Ralf Wigand: Schockdiagnose Krebs – Teil 1

Allein im Jahr 2014 gab es in Deutschland schätzungsweise 476.000 Krebsneuerkrankungen, davon etwa 249.000 bei Männern und 227.000 bei Frauen. Am häufigsten betroffen sind Brust, Darm, Prostata und Lunge. Bislang können die bundesweiten Neuerkrankungen nur geschätzt werden, weil noch nicht aus allen Bundesländern flächendeckende, vollzählige Daten übermittelt werden. Für 2018 wird mit einem weiteren Anstieg der Zahlen gerechnet. Momentan erkrankt jeder zweite Mann und jede zweite Frau im Laufe des Lebens an Krebs. Den Betroffenen droht eine düstere Perspektive mit den Optionen Operation, Bestrahlung und Chemotherapie.

livinginowl: Was raten Sie betroffenen Menschen?

Ralf Wigand: Viele Betroffene geraten verständlicherweise nach der Diagnose „Krebs“ in einen Schockzustand. Jeder hat in seinem Familien- und Freundeskreis dieses Szenario schon mindestens einmal erlebt. Viele stellen sich dann die Frage „warum gerade ich“? In einer Kombination aus Angst, Hilflosigkeit und fehlendem medizinischen Wissen legen viele Betroffene dann gläubig und ohne jeglichen Zweifel ihr Leben in die Hände der Onkologie. Allerdings sollte man als Patient  absolut sicher sein, dass medizinisch notwendige Dinge im Fokus stehen und nicht wirtschaftliche Interessen. Eine operative Entfernung eines Tumors ist in vielen Fällen vertretbar, aber häufig wird der Patient danach zum Spielball der medizinischen Leitlinien. Die medizinischen Leitlinien der Onkologie werden nicht selten unter Mitwirkung der Pharmaindustrie vorgegeben. Hält ein Onkologe sich an diese Leitlinien, kann er ohne juristische Konsequenzen Krebspatienten „palliativ“, nicht selten ohne jegliche Aussicht auf Erfolg, therapieren. Als palliative Therapie bezeichnet man eine medizinische Behandlung, die nicht auf eine Heilung einer Erkrankung abzielt, sondern bestenfalls den Verlauf verzögern kann. Mit geschulten rhetorischen Phrasen wie z.B., „unsere Erfolge werden immer größer“, „wir haben eine erfolgversprechende neue Studie“ und dem beliebten Satz „da gibt es etwas völlig neues aus Amerika“ wird nicht selten den Betroffenen eine völlig sinnlose Therapie schmackhaft gemacht.

livinginowl: Wirkt denn palliative Therapie lebensverlängernd?

Ralf Wigand: Es gibt nach meinen Erkenntnissen keine seriöse Studien, die eine lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie bei nicht heilbarem Krebs eindeutig belegen. Jeden Tag versterben in Deutschland ca. 300 Menschen nicht an den Folgen der Krebserkrankung, sondern an den Folgen der Chemotherapie. Bis zum heutigen Tag sind nennenswerte Erfolge einer Chemotherapie nur bei Lymphdrüsenkrebs, Hodenkrebs und Kinderleukämie gegeben. Laut einer vor einigen Jahren durchgeführten anonymen Befragung  würden weit über 90% aller befragten Ärzte keine Chemotherapie bei sich oder der eigenen Familie zulassen. Medizinisch fragwürdig ist meiner Ansicht nach auch der postoperative Einsatz der Chemotherapie. Mit völlig haltlosen Sprüchen wie z.B „ falls noch Krebszellen übriggeblieben sind“ wird an erster Stelle Frauen nach überstandener Brust-Operation eine prophylaktische Chemotherapie „empfohlen“. Meiner Meinung nach überleben die „prophylaktische Chemotherapie“ langfristig nur diejenigen Frauen, bei denen der Tumor vorher zu 100% entfernt wurde. Viele Frauen leiden zudem nachträglich an den nicht unerheblichen, langanhaltenden Nebenwirkungen. US-Wissenschaftler am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seatle fanden schon im Jahr 2012 heraus, dass Chemotherapie das körpereigene Protein WNT16B freisetzt. Dieses Eiweiß forciert eindeutig Krebswachstum und Metastasierung. Es ist daher nicht auszuschließen, dass eine „prophylaktische Chemotherapie“ nicht nur sinnlos ist, sondern sogar Krebswachstum fördert.

2016 wurde in Deutschland unfreiwillig eine „sechsjährige, placebokontrollierte Studie“ beendet. Diese „Studie“ empfinde ich als schallende Ohrfeige für die Verfechter der Chemotherapie.

livinginowl: Von welcher Studie sprechen Sie?

2016 wurden mehr oder weniger zufällig die Schandtaten eines Bottroper Apothekers aufgedeckt.  Aus reiner Geldgier hat er 6 Jahre lang die chemotherapeutischen Wirkstoffe der in seiner Apotheke hergestellten Infusionen gestreckt, oder sogar Infusionen ohne jeglichen medikamentösen Wirkstoff an mehrere onkologische Zentren im Ruhrgebiet geliefert. Aufgedeckt wurde dieser Betrug von seinem Buchhalter, der sich das Verhältnis von Wareneinkauf und Millionen Euro Rendite nicht länger erklären konnte, oder wollte. Es stellt sich für mich wohl berechtigterweise die Frage nach der Kompetenz der betroffenen Onkologen. 6 !! Jahre lang wurden insgesamt 90.000 Infusionen mit wenig oder sogar ohne Wirkstoff geliefert und keinem Onkologen ist der Betrug aufgefallen. Da bekanntermaßen weder Arzt noch Patient wissentlich involviert waren, erfüllt diese „Therapie“ die Kriterien einer Doppelblindstudie. Es sei an dieser Stelle noch bemerkt, dass in diesen 6 Jahren die Überlebensquoten in den besagten Krebszentren erstaunlich hoch und weit über dem Bundesdurchschnitt lagen! Diese Tatsache könnte ein Beweis dafür sein, dass ein Teil der Krebspatienten ohne Chemotherapie durchschnittlich deutlich länger überleben.

livinginowl: Wozu würden Sie Patienten mit der Diagnose Krebs raten?

Jeder Patient sollte sich nach der schulmedizinischen Beratung eine zweite, alternative Meinung einholen. Anhand von belegbaren Fakten muss der Patient danach selbst über seinen zukünftigen Weg entscheiden. Es gibt bei Krebs in der Naturheilkunde nicht das alleinige Wundermittel, aber es gibt einige seriöse alternative Heilverfahren mit zum Teil spektakulärer Wirkung. Allerdings zählen in der Naturheilkunde selbst zahlreich dokumentierte Heilerfolge nicht als Beweis einer Wirksamkeit. Die Schulmedizin fordert Studien, die sie selbst nie erbringen musste. Seitdem die Chemotherapie vor vielen Jahrzehnten zugelassen wurde, werden immer nur „alte Hüte“ mit „neuen Hüten“ verglichen. Überleben durch eine alte Chemo-Kombination 2 von 1.000 Betroffenen, in der neuen Variante 3 von 1.000 Betroffenen, wird dieses (mathematisch richtig!) dem Patienten euphorisch als 50% höhere Heilungschance verkauft.

In der nächsten Ausgabe:     Schockdiagnose Krebs Teil 2 – die alternativen Möglichkeiten

 

Grünes Licht für Gesundheit und Wohlbefinden

TrioMed Lippstadt –
Symbiose von Naturheilkunde und moderner Wissenschaft

Astrid Hilz, Ulrike Sowa, Martina Döinghaus (v. l.)

Im Januar 2017 gründeten die Heilpraktikerinnen Martina Döinghaus, Astrid Hilz und Ulrike Sowa in Lippstadt die naturheilkundliche Praxisgemeinschaft TrioMed. Moderne helle Räume mit viel Grün, reichlich Platz für unterschiedliche Therapiemaßnahmen, Wohlfühlatmosphäre für die Patienten und natürlich die gebündelte Kompetenz dreier Heilpraktikerinnen unter einem Dach.

Zuvor in jeweils eigenen Praxen tätig, war ihnen schon seit längerer Zeit klar, dass sich im Team unendlich viel mehr bewegen lässt. Und dass sie ihr gemeinsames Hauptthema, nämlich die me2vie Systemtherapie, endlich verwirklichen können.

Was versteht man unter me2vie Systemtherapie?

„Die Kraftwerke der Körperzellen, auch Mitochondrien genannt, sind essentiell für unsere Gesundheit“, erklärt Ulrike Sowa. „Mittlerweile hat die moderne Wissenschaft erkannt, dass fast alle chronischen Erkrankungen durch Mitochondrienschäden entstehen oder aufrecht erhalten werden. Die geschädigten Zellen können dann aus eigener Kraft weder entgiften noch Vitalstoffe aufnehmen. Ein Teufelskreis entsteht.

Durch die me2vie Systemtherapie sollen die Mitochondrien gezielt in ihre Regenerationsbereitschaft und Leistungssteigerung versetzt werden und ihre Arbeit wieder aufnehmen.“

Umfangreiche Anwendungsmöglichkeiten

Die me2vie Systemtherapie hat sich erfahrungsgemäß bei der Behandlung  von chronischen und neurodegenerativen Erkrankungen wie z. B. Polyneuropathie, Rheuma in allen seinen Ausprägungen, Migräne, Burnout,  u. a. bewährt.

„Wichtig ist die Ganzkörperentgiftung“, so Martina Döinghaus. „Sie ist ein maßgeblicher Pfeiler des Therapiekonzeptes. Denn nur eine von Schadstoffen befreite Zelle kann ihre Funktion störungsfrei verrichten.“

Ablauf der Therapie

Am Anfang steht ein ausführliches Anamnesegespräch mit anschließendem Therapieplan.
Die me2vie Systemtherapie setzt sich aus einer Behandlung mit dem me2vie Gerät und parallel verabreichten Infusionen oder oraler Gabe von hochdosierten Vitalstoffpräparaten zusammen. Diese zeitgleiche Anwendung ermöglicht die bestmögliche Verwertbarkeit der verabreichten Stoffe.

Martina Döinghaus schließt eine Patientin an das me2vie-Gerät an.

Die Mitochondrien sollen so in ihrer Funktion unterstützt werden, dass sowohl der Energiestoffwechsel als auch die Entgiftungsleistung wieder funktionieren. Für die Behandlung mit dem me2vie-Gerät nimmt der Patient bekleidet auf der Liege Platz und bekommt Elektroden angelegt. Danach ist Entspannen angesagt. Schon nach wenigen Sitzungen – je nach Schwere und Dauer der Erkrankung – kann er  erfahrungsgemäß eine deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes bemerken.

Einzeln stark, gemeinsam unschlagbar

„Das Schöne an unserer Praxisgemeinschaft ist, dass wir ideologisch zwar sehr ähnlich gestrickt sind, unsere Therapien indes teilweise variieren. So hat jede von uns ihre eigenen Fachgebiete, doch ist es durch die Zusammenarbeit möglich, einen Patienten auch mal eine Tür weiterzuschicken, um Rat und Tat von der Kollegin zu erhalten,“ so Martina Döinghaus. Oft bespreche man Fälle auch gemeinsam, um die bestmögliche Behandlung für den Patienten zu erreichen.

Besprechung im Konferenzraum

Martina Döinghaus:

Martina Döinghaus

Krampfaderbehandlung ohne OP
Neuraltherapie / Schmerztherapie
Eigenblutbehandlung
Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein
Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure / Fadenlifting / PRP-Vampirlifting / Lipolyse (Fettweg-Spritze)
Heilhypnose
naturheilkundliche Krebstherapie

 

Astrid Hilz:

Astrid Hilz

Mykotherapie
PSE – Psychosomatische Energetik
Transformationstherapie
Mito.Biogenesis-Systemtherapie
Biokybernetische Medizin (BKM)
Therapeutische Massage
Golden-Painfree Schmerztherapie
Cranio-Sacrale-Therapie
Therapiehund-Team

 

Ulrike Sowa:

Ulrike Sowa

Orthomolekulare Medizin
Stoffwechselstörung HPU
Darmsanierung
Ganzkörperentgiftung
ISBT Bowen Therapie
CTW-Hypnose
Biochemie nach Dr. Schüssler
Homöopathie
intendons nach Harald Xander
Labordiagnostik

 

In den kommenden Wochen wird livinginowl die einzelnen Behandlungsmethoden genauer vorstellen. Bleiben Sie dran!

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Martina Döinghaus: 02941-2027 814 / martinadoeinghaus@gmail.com
Astrid Hilz: 02941-2027 815 / info@praxis-hilz.de
Ulrike Sowa: 02941-2027 816 / ulrike.sowa@web.de

und natürlich bei Facebook

 

Ralf Wigand: Morbus Parkinson, Teil 2

Teil 1 des Interviews können Sie hier lesen.

Cervello neuroni sinapsi, anatomia corpo umano, profilo testa, malattia

Living in OWL: Wie behandeln sie den Morbus Parkinson?

Ralf Wigand: An erster Stelle stehen eine ausführliche Anamnese und eine aussagefähige Labordiagnostik. Es ist schon erstaunlich, wie die Schulmedizin auslösende Faktoren und biochemisches Grundwissen ignoriert. Nachfolgend nenne ich einige wichtige Aspekte und neuere Erkenntnisse, die oftmals aus Bequemlichkeit und medizinischen Wissenslücken den Betroffenen vorenthalten werden.

Die Substanzia Nigra, das Dopamin bildende Areal in unserem Gehirn hat ihren Namen aufgrund einer Schwarzfärbung unter anderem bedingt durch Eisen-Ionen. Diese Eisen-Ionen sind als Katalysator für die körpereigene Dopamin-Synthese elementar wichtig. Ein jahrelanger Eisen und Speichereisen (Ferritin)-Mangel spielt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eine tragende Rolle bei Entstehung und Verlauf des Morbus Parkinson. Viele Betroffene könnten bei nachgewiesenem Mangel durch Eiseninjektionen unter gleichzeitiger Antioxidantien-Zufuhr eine signifikante Verbesserung der Problematik erfahren.

Hier einige weitere interessante Punkte zu dem Thema Parkinson:

  • Ende 2008 veröffentlichte die Universitätsklinik in Atlanta (USA) eine epidemiologische Studie über den Zusammenhang von Morbus Parkinson und einem Vitamin D3 Mangel. 55% aller Parkinson betroffenen Patienten hatten einen ausgeprägten Vitamin D3 Mangel. Dieser Mangel ist durch ein Blutlabor schnell nachweisbar und durch orale Substitution preiswert und problemlos auszugleichen.
  • Forscher des Pennstate College of Medicine, USA veröffentlichten eine Studie über die fatalen Auswirkungen von Cholesterinsenkern auf den Verlauf von Morbus Parkinson und Demenz. Sie kamen sogar zu der Erkenntnis, dass ein erhöhter Cholesterin-Wert sich bei beiden Krankheitsbildern äußerst positiv auswirkt.
  • Ein Forscherteam der Universitätsmedizin Göttingen veröffentlichte eine Studie über die schützende Wirkung von Coffein auf Nervenzellen.
  • Der regelmäßige Verzehr von Kuhmilchprodukten erhöht gerade bei Männern das Risiko, an Parkinson zu erkranken. Das in Milchprodukten enthaltende Hormon Prolaktin ist ein Gegenspieler des Dopamins und macht sogar gesunde Menschen müde.
  • In Frankreich wird seit einigen Jahren bei Landwirten, die beruflich mit Pestiziden gearbeitet haben der Morbus Parkinson als Berufskrankheit anerkannt. In Deutschland wird die Gefahr von Pflanzenschutz-Giften mit freundlicher Unterstützung der WHO weiterhin bagatellisiert. Allein in Deutschland werden jährlich 6.000 Tonnen giftiges und wohl auch krebserregendes Glyphosat in der Landwirtschaft eingesetzt. Nicht einmal unsere Bundesregierung konnte sich gegen die Pharma-Lobby durchsetzen. Im Juni 2016 wurde die Zulassung um zwei weitere Jahre verlängert. Weltweit werden zweistellige Milliardengewinne mit dem Pflanzengift erzielt.
  • Der Neurologe Dr. David Perlmutter beschreibt in seinem Buch „Dumm wie Brot“ die verheerenden Auswirkungen von glutenhaltigen Lebensmitteln auf den menschlichen Darm und das Gehirn. Mehrere Wissenschaftler bestätigen seine Erkenntnisse und die Zusammenhänge von Gluten-Verzehr und Morbus Parkinson.
  • Künstliche Süßstoffe und Geschmacksverstärker wie Glutamat, Hefeextrakt und Citronensäure (nicht zu verwechseln mit Zitronensaft!)stehen schon lange im Verdacht das Gehirn zu schädigen. Also „Finger weg“ von Fertigprodukten.

Living in OWL: Welche Behandlungserfolge gibt es in der Naturheilpraxis?

Ralf Wigand: Bei der Beurteilung von Behandlungserfolgen muss man zwischen dem „echten“ und dem „idiopathischen“ Krankheits-Verlauf differenzieren. Bei der ersten, destruktiven Variante kann man zumindest eine signifikante Verbesserung des gesamten Zustandes erreichen, den degenerativen Verlauf deutlich bremsen und das Ansprechen der Medikamente erhöhen und verlängern. Bei der idiopathischen Variante handelt es sich lediglich um eine funktionelle Störung. In nicht wenigen Fällen konsumieren die Patienten tapfer eine breite Palette von chemischen Medikamenten ohne jegliche Verbesserung ihrer Symptome, allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen. Unter Berücksichtigung aller auslösenden Komponenten kann meiner Meinung nach der Krankheitsverlauf gestoppt, wenn nicht sogar geheilt werden. Das in unserer Praxis entwickelte Konzept der Mitochondrien-Energiegewinnung hat sich seit vielen Jahren bewährt. Über zwei Kopfelektroden werden in entspannter Position 50 Minuten lang elektrische Hochfrequenzen durch den Kopf geleitet. Zusätzlich zu den Hochfrequenzen werden computergesteuerte Niedrigfrequenzen, die die Synthese von Neurotransmittern erhöhen sollen, parallel eingespielt.

Der Patient spürt während der Behandlung ein angenehmes Kribbeln. Die positive Wirkung von Elektrostimulation auf den Stoffwechsel im Gehirn wurde in zahlreichen klinischen Studien bewiesen. Zeitgleich zu der Elektrostimulation wird eine Vitalstoff-Infusion verabreicht. Diese Infusion besteht aus hochdosierten Vitalstoffen, die das Gehirn vor freien Radikalen schützen, defekte Nervenzellen regenerieren und Bausteine für die körpereigene Dopamin-Synthese liefern.

Living in OWL: Um welche Substanzen handelt es sich?

Ralf Wigand: Die Infusion besteht aus insgesamt 20 hochdosierten, biologischen Vitalstoffen. Die potenten Antioxidantien reduziertes Glutathion in Verbindung mit Vitamin C-Hochdosis schützen das Gehirn vor freien Sauerstoff-Radikalen, die Aminosäure Acetyltyrosin ist ein direkter Baustoff für Dopamin und Arginin verbessert die Durchblutung. Weitere Bestandteile sind Nerven-Vitamine und das für die Nerven-Regeneration wichtige Methylcobalamin. Carnosin wirkt der Nerven-Eiweiß-Verklumpungen (amyolide Plaques) entgegen und die Aminosäuren Taurin und Glycin reduzieren eine schädliche Glutamat-Anreicherung im Gehirn.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
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Ralf Wigand: Demenz – das vermeidbare Schicksal

Immer mehr Menschen in der BRD werden dement. In naher Zukunft wird erwartet, dass jeder dritte Mann und jede zweite Frau im Alter an Demenz erkrankt. (Quelle: Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen)

 Demenz Ralf Wigand Living in OWL

Living in OWL: Erklären Sie doch bitte den Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer!?

Ralf Wigand: Demenz ist der Oberbegriff der Erkrankungsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktion wie Denken, Erinnern, Orientierung und logischem Verknüpfen von Denkinhalten. Bei ausgeprägter Symptomatik können alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig ohne fremde Hilfe durchgeführt werden. Die häufigste Form der Demenz ist mit 60% die Alzheimer Demenz. Bei diesem Krankheitsbild entstehen nicht mehr lösliche Eiweißklumpen, so genannte Amyloide Plaques, die sukzessive das Gehirn zerstören. Die Alzheimer Demenz ist nach ihrem Entdecker, dem deutschen Nervenarzt Alois Alzheimer benannt. Bei dieser Variante gehen durch eine Störung des Glutamat-Gleichgewichts im Gehirn massiv Nervenzellen zugrunde. Dabei schwindet das Gedächtnis, irgendwann bricht die geistige Leistungsfähigkeit zusammen bis der Betroffene gänzlich in seiner eigenen Welt lebt. Die zweithäufigste Form der Demenz ist die vaskuläre Demenz (vaskulär bedeutet die Blutgefäße betreffend). Dabei werden die Abbauprozesse im Gehirn durch krankhafte Verengung der Gehirnarterien ausgelöst. Folge dieser ausgeprägten Durchblutungsstörungen sind mehrere kleine Schlaganfälle, die das Hirngewebe allmählich zerstören. Etwa 15% aller Schlaganfallpatienten entwickeln im Laufe der Zeit eine vaskuläre Demenz, Männer doppelt so häufig wie Frauen. Aber nicht selten entstehen demenzartige Probleme als Folge eines desolaten Stoffwechsels und Nebenwirkungen von Medikamenten, ohne dass die Betroffenen oder deren Angehörigen diese in Betracht ziehen.

LiO: Also ist die gestellte Diagnose Demenz nicht immer richtig?

Ralf Wigand: Für den behandelnden Therapeuten ist die Diagnose Demenz in nicht wenigen Fällen eine bequeme Alibi-Diagnose. Aufgrund Mangel an Zeit, fachlicher Inkompetenz an medizinischen Zusammenhängen und allgemeinem Desinteresse werden die Betroffenen einem vermeidbaren Schicksal überlassen. Sie bekommen nutzlose und teure Medikamente mit denen es ihnen im Laufe der Zeit immer schlechter geht. Ich denke in 20 – 30 % der Fälle ist die Diagnose Demenz falsch!

LiO: Welche Auslöser sind denn für diese „Pseudodemenz“ verantwortlich?

Ralf Wigand: Ich denke der häufigste Auslöser der Problematik ist in dem desolaten Ess- und Trinkverhalten von älteren Menschen zu sehen. Da im Alter das Durstgefühl nachlässt und oftmals die Bequemlichkeit der Vernunft weicht, wird in vielen Fällen einfach zu wenig Flüssigkeit konsumiert. Um ausreichend zu funktionieren, braucht jedes Gehirn egal ob jung oder alt, ein flüssiges Millieú. Ein weiterer Faktor ist der unglaublich hohe Konsum von Salz und giftigen Konservierungs-Pökelsalzen. Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt bei einer normalen körperlichen Tätigkeit ca. 3 g Kochsalz (Natriumchlorid) pro Tag. Da Salz als preiswertes Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker massig in allen Fertigprodukten vorhanden ist, liegt der durchschnittliche Konsum vielfach höher (allein eine Pizza enthält bis zu 10g! Salz). Wir alle kennen noch aus dem Schul-Biologie-Unterricht den Begriff Osmose. Gerät über die Nahrung zu viel Salz in unsere Blutbahn, wird über diese Osmose Flüssigkeit aus den Körperzellen (auch aus dem Gehirn) in den Kreislauf gezogen. Ohne diesen Mechanismus könnten wir gar nicht existieren. Sorgen wir nicht für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, dehydrieren der Körper und das Gehirn. Gibt man in dieser Situation der Austrocknung zusätzlich Entwässerungstabletten wie z. B. Furosemid zeigen sich als Nebenwirkung schwere demenzartige Symptome. Neben den Antidiuretika gibt es weitere 100 Medikamente von denen man weiß, dass sie demenzartige Symptome hervorrufen können. Hierzu gehören Schmerzmittel (vor allem Morphine und Ähnliches), Psychopharmaka, einige Herzmedikamente, Antibiotika, Cholesterinsenker, Beruhigungs- und Schlafmittel. Ein wichtiger Faktor für einen auch im fortgeschrittenen Alter optimalen Hirnstoffwechsel ist ein ausreichend hoher Cholesterinspiegel. Ein gesunder Erwachsener hat in seinem Körper ein Depot von ca. 120g Cholesterin. 40g, also ein Drittel des Gesamtcholesterins wird in einem gesunden, voll funktionierenden Gehirn benötigt. Zu dem Thema Cholesterin sei an dieser Stelle noch einmal betont, dass es weltweit keine seriöse, unabhängige Studie gibt die belegt, dass eine Cholesterinerhöhung irgendeine ungünstige Wirkung auf den menschlichen Körper hat. Alle Studien, die zu dem Thema „Gefahr durch Cholesterinerhöhung“ gemacht wurden, sind von der Pharma- und Margarineindustrie gesponsert und finanziert. (Quelle: das Buch „die Cholesterinlüge“ von Prof. Hartenbach) Fakt ist, dass es keinen gesunden älteren Menschen mit niedrigem Cholesterinspiegel gibt.

Wasser Ralf Wigand Living in OWL

LiO: Lässt sich eine Demenzerkrankung durch die Ernährung beeinflussen?

Ralf Wigand: Der Geschmacksverstärker Natriumglutamat, enthalten in vielen Soßen, Suppen und anderen Fertigprodukten, steht im Verdacht, bei längerem Gebrauch die degenerativen Vorgänge im Gehirn zu verstärken und sollte deswegen tunlichst vermieden werden.

Die Ernährung sollte viel frisches Bio-Gemüse und Obst enthalten. Jüngste Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Extrakte aus der Kurkuma – Pflanze (asiatische Gelbwurz) den Verlauf der Krankheit signifikant verbessern. Hochwertige Öle (Omega 3 Fettsäuren) sind unerlässlich, um das Nervensystem optimal mit Fetten zu versorgen.  Weitere positive Pflanzen sind das Ginkgo und die Rhodiola sowie eine große Anzahl sekundärer  Pflanzenstoffe, die so genannten Polyphenole.

Bunte Gemüsepfanne Ralf Wigand Living in OWL

Ralf Wigand: Als Hautverursacher der Demenz und auch anderer neurologischer Erkrankungen wie z. B. Morbus Parkinson, multipler Sklerose, und das große Gebiet der Depression, Erschöpfungssyndromen, extremen Schlafstörungen und Krebs sieht die Naturheilkunde in der immensen Schwermetallvergiftungen, der wir ein Leben lang ausgesetzt sind. Gerade zu armselig ist, dass den etablierten Forschern offiziell immer noch keine wirkliche Ursache der Demenz bekannt ist. Es sind Milliarden von Forschungsgeldern ohne wirkliche Ergebnisse verprasst worden. Wie bei allen anderen chronischen Erkrankungen auch ist das einzige Ziel der mit der mächtigen Pharmaindustrie verkoppelten Forschung, patentierbare Medikamente mit mehrstelligen Milliardengewinnen auf den Markt zu drücken. Viele namhafte Mediziner wie z. B. der Konstanzer Arzt und Ursachenforscher Dr. Joachim Mutter oder Dr. Dietrich Klinghardt (USA) kämpfen seit Jahrzehnten für die Annerkennung von Schwermetallvergiftungen bei chronischen Erkrankungen. Dr. Klinghardt wird von den amerikanischen Gerichten gern als Gutachter bestellt, wenn Eltern von Autismusbetroffenen Kindern gegen die Pharmaindustrie von Impfstoffen, die den hochgiftigen Quecksilberhaltigen Stabilisator Thiomersal enthalten, klagen. Unzählige Betroffene haben dort stillschweigend Millionen US-Dollar Entschädigung erhalten. Aufgrund von Interessenkonflikten werden die Zusammenhänge von Herstellen und staatlichen Behörden verhemt abgestritten. Ähnliches geschah in der Vergangenheit auch mit Zigaretten, Asbest, Dioxin und Holzschutzmitteln. Das eine Demenz u. a. durch eine simple  Schwermetallvergiftung ausgelöst werden kann ist für die etablierte Forscher-Riege eher peinlich, für die verantwortliche Pharmaindustrie wegen zukünftiger Schadenersatzansprüchen von Betroffenen oder deren Angehörigen aber gefährlich. Völlig unbeachtet in durchgeführten Schwermetallstudien ist auch die Tatsache, dass gerade die Summierung von mehreren verschiedenen Schwermetallen wie z. B. Aluminium, Blei und extrem giftige Amalgamzahnfüllungen sich in ihrer Schädlichkeit multiplizieren.

LiO: Ist denn die Schwermetallbelastung eine Erscheinung der Neuzeit?

Ralf Wigand: Wir sind zum heutigen Zeitpunkt einer noch nie erreichten Belastung von Schwermetallen und Giftstoffen ausgesetzt. Z. B. Deoroller mit dem giftigen Aluminiumhydrochlorid, Schwermetalle in Nahrung, Medikamenten und Zahnfüllungen und das schon erwähnte Thyomersal in vielen Impfstoffen vergiften uns tagtäglich aufs Neue. Die Zeitschrift „der Spiegel“ hat 1965 einen Artikel über den Untergang des römischen Reichs veröffentlicht. Schon vor 2.000 Jahren litten die Bürger Roms an extremen Bleivergiftungen. Gerade die Oberschicht, die sich kostspielige Trinkwasserbleileitungen leisten konnten und täglich große Mengen an Wein und Essen aus Bleikelchen und Bleitellern zuführten, war betroffen. Die immense Zahl an Morden, Selbstmorden und geistigen Erkrankungen ist überliefert.

LiO: Wie sieht denn aus der Sicht der Naturheilkunde die Therapie einer Schwermetallbelastung aus?

Ralf Wigand: In vielen naturheilkundlich orientierten Praxen hat sich die EDTA-Chelat-Infusions-Therapie seit Jahrzehnten bestens bewährt. Die synthetische, aminosäureähnliche Substanz Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) ist in der Lage mit den im Körper unlöslichen Schwermetallen eine Verbindung einzugehen und diese dann über die Niere und den Urin auszuleiten. Durch einen kurzfristigen Caliumabfall im Blut werden zusätzlich die Nebenschilddrüsen stimuliert, verstärkt das Hormon Calcitonin freizusetzen. Das Calcitonin ist in der Lage, Calciumablagerungen in den Arterienwänden zu lösen, auch ein willkommener Nebeneffekt bei vorhandener Arteriosklerose (Adernverkalkung). Anmerkung: das menschliche arterielle Gefäßsystem im Gehirn ist insgesamt einige tausend Kilometer lang und sehr anfällig für Arteriosklerose.

LiO: Ist die Chelattherapie wissenschaftlich anerkannt?

Ralf Wigand: Wie viele andere Naturheilverfahren auch wird die Chelattherapie von der Schulmedizin trotz vieler tausend dokumentierten Fällen von nicht mehr notwendigen  Bypassoperationen ignoriert und nicht anerkannt. Bei akuten Schwermetall- und vor allem Bleivergiftungen wird die Chelattherapie in Krankenhäusern als Notfalltherapie erstaunlicherweise seit Jahrzehnten eingesetzt!!!

LiO: Hat sich die Chelattherapie bei der Behandlung der Demenz bewährt?

Ralf Wigand: Aus Sicht der Naturheilkunde ist die Chelattherapie als ein wichtiger Baustein gerade in der Prophylaxe der Demenz zu sehen. Bei schon fortgeschrittener Problematik hat sich die Kombination von Chelat, Oxyvenierung (intravenöse Sauerstofftherapie) und Hirnstoffwechselfördernden Infusionen bewährt. Bei der Oxyvenierung wird medizinischer Sauerstoff exakt dosiert am liegenden Patienten infundiert. Unter Anderem wird die Freisetzung des Durchblutungsfördernden Hormons Prostacyklin um das 8-fache verstärkt. (Quelle: Institut für klinische Pharmatologie der medizinischen Hochschule Hannover) Die stark antientzündliche Wirkung kann durch Ultraschall-Messung und Blutanalysen objektiv nachgewiesen werden.  (Quelle: Arbeit aus der Klinik – Charité Berlin) Der dritte Baustein in der Behandlung der Demenz ist die intravenöse Zufuhr von Hirnschützenden und aktivierenden Substanzen wie u. a. Alpha Liponsäure, des Antioxidans Glutathion, Nervenvitaminen, Aminosäuren und der für Denkprozesse wichtige Stoff Acetylcholin.

LiO: Können Sie etwas zu den Kosten dieser Therapie sagen?

Ralf Wigand: Die Kosten für eine initiale Behandlung liegen deutlich unter den Kosten für einen Monat Pflegeheim!

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

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Text: Wigand

Fotos: Fotolia