Uwe Wallisch – Der Frauenversteher

Erik Lehmann zu Gast im Heimathaus Harsewinkel.

 

In einer Welt, die sich gegen den kleinen Mann verschworen hat – in einer Welt, in der selbst Gartenzwerge gegen Überfremdung demonstrieren – in einer solchen Welt braucht es einen kühlen Kopf: Uwe Wallisch – Hobbybastler, Kleingärtner, Mensch!

Er kämpft für uns! Mit Frau Kleefeld vom Jobcenter. Mit der Anja von ebay-Kleinanzeigen. Und mit seiner Tochter Bettina, die Mastschweine mehr liebt, als ihren Vater.
“Da fehlt dir der zweite Kopf zum Schütteln!” meint Uwe – und Recht hat er!

 

Doch Uwe ist nicht allein. Da ist auch noch Schorsch, der fassungslose Förster mit dem EU-geförderten Waldspielplatz. Oder Herr von Klatsche, der philosophierende Milliardär und Sonnenanbeter. Und Marko, der sich nur noch bewaffnet ins Pflegebett legt.

Gemeinsam mit seinem Autor Philipp Schaller gibt der Kabarettist Erik Lehmann (bekannt aus der Herkuleskeule Dresden) mit seinen Figuren Antworten auf Fragen, die erst noch formuliert werden müssen. Das ist Jogging fürs Zwerchfell und Karate fürs Hirn!

Sonntag 12.11.2017 19.00 Uhr
Heimathaus Harsewinkel
Prozessionsweg 4, 33428 Harsewinkel
Vorverkauf: 14,- | Abendkasse: 16,-
50 % für KuBi-Mitglieder
Vorverkaufsstellen: Bürgerbüro im Rathaus und Buchhandlung Jürgensmeier, Harsewinkel

 

 

 

“ALSO GUT, AUCH FRÜHLING GEHT VORBEI”…

… so endet die Antifrühlingshumoreske von Georg Kreisler!

Ilja Richter, den Älteren unter uns bekannt aus dem Samstagabendprogramm der 70er Jahre kommt mit seinem Programm nach Harsewinkel: 

Ilja Richter singt Kreisler: „Durch Kreislers Brille“

am Flügel Sherri Jones

Ilja Richter gibt eine Hommage an den unvergesslichen Künstler. Ein Abend ganz in Kreislers Sinne: Poetisch, poesievoll und … frech! Schmelzende Klänge zu ätzenden Sätzen und umgekehrt, Klavierläufe spielen verrückt, während Ilja Richter mit harmloser Stimme hinterfotzige Geschichten zum Besten gibt.

Am Flügel: Die Virtuosin Sherri Jones, die noch mit dem Dichterkomponisten zusammengearbeitet und seine unbekannten Konzertstücke aus der Taufe gehoben hat.

„…durch Georg Kreislers Brille“, zu singen, fällt Ilja Richter nicht schwer. Der für ihn größte Kabarett-Poet wohnt schon lange in seinem Kopf. Kreisler wusste das. Schätzte ihn. Schwer ist leicht was… Aber wenn Richter mit Meister-Pianistin Sherri Jones, dieser von Georg Kreisler bevorzugten Interpretin seiner Konzertstücke,  „loslegt“… von der Parodie über lyrisch Surreales bis hin zu schärferen Liedern wie „Anders als die Anderen“, bestätigen Publikum und Presse dem Chansonnier und der Pianistin in dieser Art Einklang: Hier ist vieles anders als bei den anderen. Besser? Das steht auf einem anderen Notenblatt… Anders allemal!

01.04.2017 19.00 Uhr
Saal Poppenborg
Brockhäger Str. 9, 33428 Harsewinkel

Vorverkauf: 18,- | Abendkasse: 21,-
50 % für KuBi-Mitglieder
Vorverkaufsstellen: Bürgerbüro im Rathaus und Buchhandlung Jürgensmeier, Harsewinkel

 

1-A Werbung für Kleinunternehmen

Freischaffende, Einzelhändler und Kleinunternehmer sind bei 1-A-Service Anne Wahrendorff in guten Händen. Warum?

 

Anne Wahrendorff

 

Ich habe mich auf kleine Unternehmen spezialisiert, weil ich selbst „klein“ bin und aus Erfahrung weiß, wie schwierig es ist, sich am Markt zu behaupten. Dabei gibt es auch für kleine Budgets genügend Möglichkeiten, in der Öffentlichkeit präsent zu sein“, erklärt Anne Wahrendorff. Die Harsewinklerin betreibt seit 2007 ihr Büro für Marketing-Dienstleistungen und hat schon vielen kleinen und mittelgroßen Firmen zu einer professionellen Außendarstellung verholfen. Sie ist die richtige Ansprechpartnerin für

  • Online-Werbung
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  • Texte
  • Fotografie

Werbung ist wichtig – ganz gleich, wie groß oder wie klein Ihr Unternehmen ist. Bei Anne Wahrendorff finden Sie individuelle Beratung, zugeschnitten auf Ihr Business.

1-A-Service.net
Anne Wahrendorff
Warendorfer Ring 30
33428 Harsewinkel
Fon: 05247 . 30 71
Mob: 0178 . 30 60 613
Mail: anne.waf@1-A-Service.net
Webseite: www.1-a-service.net

Eine Menge Holz

Sägemühle Meier Osthoff in Harsewinkel hat viel zu bieten

Die Sägemühle Meier Osthoff: Ein spannendes Ausflugsziel – nicht nur für Technikfans
Die Sägemühle Meier Osthoff: Ein spannendes Ausflugsziel – nicht nur für Technikfans

 

Kreis Gütersloh. Die Sägemühle Meier Osthoff in Harsewinkel ist eines der bedeutendsten technischen Kulturdenkmäler im Kreis Gütersloh. Bereits 1886 wurde die Sägemühle mit der Wehranlage gebaut. „Die Turbine und die rund 100 Jahre alten Antriebs- und Sägevorrichtungen gelten als kleine Meisterwerke der Technik“, erklärt Carmen Müller, Tourismus-Expertin der pro Wirtschaft GT. Zudem sei es die einzige Sägemühle im ganzen Kreis Gütersloh. Und damit zählt sie zu den 36 Sehenswürdigkeiten, die die pro Wirtschaft GT in der Broschüre „Oh, wie ist das schön!“ zusammengestellt hat.

Nachdem die Sägemühle in den 1980er Jahren stillgelegt wurde, sind Gebäude und Maschinen umfangreich saniert worden. Seit 2012 kann an der Steinhäger Straße wieder Holz gesägt werden – genauso wie früher. Durch Wasserkraft wird die Turbine angetrieben und setzt über eine Transmission die Säge in Gang. Baumstämme mit einem Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern lassen sich so bearbeiten. Außerdem kann verfolgt werden, wie durch die Wasserkraft elektrischer Strom gewonnen wird.

Im vergangenen Jahr wurde die Remise als Papiermanufaktur fertiggestellt. Seit Januar 2016 ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich und die ersten Interessenten können in die Kunst der Papierherstellung eintauchen. Auch Kinder und Jugendliche aus Kindergärten und Schulen können das Papierschöpfen kennenlernen.

Die Sägemühle Meier Osthoff ist also nicht nur für Technikfans einen Ausflug wert“, bestätigt Carmen Müller. „Im Anschluss an einen Besuch dort kann man zum Beispiel noch das Naturschutzgebiet Hühnermoor besuchen.“ Es ist ebenfalls in der Broschüre „Oh, wie ist das schön!“ beschrieben.

Die Broschüre ist bei der pro Wirtschaft GT kostenlos erhältlich und lässt sich auf der Seite www.erfolgskreis-gt.de herunterladen. Die Sehenswürdigkeiten sind jeweils kurz beschrieben und in einer Übersichtkarte zusammengefasst. Dazu kommen viele weitere Empfehlungen in allen Städten und Gemeinden des Kreises Gütersloh.

(Foto: Stadt Harsewinkel)

Wellnessoase in Harsewinkel

Abschalten, die wohlige Wärme genießen, spüren, wie der Körper sich entspannt. Und zugleich wissen: mit jedem Schwitzgang tue ich meinem Körper und meiner Seele etwas Gutes. Sauna bedeutet Lebensqualität pur.

Terrasse

Bei Lanta Wellness in Harsewinkel findet der Erholungsuchende ein Verwöhnambiente der besonderen Art. Auf 2.500 Quadratmetern werden zwei finnische Saunen (85 Grad), eine Fito-Sauna sowie im Außenbereich eine Bio-Sauna (65 Grad) und eine Steinofensauna (95 Grad) geboten. Dazwischen einladende Ruhezonen drinnen und draußen.

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Die massiven Blockhäuser bestehen aus russischem Kiefernholz, das Geschäftsführerin Lucia Potemine direkt aus Sibirien importiert hat. Die Saunen innen sind aus Zedernholz hergestellt. Zedernholz ist reich an ätherischen Ölen und strömt ein herrliches Aroma aus. Durchatmen und abschalten vom Alltag!

Zu einem perfekten Saunatag gehört auch eine Massage. Ob Aromaöl-, Antistress-, Hot Stone-, Kräuterstempel- oder Ayurvedabehandlung, sie alle bedeuten Entspannung pur.

Irina Potemine und  Irina Rempel
Xenia Potemine und Irina Rempel

Beauty- und Wellnesskosmetologin Irina Rempler hat aber noch viel mehr auf Lager.
Salz-, Zucker- oder Vulkansteinpeelings versprechen seidenweiche Haut. Die ägyptische Herrscherin Kleopatra soll einst in Eselsmilch gebadet und dadurch ewige Jugend erlangt haben. Wir kennen die Rezeptur des Kleopatrabades bei Lanta Wellness nicht, Sie und Ihre Haut werden es jedoch genießen.

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Irina Rempel ist Leiterin des Kosmetikbereichs von Lanta Wellness. Hier können Sie unabhängig von einem Saunabesuch verschiedene Gesichtsbehandlungen buchen oder sich in den Pausen verwöhnen lassen. Passend zum Gesamtambiente findet man auch hier einen elegant zurückhaltenden Stil, bestens geeignet für Ruhe und Erholung.

„Wir setzen auf hochwertige Biokosmetik-Produkte aus dem Hause Dr. Spiller sowie der Schweizer Firma Feuerstein„, betont Irina Rempel. Nach einer Hauttypanalyse stellen wir eine individuelle Behandlung zusammen, und die Kundin braucht nur noch die Augen zu schließen und sich verwöhnen zu lassen. Ihre Haut wird es ihr danken.“

Irina Rempler
Irina Rempler

Sauna macht Hunger und Durst. Im modern und exklusiv ausgestatteten Restaurant bietet die reichhaltige Karte leckere, gesunde Küche und frisch gepresste Säfte.

Restaurant

Sie möchten mit Freundinnen Ihren Geburtstag einmal ganz anders feiern? Bei Lanta Wellness ist ein Teil der Saunaanlage abtrennbar und kann von Gruppen ab sechs Personen gebucht werden. Hier können Sie ungestört saunieren, sich massieren lassen oder eine Kosmetikbehandlung genießen. Mädelsabend mal ganz anders. „Das heißt aber nicht, dass nicht auch Männer herzlich willkommen sind“, lacht Lucia Potemine.

Ob für den spontanen Saunabesuch, eine Kosmetikbehandlung oder für einen intensiven Wellnesstag, Lanta Wellness ist ein Glanzlicht vor den Toren Harsewinkels.

Lanta Wellness GmbH
Brockhäger Straße 74
33428 Harsewinkel
Telefon: 05247-9834310
E-Mail: kosmetik@lanta-hsw.de
Webseite: www.lanta-hsw.de

Öffnungszeiten Sauna (März bis Juli)
MO Ruhetag
DI 15.00 – 22.00 Uhr (Damentag)
MI 12.00 – 22.00 Uhr (Damentag)
DO 15.00 – 22.00 Uhr
FR 15.00 – 22.00 Uhr
SA 15.00 – 22.00 Uhr
SO 15.00 – 22.00 Uhr

Öffnungszeiten Sauna (September bis Februar)
MO Ruhetag
DI 15.00 – 22.30 Uhr (Damentag)
MI 12.00 – 22.30 Uhr (Damentag)
DO 15.00 – 22.30 Uhr
FR 15.00 – 22.30 Uhr
SA 15.00 – 22.30 Uhr
SO 12.00 – 22.30 Uhr

Öffnungszeiten Kosmetik*
MO Ruhetag
DI 10.00 – 18.00 Uhr
MI 10.00 – 18.00 Uhr
DO 10.00 – 18.00 Uhr
FR 10.00 – 20.00 Uhr
SA 10.00 – 20.00 Uhr
SO 10.00 – 20.00 Uhr
* Termine bitte individuell vereinbaren

Ab 2015: Jakobsweg von Bielefeld nach Wesel

Münster (lwl). In Westfalen wird es ab Frühjahr 2015 einen weiteren durchgehenden Weg der Jakobspilger nach historischem Vorbild geben. Nach vier Strecken (von Osnabrück nach Wuppertal, von Marburg über Siegen nach Köln, der Trasse des alten Hellwegs von Höxter nach Bochum und der Route von Minden nach Soest) wurde im vergangenen Jahr ein Weg von Bielefeld über Münster nach Wesel wissenschaftlich erforscht. Nun wird der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den letzten Weg in Westfalen für die Öffentlichkeit aufbereiten und als rund 200 Kilometer langen Pilgerweg ausschildern lassen, wie LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschhoff-Thale am Dienstag (6.5.) in Coesfeld mitteilte. 

In Münster kreuzen sich bald zwei Wege an der Lambertikirche.
In Münster kreuzen sich bald zwei Wege an der Lambertikirche.

Über 80 Interessierte fanden sich im Coesfelder Rathaus ein, um sich über die neue Wegstrecke der Altertumskommission beim LWL zu informieren. Die Altertumskommission hofft auf Mitwirkende, die sich um die Pilger kümmern werden, ihnen beispielsweise Unterkünfte anbieten und Stempelstellen einrichten. 

Rüschhoff-Thale kündigte für das Frühjahr 2015 einen Pilger- und Wanderführer der Ost-West-Verbindung an den Rhein an (zirka 14 Euro, auch für Radwanderer). Der Führer werde den historischen Weg, die über 1.000 Jahre alte Tradition der Pilgerreise nach Santiago de Compostela (Spanien) und viele Sehenswürdigkeiten entlang der Trasse in Westfalen beschreiben. Neben ausführlichem Kartenmaterial werden zudem pilgergerechte Unterkünfte und Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten nachzuschlagen sein. Gleichzeitig mit dem Buch wird auch eine begleitende Web-App abrufbar sein. So können sich technikbegeisterte Pilger nicht nur von der Ausschilderung, sondern auch von ihrem Smartphone über den Weg leiten lassen. 

Der Wanderweg ist das Ergebnis der Forschungen der Altertumskommission für Westfalen, die der LWL mit jährlich 38.000 Euro finanziert. Hinzu kommt in diesem Jahr eine Förderung durch die Sparkassen Westmünsterland und Münsterland-Ost in Höhe von insgesamt 32.500 Euro.

Bildstock am Pilgerweg im Kreis Warendorf.
Bildstock am Pilgerweg im Kreis Warendorf.



Die Trasse
Die Trasse von Bielefeld nach Wesel (vom Startpunkt an der Nicolaikirche in Bielefeld über den Jostberg, Steinhagen, Brockhagen, Marienfeld, Harsewinkel, Greffen, Bad Sassendorf, Warendorf, Telgte, Münster, Tilbeck, Schapdetten, Nottuln, Darup, Kloster Gerleve, Coesfeld, Hochmoor, Velen, Borken, Raesfeld, Kloster Marienthal nach Wesel) werde jetzt den Gemeinden vor Ort vorgestellt und bis zum Frühjahr 2015 mit der charakteristischen Jakobsmuschel (europaweit gelb auf blauem Grund) ausgeschildert, erläuterte Projektleiterin Ulrike Steinkrüger. In Wesel findet der Weg Anschluss an den bereits ausgeschilderten Weg entlang des Niederrheins bis nach Köln, wie Projektleiter Christoph Boddenbergvom Landschaftsverband Rheinland (LVR) berichtete. Damit wird der Pilgerweg ab 2015 von Bielefeld quer durch Deutschland und andere europäische Länder bis nach Santiago durchgehend ausgeschildert sein. 

Start des Jakobswegs in Bielefeld.
Start des Jakobswegs in Bielefeld.

Der entstehende Pilgerweg ist nach Angaben von Steinkrüger weitgehend an historisch belegte Wegführungen angelehnt. Steinkrüger: „Wir haben Reste von Hohlwegen gefunden, die sich durch die schweren Fuhrwerke ins Gelände eingegraben hatten. Ein besonders schönes Teilstück werden Pilger zukünftig in Darup durchqueren. Auch ehemalige Galgenstandorte und Landwehrdurchlässe sind beispielsweise Zeugnisse der alten Wegetrasse.“ 

Dass auch tatsächlich Pilger diesen Weg benutzten, zeigt zum Beispiel das im 15. Jahrhundert auf dem Jostberg in Bielefeld bestehende Franziskanerkloster. Dessen Brüder hatten sich der Versorgung der Pilger zum dort verehrten Heiligen Jodokus, aber sicherlich auch durchreisender Pilger zu anderen Zielen verschrieben. In vielen Städten bestanden Herbergen oder Hospitäler, in denen durchreisende Pilger unterkommen konnten, so z. B. in Bielefeld, Marienfeld, Warendorf und Coesfeld. Mit der alten Jakobikirche aus dem 12. Jahrhundert und einer Jakobi-Bruderschaft im 16. Jahrhundert zeigt die Stadt Coesfeld eine besondere Tradition der Verehrung des Apostels Jakobus d.Ä

 

Das Tilbecker Mordkreuz ist ein Wegeindikator.
Das Tilbecker Mordkreuz ist ein Wegeindikator.

Das Projekt wolle die mittelalterlichen Wege und die Spuren der Jakobspilger in Westfalen möglichst genau rekonstruieren, so die Vorsitzende der Altertumskommission, Dr. Aurelia Dickers: „Es gab für die Pilger in Westfalen und anderswo keine eigenen Wege, im Gegenteil: Sie suchten aus Angst vor Überfällen stark frequentierte, bekannte Trassen.“ 


Die Geschichte der Jakobspilgerwege
Die Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Jakobus des Älteren im über 2.000 Kilometer entfernten nordspanischen Santiago de Compostela hat eine Tradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Man versprach sich die Heilung von Körper und Seele als Lohn für den Besuch der Kultstätte. 

Pilgerweg bei Marienfeld.
Pilgerweg bei Marienfeld.



Seit dem 10. Jahrhundert kamen aus ganz Europa Pilger, Männer und Frauen aus allen Schichten, nach Spanien, zu Fuß oder zu Pferd. Als Beleg und Erkennungszeichen diente die Jakobsmuschel, die jeder Pilger in Santiago erstehen konnte und deutlich sichtbar an der Kleidung oder Umhängetasche trug. 

„Seit einigen Jahren erlebt die Pilgerfahrt eine Renaissance, nicht erst, seit TV-Stars wie Hape Kerkeling sich auf den Weg machten: 2004, also zwei Jahre vor Erscheinen des Bestsellers „Ich bin dann mal weg“, zählte man in Santiago rund 180.000 registrierte Pilger“, so die Vorsitzende der Altertumskommission. Im Jahr 2010, ebenfalls einem heiligen Jahr, in dem der 25. Juli auf einen Sonntag fiel, waren es sogar 270.000. Bereits 1987 hatte der Europarat dazu aufgerufen, die Jakobspilgerwege in Europa zu erforschen. 1993 erklärte die UNESCO den spanischen Teil des Weges, den „Camino Francés“, zum Weltkulturerbe.

Über Jakobspilger, die aus Westfalen stammen, sei insgesamt nur wenig bekannt, so die Forscherin Ulrike Steinkrüger. Bekanntester westfälischer Pilger ist Bischof Anno aus Minden, der sich in den Jahren 1174 und 1175 auf den Weg nach Santiago de Compostela machte, das damals als Pilgerort gleichrangig neben Rom und Jerusalem stand.

Das offizielle Symbol zur Kennzeichnung der Jakobswege.
Das offizielle Symbol zur Kennzeichnung der Jakobswege.



Durch eine Pilgerreise konnten Verbrecher auch ihrer Strafe entgehen, wenn ein Gericht sie dazu verurteilte. „Bettler, Räuber und Steuerhinterzieher im Pilgergewand haben zusammen mit den Strafpilgern die Pilgerfahrt im Laufe der Zeit in Verruf gebracht. Jakobsbrüder wurden vielerorts mit Gesindel gleichgestellt. In Herford, einer wichtigen Sammelstation für Pilger in Westfalen, soll die Jakobikirche 1530 wegen der Jakobspilger, die den Status für ihre Zwecke ausgenutzt haben, geschlossen worden sein“, erläuterte Steinkrüger. Für mittellose Menschen war jedoch eine Pilgerreise oft die einzige Möglichkeit, die Heimat zu verlassen. Wohlhabende konnten das Pilgern auch delegieren und einen Berufspilger mieten.

Fotos und Text: LWL

 

„Zeitenwende“: Wie die Moderne aufs Land kam

Der Fotograf Johann Hermann Jäger um 1900
Der Fotograf Johann Hermann Jäger um 1900

Brakel (lwl). Die industrielle Revolution läutete in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Zeitenwende ein. Fotodokumente dieser Phase aus Westfalen sind rar gesät. Umso mehr freut sich der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), dass über 2.000 Glasnegative des Fotoateliers Jäger aus Harsewinkel (Kreis Gütersloh) in das Bildarchiv des LWL-Medienzentrums für Westfalen übernommen werden konnten. Unter dem Titel „Zeitenwende“ hat der LWL die aussagekräftigsten Fotos in einerAusstellung und einem Bildband zusammengestellt.

 
 

Die Ausstellung, die vom 18. August bis zum 13. Oktober im Stadtmuseum Brakel, am Standort Alte Waage, am Markt 4, zu sehen ist, zeigt eine Auswahl von 40 Fotografien, darunter Porträts, Motive vom Leben auf dem Land sowie Aufnahmen von Gebäuden. „Die Bilder veranschaulichen, dass der Einbruch der Moderne im ländlichen Westfalen mit dem Verschwinden alter Traditionen einher ging“, so Dr. Volker Jakob, Leiter des Bild-, Film-, Tonarchivs im LWL-Medienzentrum.

Anton Monke und Frau, 1898
Anton Monke und Frau, 1898

Das Besondere an der Sammlung: „Über 100 Jahre lang haben vier Generationen des 1884 gegründeten Fotoateliers Bilder ihrer Heimat aufgenommen. Die Fotos zeigen, wie sich der Ort Harsewinkel vom späten Biedermeier hin zur Moderne entwickelte“, erklärt Jakob. „Beispielhaft lässt sich auf Grund einer gesicherten Überlieferung die technische, wirtschaftliche und ästhetische Geschichte des fotografischen Gewerbes im ländlichen Raum Westfalens skizzieren. Eine einzigartige Gelegenheit, orts- und landesgeschichtliche Aspekte der Geschichte der Fotografie in Westfalen zueinander in Beziehung zu setzen“, so Jakob weiter.

Der Klosterbrand in Marienfeld im Jahre 1900
Der Klosterbrand in Marienfeld im Jahre 1900

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit 152 Bildern aus der Sammlung Jäger erschienen. Volkskundler, Bildwissenschaftler und Historiker erklären einleitend die westfälische Fotografie am Ende des 19. Jahrhunderts. Sie geben einen Überblick über Arbeit und Freizeit auf dem Land zwischen 1890 und 1930 und skizzieren die Geschichte Harsewinkels zwischen 1800 und 1914.

Fotoausstellung Zeitenwende
Stadtmuseum Brakel
Standort Alte Waage
am Markt 4
33034 Brakel

Bildband Zeitenwende
Aspekte der westfälischen Fotografie im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
212 Seiten, 139 Schwarz-Weiß Fotos, 12 Color-Fotos
Verlag Kettler
ISBN 978-3-86206-202-7
19,90 Euro

Fotos: LWL

 

07. – 09. Juni 2013. Nichts wie hin in OWL!

07062013-living-in-owlDieser Service wird unterstützt von pinkmaria Jeans & Jackett

Es ist wieder sehr viel los in OWL. Deshalb hier nur einige Events, die „Living in OWL“  ausgewählt hat. Diesmal: Bielefeld, Halle/Westfalen, Kalletal, Bad Oeynhausen, Schloß Holte-Stukenbrock, Hüllhorst, Löhne, Rahden, Gütersloh, Harsewinkel

Mit „Sünne Peider“ gehts los

Der Graben
Der Graben

Der Winter hat seine Klauen noch nicht gelockert, da locken sie schon: Die Kirmessaison beginnt traditionell am 22. Februar mit „Sünne Peider“ in Versmold. Dann geht es Schlag auf Schlag. Die Steinhagener Frühjahrskirmes lockt. Dann „Blüht Halle auf“, dann Harsewinkel.

Auch die Weiber von OWL können Karneval feiern

Ab gehts im Karneval hoch her in bei PWL´s Weibern
Ab gehts im Karneval hoch her bei OWL´s Weibern

Der Straßenkarneval kommt in OWL langsam aber mächtig. Hier die Narrenhochburgen in Ostwestfalen-Lippe. Hierzulande wird Karneval mit Umzügen, Prunksitzungen und Parties richtig und farbenfroh gefeiert. Die Tanzsportgarde Harsewinkel KG Rote Funken ist gar Deutschlands erfolgreichster Karnevalsverein.

Hier eine lose Übersicht der Karnevalsumzüge in Ostwestfalen-Lippe.

Beckum:

Rumskedi Helau. “Davon träumen wir” Sessionmotto 2013. Weiberfasnacht 07.02.13 um 17.11 Uhr; Kinderkarnevalszug Sonntag, 10.02.13, Start 11.11 Uhr; Rosenmontag 11.02.13: Rosenmontagsumzug, Start 11.11 Uhr

Rietberg:

Ten Dondria Helau: Sessionsmotto 2013 „Der Euro schwankt, Europa zittert – doch Rietberg feiert unerschüttert”, Rosenmontag: Kinderumzug Start, 10.11 Uhr, Rosenmontagsumzug Start 14.11 Uhr

Münster:

Münster – Helau, Sessionsmotto 2013 “Karneval mit Leidenschaft”, Rosenmontag: Rosenmontagsumzug 12.11 Uhr ab Hindenburgplatz, dort Start und Ziel,

Rheda-Wiedenbrück:

Rheda-Wiedenbrück Helau, Sessionsmotto 2013 “Rheda-Wiedenbrück steht Kopf!”, Rosenmontag: Rosenmontagsumzug Start 12.30 Uhr, vom 8.2. bis 11.2.13 auch abfeiern im Festzelt auf der Schanze.

Delbrück:

Delbrück He Geck, Geck – Sessionsmotto 2013 “Ob Brücke, Kreisel, Himmelreichallee, die Eintracht feiert mehr denn je”, 18:11 Uhr, 7.2.13 Altweiberfastnacht, Stadthalle Delbrück, Sonntag, 10.02.2013, 14:01 Uhr, Kinderzug, Innenstadt Delbrück, 11.02.13, Rosenmontag: Rosenmontagsumzug, Start 14.01 Uhr

Harsewinkel:

Harsewinkel – Helau.Weiberfasnacht Donnerstag, der 7.2.13, Rathausstürmung ca. 17.30 Uhr, Sonntag, der 10.02.2013 Karnevalsumzug der KG Rote Funken um 14:00 Uhr in Harsewinkel

Stukenbrock – Schloß Holte-Stukenbrock:

Stukenbrock – Helau. Kinderkarneval am 03.02, 13 ab 14.11, Altweiberfastnacht 08.02.2013 11.11 Uhr, 53. Stukenbrocker Altweiberfastnacht, Prunksitzung 2013 am 10.02.2013 19.44 Uhr, Gasthof zur Post – Schloß Holte-Stukenbrock, “Kehraus” am 12.02.2013 19.11 Uhr Gasthof zur Post – Schloß Holte-Stukenbrock

Bild: *39263399 © Fotolia . MLoiselle

Der gastronomische Aufsteiger: Rincklacke

Rinklacke´s Restaurant in Marienfeld
Rincklacke´s Restaurant in Marienfeld

Es pladdert ordentlich auf dem weitläufigen Gelände der Hotel-Residence Klosterpforte, mitten in Marienfeld. In der Küche des seit Dezember 2006 aufwändig restaurierten ehemaligen Wohnhauses des Malers Johann Christoph Rincklage haben Küchenchef Patrick Speck und seine Crew ihr mittlerweise Sterne-umkränztes Werk noch nicht begonnen. Soviel sei aber verraten: Die Restaurant-Rangliste hat Rincklacke´s Restaurant zum „Aufsteiger des Jahres 2013“ gekürt.

100 Jahre Claas

Aus dem farnzösischen Le Mans in die Welt hinaus: Claas Traktoren
Aus dem französischen Le Mans in die Welt hinaus: Claas Traktoren

100 Jahre ist jetzt eines der größten Landmaschinenunternehmen der Welt geworden. „100 Jahre besser ernten“, heisst es heute selbstbewusst aus dem Hauptsitz Harsewinkel. Mit fest 3,5 Mrd. Euro Umsatz ist eines der größten Unternehmen der Region geworden. Was im Jahre 1913 mit Produktion von Strohbindern begann ist heute eine Geschichte, die Claas ganz vorne mitgeschrieben hat.

Steinhagen wartet, Halle hat geklebt…

Durchfahrt des Haller Willem an der Bahnhofstrasse

Dte Stadt Halle tut was gegen die leeren Fensterhöhlen der verlassenen Geschäfte an der B68 im Ortskern…..

Mit Haller Stadtmotiven beklebte Fensterhöhlen an der B68

Jede Menge Radsportler nutzen den regenfreien Sonntagmorgen für ihren Sport ….

Radrennen zwischen Steinhagen und Isselhorst

… und Harsewinkel fährt langsam durch den Ortskern.

Keine Eile im Ortskern von Harsewinkel

 

 

Ein Hauch Olympia in Ostwestfalen-Lippe

Gut gefrühstückt

Haben Sie gestern Abend Olympia in London geguckt? Und Discus-Robert Hartings „Hürdenlauf“ nach seinem Goldwurf mit der runden Scheibe gesehen? Geil, was? Jetzt ist durchgesickert – aber leider „offiziell“ nicht bestätigt – an dem Sieg sei das gute Frühstück im olympischen Dorf schuld. Das habe man nach ostwestfälisch-lippischen Empfehlungen konzipiert. Wir werden das weiter recherchieren und solange von unseren erstklassigen heimischen Handwerksbäckern profitieren. Vielleicht hat ja auch Bad Driburgs Silberwunder Lili Schwarzkopf davon genascht…? Dabei schwingt immer ein Hauch Olympia bei uns in dieser Pferdeverrückten Region mit. Und das liegt nicht nur am Hersteller von Reitkleidung wie Pikeur (und Eskadron) in Werther oder  der Vielzahl der Reithallen, Turniere und Turnierplätze.

Kleiner Turnierplatz mit Parcours im westlichen OWL

Wir, die wir uns gemütlich zurücklehnen und die bunten Bilder aus London verfolgen, haben ja auch einen wahrhaft „olympischen“ Begleiter: „Herrliches Herforder„. Gebraut unter Warsteiner Aufsicht.

Sound of Westfalen

So richtig viele olympische Sportspitzenkräfte haben wir ja hier nicht. Dafür einen weltweit aktiven Champion, der mit großer Kompetenz den Getreidefeldern auf allen Kontinenten mit großen Maschinen den angesagt modischen 3-Tage-Stoppelschnitt verpasst: Claas aus Harsewinkel. Das Geerntete wird dann zu Mehl gemacht und daraus wird …… siehe oben.

Claas war hier Living in OWL

Lampenputzer

 

Lampenputzer am Ufer der Ems bei Harsewinkel

„Münsterländer Parklandschaft“ nennt sich die Gegend bei Harsewinkel. Das sich zwar historisch eher dem Münsterland zugehörig fühlt, aber doch eindeutig „Kreis Gütersloh“ und damit OWL Ostwestfalen-Lippe ist. Dort gibt es gut ausgeschilderte Wege rund um die Ortsteile wie auch überregionale Routen durch den Ort. Besonders romantisch: Entlang der Ems radeln und schauen, was da so am Ufer der noch kleinen Ems wächst. Zum Beispiel Lampenputzer oder Rohrkolben, Schlotfeger oder Bumskeule, wie man sie andernorts nennt. Auch für Inlineskater und Nordic Walker eine interessante Strecke.

 

Ungewöhnliche Wege: Der Mönchsweg

Ungewöhnliche Wege: Der Mönchsweg

Zwischen den Klöstern Uerentrup (Bielefeld) und Marienfeld (Harsewinkel) gab es einmal  einen Weg, auf dem Waren zwischen den Klöstern transportiert wurde: Der Mönchsweg. Heute sind die Spuren durch die Flurbereinigung nicht mehr überall zu erkennen, aber die Steinhagener Stadtführerinnen Margret Krullmann und Marion Dawidowski geben Auskunft im Rahmen einer Fahrradtour. Wer einmal ungewöhnliche Wege mit dem Rad befahren und mehr über seine nähere Heimat erfahren will, ruft Margret Krullmann unter 05204-80835 an.

Federwölkchen auf die Leinwand des Kopfkinos

Was liesse sich heute unternehmen? Es gibt die Qual der Wahl, der Regenschirm aber sollte fester Begleiter sein. Obwohl es ja auf dem Bielefelder Leinewebermarkt auch genügend Unterstände gibt, um ganz beschaulich  die Zuckerwatte in den klebrigen Fingern zu halten oder „Schneiders Bratwurst“ zu geniessen. Den Kurzen eine Runde Karussel zu spendieren oder aus dem Riesenrad auf die Stadt am Teutoburger Wald schauen…

Buntes Leinewebermarkttreiben am Niederwall

Das Kontrastprogramm? Vielleicht ein Abstecher in die stille Einkehr von Kloster Marienfeld bei Harsewinkel?

Stille Einkehr auf Kloster Marienfeld
Jahrhunderte überdauert. Was ist da der Moment?

Den kleinen Umweg zum „Frühling im Park. Das Gartenfestival“ auf Schloß Rheda könnten Sie dann auch machen. Es ist nicht weit bis Rheda-Wiedenbrück….

Das sagt das Wetter für den heutigen Sonntag
wolkig    Temp.: 15/24°C Niederschl.: 70%  Wind:15km/h

farbenfreunde: Buntes zum Kuscheln

Beim Betreten des Showrooms der Firma farbenfreunde in Bad Oeynhausen weiß man sofort: hier ist der Name Programm. Kissen, Decken und Bademäntel in leuchtenden Farben soweit das Auge reicht. Und alles aus dem Wohlfühlstoff Nicky.

Kuschelkissen in Fabenvielfalt.
Alle Fotos dieses Berichts: farbenfreunde

Sandra Kirschner ist die Inhaberin der seit 2007 bestehenden Firma. „Alles begann mit meinem Lieblings-Nickypullover“, erzählt sie uns von den Anfängen. „Als ich dieses kuschelige Material in den Händen hielt, wurde die Idee geboren, hochwertige Wohnaccessoires aus Nickystoff herzustellen.“

Sandra Kirschner

Begonnen wurde mit Kissen und Decken, die in vielen verschiedenen Größen erhältlich sind. Später wagte sich Sandra Kirschner auch an Homewear wie Bademäntel und Hauskleider. Der Stoff wird aus Deutschland, Italien und der Türkei bezogen. Genäht wird in ausgesuchten deutschen Nähereien. „Nickystoff ist schwierig zu nähen, aber wir legen größten Wert auf eine gute Verarbeitung unserer Ware. Und natürlich hat alles das Siegel Öko-Tex 100.“

Und diese beeindruckende Farbenvielfalt? „Tja, noch schöner als einfach nur blaue Kissen, sind eben Kissen in smaragd, ocean, aqua, sommerpetrol, winterpetrol, denim, hellblau melange und kornblume – und richtig spannend wird es, kombiniert man sie mit lavendel, orchidee, himbeere, rubin, espresso, feige, erbse oder pistazie.“ lacht Sandra Kirschner und man merkt, dass sie hier ganz in ihrem Element ist.

41 Farben sind im Programm. Von Zeit zu Zeit fallen einige heraus, um durch neue modernere Farben ersetzt zu werden. Sandra Kirschner geht da ganz nach ihrer Intuition, die sie noch nie getäuscht hat.

Gekuschelt wird immer, und so ist es kein Wunder, dass die samtigen Erzeugnisse gut ankommen. Zu haben sind sie in modernen Bettenhäusern, Wohn-Interieur-und Kindermöbelgeschäften sowie im eigenen Online-Shop. Im hiesigen Bereich führen

Peters Design GmbH, Rinteln,
Hewu-Design, Harsewinkel,
Vor dem Esche, DUO Schenken & Wohnen und Mamacocon, alle drei in Münster
Impressionante in Warendorf und
IdeenRaum Kirrwald, Paderborn

die bunten Artikel der Firma farbenfreunde.

Auch kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Wie wäre es denn mit witzigen Eierwärmern für den fröhlich gedeckten Tisch oder einer molligen Wärmflasche für die kühlen Mainächte?

farbenfreunde GmbH
Zum Markt 4
32549 Bad Oeynhausen
Telefon: 05731-1563149
Fax: 05731-1536513
E-Mail: info@farbenfreunde.com
Homepage: www.farbenfreunde.com

Mehr als 1000 Radfans im Juli in OWL

Im Juli wird OWL zum Mekka der Fahrradfans

Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten drei Jahre mit über 1.000 Teilnehmern geht die NRW-Radtour auch in diesem Jahr an den Start. Veranstalter ist WestLotto gemeinsam mit der NRW-Stiftung. In der Zeit vom 12. bis 15. Juli 2012 werden über 1.000 Teilnehmer auf abwechslungsreichen Routen in der Radregion Ostwestfalen unterwegs sein. Als besonderes Highlight erwartet die Teilnehmer und Besucher an den Etappenzielen ein attraktives Unterhaltungsprogramm von WDR 4.

Die NRW-Radtour wird am 12.Juli um 13 Uhr auf dem Neumarkt in Arnsberg gestartet und führt am ersten Tag über Werl bis nach Soest. Die zweite Etappe verläuft über Lippstadt und Salzkotten bis nach Paderborn zum Markt. Etappenziel des dritten Tages ist nach Pausen in Schloss Holte-Stukenbrock und Oerlinghausen der Alte Markt in Bielefeld. Die vierte Teilstrecke führt über Halle und Marienfeld nach Gütersloh, wo die Teilnehmer auf dem Berliner Platz begrüßt werden. Der Verein Historischer Schienenverkehr Wesel e.V. bietet Teilnehmern mit gebuchtem „Rückreise-Service“ einen Sonderzug mit größten- teils denkmalgeschützten Waggons.

Unterwegs werden auch zahlreiche Natur- und Kulturprojekte der NRW-Stiftung angesteuert. Dazu gehören etwa das Grünsandsteinmuseum in Soest, das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen, das Naturschutzgebiet Rieselfelder Windel in Bielefeld oder auch das Stadtmuseum in Gütersloh. Die NRW-Stiftung finanziert ihre Fördermaßnahmen im Wesentlichen aus Lotterieerträgen, die das Land Nordrhein-Westfalen von WestLotto erhält.

Insgesamt legen die Dauerteilnehmer über vier Tage rund 225 Kilometer zurück. Tagesgäste können auch Einzeletappen oder Teilstücke ab den ausgewiesenen Pausenorten fahren. Begleitet wird der Teilnehmertross von Tour-Scouts des ADFC, dem DRK-Sanitätsdienst und der Polizei. Die Teilnahmegebühren für eine Tagesetappe liegen zwischen fünf und sieben Euro, für die komplette Viertages-Tour einschließlich Übernachtungen, Verpflegung und weiteren Leistungen zwischen 135 und 299 Euro.

Anmeldungen sind ab 11. April bei allen WestLotto-Annahmestellen oder unter der Homepage www.nrw-radtour.de möglich. Für Rückfragen steht zudem das NRW-Radtour-Telefon unter 0180/500 15 95 (14 Ct / min, max. 42 Ct / min aus Mobilfunknetzen) montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung.

Nichts wie hin in OWL!

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: BielefeldBad Salzuflen, Harsewinkel, Marienfeld, Halle/Westf., Paderborn,  HerfordGütersloh.

* pink maria

Nichts wie hin in OWL!

Wie immer nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Rheda-Wiedenbrück, Bad Salzuflen, Herford, Bad OeynhausenGütersloh, Harsewinkel

Weltfrauentag

Im Kloster Marienfeld

Heute ist Weltfrauentag. Mache sich jeder seinen eigenen Reim darauf, ob sich die Ansichten, Aussichten und Rücksichten überall geändert oder gewandelt haben oder so sind, wie sie damals waren.

Steinhagen und Wacholderbeeren

Wacholderbeeren. Ohne die gäbe es keinen Steinhäger

„Disco 73“ mit Ilja Richter am 27. Oktober 73. Der Sangesbarde Udo Jürgens schmettert sein „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ in die Studiorunde. Ob er damit den „Original Steinhäger“ aus Steinhagen meinte, ist uns nicht bekannt. Dabei sind dafür doch die relativ unscheinbaren Wacholderbeeren mit dem unverwechselbaren Geruch verantwortlich, die wir zum Beispiel vom deftigen Sauerkraut als weitere Zugabe neben Lorbeerblatt und Zwiebel sowie Pfeffer und Salz kennen. Der Ursprung läßt sich bis in das  15. Jahrhundert zurückverfolgen. Zutaten sind Wacholderbeeren, Wacholderdestillat, reiner Getreidealkohol und frisches Quellwasser. Fremde Zusatzstoffe gibt es nicht. Die Spuren aber des ehemals größten Herstellers dieses Hochprozentigen und nur dann als „Original Steinhäger“ zu bezeichnenden Wacholderbranntweins, wenn er aus der Gemeinde vom Südhang des Teutoburger Waldes kommt, ist ein Name noch allgegenwärtig: Schlichte. Schlichte und König wurden im Jahr 1990 von der Haselünner Firma Berentzen übernommen. 1992 zog sich Berentzen aus Steinhagen zurück und  Schwarze, Westfälische Kornbrennerei aus Oelde übernahm den Betrieb, zog sich aber mit seinen Produktions- und Abfüllstätten aus Steinhagen zurück. Heute steht noch die  eigentliche Steinhägerbrennerei mit nur noch einem Brennmeister. Die erhaltenswerten alten Brennereigebäude mit der Destillationsanlage erhielt man, sonstige Produktions-anlagen wurden abgerissen

Der Name, der in Steinhagen immer noch sehr präsent ist
Das im klassizistischen Stil 1912 erbaute ehemalige Verwaltungsgebäude der Brennerei König. Heute Teil des Geschäfts- und Bürozentrums 'Schlichtekarree'.
Inschrift Das Heimathaus im Steinhagener Ortskern

Knapp über 20.000 Einwohner hat dieses beliebte „Wohnörtchen“  kurz hinter dem Bielefelder Ortsteil Quelle auf dem Weg nach Gütersloh und Harsewinkel. Man ist hier heimatverbunden und ein wenig erdschwer. Ob das mit dem Genuß des „Original Steinhäger“ zusammenhängt oder der überdimensionalen irdenen Steinhägerflasche hoch über dem Ort, ist unbekannt oder wird nicht kolportiert. Zumal der Schlichte-Werbespruch ja hieß: „Trinke ihn mäßig aber regelmäßig“.

Na dann Prost!

Neues vom „Kraftpaket in NRW““

Im Umriss: Der Kreis Gütersloh
Grundriss eines (noch) eher stilleren Helden in OWL

Wenn es einen Kreis in Ostwestfalen-Lippe gibt, der einen sehr gewichtigen Part in OWL und darüber hinaus in Nordrhein-Westfalen spielt, dann ist das der Kreis Gütersloh:

GT

Was oft mit „Grand Tourismo“ verwechselt wird, von der Bedeutung her aber „nur“ für das KfZ-Kennzeichen dieses Kreises mit 360.000 Einwohnern in 13 Städten und Gemeinden (Borgholzhausen, Gütersloh, Halle/Westfalen, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rietberg, Schloß-Holte-Stukenbrock, Steinhagen, Verl, Versmold und Werther) steht, bezeichnet sich selbst als „Kraftpaket in NRW“. Sagen wir mal so: GT gehört zu der Sorte Kraftpakete, die zwar ziemlich stark sind, aber den Pelz gerne nach innen tragen.  Heimlicher Held, geprägt von der durch und durch westfälischen Mentalität „bloß nicht zuviel von sich reden“. Das gilt sogar für Global Player wie Bertelsmann in Gütersloh oder Claas in Harsewinkel.

„Wir sind dabei, daran zu schrauben“, sagt Albrecht Pförtner, Geschäftsführer  der pro Wirtschaft GT GmbH. Der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh. Was  sich natürlich nicht alleine auf die Förderung der Wirtschaft im „klassischen Sinne“ beschränkt sondern auch die sogenannten „weichen“ Faktoren im Gesamtkonzept hat wie: Tourismus, Lebensqualität, Stärken des Kreises und seiner Städte und Gemeinden.

Angesprochen auf die „tickende Zeitbombe“ auf der Webseite der pro GT, lacht Julia Peschke, Referentin für Stadtortmarketing schelmisch: „Lassen Sie sich überraschen. Da lassen wir eine positive Bombe platzen“.

Eine GT-Bombe tickt im Internet

Natürlich wissen wir schon ein wenig mehr davon, was hinter der tickenden Web-Bombe steckt. Verraten es aber nicht. Nur so viel: Wir freuen uns über Jeden und jede Institution, die die Möglichkeiten des Internets nutzt, diese Region mit ihren Kreisen und der kreisfreien Stadt Bielefeld voran zu bringen.

Unser iPad2 mit dem darauf so wunderbar laufenden online-Magazin „Living in OWL“ (auf iPhone natürlich auch) haben wir aber dennoch nicht bei dem sympathischen Team im Gütersloher Kreishaus gelassen…

Nichts wie hin!

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Enger, Bünde, Harsewinkel, Spenge. Nicht zu vergessen: in jeder Stadt und Gemeinde finden Advents- und Weihnachtsmärkte statt.

Spökenkieker von Harsewinkel

Ein Spökenkieker. Hier vor dem Rathaus von Harsewinkel

Ein Spökenkieker? Der eine sagt, das sei ein Likör aus Rietberg, nach dessen kräftigem Genuß man „spökenkieke“.  Nicht so dem geistigen Genuß Zugetane in unserer Region bezeichnen so Menschen, die laut Duden:

  1. (norddeutsch) Geisterseher; Hellseher
  2. (umgangssprachlich scherzhaft oder spöttisch) grüblerischer, spintisierender Mensch

sind. Spinner? So kraß sehen die das in der Stadt Harsewinkel nicht und haben einem aus der Gilde ein Denkmal vor das Rathaus gesetzt. So hat ihn Bürger-meisterin Sabine Amsbeck-Dopheide jeden Tag im Blick, wenn sie das Rathaus betritt. Ein kurzer Blick nach rechts. St. Lucia mit ihrem prägnanten Glockenturm steht noch. Der Verkehr schlängelt sich wie immer durch die Münsterstraße.

St. Lucia in Harsewinkel

24000 Einwohner hat die Stadt an der Ems, die das ländliche Umfeld an der Grenze zwischen Münsterland und Ostwestfalen ebenso schätzen wie mittlere und große Unternehmen, die dort ihren Standort haben. Wie z.B. der Landmaschinen- bauer Claas. Oder die Wurstwarenfabikanten Windau und Eggelbusch. Land- schaftlich gehört die kleine Stadt schon zum Münsterland, liegt aber im Kreis Gütersloh.

Wochenendausflug nach Marienfeld


Toreinfahrt zum Kloster Marienfeld

Wer mitten im Harsewinkeler Ortsteil (Kreis Gütersloh) Marienfeld der Ausschilderung „Hotel Klosterpforte“ folgt und durch dieses Tor in den Innenhof fährt, erlebt eine Überraschung. Weit öffnet sich das Gelände und gibt den Blick auf das ehemalige Zisterzienserkloster Marienfeld frei. 1185 von Mönchen aus dem Kloster Hardehausen gegründet, wurde die Klosterkirche 1222 geweiht. 1803 wurde das Kloster nach dem Reichsdeputationshauptschluss aufgelöst und ging in staatlichen Besitz über. Die heute im Besitz des Landes Nordrhein-Westfalen befindliche Pfarrkirche von 1804 wird kirchlich genutzt. Einen Teil der weitläufigen Anlage bewirtschaftet das 4-Sterne-Hotel „Klosterpforte„.


Der weiträumige Innenhof der Klosteranlage mit Blick auf Teile des Hotels

Es gibt viel zu sehen im weitläufigen Kloster Marienfeld. 2007 kauften die Inhaber des Hotels Klosterpforte, die Familie Frie, das Abteigebäude und renovierte es aufwändig. So ist dort neben Seminarräumen auch eine Kochschule untergebracht. Bekannt wurde das Hotel auch als „Sporthotel“, das eine ganze Reihe von Fußball-Nationalmannschaften vor Turnieren und Länderspielen nutzten.


Ehemaliges Abteigebäude. Hier gibt es Seminarräume und eine Kochschule

Den Weg nach Marienfeld finden Sie hier.