Inge Hörster: Traurigkeit aus einen anderen Leben

Heute einmal ein Bericht, den ich genau so, wie die Klientin mir ihre Beschwerden geschildert hat und wie ich die Ursachen dazu gesehen und aufgelöst habe, hier niederschreibe. Das Einverständnis der Klientin liegt mir vor. Der Name wurde aus Datenschutzgründen geändert.

Jeder, der ein bisschen zart besaitet ist, liest lieber nicht weiter.

Liebe Inge, schon lange verfolge ich deine „Wundergeschichten“ bei Living in OWL/Facebook. So wirklich kann ich das nicht glauben, was du berichtest. Jetzt möchte ich, dass du mich behandelst. Was muss ich dafür tun? Muss ich zu dir kommen? Wie teuer ist das? Wie viele Anwendungen benötigst du?

Liebe Heidi, ja, es geschehen immer wieder Wunder, sobald die Zeit für den Menschen dazu reif ist. Du musst dafür nicht bei mir sein. Ich mache fast ausschließlich Fernbehandlungen. Du kannst mir schreiben, was dich alles belastet. Diese Belastungen bewertest du auf einer Skala von 0 – 10. Du legst dich abends in dein Bett und lässt geschehen. Ich bekomme dafür 150,00 € für die Erstanwendung. Wie viele Anwendungen nötig sind, kann ich vorher nicht beurteilen. Wenn die Klienten es wünschen, fertige ich einen Bericht über die Behandlung. Ich weise immer wieder ganz energisch darauf hin, dass das Gesehene in irgendeinem Leben geschehen ist, und dass man sich davon nicht herunterziehen lassen sollte. Im Gegenteil, dankbar annehmen und dann loslassen.

Meine Statistik weist einen Erfolg von 90 % nach der ersten Behandlung auf. 5 % benötigen noch 2 – 4 weitere Behandlungen. Die restlichen 5 % geben meistens nach der 3. oder 4. Behandlung auf. Da weiß ich nicht, ob ein paar weitere Anwendungen zum Erfolg geführt hätten, kann immer wieder nur darauf hinweisen, dass ich selbst 5 – 7 Anwendungen bekommen hatte. Da war das Thema „neues Schultergelenk“, das mich fünf Jahre voller Schmerzen begleitet hatte, vom Tisch.

Sie schickte mir dann ihre Beschwerden, die unter anderem folgendermaßen aussahen:

  • Unerklärliche Ängste – vor allem und jedem
  • Depressionen
  • ganz tiefe Traurigkeit,

und das alles immer wieder von jetzt auf sofort.

  •  Probleme mit den Kindern. Lediglich zu ihrer Tochter hatte sie ein einigermaßen gutes Verhältnis. Den beiden Jungs war sie scheinbar vollkommen egal. Das zog sich von der Geburt der Kinder bis heute durch all die über 30 Jahre hindurch. Bei allen drei Kindern blieben die Herztöne weg. Alle drei wurden durch einen Notkaiserschnitt auf die Welt geholt. Alle hatten die Nabelschnur um den Hals gewickelt. Sie liebt ihre Kinder über alles, hat bis heute alles für sie getan und kann nun nicht verstehen, dass nicht wenigstens ein bisschen davon zurück kommt. Das macht sie kaputt.

Wir vereinbarten einen Termin. Ich fühlte schon ein paar Tage vorher, dass die Anwendung nicht einfach für mich werden würde. Als ich mich abends vorbereitete, spürte ich, dass etwas anders war als sonst. Irgendwie wurde ich nervös. Das kenne ich so nicht. Ich zündete also meine Kerzen an und bat die geistige Welt um Unterstützung.

Vor der Behandlung schrieb sie mir, dass sie am Tag vorher das Gefühl hatte, dass sie einen Herzinfarkt bekommt. Ihr war es ganz eng im Brustbereich und der linke Arm tat ihr vom kleinen Finger bis in die Schulter hin weh. Ich riet ihr, sofort ins Krankenhaus zu fahren. Das lehnte sie ab. Sie hätte schließlich die Behandlung bei mir gebucht und bezahlt. Ich würde das schon richten.

Da kam es schon auf mich zu. Es war so grausam, dass ich nicht hinschauen wollte. Ich sah, wie sie in irgendeinem vorherigen Leben als Mutter vollkommen überlastet war. Alles blieb an ihr hängen, ihr Mann kümmerte sich um gar nichts, weder um die Kinder, den Haushalt, und schon gar nicht um sie. Dafür aber gerne um andere Frauen und vor allem um sich selbst. Irgendwann drehte sie vollkommen durch, nahm ihre noch kleinen Kinder – eins nach dem anderen – und brachte sie um. Sie stach immer und immer wieder – wie irrsinnig – auf die Kinder ein. Es war ein richtiges Gemetzel. Danach stach sie sich selbst des öfteren in die Brust und zum Schluss ins Herz.

Ich nahm den Kindern die Schocks, die Traumata und vor allem die schrecklichen Erinnerungen.  Hatte ihre geliebte Mutter sie doch „einfach so“ getötet. Ihr nahm ich die Schuld, ebenfalls den Schock, das Trauma und die entsetzlichen Erinnerungen. Versorgte ihre Wunden und bat die geistige Welt um Ruhe für die Seele. Ich führte noch mehrere Dinge durch, die ich hier alle gar nicht aufführen möchte, es würde den Rahmen sprengen. Ein ausführlicher Bericht hierüber wird in meinem zweiten Buch erscheinen.

Schon am nächsten Morgen rief sie mich an:

Inge, ich kann es nicht fassen, meine Schmerzen im Arm sind weg, Die Enge in der Brust ist weg. Ich bin fröhlich und voller Datendrang. Ansonsten fühle ich mich, wie von einem Panzer überrollt. Mein jüngster Sohn hat mir eben schon eine Nachricht geschickt, meine Tochter ebenfalls. Sie will mich nächste Wochen besuchen kommen <3. Bitte, schick mir auf jeden Fall den Bericht, ich bin schon so gespannt.

Na, das waren ja tolle Nachrichten 🙂 Ich zweifelte und überlegte hin und her, ob ich ihr wirklich den Bericht zukommen lassen sollte. Wir telefonierten miteinander und ich erklärte ihr schon so einiges. Außerdem wies ich noch einmal darauf hin, dass sie auf jeden Fall ins Krankenhaus fahren sollte, um das mit dem Herzinfarkt abklären zu lassen.

Nein, Inge, ich spüre, das alles vollkommen in Ordnung ist. Ich fühle mich wie neu geboren. Bitte, schick mir den Bericht.

Okay, ich schickte ihn ab. Daraufhin schrieb sie mir:

Jetzt weiß ich, warum ich mich so fühlte. Ich wusste wohl schon in meinem Innersten, dass ich etwas ganz Schreckliches in einem vorherigen Leben getan hatte. Ich danke dir von ganzem Herzen (das ist es ja jetzt wieder) für deine wertvolle Arbeit. Ich werde das Ganze jetzt erst einmal verdauen und dann in die seelische Heilung gehen.

Danke für dein grenzenloses   V E R T R A U E N

Ich segne dich

 

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