Sommerliches Menü an Ronaldo und Pepe

Hier können Sie sich das gestrige Spiel unserer Nationalmannschaft gegen Portugal noch einmal auf der Zunge zergehen lassen. Ein vitaminreicher sommerlicher Auflauf.

Ratatouille Risotto
Ratatouille Risotto

Das Rezept für Ratatouille Risotto reicht locker für vier Personen:
2 mittelgroße Zwiebeln
2–3 Knoblauchzehen
gut 1 l Gemüsebrühe
25 g Butter
400 g Risotto Reis
300 ml trockener Weißwein
1 Zucchini (ca. 250 g)
500 g rote und gelbe Paprikaschoten
300 g reife Tomaten
ca. 3 Stiele Salbei
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
75 g frisch geriebener Parmesankäse
125 g Mascarpone
evtl. Petersilie zum Garnieren

1. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln fein würfeln, Knoblauch hacken. Brühe aufkochen. Butter in einem Topf erhitzen, die Hälfte der Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Reis zufügen und unter Rühren ebenfalls glasig dünsten. Weißwein zugießen und einköcheln lassen. Etwas heiße Brühe zugießen, bis der Reis bedeckt ist und so lange köcheln lassen, bis der Reis die Brühe aufgesogen hat. Dann immer wieder heiße Brühe nachgießen und offen bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen, bis der Risotto sämig ist (25–30 Minuten). Zwischendurch umrühren.
2. Zucchini, Paprika und Tomaten putzen, waschen und abtropfen lassen. Gemüse würfeln. Salbei waschen, trocken schütteln und die Blättchen hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, restliche Zwiebeln und Knoblauch, sowie Paprika, Zucchini und Salbei darin 4–5 Minuten andünsten. Tomaten zufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt ca. 5 Minuten schmoren. Fertiges Ratatouille mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3. 50 g Parmesan und Mascarpone in des fertige Risotto rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Risotto in eine gefettete ofenfeste Form geben und das Ratatouillegemüse darauf verteilen. Mit 25 g Parmesan bestreuen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 225 °C/ Umluft: 200 °C/ Gas: Stufe 4) ca. 5 Minuten überbacken. Nach Belieben mit Petersilie garnieren.

Zum Nachtisch empfehlen wir Vanilleeis mit frischen Erdbeeren und einem Hauch Eierlikör!

Wie immer: Italien schlägt Deutschland

Zuerst mal: Living in OWL gratuliert den effektiven Strassenfußballern aus dem Land, wo die Zitronen blühen zum Einzug in das Finale der Fußball-Europameisterschaft. Nun also ständige Skandale gegen Tiki Taka. Ob es wirklich  die Besten sind? Oder sehen wir am Sonntag wieder ein:

Finale derer, die die Götter lieben

29. Juni – 1. Juli. Nichts wie hin in OWL!

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Mit dem heutigen Halbfinale Deutschland – Italien und dem Endspiel am Sonntag mit XXXX und Spanien endet die Fußball-EM in Polen und der Ukraine. Aber es gibt es doch eine Menge von  Veranstaltungen an diesem Wochenende in OWL. Ein paar davon hat „Living in OWL“ wieder ausgewählt. Diesmal: Bielefeld, Bad Essen, Verl, Detmold, Rödinghausen, Halle, Minden, Bad Oeynhausen.

Noch trägt er SchwarzRotGold ein bisschen schüchtern

Noch ist sie in Plaste eingeschweisst, die Deutschlandfahne…

Aber am Freitag, wenn die Özils und die Papadopoulos um den Einzug in das Halbfinale bei der Fußball-EM in Polen und der Ukraine fighten, da wird er sie ausgepackt haben. Zur Sicherheit wird er Steinhäger und Ouzo kaltgestellt haben. Man weiß ja nie so ganz, wie sowas ausgeht, wenn ein Ball wie bei den Ukrainern ins englische Tor geht, das Augenmaß der Schiedsrichter aber ein gänzlich Abweichendes ist. Nicht immer ist es das, was die ganze Welt per TV sah:

Tor! Prost und Yi mas (Jamas)

Oranje boven oder „luchtig opgeklopt“?*

Heute Abend Deutschland – Holland

Heute weilen Redaktion und Marketing/Vertrieb zwar überwiegend nahe Naumburg an der Saale. Es sollte aber angesichts ab einer bestimmten Stunde wohl sehr entvölkerter  Autobahn ins heimische OWL problemlos möglich sein, das für Holland bereits entscheidende Spiel der Fußball-EM zu schauen. Oranje boven (oben) oder „luchtig opgeklopt“ (*luftig aufgeschlagen).

„Den Sturm füttern“

Schinken, Wurst und Brötchen aus OWL. Gouda aus Holland

Durchschnittlich 22,33 Mio. Zuschauer verfolgten am Samstag abend in Deutschland das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal – ein Marktanteil von 69,3 Prozent aller eingeschalteten Fernseher. Public Viewing bleibt dabei sogar unberücksichtigt. Das Schönste daran ist aber die blumenreiche Fußballsprache:

„Sie lassen den Sturm glatt verhungern“

Nun, mit Schinken und Wurst von Haskenhoff auf Brötchen von Welpinghus geht das ja eigentlich nicht. Nur der junge Gouda aus Holland muss noch durch ein Pendant aus unserer „Käsestadt“ im Kreis Höxter, Nieheim (Deutscher Käsemarkt vom 31. August bis 2. September 2012) ersetzt werden.

SchwarzRotGold-Dichte nimmt rasant zu

Die beherrschende Farbkombination

Keine Gespräch, das diese Farbkombination nicht streift. Immer mehr Autos mit Fähnchen an der Karosse. Mehr und mehr Frauen, die sich fragen, ob „die Euro“ die Partnerschaft überleben wird. Am 8. Juni stoßen Polen oder Griechen im ersten Match des Turniers an….. Deutschland folgt einen Tag später gegen Portugal. Hier nochmal der Spielplan. Es gibt freie Stunden dazwischen…

Von „Mothering Day“ und „Muttertag“

Zum Muttertag 2012

Am Sonntag ist Muttertag. Das wissen fast alle. Was ganz viele aber nicht wissen, warum das so ist und wo der Ursprung liegt. Deshalb sei vorweggeschickt: Es war nicht Riccola („Wer hats erfunden?“), nicht Coca-Cola, nicht Miele in Gütersloh („Freund der Hausfrau und Mutter“). Unser Muttertag geht auf das Jahr 1872 und die USA zurück. Julia Ward Howe, eine bekannte Vertreterin der Frauenbewegung forderte, den amerikanischen Müttern einen Tag im Jahr zu widmen, an dem sie geehrt würden. Zunächst tat sich aber nichts. Als Begründerin des Muttertages gilt heute Anna Jarvis, eben- falls eine US-amerikanische Frauenrechtlerin, die einen solchen Tag ebenfalls forderte. 1914 wurde der Muttertag in den USA national anerkannt. Das Datum des Todestages ihrer Mutter (9. Mai 1905) wählte Anna Jarvis bewußt. Ihre Mutter Marie Reeves Jarvis hatte sich zu Lebzeiten intensiv für den Frieden eingesetzt und sorgte dafür, dass die schlechten hygienischen Verhältnisse zur damaligen Zeit verbessert wurden, die für die hohe Kindersterblichkeit verantwortlich waren. Der Feiertag sollte die Leistungen Leistungen ihrer Mutter unvergessen machen und mehrRechte für Frauen durchsetzen. Damals gab es beispielsweise kein Wahlrecht für Frauen. Der amerikanische Kongress erklärte am 8. Mai 1914 den zweiten Sonntag im Mai zum Muttertag, zugleich nationaler Feiertag. .

England folgte mit dem „Mothering Day“, dem 1917 die Schweiz, 1918 Norwegen, 1919 Schweden, 1922 Deutschland und 1924 schließlich Österreich. Wie das meist so ist: Der Muttertag mutierte immer mehr zu einem Fest der Geschenke und viele Unternehmer und Verkäufer erhofften das große Geschäft. Das hatte Anna Jarvis allerdings nicht bezweckt. e Jarvis ging sogar vor Gericht, um den Muttertag verbieten zu lassen. Verlor aber.

Eingeführt wurde der Muttertag in Deutschland vom Verband Deutscher Blumenladen- inhaber 1923. Zwar haben entgegen vieler Meinungen nicht die Nazis (BluBoundMuKi-Ideologie – Blut und Boden. Mutter und Kind)  den Muttertag erfunden und eingeführt, aber den Tag im „Tausendjährigen Reich“ unter Hitler gründlichst ideologisch ausge- schlachtet. 1933 benannte ihn das Regime um in „Gedenk- und Ehrentag der deutschen Mütter“.

Nun feiert schön fernab jeglicher Ideologie. Am besten mit einem schönen Spargelessen.