Markt auf dem Alten Markt

Entspannt über den Alten Markt schlendern und dabei noch frische Zutaten für das Mittagessen besorgen, das ist ab 4. März möglich. Mitten im Herzen der Altstadt gibt es ein erweitertes Wochenmarkt-Angebot: Aus dem Obst- und Blumenmarkt wird der Altstadtmarkt. Dienstags von 9 bis 14 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr öffnen die Markthändler ihre Stände und bieten frische Produkte wie Käse und Wurst, Fisch und Fleisch, Obst und Gemüse sowie Blumen und Stauden an. Freitags von 9 bis 14 Uhr öffnet wie gewohnt nur ein Blumenstand mit Schnittblumen.

blumenmarkt

Dienstags werden zehn Marktstände vom Alten Markt entlang der Niedernstraße bis zur Altstädter Nicolaikirche aufgebaut. Einige Betreiber vom Kesselbrink ziehen dienstags in die Altstadt, weil es das Wochenmarkt-Angebot nur noch samstags auf dem Kesselbrink geben wird. Am Samstag sind es nur sieben Markstände in der Altstadt. „Wir wollen das Angebot maßvoll ergänzen, denn der Hauptwochenmarkt am Samstag ist nach wie vor auf dem Kesselbrink“, sagt Sebastian Wappelhorst von Bielefeld Marketing. Der Altstadtmarkt starte dieses Jahr quasi einen Testlauf. Wappelhorst: „Sollte sich das neue Konzept als erfolgreich erweisen und sollte sich zwischenzeitlich eine größere Zahl an Markthändlern für den Altstadtmarkt interessieren, wäre es durchaus vorstellbar, die Marktfläche auf den Altstädter Kirchplatz auszuweiten. Spätestens zum Jahresende ziehen wir Bilanz.“ Der letzte Termin ist voraussichtlich der 30. Dezember.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass der Altstadtmarkt sich zum Besuchermagneten

entwickeln wird. In den vergangenen zwei Jahren hat bereits der Erfolg des Abendmarktes auf dem Klosterplatz gezeigt, dass die Menschen Wert auf frische, regionale Produkte legen und nebenbei das wunderbare Altstadt-Flair genießen“, sagt Martin Knabenreich, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH, die sowohl den neuen Altstadtmarkt als auch den Abendmarkt veranstaltet. Der Abendmarkt auf dem Klosterplatz startet am Donnerstag, 30. März, in seine dritte Saison. Dann bieten Wochenmarkt-Händler und Gastronomen bis zum 5. Oktober wieder donnerstags an insgesamt 27 Terminen ihre frischen Waren an.

Alle Wochenmarkt-Termine in Bielefeld gibt es auf www.bielefeld.jetzt.

Foto: Hartmut Lampart

Bald wieder Abendmarkt auf dem Bielefelder Klosterplatz

Das war mal eine gute Idee von Bielefeld-Marketing. Der Abendmarkt am Klosterplatz wurde begeistert angenommen. Und startet ab Gründonnerstag (24. März) in die zweite Saison. Ab dann bieten Wochenmarkt-Händler und Gastronomen wieder jede Woche donnerstags ihre Waren in der Altstadt an.

Abendmarkt

Der Fokus liegt auf hochwertigen, regionalen Lebensmitteln und Bioprodukten sowie einem abwechslungsreichen Gastronomie-Angebot“, sagt Martin Knabenreich, Geschäftsführer von Bielefeld Marketing. „Mit diesem Konzept haben wir im letzten Jahr einen Nerv getroffen. Bewusst Einkaufen und Genießen wird vielen Menschen immer wichtiger. Außerdem kam das Angebot bei Berufstätigen sehr gut an, denn sie können nach Feierabend in der Altstadt ihre Einkäufe für das Wochenende erledigen.“

Der Abendmarkt startet donnerstags immer um 16 Uhr. Bis 20 Uhr haben die Marktstände geöffnet. Angeboten wird das Wochenmarkt-Sortiment von Gemüse und Obst über Fleisch und Feinkost bis hin zu Blumen. Bei den Gastronomen auf dem Platz kann man den Einkaufsbummel bis 21 Uhr ausklingen lassen. „Geplant ist außerdem wieder Live-Musik“, sagt Sebastian Wappelhorst, Projektleiter bei Bielefeld Marketing. „Wenn sich die Besucher nach dem Einkauf noch zusammensetzen, entsteht eine tolle Atmosphäre.“

Neu ist in diesem Jahr, dass der Abendmarkt in Wochen mit einem Feiertag am Donnerstag auf den Mittwoch vorgezogen wird. Die Abendmarkt-Saison ist bis Mitte Oktober geplant.

Foto: Bielefeld-Marketing

WM-LKW der Fußballer kommt zu La Strada in Bielefeld

Wenn sich in der Bielefelder Innenstadt eine blitzende Motorhaube an die nächste reiht und Autofans ins Träumen geraten, ist es wieder Zeit für La Strada. Am Wochenende vom 8. bis zum 10. Mai verwandelt sich die Fußgängerzone in Ostwestfalen-Lippes größte Flaniermeile für Auto-Fans. Bereits zum 17. Mal veranstaltet die Bielefeld Marketing GmbH das Event in Kooperation mit der Werbeagentur Eigenrauch & Partner.

Oldtimer-Schmuckstück: Ralf Eigenrauch (kniend; Eigenrauch & Partner) gibt Starthilfe beim Ford Modell T Station Wagon, Baujahr 1925, von Udo Stötzel (am Steuer). Katharina Schilberg (Bielefeld Marketing) und Martin Knabenreich (Geschäftsführer Bielefeld Marketing) freuen sich auf La Strada vom 8. bis 10. Mai.
Oldtimer-Schmuckstück: Ralf Eigenrauch (kniend; Eigenrauch & Partner) gibt Starthilfe beim Ford Modell T Station Wagon, Baujahr 1925, von Udo Stötzel (am Steuer). Katharina Schilberg (Bielefeld Marketing) und Martin Knabenreich (Geschäftsführer Bielefeld Marketing) freuen sich auf La Strada vom 8. bis 10. Mai.

Bei La Strada präsentieren 24 Bielefelder Vertragshändler ihre neuesten Modelle und bieten den Besuchern die Möglichkeit, einmal in ihrem Wunschauto Probe zu sitzen. Fahrzeuge von 22 Automarken werden gezeigt – solch eine Auswahl bietet nur La Strada. Das Angebot reicht von Luxus-Limousinen und Sportwagen über geräumige Vans bis zu Wohnmobilen und Nutzfahrzeugen. Ein ganz besonderer Lkw steht auf dem Jahnplatz: der schwarze „WM-Liner“ von Mercedes-Benz, auf dem die deutsche Fußballnationalmannschaft nach dem Titelgewinn vor Hunderttausenden Fans durch Berlin gefahren wurde. Auf dem Truck, auf dem die WM-Helden feierten, können La-Strada-Besucher ganz besondere Erinnerungsfotos schießen lassen.

Oldtimer-Fans kommen wieder bei „La Strada Classic“ am Samstag und Sonntag auf dem Klosterplatz (14 bis 18 Uhr) voll auf ihre Kosten. Dazu gehört natürlich der tägliche historische Autokorso durch die Bielefelder Altstadt, der für einen Augenblick in die große Zeit der Cadillacs und Mercedes „Pagoden“ zurückversetzt. Für Stimmung in der Innenstadt sorgen Musiker von „The Love Gloves“ und „Töppel’s Dixiekonzentrat“, die auf den Straßen unterwegs sind. Ein gastronomisches Angebot rundet das automobile Wochenende ab.

La Strada hat am Freitag und Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Mehr unter Externer Link www.bielefeld.jetzt/lastrada

Quelle: Bielefeld-Marketing

 

Und abends gehen wir auf den Markt

Erster Abendmarkt am Gründonnerstag auf dem Bielefelder Klosterplatz

Trading on the market

Entspanntes Einkaufen in Feierabendstimmung: Das bietet der neue Abendmarkt auf dem Klosterplatz in der Bielefelder Altstadt, der erstmals am Gründonnerstag, 2. April, und ab dann jede Woche donnerstags stattfindet. Von 16 bis 20 Uhr werden auf dem Klosterplatz frische Lebensmittel und Blumen angeboten. Wer qualitätsbewusst und regional einkaufen möchte, ist auf dem neuen Abendmarkt richtig. Der Fokus liegt auf Bioprodukten und Lebensmitteln, die in Bielefeld und Umgebung hergestellt werden. Das Angebot der Marktstände umfasst Obst und Gemüse, Backwaren, Käse, Fisch und Fleisch, Spezialitäten und Blumen.

„Das Angebot ist eine tolle Ergänzung des bisherigen Marktangebotes in der Innenstadt“, erklärt Sebastian Wappelhorst, der beim Veranstalter, der Bielefeld Marketing GmbH, für den Abendmarkt zuständig ist. „Gedacht ist der Abendmarkt vor allem für Berufstätige, die nicht ohne weiteres morgens einen Wochenmarkt nutzen können. Und wenn Kinder zur Kita oder Schule müssen, finden auch Eltern nicht immer die Zeit, um früh noch auf den Markt zu gehen.“

Die Bielefeld Marketing GmbH hat das Konzept für den Abendmarkt gemeinsam mit der Stadtverwaltung entwickelt. „Wir achten darauf, dass es keinen Konkurrenzdruck mit den übrigen Marktterminen in der Innenstadt gibt, denn der Abendmarkt hat einen bewusst engen Fokus auf hochwertige regionale Produkte sowie Bio“, sagt Martin Knabenreich, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH. Rund zehn Marktstände sind auf dem Klosterplatz vorgesehen.

„Außerdem möchten wir einen neuen Impuls setzen für die Belebung des Klosterplatzes“, erläutert Knabenreich. Die Gastronomie am Platz wird in das Marktkonzept eingebunden. Besucher können nicht nur einkaufen, sondern an Ständen auch Getränke und Speisen genießen. „Wir möchten so einen neuen geselligen Treffpunkt in der Altstadt schaffen“, sagt Sebastian Wappelhorst. „Zwischen den Marktständen kann man künftig entspannt den Feierabend einläuten.“

Die Termine im Überblick
Der Abendmarkt wird wöchentlich bis etwa Mitte Oktober stattfinden. Lediglich an Feiertagen (Christi Himmelfahrt am 14. Mai und Fronleichnam am 4. Juni) und vor dem Leineweber-Markt (28. Mai) muss der neue Donnerstagstermin entfallen.

Eine Übersicht aller Wochenmärkte in Bielefeld gibt es online auf bielefeld.de.

Foto: © brodtcast – Fotolia.com

Und am Wochenende Leineweber

Ein großes Volksfest der Region: Leinewebermarkt Bielefeld Bild: BI-Marketing

Wer am Wochenende nach Himmelfahrt noch nichts vor hat, sollte auf jeden Fall in der Stadt bleiben: Denn von Freitag, 18. Mai 2012, bis Sonntag, 20. Mai 2012, ist es wieder Zeit für den Bielefelder Leineweber-Markt. Aus dem Veranstaltungsprogramm ist das beliebte Stadtfest nicht mehr wegzudenken. Jedes Jahr kommen mehr als 300.000 Besucher in die Innenstadt, um drei Tage lang zu feiern.

Anstatt sich nur auf einen Ort zu konzentrieren, verteilen sich die Attraktionen des Leineweber-Markts über die gesamte Altstadt. Auf fünf Bühnen und vier Aktionsflächen erwartet die Besucher ein breit gefächertes Programm mit Live-Musik, Kleinkunst, Varieté, Comedy, Tanz, Theater und Sport. Da ist garantiert für jede Altersgruppe und jeden Geschmack etwas dabei.

Das komplette Programm gibt es hier.

Bielefeld, Woermann und die Kolonialzeit

Der Woermannsche Hof am Bielefelder Klosterplatz

An einen der berühmtesten Deutschen zur Kolonialzeit erinnert heute immer noch der Woermannsche Hof am Bielefelder Klosterplatz. Übrigens auch Bielefelds erstes Bankhaus, betrieben von einem gewissen Hugo von Hartmann (1848 – 1875). Aber wir wollten ja von Carl Woermann, 1813 geborener Sohn des Leinenfabrikanten Woermann erzählen. Nun hatte Bielefeld damals  wie heute keinen Zugang zum Meer und der Seefahrt. Geschweige denn Afrika. Wie also kam die Kolonialzeit in die Stadt am Teutoburger Wald?

1837 gründete also Bielefelds Carl in Hamburg ein Handelsunternehmen, das Leinen und Töpferwaren nach Südamerika und Westindindien verschiffte und Zucker sowie Kaffee importierte. „Eleonore“ hieß die Zweimastbrigg nach seiner Frau und Carl Woermann wurde zum hanseatischen Reeder. Ganz Kaufmann entdeckte er, welche Chancen der afrikanische Kontinent bot. 1849 liess er seinen Kutter „Constanze“ die westafrikanische Küste anlaufen und nahmen den Handel mit Liberia. Eine Handelsniederlassung in Afrika folgte und die Firma „C, Woermann“ baute das Geschäft aus. Der Bielefelder handelte mit Waffen, Kautschuk, Palmöl (Grundstoff für Margarine) und Branntwein sowie Kokos und Bananen. Als Carl 1880 starb, besaß die Firma zwölf große Segelschiffe und bekam 1878 das erste Dampfschiff. Der Zweitälteste  Sohn Adolph übernahm die Firma und gründete 18885 die „Afrikanische Dampfschiffahrts-Actiengesellschaft. Woermann-Linie“. Maß- geblich war er auch am Aufbau deutscher Kolonien in Afrika begleitet.

Nicht nur in Hamburg gibt es also Menschen und Relikte der Kolonialzeit. Seit 1894 ist im Woermannschen Hof am Klosterplatz die „Klosterschule“ untergebracht. Und Seefahrt hat hier auch wieder einen Anker: die Oetker-Reederei „Hamburg Süd“ spielt in der ersten Reihe der Schiffsorchester.

Leineweber-Markt in Bielefeld

Am nächsten Wochenende werden wieder über 300.000 Menschen (laut Bielefeld-Marketing) zum größten Volksfest der Region in der Bielefelder Innenstadt erwartet. Auf dem Programm steht eine bunte Melange aus Musik, Artistik, Kleinkunst,und Varieté. Das Programm findet man hier.

Oberzentrum Bielefeld

Adenauerplatz Bielefeld

Bielefeld ist mit 320.000 Einwohnern größte Stadt der Region und Oberzentrum. Hier der Adenauerplatz unterhalb der Sparrenburg, den alle Verkehrsströme queren. Nach dem Weltkrieg, in dem die Stadt sehr stark zerstört wurde, im meist seelenlosen 50er und 60-Jahrestil wieder aufgebaut, bietet sie aber doch neben den vielen innerstädtischen Parks und Grünzügen langsam wieder etwas fürs Auge. Es ist eine Stadt, die sich bei erster Annäherung etwas spröde gibt, dann aber durchaus gewinnt.


Blick in die Obernstraße

In der Altstadt – fast durchgängig Fußgängerzone – gibt es viel kleineren Einzelhandel und neben gemütlichen Cafés Koffeeshops und „was gegen den kleinen Hunger“. Auch diese Stadt hat „Magische Orte“, die es zu erkunden gilt. Am besten zu Fuß. Hier der Durchgang von der Obernstraße zum beliebten Klosterplatz, um den sich wie an einer Perlenschnur eine Reihe trendiger gastronomischer Stätten angesiedelt haben.

Noch einmal die beliebte Flaniermeile Obernstraße.