TrioMed: Ganzkörperentgiftung

Chronische Erkrankungen kommen oft schleichend. Zuerst fühlt man sich nicht mehr richtig fit, dann kommen körperliche Beschwerden hinzu. „Das hängt oft mit einer hohen Giftstoffbelastung des Körpers zusammen.“,  so Ulrike Sowa, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt. Umweltbelastung, Stresssituationen, Giftstoffe, die über die Nahrungskette aufgenommen werden, Schwermetallbelastungen, Elektrosmog etc. fordern ihren Tribut vom Stoffwechsel.“

Ulrike Sowa
Es ist wichtig, den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen und den Stoffwechsel zu entlasten. Die Ganzkörperentgiftung stellt eine gute Möglichkeit dar, sowohl die Gesundheit  zu erhalten, als auch bestehende Beschwerden und Krankheiten nachhaltig zu therapieren. Je nach Alter, Krankheitsbild oder Lebenssituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den menschlichen Stoffwechsel bei der Entgiftungsleistung zu unterstützen.
Wenden Sie sich zu einer ausführlichen Beratung an die naturheilkundliche Praxis TrioMed in Lippstadt.
Das Leben ist zu kurz, um sich schlecht zu fühlen!

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Ulrike Sowa: 02941-2027 816 / ulrike.sowa@web.de
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Gesunder Darm – gesunder Körper

„Der Darm ist so viel mehr als nur ein reines Verdauungsorgan“,  so Ulrike Sowa, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt. „In der Hinsicht können wir sehr  viel von anderen Kulturen lernen. In Asien zum Beispiel gilt der Bauch als Zentrum der körperlichen und geistigen Kraft. Hierzulande muss das Bewusstsein noch wachsen, was der Darm alles kann und was er für unsere Gesundheit bedeutet.“

Ulrike Sowa

Leider wird die Darmgesundheit bei der Behandlung von Erkrankungen oft stark vernachlässigt, was einer vollständigen Genesung häufig im Wege steht.

Das gesunde Milieu der Darmflora verändert sich im Laufe unseres Lebens durch unterschiedliche Einflüsse. So kann durch z. B. Fehlernährung, Medikamente, Lebensmittelzusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Giftstoffe, die über die Nahrungskette aufgenommen werden ein Ungleichgewicht zwischen gesunden und krankmachenden Darmbakterien entstehen. Bekommen die krankmachenden Darmbakterien die Oberhand,  wird unverdaute Nahrung durch Gärung verwertet und es entstehen saure Giftstoffe. Hierbei handelt es sich um giftige Abbauprodukte der Bakterien, die über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen.

Besteht dieses Ungleichgewicht der Bakterienkulturen über einen längeren Zeitraum, verändert sich sowohl die Darmschleimhaut als auch die Darmwand. Dadurch entsteht eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand. Die Folge ist eine chronische Übersäuerung und eine Vergiftung und Beeinträchtigung des gesamten Stoffwechsels. Somit ist der Weg für chronisch entzündliche Prozesse geebnet. Daraus können in der Folge allergische Reaktionen auf die unterschiedlichsten Allergene begünstigt werden.

Die Veränderung der Darmschleimhaut und Darmwand wir in der Medizin  als „Leaky-Gut-Syndrom“ (löchriger Darm / leckender Darm) bezeichnet.

Eine einfache Stuhluntersuchung bei der der Alpha-1-Antitrypsin und der Calprotectin-Wert bestimmt werden, gibt Aufschluss darüber ob es sich um ein „Leaky-Gut-Syndrom“ handelt.

Ziel der Behandlung ist es dann, die erhöhte Durchlässigkeit des Darms rückgängig zu machen. Der Wiederaufbau einer gesunden Darmschleimhaut kann mitunter bis zu 1 ½ Jahren dauern. Es ist wichtig in dieser Zeit den Darm durchgehend mit gut aufeinander abgestimmten und gesunden Darmbakterien zu therapieren.

Durch einen ungesunden Darm steht der Körper im sogenannten Entzündungsstoffwechsel. Die daraus anfallenden Giftstoffe versucht der Körper auf unterschiedliche Weise loszuwerden. Sind die Giftmengen zu groß, werden sie in Depots abgelegt um den Stoffwechsel zu entlasten und lebenswichtige Organe zu schützen. Diese Depots können z. B. die Muskulatur, die Fettzellen oder das Bindegewebe sein.

Daraus ergibt sich, dass eine Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten im engen Zusammenhang mit einem ungesunden Darm zu sehen sind, wie chronische Schmerzleiden, Rheuma, Immunsystemerkrankungen, Depressionen, Migräne, Allergien, Hauterkrankungen, Übergewicht, Herz- und Kreislauferkrankungen.

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Cholesterinsenker – die Zeche zahlt der Patient!

Heilpraktiker Ralf Wigand: Kein Zusammenhang zwischen erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose.

Unter Arteriosklerose versteht man eine systemische Erkrankung der Arterien (Schlagadern). Durch Ablagerungen von Blutfetten, Thromben, Calciumphosphat und Wucherungen von Bindegewebe verengt sich der Durchfluss des sauerstoffreichen, arteriellen Blutes. Die Folgeerscheinungen der Arteriosklerose gehören zu den häufigsten Todesursachen der Wohlstandnationen. Die Arteriosklerose entwickelt sich schleichend, häufig über Jahrzehnte symptomlos und endet schlimmstenfalls mit Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichem Herztod. Nach neuesten Studien der medizinischen Hochschule Hannover, unter der Leitung von Professor Dr. Axel Haverich, gerät die gängige Lehrmeinung über den Zusammenhang von erhöhtem Cholesterin und Aderverkalkung gewaltig ins Schwanken.

Living in OWL: Wie entsteht Arteriosklerose?

Ralf Wigand: Die Entstehung der Arteriosklerose ist ein biochemischer und zellulär sehr komplexer Vorgang. Entgegen der antiquierten Lehrmeinung entsteht die Arteriosklerose nicht durch Cholesterinablagerung an den Innenwänden (also direkt am Blutdurchfluss) der Arterien, sondern durch entzündliche Veränderungen in den Außenwänden der Arterienmuskulatur. Weltweit gibt es keine unabhängige Studie, die den Zusammenhang von erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose belegt (Quelle Wikipedia). Bis zum heutigen Datum werden jedoch gebetsmühlenartig die Schauergeschichten vom gefährlichen Cholesterin aufrechterhalten. Die erste „wissenschaftliche Erkenntnis“ des Cholesterin-Mythos stammt aus dem Jahr 1908. Der russische Gelehrte Alexander Ignatovski suchte vor mehr als 100 Jahren die Erklärung für Herzinfarkte. Irgendwann kam ihm die Idee, den Zusammenhang von Herzinfarkt und körpereigenen Fetten zu untersuchen. Über Magensonden wurden über mehrere Wochen Kaninchen mit zerstampften Schweinehirn (Schweinehirn enthält ca. 30% Cholesterin) gemästet. Im Laufe der Studie erlitten alle Kaninchen durch Organverfettung einen tödlichen Herzinfarkt. Das Herzinfarkt-Rätsel war (für ihn) gelöst. Bis zum heutigen Tag wird diese unsinnige Studie als Argument für die Cholesterin-These herangezogen. Die Tatsache, dass pflanzenfressende Kaninchen in freier Wildbahn eher selten Schweinehirn fressen, geschweige denn zugeführtes Cholesterin verstoffwechseln können, war zweitrangig.

Living in OWL: Sind die auslösenden Faktoren der Arteriosklerose bekannt?

Ralf Wigand: Interessant ist die Tatsache, dass das arterielle Gefäßsystem eines Menschen eine Gesamtlänge von mindestens 100.000 km hat. Warum verhärten immer nur bestimmte Bereiche (Aorta, Herzkranzgefäße und Halsschlagader) von wenigen Zentimeter Länge? Laut gängiger Lehrmeinung müssten logischerweise alle Arterien betroffen sein. Der Arzt und Chirurg Professor Hartenbach hat in seinem Buch „Die Cholesterin-Lüge“ schon vor 20 Jahren die Zusammenhänge von erhöhtem Cholesterin und Arteriosklerose deutlichst dementiert. Im übrigen ist Cholesterin kein Fett, sondern ein lebenswichtiges Lipoprotein (eine Fett-Eiweißverbindung) welches unsere Leber selbst produziert. Unser Körper benötigt diesen wertvollen Baustoff zur Hormon- und Vitamin D3-Synthese und als Schutzschild unserer Zellmembranen. Eine medikamentöse Senkung hat keinerlei Vorteile, aber zum Teil fatale Nebenwirkungen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Muskelschmerzen, grauer Star, Nierenversagen, Depressionen, Burn Out, Polyneuropathie, Impotenz, Morbus Parkinson, Demenz, plötzlicher Herzstillstand und ein erhöhtes Krebsrisiko. Professor Hartenbach ist leider kürzlich mit einem hohen Cholesterin-Spiegel verstorben, er wurde 98!! Jahre alt.

Aber nun zu den auslösenden Faktoren: Arterien benötigen zur Sauerstoff- und Nährstoffversorgung ihrer Gefäßwände eigene Blutversorgungsgefäße. Verschließen sich diese mikroskopisch kleinen Versorgungswege, kommt es zu einem Infarkt der Arterienwand. Das körpereigene Immunsystem versucht das abgestorbene Gewebe über Entzündungen abzubauen. Hierbei entstehen Plaques, die zu einer Verdickung der Arterieninnenwand führen oder schlimmstenfalls die Arterien komplett verschließen.

Living in OWL: Gibt es Möglichkeiten einer Arteriosklerose vorzubeugen?

Ralf Wigand: Wie schon eingangs erwähnt, handelt es sich bei der Arteriosklerose um ein sehr komplexes Geschehen. Selbstverständlich ist die eigene Lebensweise ein wichtiger Faktor. Rauchen, Stress, minderwertige Ernährung, Übergewicht und unzureichende Bewegung sind wichtige Risikofaktoren. Aber nicht jeder Raucher oder Bewegungsmuffel bekommt Arteriosklerose. Also gibt es individuelle weitere Faktoren. Durch ein ausführliches Blutbild (Homocystein, ADMA, M2pk, Vitamin D3, Cortisol, Nitrostress, antioxydative Kapazität usw.) können diese Faktoren ermittelt werden. Abweichungen von der Norm lassen sich durch orale Zufuhr von Nahrungsergänzungsmitteln und/oder Vitalstoff-Infusionen ausgleichen. Weitere Risikofaktoren der Arteriosklerose sind aus Sicht der Naturheilkunde die immensen Gift- und Schwermetallbelastungen. Seit Jahrzehnten hat sich in vielen Naturheilpraxen die Chelat-Therapie zur Behandlung und/oder Prophylaxe der Arteriosklerose bestens bewährt. Per Infusion wird die synthetische Aminosäure EDTA infundiert. Durch die Infusionen werden abgelagerte Schwermetalle gebunden und über die Niere ausgeleitet (nachweisbar durch Labormessung). Durch regelmäßige Anwendung bilden sich arteriosklerotische Verhärtungen zurück. In einer randomisierten-placebokontrollierten-klinischen Doppelblindstudie wurde der immense Nutzen der Chelat-Therapie belegt. Die auf Staatskosten durchgeführte, 30 Millionen teure US-Studie kann unter „TACT-Chelat-Studie“ im Internet heruntergeladen werden.

Living in OWL: Wie sehen sie die Zukunft der Cholesterin senkenden Medikamente?

Ralf Wigand: Die Verordnung der Cholesterinsenker wird auch weiterhin von den Pharma-Giganten in den medizinischen Leitlinien empfohlen. Keiner macht etwas, keiner reagiert auf diesen bewiesenen Betrug. Den fetten, Milliarden Euro schweren Rendite-Kuchen teilen sich nach wie vor die Industrie und deren fleißige Helferlein, die Zeche zahlt der leichtgläubige Patient.

 

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
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Arteriosklerose: MHH Professor stellt bisherige Lehrmeinung in Frage …

… und bestätigt damit den Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand.

Der Herzchirurg Professor Dr. Axel Haverich, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), vertritt in seinem kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Circulation“ erschienenen Artikel eine neue Theorie:

Nicht Fette aus dem Blut, sondern Versorgungsstörungen der Arterienwand führen zu Ablagerungen in der Gefäßinnenwand und lösen Arterienverkalkung aus.“

Das weiß Ralf Wigand schon lange. Bereits 2014 veröffentlichte Living in OWL zwei Interviews mit dem Heilpraktiker aus Bielefeld-Jöllenbeck zum Thema „böses Cholesterin“.

Hier ein Auszug:

Living in OWL: Wie kommen Sie zu dieser Erkenntnis? 

Ralf Wigand: Vor nunmehr 10 Jahren bin auf das Buch „Die Cholesterin–Lüge“ von Prof. Dr. med. Walter Hartenbach gestoßen. Meine damals zuerst kritische Haltung wurde durch die logische und nachvollziehbare Argumentation des Autors sehr schnell ins Gegenteil umgewandelt. Prof. Hartenbach bezeichnet die Cholesterin-Hetze als milliardenschweren Schwindel der Pharma- und Margarineindustrie. Alle Studien über die Gefahr eines erhöhten Cholesterinspiegels seien industriell gesponsert und von Kliniken und den verantwortlichen Medizinern bewusst gefälscht. Für die jetzigen Leser, die die „Papier ist geduldig“ Meinung vertreten sei gesagt, dass Prof. Hartenbach in seinem Buch die korrupten Kliniken und Mediziner beim Namen nennt! Und bis zum heutigen Tag noch keinerlei juristische Reaktionen erhalten hat.

….

Living in OWL: Wie sollten Ihrer Ansicht nach Patienten mit einem erhöhten Cholesterinspiegel umgehen?

Ralf Wigand: Diese Frage kann ich sehr kurz beantworten – sich freuen, da es keinen gesunden alten Menschen mit einem niedrigen Cholesterinspiegel gibt.

 

Und hier geht es zu den vollständigen Interviews, die ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte:

Cholesterin – das Böse hat einen Namen
Arteriosklerose – das unschuldige Cholesterin

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Ralf Wigand: Morbus Parkinson, Teil 2

Teil 1 des Interviews können Sie hier lesen.

Cervello neuroni sinapsi, anatomia corpo umano, profilo testa, malattia

Living in OWL: Wie behandeln sie den Morbus Parkinson?

Ralf Wigand: An erster Stelle stehen eine ausführliche Anamnese und eine aussagefähige Labordiagnostik. Es ist schon erstaunlich, wie die Schulmedizin auslösende Faktoren und biochemisches Grundwissen ignoriert. Nachfolgend nenne ich einige wichtige Aspekte und neuere Erkenntnisse, die oftmals aus Bequemlichkeit und medizinischen Wissenslücken den Betroffenen vorenthalten werden.

Die Substanzia Nigra, das Dopamin bildende Areal in unserem Gehirn hat ihren Namen aufgrund einer Schwarzfärbung unter anderem bedingt durch Eisen-Ionen. Diese Eisen-Ionen sind als Katalysator für die körpereigene Dopamin-Synthese elementar wichtig. Ein jahrelanger Eisen und Speichereisen (Ferritin)-Mangel spielt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen eine tragende Rolle bei Entstehung und Verlauf des Morbus Parkinson. Viele Betroffene könnten bei nachgewiesenem Mangel durch Eiseninjektionen unter gleichzeitiger Antioxidantien-Zufuhr eine signifikante Verbesserung der Problematik erfahren.

Hier einige weitere interessante Punkte zu dem Thema Parkinson:

  • Ende 2008 veröffentlichte die Universitätsklinik in Atlanta (USA) eine epidemiologische Studie über den Zusammenhang von Morbus Parkinson und einem Vitamin D3 Mangel. 55% aller Parkinson betroffenen Patienten hatten einen ausgeprägten Vitamin D3 Mangel. Dieser Mangel ist durch ein Blutlabor schnell nachweisbar und durch orale Substitution preiswert und problemlos auszugleichen.
  • Forscher des Pennstate College of Medicine, USA veröffentlichten eine Studie über die fatalen Auswirkungen von Cholesterinsenkern auf den Verlauf von Morbus Parkinson und Demenz. Sie kamen sogar zu der Erkenntnis, dass ein erhöhter Cholesterin-Wert sich bei beiden Krankheitsbildern äußerst positiv auswirkt.
  • Ein Forscherteam der Universitätsmedizin Göttingen veröffentlichte eine Studie über die schützende Wirkung von Coffein auf Nervenzellen.
  • Der regelmäßige Verzehr von Kuhmilchprodukten erhöht gerade bei Männern das Risiko, an Parkinson zu erkranken. Das in Milchprodukten enthaltende Hormon Prolaktin ist ein Gegenspieler des Dopamins und macht sogar gesunde Menschen müde.
  • In Frankreich wird seit einigen Jahren bei Landwirten, die beruflich mit Pestiziden gearbeitet haben der Morbus Parkinson als Berufskrankheit anerkannt. In Deutschland wird die Gefahr von Pflanzenschutz-Giften mit freundlicher Unterstützung der WHO weiterhin bagatellisiert. Allein in Deutschland werden jährlich 6.000 Tonnen giftiges und wohl auch krebserregendes Glyphosat in der Landwirtschaft eingesetzt. Nicht einmal unsere Bundesregierung konnte sich gegen die Pharma-Lobby durchsetzen. Im Juni 2016 wurde die Zulassung um zwei weitere Jahre verlängert. Weltweit werden zweistellige Milliardengewinne mit dem Pflanzengift erzielt.
  • Der Neurologe Dr. David Perlmutter beschreibt in seinem Buch „Dumm wie Brot“ die verheerenden Auswirkungen von glutenhaltigen Lebensmitteln auf den menschlichen Darm und das Gehirn. Mehrere Wissenschaftler bestätigen seine Erkenntnisse und die Zusammenhänge von Gluten-Verzehr und Morbus Parkinson.
  • Künstliche Süßstoffe und Geschmacksverstärker wie Glutamat, Hefeextrakt und Citronensäure (nicht zu verwechseln mit Zitronensaft!)stehen schon lange im Verdacht das Gehirn zu schädigen. Also „Finger weg“ von Fertigprodukten.

Living in OWL: Welche Behandlungserfolge gibt es in der Naturheilpraxis?

Ralf Wigand: Bei der Beurteilung von Behandlungserfolgen muss man zwischen dem „echten“ und dem „idiopathischen“ Krankheits-Verlauf differenzieren. Bei der ersten, destruktiven Variante kann man zumindest eine signifikante Verbesserung des gesamten Zustandes erreichen, den degenerativen Verlauf deutlich bremsen und das Ansprechen der Medikamente erhöhen und verlängern. Bei der idiopathischen Variante handelt es sich lediglich um eine funktionelle Störung. In nicht wenigen Fällen konsumieren die Patienten tapfer eine breite Palette von chemischen Medikamenten ohne jegliche Verbesserung ihrer Symptome, allerdings mit erheblichen Nebenwirkungen. Unter Berücksichtigung aller auslösenden Komponenten kann meiner Meinung nach der Krankheitsverlauf gestoppt, wenn nicht sogar geheilt werden. Das in unserer Praxis entwickelte Konzept der Mitochondrien-Energiegewinnung hat sich seit vielen Jahren bewährt. Über zwei Kopfelektroden werden in entspannter Position 50 Minuten lang elektrische Hochfrequenzen durch den Kopf geleitet. Zusätzlich zu den Hochfrequenzen werden computergesteuerte Niedrigfrequenzen, die die Synthese von Neurotransmittern erhöhen sollen, parallel eingespielt.

Der Patient spürt während der Behandlung ein angenehmes Kribbeln. Die positive Wirkung von Elektrostimulation auf den Stoffwechsel im Gehirn wurde in zahlreichen klinischen Studien bewiesen. Zeitgleich zu der Elektrostimulation wird eine Vitalstoff-Infusion verabreicht. Diese Infusion besteht aus hochdosierten Vitalstoffen, die das Gehirn vor freien Radikalen schützen, defekte Nervenzellen regenerieren und Bausteine für die körpereigene Dopamin-Synthese liefern.

Living in OWL: Um welche Substanzen handelt es sich?

Ralf Wigand: Die Infusion besteht aus insgesamt 20 hochdosierten, biologischen Vitalstoffen. Die potenten Antioxidantien reduziertes Glutathion in Verbindung mit Vitamin C-Hochdosis schützen das Gehirn vor freien Sauerstoff-Radikalen, die Aminosäure Acetyltyrosin ist ein direkter Baustoff für Dopamin und Arginin verbessert die Durchblutung. Weitere Bestandteile sind Nerven-Vitamine und das für die Nerven-Regeneration wichtige Methylcobalamin. Carnosin wirkt der Nerven-Eiweiß-Verklumpungen (amyolide Plaques) entgegen und die Aminosäuren Taurin und Glycin reduzieren eine schädliche Glutamat-Anreicherung im Gehirn.

 

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Ralf Wigand: Rheuma – Hilfe durch MitoEnergy

Unter Rheuma versteht man einige hundert verschiedene Krankheiten des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Muskulatur. Das Wort Rheuma kommt vom griechischen Wort „rheo“ – ich fließe – und bedeutet fließende, reißende Schmerzen. Also ist Rheuma ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen, auch als Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises bezeichnet. Zu den häufigsten Erkrankungen zählt man die degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrosen), die entzündlichen Gelenkerkrankungen (rheumatoide Arthritis), die Erkrankung des Bindegewebes (Fibromyalgie) und die Ablagerung von Harnsäurekristallen (Gicht). Allein in Deutschland leiden mehr als 20 Millionen Bürger an irgendeiner Variante des Rheumas.

Heilpraktiker Ralf Wigand
Heilpraktiker Ralf Wigand

 

Living in OWL: Kennt man die Ursachen oder Auslöser des Rheumas?

Ralf Wigand: Bei den rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Die zum körpereigenen Immunsystem gehörenden weißen Blutkörperchen greifen eigenes Gewebe an, bis hin zu völligen Zerstörung. Naturheilkundlich betrachtet ist die Ursache dieser Entgleisung in einem desolaten Zustand des Darmmilieus zu finden. Antibiotikamissbrauch, enorme Mengen an Fastfood, Zucker und Konservierungsstoffen bringen das Immunsystem Darm zu einem so genannten TH2 Switch. Dieser TH2 Switch bedeutet, dass das Immunsystem große Mengen an Abwehrzellen und Entzündungskaskaden produziert. Diese sind zu vergleichen mit einer Armee ohne Führung, die auf alles schießt, egal ob Freund oder Feind. Da der Darm mit ca. 80 % an unserem Immunsystem beteiligt ist, leuchtet wohl jedem die Wertigkeit dieses mit 30.000 qm² Resorbtionsoberfläche ausgestattenen größten Organs ein. Viele Rheumapatienten leiden an multiplen Lebensmittelunverträglichkeiten. Ein Antikörperbluttest kann diese Unverträglichkeiten aufdecken und allein eine „Weglass-Diät“ die Rheuma-Problematik in vielen Fällen schon verbessern. Weitere Faktoren die eine immunologische Entgleisung des Immunsystem nach sich ziehen sind z.B. Grippeschutzimpfungen. Viele namhafte Mediziner lehnen diese Impfung aufgrund der multiplen Nebenwirkungen und der niemals bewiesenen Infektresistenz ab.

Living in OWL: Wie genau kann man objektiv nachweisen ob man unter Rheuma leidet?

Ralf Wigand: Jeder Betroffene sollte über eine Blutprobe kontrollieren lassen ob direkte Rheumafaktoren nachweisbar sind (z.B. antinukleare Antikörper ANA und RF). Allerdings leiden viele Betroffene an rheumatischen Beschwerden ohne! nachgewiesenen Rheumafaktor. Hier werden die rheumatischen Beschwerden durch eine chronische Inflammation (Entzündung) ausgelöst. Diese indirekten Faktoren können über eine Blutanalyse (u.a. Nitrostress, CRP , M2PK, CCA und VitaminD3 Mangel) nachgewiesen werden. Des Weiteren sollte eine akute oder chronische Borreliose (nachweisbar über IgG und IgM Antikörper) nach einem Zeckenbiss ausgeschlossen werden, da eine Borreliose ähnliche Symptome wie Rheuma auslösen kann.

Living in OWL: Wie kann denn Rheuma behandelt werden?

Ralf Wigand: Konventionell wird Rheuma symptomatisch mit einer breiten Palette an Medikamenten wie z. B. Cortison, Diclofenac oder sogar MTX aus der Chemotherapie unterdrückt. Jeder Betroffene sollte wissen, dass dadurch schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen werden. Das vor einigen Jahren in Amerika zugelassen und weltweit verordnete Medikament Vioxx (Fa. Merck) hat schätzungsweise mehr als 100.000 Todesfälle verursacht. Die verantwortliche Pharmafirma wurde von einem amerikanischem Gericht zu einer Milliarden Dollar Strafe verurteilt, weil die bekannten Nebenwirkungen vertuscht wurden. (nachzulesen unter ´´der Vioxx Skandal´´). Zudem erschwert eine langjährige rein symptomatische Behandlung eine ursachentherapeutische Therapie mit der Aussicht auf Heilung oder zumindest Linderung. Allerdings sehe ich das Hauptproblem unserer chronisch kranken Gesellschaft in einer oftmals nicht vorhandenen Bereitschaft, Zeit und Geld in die eigene Gesundheit zu investieren.

Living in OWL: Was können Betroffene selbst tun?

Ralf Wigand: Aus Sicht der Naturheilkunde wird bei den Betroffenen die Problematik durch eine ausgeprägte körperliche Übersäuerung zumindest verstärkt. Ursache dieser Übersäuerung ist eine Verschiebung des Säure-Basen-Haushalts. Eine Umstellung der Ernährung mit einem hohen Anteil an basischen Lebensmitteln wie Obst und Gemüse und eine drastische Reduzierung an säurebildenden Lebensmitteln wie z. B. Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Käse, Nudeln, Reis und allen zuckerhaltigen Dingen kann eine enorme Verbesserung der Beschwerden bringen.

MitoEnergy - das neuartige Therapiekonzept bei chronischen Erkrankungen
MitoEnergy – das neuartige Therapiekonzept bei chronischen Erkrankungen

 

Living in OWL: Wie behandeln Sie Rheumapatienten in ihrer Praxis?

Ralf Wigand: Über 20 Jahre Praxiserfahrung mit chronischen, schulmedizinisch unheilbaren Krankheiten halfen mir, das MitoEnergy Konzept zu entwickeln. Zuerst wird der zu behandelnde Patient an das MitoEnergy Gerät angeschlossen. Während der 50- minütigen Behandlung werden wechselnde Frequenzen durch den gesamten Körper geleitet. Der Patient spürt ein entspannendes, äußerst angenehmes Kribbeln und Pulsieren. Durch die sofortige Erhöhung der zellulären Energie werden das Lymphsystem durchflutet, Muskeln, Bänder und Gelenke entlastet und ein entgleister Stoffwechsel normalisiert. Einige Patienten spüren schon nach der ersten Behandlung eine signifikante Reduzierung ihrer Schmerzen. Zeitgleich zu der Gerätebehandlung wird die MitoEnergy Basisinfusion durchgeführt. Diese neuartige und in dieser Zusammensetzung einzigartige Infusion besteht aus hochdosierten Vitalstoffen, die das Immunsystem und vegetative Nervensystem harmonisieren. Mittlerweile therapieren in Deutschland ca. 50 Ärzte und Heilpraktiker nach diesem Konzept und bestätigen die positiven Resultate.

Naturheilpraxis Ralf J. Wigand
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Fotos: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.de

Ralf Wigand: Ständig erkältet

Wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

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Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

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Ralf Wigand: Ständig erkältet – wenn Ihr Immunsystem auf Sparflamme läuft

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Jedes Jahr im Herbst-Winter rollt eine neue Welle von Schnupfen- und Hustenerregern auf uns zu. Ob eine ständige Infektanfälligkeit zu den Normalitäten der kalten Jahreszeit gehört, beantwortet der Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand im nachfolgenden Interview.

Living in OWL: Woran liegt es, dass uns im Winter die Erkältungsviren unwiderstehlich finden?

Ralf Wigand: Schätzungsweise gibt es weit über 100 verschiedene Erkältungsviren. Diese Erkältungsviren sind wahre Überlebenskünstler, die ständig ihre Oberfläche verändern. Dadurch werden sie von unserem Immungedächtnis nicht erkannt und müssen immer wieder aufs Neue bekämpft werden. Die Viren haben zwei Wege, um in unseren Körper zu gelangen. Weg Nr. 1 ist die so genannte Tröpfcheninfektion. Niesen oder Husten wir, dann versprühen wir winzige Tröpfchen, in denen sich unzählige Erreger befinden. Sitzt ein potentielles Opfer direkt neben dem Erkälteten, haben die Erreger leichtes Spiel. Weg Nr. 2 ist die Schmierinfektion. Über die Hände übertragen sich die Viren auf Türklinken, Treppenhandläufe usw. Ein Nasen- oder Augenkontakt reicht aus, um sich zu infizieren.

Living in OWL: Aber nicht jeder bekommt im Winter eine Grippe/Erkältung!

Ralf Wigand: Unser Immunsystem ist ein fein abgestimmtes Orchester, mit vielen spezifischen Bereichen. Der Dirigent dieses Orchesters ist der menschliche Darm. Mit einer Resorbtionsoberfläche von ca. 30.000 qm² leistet er mit ca. 80% Immunleistung den größten Beitrag zu unserem Immunsystem. Ist der Darm durch jahrelange Fehlernährung (Fastfood, hoher Zuckerkonsum, glutenhaltige Lebensmittel, Antibiotika und andere Medikamente) geschädigt, läuft unser Immunsystem ständig auf Sparflamme. Kommen dann noch individuelle Lebensmittelunverträglichkeiten hinzu (nachweisbar durch eine IGG Lebensmittelunverträglichkeitstest), wird unser Immunsystem durch eine chronische Entzündung zusätzlich geschwächt. Weitere wichtige Faktoren unseres Immunsystems sind das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Milz, die Lymphknoten, die Mandeln und der Blinddarm.

Living in OWL: Welche Möglichkeiten der Erkältungsprophylaxe empfehlen Sie?

Ralf Wigand: Sorgen sie dafür, den Schnupfenviren das Leben schwer zu machen. An erster Stelle steht das häufige, gründliche Waschen der Hände. Ein gesunder Lebensstil mit reichlich Bio-Obst und Gemüse, ausreichende Bewegung an der frischen Luft, Sauna und eine ausreichende Vitalstoffversorgung u. a. mit Vitamin C, Vitamin D³, Zink, Selen und probiotischen Darmbakterien.

Living in OWL: Was empfehlen Sie den Lesern, die trotz eines gesunden Lebensstils  häufig erkältet sind?

Ralf Wigand: Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode der Naturheilkunde, das Immunsystem zu stimulieren und die Infektanfälligkeit deutlich zu senken, ist die Eigenbluttherapie. Ein- bis zweimal pro Woche werden 1 – 5 ml Blut aus der Armvene entnommen, mit Echinacin oder Schlangengiftenzymen angereichert und in den Gesäßmuskel zurückinjiziert. Das Immunsystem muss diesen „künstlichen“ Bluterguss wieder abbauen und wird dadurch über mehrere Tage regelrecht trainiert. Diese Methode der Immunmodulation wird zudem in vielen Naturheilpraxen erfolgreich unterstützend bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, Allergien, Neurodermitis, Bronchialerkrankungen und Asthma eingesetzt. Eine weitere, unglaublich effektive Methode der Immununterstützung ist die Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie. Während der ca. 30-Minütigen Infusion werden bis zu 15g reines Vitamin C infundiert.

Living in OWL: Kann man dieses nicht auch über die Nahrung oder Nahrungsmittelergänzungen zuführen?

Ralf Wigand: Orale Zufuhr von Vitamin C kann vom Darm nur in begrenzten Mengen resorbiert werden. Dosen über 500 mg werden vom Darm mit erheblichen Nebenwirkungen, wie Blähbauch und Durchfall, zu organischen Säuren und Kohlendioxid abgebaut. Interessant ist, dass alle Tiere (ausgenommen einige Affenarten, Meerschweinchen und Fische) in der Lage sind, aus Glucose in der Leber selbst Vitamin C zu synthetisieren. Unter Stressbedingungen erhöhen sie die Vitamin-C- Produktion auf mehrere Gramm täglich. Womöglich ist dies ein wichtiger Grund, warum Tiere in der freien Natur keinen Krebs entwickeln. Aufgrund eines Enzymdefektes der L-Gulonolaktonoxidase, ist der menschliche Organismus nicht mehr in der Lage, Vitamin C zu synthetisieren.

Living in OWL: Merken die Patienten einen „Sofort-Effekt“ nach den Vitamin-C-Hochdosisinfusionen?

Ralf Wigand: Ich denke ja, wobei der Gesundheitszustand des jeweiligen Patienten natürlich auch eine große Rolle spielt. Bei chronischen Erkrankungen ist eine Infusionsserie von 10 Behandlungen (2 – 3 pro Woche) angezeigt. Die beeindruckendsten Erfolge sieht man immer wieder bei akuten Infekten, Depressionen, Erschöpfung/Burn out, rheumatischen Schmerzen, Allergien und Asthma. Erfahrene Therapeuten kombinieren die Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit zusätzlichen Vitalstoffen und können den Behandlungserfolg signifikant optimieren.

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

 
 

Foto: © Schlierner – Fotolia

Erste Hilfe bei Insektenstichen

Foto: Annkathrein Otte
Foto: Annkathrein Otte

(Wirtschaftsanzeige) Sommerzeit – Insektenzeit.  Heilpraktikerin Andrea Lesjongard aus Bad Salzuflen hat wirksame Tipps, falls mal ein Insekt zustechen sollte:

Allgemein gilt
-gegebenenfalls Giftstachel entfernen
– desinfizieren
– gut kühlen
– kratzen vermeiden
– bei allergischen Reaktionen und Stichen in Hals und Rachen, v.a. bei Bienen-, Wespen- oder Hornissenstichen sofort zum Arzt!

Bewährte Hausmittel
– Betroffene Stelle mit einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel einreiben.
(muss allerdings sofort erfolgen; nachdem sich die kleine Stichöffnung durch die Schwellung verschlossen hat, ist das Jucken unvermeidlich)
– Auftragung eines dicken Salzbreis (Kochsalz mit etwas Wasser befeuchten)
– Das Gleiche gilt für Zucker (auch Puderzucker)

Homöopathie
Apis (v.a. bei Bienen- oder Wespenstichen), zartrosa Ödem, stechende und brennende Schmerzen
Ledum (Insekten aller Art, auch Zecken), im Falle eines Misserfolgs, wenn der befallene Bereich eher kalt als warm erscheint
Caladium (v.a. Mücken, Flöhe), heftiges Jucken und Brennen
Cantharis bei Stichen mit Blasen, ausgeprägte Rötung, sehr heftig brennender Schmerz
Tarantula cubensis (v.a. Spinnen), bei einem harten Ödem das ins Violette geht mit häufiger Entwicklung in Richtung eines Abszesses
Hypericum bei äußerst starken Schmerzen, die ins Innere des Körperteils ausstrahlen

Dosierung
Für Reisen empfehle ich die Potenz C30. 3 Kügelchen im Mund zergehen lassen.
Bei Wiederauftreten der Beschwerden die Gabe wiederholen oder wenn möglich, 5 Kügelchen in einem kleinen Glas Wasser verrühren (keinen Metalllöffel verwenden) und jeweils einen Schluck einnehmen.
Wem dies alles zu viel ist: Geranium Robertianum als homöopathische Urtinktur: direkt auftragen; zusätzlich können zur Entgiftung 1 – 3 x täglich 3 Tropfen eingenommen
werden.

Prophylaxe
Um sich Insekten vom Leib zu halten, reiben Sie sich mit Zitronella-, Zitronen- oder Nelkenöl ein.
Homöopathisch: Staphysagria D6 (v.a. gegen Mücken), alle 8 – 12 Std.
Schweißsocken/-schuhe vor der Tür deponieren (Mücken lieben diesen Geruch)

Hier unser Artikel über Andrea Lesjongard

Andrea Lesjongard
Heilpraktikerin
Wenkenstraße 63
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-239 19 14
E-Mail: heilpraxis.lesjongard@yahoo.de

Termine nach Vereinbarung

Schnelle Hilfe bei Sodbrennen

Sodbrennen Andrea Lesjongard

Andrea Lesjongard, Heilpraktikerin in Bad Salzuflen, hat ein simples aber wirksames Mittel gegen Sodbrennen: man nehme ein Streichholz, zünde dieses an und mit diesem ein weiteres und löscht beide in einem Glas Wasser. Bei Beschwerden stündlich einen Schluck von diesem Wasser einnehmen. Um die Wirkung zu verstärken, lohnt es sich, die Prozedur mit den Streichhölzern zu wiederholen.

Dieses Mittel kann nicht nur bei Sodbrennen helfen, sondern auch bei Durchfall und diversen Magenbeschwerden.

Homöopathie bedeutet ja „Ähnliches mit Ähnlichem“ zu heilen. Die Substanz, die bestimmte Beschwerden verursacht (in diesem Fall Schwefel), wirkt zugleich als Medizin, um diese oder ähnliche Beschwerden zu heilen. Genial, oder?

Sonstige Tipps gegen Sodbrennen:

– ein kleines Glas Karottensaft möglichst schnell nach Auftreten der Beschwerden trinken
– eine rohe Kartoffel in Scheiben schneiden und langsam und gründlich zerkauen.

Heilpraktikerin Andrea Lesjongard
Heilpraktikerin Andrea Lesjongard

Andrea Lesjongard
Heilpraktikerin
Wenkenstraße 63
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222-239 19 14
E-Mail: heilpraxis.lesjongard@yahoo.de

Hier unser Bericht über Andrea Lesjongard