Inge Hörster: Das Sonnenschein-Vitamin

Der November zeigt uns, dass es jetzt allerhöchste Zeit wird, unseren D3-Spiegel anzuheben, wenn wir im Winter – und darüber hinaus – fit bleiben wollen.

Da ich in den letzten Wochen immer wieder Empfehlungen, Behauptungen und Beschreibungen lese, bei denen sich mir als ausgebildete D3-Beraterin wirklich die Haare sträuben, habe ich mich entschlossen, heute einen Bericht über D3, K2, Vitamin C und Magnesiumcitrat zu schreiben.

Ich weiß, dass es jetzt mit den vielen Zahlen verwirrend werden kann. Aber es lohnt sich, einmal alles aufmerksam zu lesen. Schließlich geht es hier um DEINE Gesundheit. Alles aufgeführte ist lediglich meine Erfahrung und meine Empfehlung. Bei Fragen informiert Euch bitte unter:

https://www.vitamindservice.de/

https://www.vitamindservice.de/faq/hat-vitamin-d-1000-vorteile-wwwvitamind1000de

Lassen Sie mich beim vergangenen Sommer anfangen.

Mein Spiegel liegt immer bei mindestens 70 ng/ml. Im Jahr 2018 und 2019 waren die Sommertage sehr heiß. Nachdem ich anfangs täglich jeweils 10 Minuten von jeder Seite mittags in der Sonne lag, konnte ich die Sonnenbäder in der zweiten Woche schon jeweils auf eine halbe Stunde ausweiten, ohne irgendeine Reizung der Haut – geschweige denn einen Sonnenbrand – bekommen zu haben. In der dritten Woche habe ich meine Sonnenbäder pro Seite auf jeweils eine Stunde ausgeweitet.

Obwohl ich wirklich sehr viel in der Sonne gelegen habe und ebenfalls spazieren gegangen bin, habe ich täglich(!) zusätzlich eine Dosis von 10.000 i.E. D3 und 200 mgc K2 zu mir genommen. Trotz dessen ist mein Spiegel bisher nicht höher als 78 ng/ml gestiegen. Das zeigt schon, dass der vorgegebene Wert von allerhöchstens 2.000 i.E./täglich nicht stimmen kann – ansonsten müsste ich einen wesentlich höheren Spiegel haben.

Den ganzen Sommer habe ich nicht einen einzigen Sonnenbrand gehabt, und das ganz ohne Sonnenschutzmittel. Bitte bedenkt:

Sonnencreme verringert die Vitamin D-Produktion um etwa 95 %. Sobald der Vitamin-D-Spiegel über 50 ng/ml* ist, bekommt man während des Sonnenbadens keinen Sonnenbrand.

Geht man davon aus, dass ein Baby täglich eine Dosis von 1.000 i.E. bekommt (das bei einem Gewicht von 3 – 4 kg), so kann man daran schon erkennen, dass 2.000 i.E. bei einem gesunden Erwachsenen nicht ausreichend sein können.

Raucher, Kranke, Schwangere, stillende Mamas, Diabetiker und Menschen mit Übergewicht etc. benötigen eine wesentlich höhere Gabe von D3 als gesunde Menschen. D3 kann vom Körper in benötigter Höhe niemals gebildet werden. Mit vernünftiger Ernährung ist es ebenfalls unmöglich, einen vernünftigen D3-Wert zu erreichen.

Doch im Winter gibt es ein Problem: Die Sonnenstrahlung ist zu schwach, um die Produktion von Vitamin D3 auszulösen. Dass Spaziergänge im Winter bei Sonnenschein Vitamin D3 produzieren, entspricht nicht den Tatsachen. Gerade in den Monaten, wo nur sehr wenig die Sonne scheint, während der Schwangerschaft und bei Krankheit etc. sollten erhöht D3 und K2 zugeführt werden.

Hier rate ich ganz dringend von den Kombipräparaten D3+K2 ab! Während D3 in sehr hoher Dosierung ohne jegliche Nebenwirkungen eingenommen werden kann, sollten bei K2 höchstens 800 bis 1.000 mcg/täglich zugeführt werden. Und dies auch nur bei sehr hohen Dosen von D3.

Wenn ich nun ein Kombipräparat mit 1.000 i.E. D3 und 200 mg K2 habe, nützt mir das gar nichts, da täglich 1.000 i.E. D3 viel zu wenig für einen gesunden Erwachsenen ist. Im Winter nehme ich täglich (!) 20.000 i.E. D3, so dass ich dann bei einem Kombipräparat auf einen viel zu hohen K2-Wert von 4.000 mgc kommen würde.

 

Dazu kommt, dass man immer bei einem niedrigen D3-Spiegel (unter 30 ng/ml) mit einer Anfangsdoses D3 von mindestens 100.000 i.E – wenn nicht sogar 150.000 i.E./ täglich für 10 Tage anfangen sollte. Da kann sich jeder selbst ausrechnen, wie hoch dann der K2-Anteil im Kombipräparat wäre.

Bitte immer jedes Präprarat einzeln einnehmen!

Eine Studie ergab, dass Vitamin K2 das Risiko von Prostatakrebs erheblich senken kann. Zudem wird angenommen, dass das Vitamin dazu beitragen kann, Lungen-, Brust-, Eierstock- und hepatozellulären Krebs sowie Leukämie zu bekämpfen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte ebenfalls auf genügend K2 geachtet werden.

Bevor man anfängt, mit D3 seinen Speicher aufzufüllen, ist es besser, entweder beim Arzt oder in einem Labor seinen D3-Wert bestimmen zu lassen. Sollte man schon D3 und K2 zu sich nehmen, genügt es, wenn man ca. 5 Tage vor der Blutabnahme mit der Einnahme pausiert. Ansonsten erhält man angehobene Werte, die nicht dem Bestand in der Zelle entsprechen.

Werte, die bei einer Blutabnahme bestimmt werden sollten, da sie den ungestörten Verlauf der Nierenfunktionen und der Knochenaktivität dokumentieren:

25 – OH – Vitamin D
Kreatinin
Calcium
Alkalische Phosphatase (AP)
Magnesium i.S.

Die Kosten liegen bei ca. 40 €. Egal, ob beim Arzt oder in einem Labor die Werte bestimmt wurden.

* Einige Labore geben unterschiedliche Bezeichnungen an, die oft auf falsche Werte hinweisen. Hierbei gilt folgende Formel:

ng/ml x 2,5 = nmol/l      und umgedreht
nmol/l : 2,5 = ng/ml

Wobei ein Wert von 70 ng/ml schon ganz gut ist.

Bei der Angabe „pg/ml“ handelt es sich hingegen um das aktive Vitamin D – das „1,25-Vitamin-D3“. Dieser Wert geht nach Bedarf innerhalb von Stunden rauf und runter, beim Sport geht er hoch, um den Calcium-Bedarf zu erfüllen, in der Nacht wird er wieder sinken.

Dieser Wert unterliegt also starken Schwankungen und ist im Niveau stets ständig rund 1000 x niedriger als der Vitamin-D-Spiegel: Picogramm statt Nanogramm!

Es gibt eine einzige Krankheit, bei der der Serum-Wert ACE vor der Einnahme mit D3 bestimmt werden sollte. Diese Krankheit heißt Sarkoidose und kommt bei 1 % der Bevölkerung vor.

Um Nierensteinen vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmäßig Magnesiumcitrat zuzuführen. Die Zufuhr von Magnesiucitrat vermindert das Risiko für die Bildung von Urinsteinen in den Nieren. Ebenso verhindert Magnesium das Risiko für Calciumoxalat-Steine. Wichtig: Magnesiumcitrat sollte mit viel Wasser eingenommen werden. Ich empfehle, mindestens 2.000 mg Magnesiumcitrat täglich.

Vitamin C gehört ebenfalls dazu, dass sich D3 besonders gut im Körper entfalten kann. Ich empfehle eine Dosis von 100 – 150 mg täglich. Bei akuten Erkältungen oder zum Vorbeugen, kann für kurze Zeit eine Dosis von 250 mg oder höher eingenommen werden.

Kurz und knapp:

Es ist sehr wichtig, dass zu D3 und K2 ebenfalls Vitamin C und Magnesiumcitrat eingenommen werden. Eine ausgewogene Ernährung und Sport gehören ebenfalls dazu.

Unter nachfolgendem Link sehen Sie meine Seite bei Dr. von Helden:

https://www.vitamindservice.de/users/33397rieti

Wer mehr über Inge Hörster erfahren möchte, dem sei ihr Buch „endlich Ich – mein Weg zur Aurachirurgin“ ans Herz gelegt. Zu bestellen bei amazon, im Buchhandel oder bei Inge Hörster selbst.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

 

Blog per E-Mail folgen

Aktuelle Artikel

Menü schließen