Bluthochdruck – das schmutzige Geschäft mit „Valsartan“ 

Aus aktuellem Anlass sprach livinginowl mit dem Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand über den Skandal des Blutdrucksenkers „Valsartan“.

Am 23. Juli wurde  in allen deutschen Tageszeitungen großflächig veröffentlicht, dass Valsartan-haltige, blutdrucksenkende Medikamente mit einer krebserregenden Substanz verunreinigt seien. Betroffen seien allein in Deutschland bis zu 900.000 (!) Patienten.

livinginowl: Wie kommentieren Sie diesen Skandal?

Ralf Wigand: Dieser aktuelle Skandal kann mich persönlich wenig erschüttern, da dieser medizinische Eklat nur die Spitze der kriminellen Machenschaften unseres Gesundheitssystems reflektiert. Wütend macht mich nur die Reaktion der Verantwortlichen. Die Europäische Arzneimittelagentur dementiert ein aktuelles Gesundheitsrisiko. Frei übersetzt bedeutet dieses Dementi: Die Konsumenten erkranken ja nicht sofort an Krebs und zukünftige Erkrankungen müssen erst einmal bewiesen werden. Das Bundesinstitut für Arzneimittel warnt vor dem eigenmächtigen Absetzen der verdächtigten Giftbomben. Gegebenenfalls können sich Betroffene vom verantwortlichen Arzt einen ähnlichen Blutdrucksenker verschreiben lassen.

livinginowl: Wie reagiert unsere Politik auf derartige Skandale?

Bis zum heutigen Datum haben Pharmaindustrie und verantwortliche Ärzte Narrenfreiheit. Verschweigt die Pharmaindustrie bekannte Risiken und schwere Nebenwirkungen ihrer Medikamente, ist dieses allenfalls ein „Kavaliersdelikt“. Wenn überhaupt, gibt es eine freundliche Verwarnung, die lachhaft niedrigen Strafsummen werden dann aus der „Portokasse“ beglichen.

livinginowl: Was könnte die zukünftige Konsequenz sein?

An dieser Stelle ist die Politik gefordert. Verantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiter der Pharmakonzerne stehen unverständlicherweise bislang nicht im Fokus der Justiz. Zum Teil aus eigenem Interesse, zum Teil auf Druck ihrer Arbeitgeber wird gefälscht, betrogen und vertuscht, dass sich die Balken biegen. Bislang werden auch bei nachgewiesenen kriminellen Betrügereien die verantwortlichen Mitarbeiter juristisch nicht belangt, die zu erwartende Geldbuße wird vom „Chef beglichen“. Bei Milliarden Euro/Dollar schweren Gewinnen, sind Millionen Euro/Dollar-Strafen keine Abschreckung, sondern ein schlechter Witz. Juristisch gesehen sprechen wir in dem „Valsartan-Fall“ von 900.000facher! Körperverletzung durch ein erhöhtes zukünftiges Krebsrisiko. Die einzig logische Konsequenz wären drohende Haftstrafen bei nachgewiesener Manipulation. Kein verantwortlicher Mitarbeiter eines Pharmakonzerns würde bei einer  drohenden, möglichen Gefängnisstrafe aus Solidarität zu seinem Arbeitgeber Daten fälschen und vertuschen. Wie lange vorher die verantwortlichen Wissenschaftler die möglichen Gefahren des „Valsartan-Skandals“ kannten, sollte im Interesse der Betroffenen von der Staatsanwaltschaft akribisch recherchiert werden.

livinginowl: Was bewirkt der Wirkstoff Valsartan?

Der Wirkstoff blockiert in der Muskulatur der Arterien das Andocken des blutdrucksteigernden Hormons Angiotensin 2. Davon einmal mal abgesehen, dass in dem aktuellen Fall „nur“ eine krebserregende Kontaminierung des Wirkstoffs  im Fokus steht, haben sämtliche künstlichen Blutdrucksenker fatale Auswirkungen auf die Gesundheit. Unser Körper erhöht den Blutdruck individuell als logische Konsequenz auf Gegebenheiten. In vielen Fällen ist eine gestörte Mikrozirkulation des Blutes der Hauptauslöser auf diese zuerst äußerst sinnvolle, körpereigene Blutdruckerhöhung. Eine durch Blutdrucksenkung noch schlechtere Durchblutung wird zu einer nicht unerheblichen Gefahr für ihre Gesundheit. Sämtliche Organe in unserem Körper benötigen für eine einwandfrei Funktion einen individuellen Blutdruck. Bei einem chemisch gesenkten Druck entstehen zum Teil irreparable Schäden in den Nieren, im Gehirn und den Herzen. Viele Patienten leiden zudem an Erschöpfung und Antriebslosigkeit, weil durch den verminderten Druck die jeweilig betroffenen Organe Sauerstoff- und Nährstoffmangel erleiden. Ich vergleiche die Situation mit dem „Gartenschlauchprinzip“. Würden Sie, wenn aus dem Schlauch kein Wasser fließt, den Druck niedriger stellen? Gerade zu paradox (aber logischer Weise lebensrettend) sind die medizinischen Leitlinien bei akutem Schlaganfall. Bei diesen Notfallpatienten wird der Blutdruck über mehrere Tage auf 200-220 mmHg erhöht, um Spätschäden im Gehirn zu minimieren. An dieser Stelle erscheint die wohl berechtigte Frage.„Wie viele Schlaganfälle werden mutmaßlich durch einen chemisch gesenkten Blutdruck überhaupt erst ausgelöst“??

Stellen sie doch einmal folgende Situation vor: Während der Fahrt mit ihrem Auto leuchtet die Öllampe auf. Sie fahren in die nächste Werkstatt, der Werkstatt-Meister dreht die Birne der Öllampe heraus und erklärt ihnen stolz: „Problem gelöst und gute Fahrt“.Das gleiche Prinzip wendet die leitlinientreue Schulmedizin an. Ohne jegliche Ahnung von der auslösenden Ursache werden rein symptomatisch wirkende, chemische Substanzen eingesetzt. Bis zum heutigen Tag verbreitet die Wissenschaft das Märchen vom „essentiellen, idiopathischem“ Bluthochdruck. Essentiell, idiopathisch bedeutet in der Medizin:„keine Ahnung warum, ist halt so“. Laut Aussage der medizinischen Leitlinien gehören die Auslöser von 90% aller Blutdruckerkrankungen zu den unbekannten Phänomenen.

Mir wäre es persönlich eine große Freude, dieses medizinische Armutszeugnis öffentlich in einer Talkshow zu widerlegen.

Demnach werden von allen Fachärzten ohne jegliche Kenntnis der primären Ursache, großzügig Medikamente mit zum Teil schwersten Nebenwirkungen verschriebenHerzkreislauf-Erkrankungen stehen immer noch auf Platz 1 unserer Sterbestatistik. Trotz der massiven Verschreibung chemischer Blutdrucksenker ist die Sterbetendenz eher steigend. Diese Tatsache ist wohl Beweis genug, dass die Blutdrucktheorie als alleinige Ursache von Herz-Kreislauf-Risiken völlig versagt hat.

Jede! Blutdruckerhöhung hat eine individuelle Ursache und kann durch eine ursächliche Therapie völlig natürlich und ohne Nebenwirkung gesenkt werden. Die Voraussetzung einer erfolgreichen Therapie ist primär ein ganzheitliches, ausführliches Blutbild. Ein derartiges Blutbild (ca. 60 verschiedene Parameter) ist in meiner Praxis Standard.

livinginowl: Können Sie die Ursachen von Bluthochdruck erklären?

Die wahren Auslöser und die möglichen Therapieansätze habe ich in dem Artikel “Bluthochdruck- das Milliardengeschäft“ beschrieben. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht nur der Pharmaindustrie und deren promovierten Verkäufern den „schwarzen Peter“ zuschieben.

Der Konsument entscheidet über Angebot und Nachfrage!!

Der größte Teil der Deutschen wählt den Weg der symptomatischen „Tabletten-Therapie“, weil er nichts kostet und zudem keinerlei Eigeninitiative erfordert. Nebenwirkungen werden in Kauf genommen, dafür gibt es ja weitere kostenlose! Medikamente. Ärgerlich ist nur die Tatsache, dass wir alle die Verschreibungsorgien durch unsere immensen Krankassenbeiträge mitfinanzieren. Patienten, die nicht weiterhin mit dem „symptomatischem Strom“ schwimmen möchten und ihre Gesundheit als wichtigstes Gut würdigen, sind in meiner Praxis herzlich willkommen.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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