zum königlichen Obst erklärte und in seinem Schlosspark neue Sorten züchten ließ. Noch heute zieren Birnbäume die Gärten von Versailles.

Mag auch sonst kein Gedicht aus der Schulzeit haften geblieben sein, Fontanes Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ist es garantiert.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit
Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.
Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Theodor Fontane

Foto: © dp@pic – Fotolia.com

Bleibt wach ….

… oder stellt Euch in der Nacht zu Montag den Wecker auf 4.11 Uhr.
Denn Montag ist Mond-Tag.

Der Mond wird dann nicht nur riesig groß sein, sondern gegen Morgen auch noch in gespenstisches rotes Licht getaucht. Ein Naturspektakel, dass es nur alle paar Jahrzehnte zu bestaunen gibt, das nächste Mal erst wieder 2033.

In dieser magischen Nacht fallen „Supermond“ und „Blutmond“ zusammen. Galileo liefert die wissenschaftlichen Erklärungen.

Wer den Mond für coole Fotos nutzen möchte, findet hier die passenden Anregungen.

Foto: Fotolia

 

 

 

 

 

Verrücktes Wochenende

Als Wochenendlektüre empfehle ich das neue Buch von Veit Lindau „Werde verrückt“. Ein Persönlichkeitsratgeber jenseits von Tschakka – du schaffst das. Wem „Seelengevögelt“ gefällt, der wird „Werde verrückt“ lieben.

 

Foto: Rita Kochmarjova – Fotolia

„Aus alt mach neu“ im Kloster Dalheim

58385Jedes Jahr ein neues Handy? Klamotten stets im Trend? Kaputtes in den Müll? Es geht auch anders. Im Kloster gehen die Mönche mit allem sorgsam um: Kleidung, Werkzeuge oder Geräte werden gereinigt und gepflegt, Kaputtes repariert.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Die 7 Todsünden“ suchen Acht- bis Zwölfjährige beim Herbstferienprogramm im Kloster Dalheim in Lichtenau am Freitag (16.10.) von 10 bis 16 Uhr nach dem verborgenen Sinn im Weggeworfenen. Aus vermeintlichem Müll basteln sie Lampen, Spielzeug, Schatzkisten oder Schmuck. Bei so viel Erfindungsreichtum hat die Todsünde „Habgier“ keine Chance.

Teilnahmegebühr 20 Euro inklusive Material, Mittagessen und Eintritt. Anmeldung bis Freitag (2.10.) unter Telefon 05292 9319-224.

Weitere Informationen unter http://www.stiftung-kloster-dalheim.lwl.org

Foto: Andreas Groß, Haltern

Herbstlied

Herbst Laub Bank

Nein, wir wollen nicht schon wieder Rilkes 1902 in Paris geschriebenes Gedicht “Herbsttag” bemühen. Aber es ist wie es ist. Heute geht der Sommer 2015 zu Ende.

Hier ein schönes,  melancholisches Gedicht von Friedrich Rückert.

Herbstlied

Herz, nun so alt und noch immer nicht klug, 
Hoffst du von Tagen zu Tagen, 
Was dir der blühende Frühling nicht trug, 
Werde der Herbst dir noch tragen!

Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch, 
Immer zu schmeicheln, zu kosen. 
Rosen entfaltet am Morgen sein Hauch, 
Abends verstreut er die Rosen.

Läßt doch der spielende Wind nicht vom Strauch, 
Bis er ihn völlig gelichtet. 
Alles, o Herz, ist ein Wind und ein Hauch, 
Was wir geliebt und gedichtet.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit im STEP

Acht-Wochen-Kurs MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“ nach Prof. Jon Kabat-Zinn

Teich im Herbst

8-Wochen-Kurs Frühjahr 2016

Infoabende: 28.02. und 04.02.2016 um 20.00 Uhr
Termine: 11.02./18.02./10.03./17.03./07.04./14.04./21.04./29.04.2016, jeweils von 19.00 bis 22.00 Uhr
Achtsamkeitstag am 17.04.2016 von 11.00 bis 17.00 Uhr
Kosten: € 340,00 inklusive aller Arbeitsmaterialien, 2 Übungs-CDs, Vor- und Nachgespräch und ein Achtsamkeitstag. Bei Buchung bis zum 30.11.2016 gibt es einen Frühbucherrabatt von € 40,00.

 

Die Kurse finden im StEP in der Kreuzstraße 34 a statt.

Ronald Vogelsang
Ronald Vogelsang

StEP
Stressbewältigung, Entspannung, Physiotherapie
Ronald Vogelsang
Kreuzstraße 34 a
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-329 20 763
E-Mail: ronald.vogelsang@gmx.de
Webseite: www.stressfreiundgesund.de

Foto: Werner Voßwinkel