Ralf Wigand: Borreliose – Volksseuche Nr. 1

Die Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannt, ist eine Infektionskrankheit, welche durch die sogenannten Borrelien-Bakterien hervorgerufen wird. Übertragen werden die krankmachenden Bakterien überwiegend durch Zeckenbisse. Die jährliche Infektionsrate in Deutschland beläuft sich auf geschätzte 60.000 – 100.000 Neuinfektionen. Man spricht bei der Borreliose von einer Multisystemerkrankung, da gleichzeitig mehrere Organe befallen werden. Am häufigsten davon betroffen sind das Nervensystem, Herz, Augen, Gelenke und die Haut.

 

livinginowl: Kann man eine Übertragung schulmedizinisch nachweisen? 

Ralf Wigand: Es macht wenig Sinn, bei einer erfolgten Infektion in Panik zu verfallen. Viele Betroffe, die von der Übertragung subjektiv nichts mitbekommen haben, zeigen weder aktuelle Symptome noch bekommen sie zukünftig gesundheitliche Probleme. Ein gut funktionierendes Immunsystem wird mit der Infektion fertig, und die Gefahr einer möglichen chronischen Borreliose ist gebannt. Hier bewahrheitet sich das weise Zitat: „Nicht der Erreger ist entscheidend, sondern nur das Milieu auf das er trifft“.

Einen ärztlichen Bluttest (Western-Blot-Test) kann man sich im Anfangs-Stadium ersparen, da ein IGM-Blut-Antikörpernachweis erst mehrere Wochen nach erfolgter Infektion möglich ist. Der Nachweis von IGG-Antiköpern ist aussagefähiger, sagt aber nur aus, ob eine Infektion in früheren Zeiten durchgemacht wurde.

Eine prophylaktische Antibiotika-Behandlung im frühen Stadium 1 ohne körperliche Symptome ist aufgrund der multiplen Nebenwirkungen indiskutabel. Sollten allerdings Symptome wie z.B. Fieber, Bindehautentzündungen, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen auftreten, kann eine zweiwöchige Antibiotika-Behandlung sinnvoll sein. Allerdings werden nur die im Blut zirkulierenden Borrelien abgetötet. Die Antibiotika-resistenten Borrelien können zu einer tickenden Zeitbombe werden.

Stadium 2 – die Ausbreitung im Organismus

Kommt es Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss zu brennenden, unerträglichen Nervenschmerzen, spricht man von einer Neuro-Borreliose. Da nun das Nervensystem betroffen ist, können sogar Lähmungen im Gesicht und Gefühlsstörungen in Armen und Beinen auftreten. Besonders gefürchtet ist eine Infektion des Gehirns, die eine sofortige Behandlung im Krankenhaus rechtfertigt.

Stadium 3 – die chronische Borreliose

Dieses Stadium tritt erst Monate bis Jahre nach erfolgter Infektion auf. Sporadische oder in Intervallen auftretende Gelenkentzündungen sowie Muskelschmerzen werden häufig fälschlicherweise als rheumatische Erkrankung fehlgedeutet. Die in diesem Stadium von den medizinischen Leitlinien empfohlen Dauertherapie mit Antibiotika ist meiner Meinung nach eine vorhersehbare, medizinische Fehlentscheidung und zeugt zudem von einer völligen Unkenntnis der Borrelien-Intelligenz. Borrelien teilen sich im Gegensatz zu normalen Bakterien sehr langsam und sind wahre Überlebenskünstler. Um sich vor den Antibiotika zu schützen, kapseln sie sich in Zysten und Hohlräumen ab. Häufig bilden sie sogar Kolonien  mit vielen tausend andereren Borrelien. Diese Kolonien schützen sich mit einem sogenannten „Biofilm“ vor feindlichen Angriffen. Eine aufgrund medizinischer Hilflosigkeit durchgeführte Antibiotika-Langzeitbehandlung ist in diesem Stadium völlig sinnlos. Viele Betroffene werden im Laufe der Antibiotika-Langzeitbehandlung zu körperlichen und seelischen Wracks therapiert.

Ist eine chronische Borreliose heilbar?

Von oberster Priorität sollten die Maßnahmen sein, die eine chronische Borreliose erst gar nicht entstehen  lassen. Die Leitlinien der Schulmedizin gleichen dem russischem Roulette. Nach zweiwöchiger Antibiotika-Behandlung wird nur abgewartet, anstatt dem körpereigenen Immunsystem zu helfen, die restlichen, nicht abgetöteten Borrelien zu eliminieren. Der durch die Antibiotika entstandene Kollateralschaden an der Darmflora sollte umgehend durch die Einnahme hochdosierter, probiotischer Darmpräparate ausgeglichen werden. Eine gesunde Darmflora ist für ein funktionierendes Immunsystem unabdingbar. Meiner Meinung nach sollte sowohl während, als auch nach erfolgter Antibiotika-Therapie, unterstützend eine Infusionstherapie mit immun-stärkenden Vitalstoffen durchgeführt werden. Hierdurch könnte eine Chronifizierung verhindert werden. Hauptbestandteil der Infusion sind u.a. 25 Gramm Vitamin C. In dieser hohen Dosierung bewirkt das Vitamin C eine massive Freisetzung von Wasserstoffperoxid. Dieses körpereigene „Kampfmolekül“ ist in der Lage, Bakterien (Borrelien) abzutöten.

Die Bedeutung der me2.vie Systemtherapie

Bei der me2.vie Systemtherapie werden über Elektroden hochfrequente elektrische Wechselströme durch den Körper geleitet. Die äußerst positiven Resultate bei Rheuma, Polyneuropathien und chronischen Schmerzen lassen sich auch bei der Behandlung der Borreliose beobachten.

Selbst eine chronische Borreliose lässt sich naturheilkundlich hervorragend therapieren. Durch eine Kombination von Infusionen mit der me2.vie-Systemtherapie lassen sich die Beschwerden häufig nach wenigen Behandlungen deutlich verbessern. Die Wechselstrom-Hochfrequenzen des me2.vie- Gerätes scheinen Borrelien nicht zu mögen und verlieren wohl ihre Verteidigungsstrategie. Ein durch die Infusionen gestärktes Immunsystem kann dann die wehrlosen Borrelien erfolgreich bekämpfen.

Die chronische Borreliose bereitet in Deutschland jährlich den Krankenkassen und der Volkswirtschaft einen zweistelligen Milliardenschaden. Aufgrund schulmedizinischer Hilflosigkeit wäre eine Forschung nach alternativen Therapien mehr als überfällig. Ich wäre jederzeit gerne bereit, mit dem von mir entwickelten Therapiekonzept eine klinische Studie durchführen zu lassen.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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