Licht hinter Wolken

Deine Zeit – ein Geschenk
Besinnliche Kurztexte von Alexa Förster.

 

Ein kleines Büchlein, prall gefüllt mit kraftvollen Impulsen. In wunderbar poetischen Worten fordert die Bielefelder Autorin Alexa Förster den Leser dazu auf, endlich aufzustehen, etwas für sich zu tun – ohne Wenn und Aber.

„Licht hinter Wolken“ muss nicht zwingend von vorne nach hinten gelesen werden. Lege es an Dein Bett, schlage es morgens an einer beliebigen Stelle auf, die Worte werden für Dich passen und Dich durch den Tag begleiten.

Erhältlich im Buchhandel und bei amazon.

Über Alexa Förster
Alexa Försters Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Selbstwahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung. Die Intention all ihres Tuns, sei es als Autorin oder als Therapeutin, ist es, Menschen zu einem höheren Grad der Bewusstheit zu führen. Aus der intensiven Beschäftigung mit naturheilkundlichen und ganzheitlichen Themen hat sie unterschiedliche Therapiekonzepte entwickelt, die sie in ihrer Praxis für Resonanzmedizin in Bielefeld erfolgreich anwendet. Das Schreiben ist ihr seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit. Neben Sachbüchern und Artikeln schreibt Alexa Förster auch Kurzgeschichten und Gedichte.

Morgendliche Lichtspiele

Glutrot geht die Sonne auf

Da kann man ja eingestellt sein wie man will. Aber so richtig kalt lassen die jetzigen Sonnenaufgänge nicht.  Glutrot geht die Sonne über dem Bodennebel auf. Man muß nur früh genug dasein.

Der Horizont liegt im Nebel

Wie heißt es doch im Klappentext zu dem Büchlein „Der weiße Nebel wunderbar„?

Wallende Nebel, feuchtes Grau, verschwommene Landschaft: Nebel verhüllt, verbirgt oder verzerrt Sicht- und Hörbares, verändert die Wahrnehmung, durchaus bis ins Unheimliche. Nicht nur die Romantiker wie Eichendorff oder Tieck konnten sich am Nebel nicht satt sehen, auch Expressionisten wie Alfred Lichtenstein oder August Stramm, später Hesse, Fried, Bachmann, Mayröcker oder Kling versuchten immer wieder, das flüchtig-täuschende Element im Gedicht zu fassen.

Goethe, Brincke, Brückner

Haus Brincke erlebt „Wege durch das Land“

Haus Brincke bei Borgholzhausen. Nach Gut Böckel am Wochenende Station von „Wege durch das Land“. Der Sitz der Grafen von Kerssenbrock ist eine der ältesten Wasserburgen und Rittersitze der ehemaligen Grafschaft Ravensberg, 1231 erstmals erwähnt. Wunderschön und romantisch im wahren Sinne ist das 1674 im Stil der Weserrenaissance errichtete Herrenhaus. Viele Geschichten – auch politische und dichterische – ranken sich um den Landsitz. Friedrich Leopold Graf zu Stolberg bereiste 1775 mit Goethe die Schweiz. Um nur den Bekanntesten am Wochenende zu nennen: Christian Brückner, jene berühmte Synchronstimme Robert de Niros, Rezitator und vielfach ausgezeichnet las in der Ende des 19. Jahrhunderts im Stile von Maria Laach für Anna Reichsgräfin von Spee errichteten Kapelle Goethe:

„Rosenknospe! So schön blühet keine noch“

Dazu Musik des Ensemble Giovanna Pessi und Susanna Wallumroed.

Blick in die Kapelle von Haus Brincke

… und am Samstag und Sonntag nun Schloß Rheder. Mit Eva Mattes.

Eisblau. Eiskalt

Eisblaues OWL

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird,
und lauscht  hinaus;
den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin,
bereit und wehrt dem Wind
und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

Gerüstet in die Osterwoche

OWL

Ostwestfalen-Lippe ist ein grünes Land. Wälder, Wiesen, sanfte Hügel des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges prägen die Region, die besonders im Frühling einen Hauch Romantik verströmt. Der Dichter Rainer Maria Rilke widmete dem Frühling ein Gedicht:

Frühling ist wieder gekommen. Die Erde
ist wie ein Kind, das Gedichte weiss;
viele, o viele…. Für die Beschwerde
langen Lernens bekommt sie den Preis.

Interessant ist der Aufenthalt von Rilke auf Gut Böckel bei Rödinghausen. Hier schrieb er an seinen „Duineser Elegien„.