Walpurgisnacht an den Externsteinen

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Unser Brocken ist nicht im Harz, sondern in Horn-Bad Meinberg und heißt  Externsteine. Heute, wie jedes Jahr in der Nacht zum 1. Mai,  wird sich hier ein schillerndes Völkchen tummeln. Hexen, Esoteriker, Druiden und Wünschelrutengänger können hier tanzen, musizieren oder was immer sie in dieser magischen Natur zu tun lieben. Praktisch wäre allerdings ein fliegender Besen. Der Parkplatz vor den Externsteinen wird nämlich gesperrt sein.

 

Hexe Living in OWL

Melusine

Ich halt‘ in übersel’gen Armen
Umschlungen dich in stiller Lust
Und trink‘ im Kuß den lebenswarmen,
Den Hauch aus deiner tiefsten Brust.

Da schweben alte, liebe Sagen
Mir um den traumbefang’nen Sinn:
„Der Ritter fand einmal beim Jagen
Der Feeen schöne Königin.

Das war ein Kosen und ein Küssen,
Ein sonnengold’ger Liebesmai,
Die Nixen zogen aus den Flüssen,
Die Elfen durch den Wald herbei.

Mit ihren bunten Fackeln schwangen
Leuchtkäfer sich im Hochzeitstanz,
Und tausend Nachtigallen sangen
Den Brautgesang beim Mondenglanz.

Und kluge Zwerge spielten Geigen,
Und andre bliesen Flöt‘ und Horn;
So flatterte der nächt’ge Reigen
Um Melusine’s kühlen Born.“

Ach, hätte nur der dumme Ritter
Nach ihrer Herkunft nicht gefragt
Und all‘ den holden Zauberflitter
Mit einem plumpen Wort verjagt!

Der dumme Narr! Ich bin gescheiter,
Ich küsse dich und schweige still;
Und kümm’re wenig mich, was weiter
Aus dieser Liebe werden will.

Ob du geheim als Valandine
Dich arger Zauberkunst ergiebst,
Was frag‘ ich; schöne Melusine,
Mir ist genug, daß du mich liebst.

Arthur Fitger 1840 – 1909

Foto 2: © Andrey Kiselev – Fotolia.com

Zauber inklusive

Kato von Casa Kaiensis

Was den Zauber ausmacht, wie er entsteht und darüber hinaus alles über die „Zauberer“ erfahrt Ihr in der nächsten Woche in LivinginOWL. Bleibt gespannt!

I love my life

Dieses von Peter Vennebusch (dem Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes) entworfene Poster erinnert Dich an die essentiellen Dinge des Lebens: Glück, Stärke, Freundlichkeit – und ganz wichtig – Dankbarkeit.

Es gibt wohl keinen Menschen, der sich als glücklich bezeichnet, ohne Dankbarkeit zu verspüren. Dankbarkeit ist die Wurzel des Glücks und letztlich auch des Erfolges und der Stärke.

Dieses ausdrucksstarke Poster hat die Größe 30 x 40 cm und ist erhältlich im Schöne-Dinge-Shop.

Auf den Boden kommt es an

Tag der Gärten und Parks macht auf die Bedeutung der Gartenerde aufmerksam.

2017 ist der Gartenboden der „Boden des Jahres“. Der sechste Tag der Gärten und Parks, den der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am 10. und 11. Juni in Westfalen-Lippe veranstaltet, nimmt sich des Themas an. 100 private Gärten und 60 öffentliche Parkanlagen öffnen ihre Tore und präsentieren, was gute Erde und liebevolle Pflege an Schönheit hervorbringen können.

Eine Hand voll Gartenglück. Foto: Dworschak/Geologischer Dienst NRW

Am Sonntag (11.6.) erwartet die Besucher im Klostergarten Clarholz (Kreis Warendorf) um 13 Uhr die Präsentation einer Aufgrabung, bei der Fachleute vom Geologischen Dienst NRW die Entstehung und den Aufbau eines Gartenbodens erläutern. Am gleichen Tag präsentieren die Bodenexperten, nur einige Kilometer entfernt, im Klostergarten Herzebrock (Kreis Warendorf) um 15.30 Uhr einen weiteren Gartenboden.

Der typische Gartenboden – in der Fachsprache Hortisol genannt – ist das Ergebnis sorgfältiger gärtnerischer Arbeit. Durch jahrhundertelanges intensives Umgraben und Lockern, regelmäßiges Bewässern sowie durch Kompostwirtschaft ist ein fruchtbarer Boden entstanden, der viel Wasser und Nährstoffe speichern kann. Nur so lässt sich der Erde die reiche Ernte und Blütenpracht abringen„, erklärt Albrecht Deppe vom Geologischen Dienst NRW.

Querschnitt eines typischen Gartenbodens.
Foto: Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie

Der Gartenboden ist eine nicht zu unterschätzende Komponente der Gartenkultur. Sie gibt Westfalen-Lippe ein wunderbares und sehr typisches Gesicht. Das zu zeigen, hat sich der Tag der Gärten und Parks zur Aufgabe gemacht„, so LWL-Gartenexperte Udo Woltering.

Gartenböden bestehen aus verschiedenen Schichten. Der obere, humusreiche, regelmäßig umgegrabene Bodenhorizont, den der Gärtner bearbeitet, reicht normalerweise 20 bis 30 Zentimeter tief. Darunter folgt ein lockeres Bodengefüge, in dem zahlreiche Regenwürmer und viele andere, zumeist kleinste Tiere leben. Sie arbeiten den Humus im Laufe der Zeit immer tiefer in den Boden ein. Durch die Arbeit der Bodenlebewesen kann ein solcher Boden über die Jahrhunderte bis in eine Tiefe von 80 Zentimetern humos werden. Gartenböden offenbaren viele Hinweise auf die Lebensweise der Menschen in früheren Zeiten. Denn im Gartenboden finden sich vor langer Zeit vergrabene Garten- und Küchenabfälle, Knochen und zerbrochene oder verlorene Gerätschaften. Typische Gartenböden sind vor allem in alten Dorfkernen, in Klostergärten, an Gutshöfen oder in Gärten außerhalb mittelalterlicher Stadtmauern zu finden. Die Kampagne „Boden des Jahres“ will auf dieses bedeutende Archiv der Kulturgeschichte aufmerksam machen.

Immer am zweiten Juniwochenende kommen beim Tag der Gärten und Parks bis zu 45.000 Interessierte in die Parks an Burgen, Schlössern und Herrenhäusern, Stadt- und Kurparks, Gartenschauparks, Klostergärten, Botanischen Gärten und Lehrgärten. Auch private Gartenbesitzer zeigen ihre Kleinode der Öffentlichkeit. Die Gärten sind in der Regel am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Informationen unter http://www.gaerten-in-westfalen.de

Hintergrund
Neben den vielen Privatgärten gibt es in Westfalen-Lippe über 300 kulturell herausragende Gärten und Parks, die ganzjährig für Besucher geöffnet sind. Gartenkultur ist ein wesentlicher Teil der Identität der Region. Der LWL will sie in den Fokus rücken, das Bewusstsein für diese Besonderheit schärfen und den Tourismus stärken. Die Website www.gaerten-in-westfalen.de bietet zu 130 ausgewählten Gärten und Parks umfassende Informationen. „Gärten und Parks in Westfalen-Lippe“ ist eine Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Projektes „Kultur in Westfalen“, das von der LWL-Kulturstiftung und der Westfalen-Initiative getragen und vom NRW-Kulturministerium gefördert wird.

Zwischen Traum und Tag. Über den Dächern Bielefelds.

Sonnenaufgangsmusik an der Sparrenburg

Was für eine wundervolle Sommeridee. Der Bunker Ulmenwall und das Kulturkombinat Kamp sorgen für Musik in der Morgendämmerung.  National und international bekannte Musiker aus den Bereichen Singer-Songwriter, Liedermacher, Klassik, Pop, Soul und Reggae spielen auf dem Gelände der Sparrenburg. Sonntags. Früh. Ganz früh.

„Hier ist jeder willkommen, guter Kaffee und schmackhaftes Frühstück stehen zum Picknicken bereit, sich schlaftrunken in den Armen liegen, den Sonnenaufgang genießen, der Musik lauschen.“

Am 9. Juli geht es los mit dem Hamburger Pianisten Lambert. Alle weiteren Information findet Ihr auf der Webseite vom Bunker Ulmenwall.

Foto: Hartmut Lampart

 

Vollpfosten gesucht? MB Möbelwerkstätten hat schöne Exemplare!

Also jetzt nicht so ein Vollpfosten im Sinne von Vollhorst. Sondern ein richtig schöner massiver Holzblock. Es gibt ihn in vielen Holzarten und Größen. Als Blumensäule, Beistelltisch, Dekoelement oder – mit den entsprechenden Öffnungen versehen – als Weinregal nutzbar.

 

Am nächsten Sonntag, den 23. April 2017 von 14.00 bis 18.00 Uhr ist  Möbelschautag* bei den MB Möbelwerkstätten Buschsieweke in Verl. Dort werden Sie aber nicht nur Pfosten aller Art bestaunen können. Freuen Sie sich auch auf eine gigantische Auswahl an Esszimmertischen und Designstühlen in Holz, Leder, Filz….

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.mb-moebel.de

*Da es Sonntag ist, gibt es keine Beratung und keinen Verkauf, aber jede Menge Inspiration.

 

 

 

Von allem das Doppelte!

Reichliche Portionen kochen, nicht an den Zutaten sparen, üppig würzen. Der Tisch möge sich biegen unter delikaten Köstlichkeiten. Nur keine falsche Bescheidenheit an den Tag legen.

Und dennoch gilt in der Küche wie im Leben:

Manchmal genügt eine winzige Prise für den Geschmack. Hier würde die doppelte Menge auch das feinste Gericht ungenießbar machen.

Dieses wunderschöne Küchenposter wurde von Peter Vennebusch (dem Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes) entworfen.

Es hat die Größe 30 x 40 cm und ist erhältlich im Schöne-Dinge-Shop.