Hagedorns Traum und die Haller Kaffeemühle

Auf dem Bergkamp über Halle: Die „Kaffeenmühle“

Oben auf dem Teutohang über Halle/Westfalen zieht sich der Wanderweg „Hermannshöhen“. Ein schönes Fleckchen Erde mit weitem Blick über die kleine  ehemalige Kreisstadt. Dort steht Hermann Hagedorns „Kaffeemühle“.

Kaffemühle? Hermann Hagedorn? Nicht ganz unbekannte Namen in Halle und Umgebung. Wolfgang Kosubek schreibt darüber in seinen“Haller Zeiträumen“:

Hagedorns Traum – Ein Landschaftspark mit Aussichtspunkt
Die Gestaltung des Bergkamps hatte mit dem Bau des Lustpavillons (der Kaffeemühle) 1791 begonnen und wurde von Hermann Hagedorn bis 1799 zielstrebig vorangebracht. Denn seit Clamor Friedrich das Handelsunternehmen lenkte, weilte der Vater in jedem Jahre einige Monate im Hause am Kirchplatz. Dort war 1796 Friederike Louise, geborene Schrader, eingezogen, Clamors Ehefrau.

Genau. Das, was Fürst Pückler mit seinem auch heute noch weltberühmten Landschafts- park in Bad Muskau  schuf oder im „Wörlitzer Park“ bei Dessau entstanden war, konnte sich jener Bremer Kaufmann Hermann Hagedorn auch in dem „lachenden  Städtchen in der Grafschaft Ravensberg“ vorstellen. Wie es dann ja auch gekommen ist. Mit der „Kaffeemühle“ ganz oben als Aussichtspunkt. Die ganze Geschichte kann man hier nachlesen.

Die Vögel des Glücks sind wieder da

Kraniche schweben ein

Unter lautem Geschnatter fliegen sie meist in Keilform hoch über unsere ostwestfälisch-lippische Landschaft. Untrügliches Zeichen, dass der Frühling im Anmarsch ist.

Kraniche gelten als die „Vögel des Glücks“ und stehen in vielen Kulturen für Freiheit, Hoffnung, Treue und ein langes Leben. Wer jetzt an Friedrich von Schillers Ballade „Die Kraniche des Ibykus“ denkt, liegt nicht falsch:

 „Sieh da! Sieh da, Timotheus,
Die Kraniche des Ibykus!“

Museumshof Senne

               Üppig blühen die liebevoll angelegten Bauerngärten

Alle Häuser wurden vor Bagger und Raupe gerettet, fast alle Ende der 50er Jahre, als Autobahn und B68 erweitert wurden. Eine Bürger-Initiative bewahrte 1982 das Gasthaus Buschkamp vor der Schuttkuhle. Die Häuser wurden im Umkreis von 2 km Stück für Stück abgetragen, restauriert und original wieder aufgebaut, unter Leitung von  Prof. Schepers, dem Nestor der deutschen Bauernhausforschung und Begründer des “Freilicht-Museums bäuerlicher Kulturdenkmale” in Detmold. 

So erklärt die Homepage des Museumshofs die Ursprünge des schräg gegenüber dem Bielefelder Flugplatz Windelsbleiche liegenden romantischen Ort mit den hervorragenden Restaurants von Küchenchef Ernst-Heiner Hüser.

Neue Jobbörse für OWL

War for Talents – JobCreative kontra Fachkräftemangel

JobCreativeAnzeige

Der demografische Wandel mit seinem Ingenieur- und Fachkräftemangel sowie dem „War for Talents“ stellt auch Unternehmen in der starken Wirtschaftsregion OWL vor die Herausforderung, ihren Personalbedarf qualifiziert und in ausreichender Quantität zu rekrutieren.

Nun gibt es eine neue Möglichkeit. JobCreative – eine Online-Stellenbörse aus OWL für OWL – creativ, fair und günstig. Hier werden Stellenanzeigen mit alleinigem Fokus auf OWL sowie attraktiven und innovativen Anzeigenpaketen bei einem unschlagbaren Preis und mit langen Laufzeiten, mitten im Lebensraum der Arbeitnehmer/innen veröffentlicht.

Die Börse wendet sich an jede nur denkbare Branche, alle Unternehmen und Institutionen, gleich welcher Größe und ist für wirklich alle Jobs und Funktionen geeignet. Dazu gibt es eine Menge Angebote und Serviceleistungen sowohl für Firmen als auch für Bewerberinnen und Bewerber.

Um sich als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, können mit hohem Aufmerk-samkeitswert Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über Back-Links erreicht werden. Hier ist dann z.B. die Firmenhomepage hinterlegt, die firmeninterne Karriereseite oder –  besonders interessant – ein Firmen-Image-Video. So sind die Unternehmen an 365 Tagen und rund um die Uhr für Stellensuchende auf JobCreative präsent.

Die direkt mit JobCreative verlinkte journalistische Onlineplattform WorkScout, www.workscout.biz sorgt für zusätzliche Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding) im Internet und kann zu erstaunlich günstigen Konditionen hinzugebucht werden.

Potenziellen Bewerberinnen und Bewerbern steht JobCreative ebenfalls zur Seite und unterstützt mit professionellen Angeboten rund um die Stellensuche, z.B. einem Job-Ticker oder einem Lebenslaufcheck.

Eine zusätzliche Innovation ist das Stellen-Management-Cockpit, welches neben dem Schalten der Stellenanzeigen und deren Verwaltung, die statistische Auswertung der platzierten Stellen in vielen Funktionen und Möglichkeiten für ein so optimiertes Recruiting ermöglicht.

Weitere Infos gibt es unter Tel. 05241/9809777, per E-Mail an info@jobreative.de und unter www.jobcreative.de

Schon 800. Und immer noch jung!

Herzlichen Glückwunsch Bielefeld.

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An diesem Wochenende wird Ostwestfalens Metropole zur unvergesslichen Festmeile mit 8 Bühnen, 10 Quartieren und 7 Meilen. Ein starkes Stück NRW, das sich in seiner ganzen Pracht präsentieren darf.

Für jedes Aquarium den richtigen Fisch – Personalberatung heute

„Ich habe ausgefeilte Angelmethoden,
 kenne die besten Plätze,
habe spezielle Angeln
und weiß, wann man die besten Fische fängt.“

Das erklärt uns Dirk Kremer mit einem Augenzwinkern auf die Frage, warum seine Kunden gerade ihn mit der Besetzung offener Positionen beauftragen.

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Dirk Kremer ist Inhaber der bekannten und etablierten Personalberatung D. Kremer Consulting im ostwestfälischen Steinhagen. In Ostwestfalen sind viele bekannte Unternehmen, Mittelständler wie Konzerne zuhause. Dirk Kremer kennt diese Welt aus seiner langjährigen Berufserfahrung. Er selbst war lange Jahre Personalchef in mittelständischen Unternehmen und in zwei Konzernen.

Zum Kundenkreis von Dirk Kremer Consulting gehören heute viele größere und bekannte Unternehmen aus OWL. Aber auch die vielen kleineren Mittelständler und deren Geschäftsinhaber möchte er ermutigen, die Besetzung ihrer Vakanzen in seine Hände zu legen. „Schwellenangst ist bei mir unbegründet, die Kosten sind fair und mittelstands-freundlich.“

Sensibilität und Fingerspitzengefühl dafür, die richtigen Menschen zusammenzubringen, sind, neben umfangreichem Know-how, die Grundvoraussetzungen für seine Tätigkeit. Deshalb ist ein Vorab-Besuch bei seinen zukünftigen Kunden auch der erste Schritt zu einer erfolgreichen Tätigkeit, gefolgt von intensiven Gesprächen mit den Verantwort-lichen.

„Jede Firma ist etwas Besonderes, und damit sind nicht nur die Produkte und Dienstleistungen gemeint. Ich sammle viele Informationen und nehme auch die feinen Energien im Betrieb wahr. Sehr schnell weiß ich dann, neben den fachlichen Anforderungen, welcher Typ Mitarbeiter gesucht wird und hier hineinpassen würde.“

Dirk Kremer
Dirk Kremer

Und genau den findet er. Ob Manager, kaufmännische bzw. technische Führungskraft oder Spezialist, auch in engen Branchen. Hier fließen die langjährige Berufserfahrung aus dem Personalmanagement und der Erfahrungsschatz aus Hunderten von Stellenbesetzungen in die Beratungsleistung ein.

Mit seinem geschulten Auge für Menschen und ihre Wesensarten findet er Bewerber und Bewerberinnen, die fachlich dem Anforderungsprofil entsprechen und persönlich in die jeweilige Unternehmenskultur des Kunden passen.

 
 

„Wir erfinden die Personalberatung nicht neu, wir leben sie nur anders.“ Diese Aussage ist für Dirk Kremer gleichermaßen Motto und Verpflichtung. Zu dieser Verpflichtung gehört ebenfalls die strikte Erfolgsorientierung. Nur der Erfolg wird honoriert, und Erfolg bedeutet in diesem Fall der Vertragsabschluss zwischen Kunden und dessen neuem Mitarbeiter.

Auch für Interimsaufgaben oder Unterstützungen beim Trennungsmanagement sowie anderen operativen wie strategischen Aufgaben im Personalressort zeichnet sich Dirk Kremer Consulting als verlässlicher und kompetenter Businesspartner aus.

Ostwestfälisch bodenständig, kreativ, sympathisch.

Dirk Kremer Consulting
Rolandstraße 6
33803 Steinhagen
Telefon: 05204-92 53-60
Telefax: 05204-92 53-61
Mobil: 0170-1 42 05 24
E-Mail: post@dirkkremer.de
Webseite: www.dirkkremer.de

Foto 1: © Rainer Schmittchen – Fotolia.com

Buchsbaum Form geben

Unser Gartenexperte Jürgen Hahn

Buchsbaum in den Gärten wird immer beliebter. Beete lassen sich damit begrenzen und strukturieren. Aber er muß „in Form geschnitten“ werden, um wirklich gut auszusehen. Wann ist der beste Zeitpunkt zum Schneiden? Dazu unser Gartenexperte Jürgen Hahn: Der gewöhnliche Buchsbaum gehört zu den immergrünen Gewächsen. Er lässt sich mit mehrmaligen Schneiden in fast jede Form bringen. Zweimal jährlich schneiden reicht aber in der Regel aus. Der Buchsbaum ist sehr schnittverträglich, man kann ihn fast zu jeder Zeit schneiden, ohne ihm ernsthaften Schaden zuzufügen. Nur während der Austriebsphase sollte man ihn nicht schneiden, da sonst das Wachstum gestört wird. Den Austrieb erkennt man an den hellgrünen Blättern, die alten dunkelgrünen Blätter sind bald nicht mehr sichtbar. Die beste Zeit für den ersten Schnitt ist Ende Mai bis Anfang Juni und für den zweiten Ende August bis Anfang September. Ein dritter Schnitt kann nötig sein, wenn der Herbst sehr warm ist, oder eine besondere Form gewünscht wird.

Ist nach dem Schnitt mit starker Sonneneinstrahlung zu rechnen, sollte der Buchsbaum mit einem hellen Tuch abgedeckt werden. Die angeschnittenen Blätter könnten sich sonst verfärben und abfallen. Das bei Frost kein Schnitt erfolgen sollte ist selbstverständlich, da der Frost leicht in die Schnittstellen eindringt und seine unschöne Auswirkung bald sichtbar wird.

Buchs vor dem ersten Schnitt Bild: Jürgen Hahn

Voll Blüten

Voll Blüten steht der Pfirsichbaum,
Nicht jede wird zur Frucht,
Sie schimmern hell wie Rosenschaum
Durch Blau und Wolkenflucht.

Wie Blüten gehn Gedanken auf,
Hundert an jedem Tag –
Laß blühen! Laß dem Ding den Lauf!
Frag nicht nach dem Ertrag!

Es muß auch Spiel und Unschuld sein
Und Blütenüberfluß,
Sonst wär die Welt uns viel zu klein
Und Leben kein Genuß.

Hermann Hesse

Foto: © sunset man – Fotolia.com

Glück und Glas… wie es gemacht wird

Ganz oben nahe Minden: Glashütte Gernheim                 Bild: LWL-Archiv

Die Herstellung von Glas war früher ein wichtiger Industriefaktor an der Weser. Hier, nahe Petershagen, gab es besonders viele Mundblashütten, die für den Weltmarkt produzierten. Die meisten existieren nicht mehr. Die Hütte Gernheim aber ist als LWL- Industriemuseum in Funktion. Glasbläser zeigen im Glasturm von 1826, wie man mit Pfeife, Holzform und Schere aus der glühenden Masse Gefäße formt. Interessant auch die Sonderausstellungen:  Noch bis zum 16.03.2014 wird die Ausstellung Finish Glass Art 2005 – 2010 und Lasismi gezeigt.

Ach ja, und wie Glück gemacht wird… eine Möglichkeit wäre,  hier mal zu gucken.

Vergessen ist Haustenbeck/Senne nicht

Mitten im Truppenübungsplatz: die ehemalige Kirche von Haustenbeck

An einem Gedenkstein vor der Ruine der ehemaligen Kirche steht auf dem Gedenkstein: Haustenbeck 1689 -1939. So lange existierte das Dörfchen mitten in der Senne mit Pfarrei,Wohnhäusern, Dorfkrug und einem „Kaufhaus“, bis es der Erweiterung des 117 Quadratkilometer großen Truppenübungsplatzes mitten in der Senne weichen mußte. Bereits 1881 begann die Nutzung dieses Teiles der Senne als Truppenübungsplatz.

Wenn die Senne geöffnet ist, fährt man durch Haustenbeck hindurch

Zu bestimmten Zeiten – abhängig von militärischen Übungen mit scharfer Munition – sind Durchgangsstraßen geöffnet und man fährt teilweise durch urwüchsige karge Senne- landschaft. Einer der Punkte ist die auf einem Bunker erbaute Winninger Mühle unweit des Heidebahnhofes, der nie wirklich Bahnhof war.

War nie wirklich eine und heißt nur zu Übungszwecken so: Winninger Mühle

Eine Mindener Ansichtskarte von Anno Tobak

Alte Postkate von 1898: Der Mindener Bahnhof mit Dampfloks

Es gibt immer wieder Ideen, die interessant sind und die Vergangenheit vieler Menschen berühren. Auch hier in OWL. 1995 gründeten Dusan Bartko und Ondre Reher in Halle/ Saale ein Handelsgeschäft als GbR für Möbel und Kleinantiquitäten, aus dem  2008 eine OHG wurde. Von Beginn an engagierte man sich aber auch im Bereich „alte Ansichtskarten“.  Durch viele Sammlerbörsen, Antikmärkte und Kontakte zu Sammlern sammelten die Gründer Erfahrungen und sind inzwischen das umsatzstärkste Unternehmen im Bereich alter Ansichtskarten. Mitte 2000 ging die Onlineshop für alte Ansichtskarten www.ansichtskartenversand.com online, den inzwischen über 20.000 Kunden nutzen. Im Januar 2003 zog die Bartko-Reher OHG komplett von Halle/Saale nach Berlin (Linienstr.156, 10115 Berlin. Telefon: +49 30 21232414  Telefax: +49 30 21232414
E-Mail: info@ansichtskartenversand.com) um. Die auf dem Screenshot oben gezeigte Ansichtskarte des Mindener Bahnhofs von 1898 ist nur eine von über 800.000 Karten im Bestand.

Was heißt denn hier „alt“?

Es war Ende April 2011, als das Leben von Bernd Brinkmann eine drastische Wende erfuhr. Die Möbelfirma, für die er 30 Jahre lang tätig gewesen war, kündigte ihm. Aus.

Schock, Nichtbegreifen… aber dann erwachte der Trotz in ihm. 30 Jahre Erfahrung in der Möbelherstellung, das ist doch etwas, auf dem es sich aufbauen lässt. Zusammen mit seinem Cousin Jürgen gründete er in den Räumlichkeiten seines ehemaligen Arbeitgebers einen Online-Shop für Möbel, die „Welt der kleinen Wünsche„. Mit Begeisterung und Kreativität entwirft er die etwas anderen Möbel.

Bernd Brinkmann (re.) mit seinem Team
Bernd Brinkmann (re.) mit seinem Team

Gut Ding will indes Weile haben. Auch ein Internet Start-Up läuft nicht von heute auf morgen mit Gewinnen. „Die Fachwelt hat uns gesagt, dass das schonmal anderthalb Jahre dauern kann“, so Bernd Brinkmann.

In dieser Situation begegnete er Norbert Hesselkamp, einem auf Dämmstoffe spezialisierten Grevener Unternehmer. Der bot ihm einen Job in seiner Firma H2 Therm an und Brinkmann sagte sofort zu. „Dämmstoffe sind ein ehrliches Produkt, also ganz mein Ding.“

Norbert Hesselkamp und Bernd Brinkmann (v. l.)
Norbert Hesselkamp und Bernd Brinkmann (v. l.) Foto: Westfälische Nachrichten

Bernd Brinkmann ist zwar bodenständiger Ostwestfale, indes nicht so schweigsam, wie man der Bevölkerung dieses Landstrichs gerne nachsagt. Was er aber sagt, hat Hand und Fuß und speist sich aus Sachverstand und hoher Kreativität.

Und das ist es unter anderem, was Norbert Hesselkamp an seinem neuen Mitarbeiter zu schätzen gelernt hat. „Was heißt denn schon Alter? Bernd bringt soziale Kompetenz und 30 Jahre Erfahrung mit.“

Und schon bald gelang ihm ein besonderer Coup. Er konnte den international bekannten Naturfotografen Thorsten Milse als Botschafter für die ökologischen Produkte der Firma H2 Therm gewinnen. Seine Eisbärfotos sind DER Hingucker. Und so ein Eisbärfell erinnert doch sehr an H2 Wood, dem ökologischen Dämmstoff aus Greven, oder?

Foto: Thorsten Milse
Foto: Thorsten Milse

H2 Therm UG
Hüttruperstr.185 48268 Greven
Tel: 05209-9194574 Fax:05209-9194130
Mobil: 0160-6719883
http://www.h2-therm.de

Welt der kleinen Wünsche
Senner Straße 32
33335 Gütersloh
Tel: +49 5209 9 19 45 73
Fax: +49 5209 9 19 41 30
Email: info@weltderkleinenwuensche.de
Website: www.weltderkleinenwuensche.de

Etwas zum Sonntag

Gleichmut

Ehre ohne Liebe macht hochmütig
Ehre, in Liebe ausgeübt, macht bescheiden

Macht ohne Liebe macht grausam
Macht, in Liebe ausgeübt, macht hilfsbereit

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich
Pflicht, in Liebe ausgeübt, macht beständig

Besitz ohne Liebe macht geizig
Besitz, in Liebe ausgeübt, macht freigiebig

Glaube ohne Liebe macht fanatisch
Glaube, in Liebe ausgeübt, macht friedfertig

Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch
Klugheit, in Liebe ausgeübt, macht verständnisvoll

Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Wahrheit, in Liebe ausgeübt, macht tolerant

Ordnung ohne Liebe macht kleinlich
Ordnung, in Liebe ausgeübt, macht großzügig

Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart
Gerechtigkeit, in Liebe ausgeübt, macht zuverlässig

Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch
Sachkenntnis, in Liebe ausgeübt, macht vertrauenswürdig

Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch
Freundlichkeit, in Liebe ausgeübt, macht gütig

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos
Verantwortung, in Liebe ausgeübt, macht fürsorglich

Lao Tse

Foto: Fotolia

St. Georg in Brockhagen

An der Brockhagener Straße: St. Georg, ein Bau der Weserrenaissance

Überquert man auf der Brockhagener Straße die Gütersloher, sieht man bald hinter dem Verkehrskreisel die evangelische Pfarrkirche St. Georg. Wohl kaum jemand weiß, was es mit dieser recht mächtigen Kirche auf sich hat, steht der Name dieses Ortsteils von Steinhagen doch eher für die Future-Parade, die von 1997 bis 2004  hier nach Art der so tragisch geendeten Love-Parade organisiert wurde. Das ganze Dorf mit seinen knapp über 3000 Einwohnern feierte damals mit. Jetzt freuen sie sich eher auf die Advents- und Weihnachtsgottesdienste in St. Georg. Innen ist die Kirche eindrucksvoll. Mit mächtigen Strebepfeilern im verputzten Saalbau wurde sie zwischen 1752 und 1754 errichtet. Den älteren Westturm mit seinem Spitzhelm datiert man auf  1568. Die Schallöffnungen am Turm im Bereich  der Glocke sind mit eindeutigen Elementen der  Weserrenaissance verziert. Der Altar stammt aus dem Jahr 1675 und hat zwei Altargemälde in Öl auf Holz, die Abendmahl und Auferstehung darstellen. Bei der Orgel aus dem Jahr 1661 ist man sich bis heute nicht sicher, ob sie vom Bielefelder Orgelbaumeister Hans Henrich Reinking stammt.

Auf dem Erlebnisweg der Lämmer

Erlebnisweg von Ubbedisssen zum Hof Ramsbrock

„Was ist denn das für ein Schild?“. Das wird man ziemlich oft gefragt. Es ist kein Erlebnispfad für hüpfende Lämmer. Das Symbol steht für den „Bielefelder Lämmerweg“. Dieser Wanderweg führt vom Naturfreundehaus Ubbedissen im Teutoburger Wald zum Landschaftspflegehof Ramsbrock in der Senne. Ein wenig mehr als 20 Kilometer folgt er der Zugroute der Schafherde der Schäferei Bethel.

Eine ausführliche Broschüre zu diesem Weg kann man hier als PDF herunterladen.

Die Frau mit dem besonderen Blickwinkel – Irene von Uslar

„Zur Fotografie bin ich eigentlich gekommen wie die Jungfrau zum Kind“, erzählt uns Irene von Uslar, die inzwischen seit 25 Jahren im Zentrum der Bielefelder Altstadt ein Studio für Fotodesign betreibt. „Eigentlich hatte ich vor, eine Schneiderausbildung zu machen, um anschließend Modedesign zu studieren. Dann aber wollte es das Schicksal, dass ich eines Tages an einem Fotogeschäft vorbeikam und von der Idee begeistert war, eine Lehre als Fotografin zu beginnen.“

Irene von Uslar in ihrem Studio (Alle Fotos in diesem Bericht: von Uslar Fotodesign)

Die Begeisterung hält bis heute an. Nachdem sie bei ihrem Lehrmeister hauptsächlich mit Portrait- und Hochzeitsfotografie betraut war, hat sie sich später auf Werbefotografie und Still-life spezialisiert.

„Frühstück“ – Still-life Foto

Ob Fotos von Lebensmitteln, Schmuck, Wellnessprodukten oder flauschigen Handtüchern, Irene von Uslar versteht es, alles ins rechte Licht zu setzen. Bemerkenswert ist ihr Gespür für den besonderen Blickwinkel und das Händchen für schöne Lichtstimmungen. Namhafte Bielefelder und ostwestfälische Firmen zählen heute zu ihren Kunden.

Zartes aus Glas gekonnt abgelichtet
Zartes aus Glas gekonnt abgelichtet

Für Arminia Bielefeld fotografierte sie eine Plakataktion, bei Schuchard & Friese zeigte sie, dass man auch Gürtel stimmungsvoll ablichten kann. Ein CD-Cover von der Bielefelder Gothic Metal Band Xandria trägt ein Foto von Irene von Uslar Fotodesign. „Mit dieser Band war ich sogar zeitweise auf Tour und habe fotografiert“, erinnert sie sich.

In Bielefeld gegründete Band „Xandria“

Für die Firma Fleischwaren Hartmann sorgte sie dafür, dass die Frikadellen auf den Fotos lecker-knusprig rüberkommen und für die Sparkasse Bielefeld fotografierte sie für einen Kunstkalender. Das Spektrum ist weit und erfordert viel Kreativität. „Wenn ich Küchentücher zu fotografieren habe, kommt es vor, dass ich kurzerhand einen Kuchen backe, der auf den Fotos dann die heimelige Atmosphäre zaubert.“

Für stimmige Fotos backt Irene von Uslar auch schon einmal ein Blech Apfelkuchen

Nicht alles lässt sich in ihrem geräumigen, gut ausgestatteten Studio fotografieren. Manche Produkte erfordern eine besondere Location. Für Aufnahmen von Bademänteln nutzt Irene von Uslar gern das Bielefelder Bad Ishara. In aller Herrgottsfrühe, lange vor der regulären Öffnungszeit ist sie mit Ausrüstung, Models und Visagisten vor Ort. „Meistens schaffen wir es, mit den Fotos fertig zu sein, bevor die Frühschwimmer unbeirrt ihre Bahnen ziehen.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ortstermin im Ishara. Aufnahmen von Bademänteln

Die Stadt, die es nicht gibt – aus einem anderen Blickwinkel gesehen

Wie Irene von Uslar dem „Altstädter“ mitteilte, arbeitet sie an einer neuen, freien Fotoserie über ihre Heimatstadt.

Weg von den klassischen Bielefeld-Motiven möchte von Uslar eine andere Seite und Sicht ihrer Heimatstadt zeigen. Sehr persönlich, die Auswahl der Motive betreffend – bisweilen überraschend und immer mit einem Augenzwinkern „Das Bielefelder Stadtbild verändert sich ständig. Noch gibt es einige kleine, traditionsreiche Handwerksbetriebe oder Ladenlokale, die meist versteckt in den verschiedenen Stadtteilen liegend, wie aus einer anderen Welt anmuten“, so von Uslar. Wie aus einer anderen Welt muten auch die Stadtansichten an. Da wird Bielefeld auf einmal zu Bella Italia, zu New York oder Istanbul, da glaubt man ein Bild von René Margritte, Edward Hopper oder van Gogh vor sich zu haben. Durch ihre Kamera betrachtet sieht man „die Stadt, die es nicht gibt“ aus einem ganz anderen Blickwinkel – mit internationalem Flair. Wann diese Serie vollendet ist? „Ich entdecke immer wieder neue Motive, bei einigen Bildern brauche ich spezielle Wetter- bzw. Lichtverhältnisse, auf die ich warten muss und dann ist da noch meine reguläre Arbeit… Ich arbeite darauf hin, im Rahmen der 800-Jahr-Feier von Bielefeld diese Bilder einem größeren Publikum zu präsentieren.“

Parkhaus in Bielefeld oder Gemälde von Hopper?

Von Uslar Fotodesign
Klasingstraße 2
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-67256
E-Mail: ivu@von-uslar-fotodesign.de
Homepage: http://www.von-uslar-fotodesign.de

Eventzelte nach Maß von ExpoFriends aus Bad Salzuflen

Die ebenso engagierte wie sympathische Truppe von ExpoFriends in Bad Salzuflen vor einem Zelt Typ DomeLine
Die ebenso engagierte wie sympathische Truppe von ExpoFriends in Bad Salzuflen vor einem Zelt Typ DomeLine

(Wirtschaftsanzeige) Was muss ein modernes Zeltsystem heute können? Viel. Es sollte leicht auf- und abbaubar sein, von bester Qualität, optisch ansprechend. ExpoFriends  in Bad Salzuflen zeigt nach einem knappen halben Jahrzehnt Bestehens, wie das mit einem engagierten Team geht. Senior Sales Manager Klaus Milsmann: „Wir beraten kompetent und ausführlich am Telefon. Das individuell auf die Veranstaltung abgestimmte Angebot kommt schnell. Umfassende Erstinformationen – auch über den nahezu perfekten Umfang an Ersatzteilen – sorgen für die detaillierte Information des Kunden“ExpoFriends gehört heute zu den europaweit führenden Unternehmen der Event- und Zeltbranche.

Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld setzt auf ein Zeit der Serie TentLine in Corprate Design des Clubs
Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld setzt auf ein Zelt der Serie TentLine im Corporate Design des Clubs

„Stur, hartnäckig, kämpferisch“, sagt zum Beispiel der OWL-Fußballzweitligist Arminia Bielefeld, der nicht ohne Stolz ein 3 mal 3 Meter großes Zelt von ExpoFriends mit seinem auffälligen Logo einsetzt. Marcel Scheron (Technik und Bürokommunikation) und Sebastian Steffen (Verantwortlich für Lager und Aufbau) zeigen es hier im Showroom.

IMG_4269„Eigentlich dokumentieren wir hier, wie umfassend wir arbeiten“, sagt Teamleiterin Jana Beckmann. „Es gibt nichts, was wir in diesem Segment nicht liefern“. Der Blick fällt auf Eventzelte in allen möglichen Farben und Formen. „Für jeden Anlass ist das richtige dabei„, lacht sie und demonstriert, wie locker das in einer Roll- oder Tragetasche verpackte Zelt transportierbar ist. Die hochwertigen Aluminiumbauteile sind perfekt geschützt. 13 verschiedene Farben (TentLine) sind lieferbar, die Größe des Zeltes variiert je nach Typ zwischen 3 x 3 , und 8 x 4 m. Immer wieder fällt auf: ExpoFriends-Produkte sind top verarbeitet und dem jeweiligen Einsatz perfekt angepasst.

Umfangreiches Zubehör zeichnet die Produkte aus
Umfangreiches Zubehör zeichnet die Produkte aus

Drei Produktlinien der Tentline geben den Ton an: LightLine (leicht und strapazierfähig), EconomyLine (im stabilen sechseckigen Aluminiumprofil), BusinessLine (für harten Dauereinsatz). Also für jeden Eventalltag geeignet. Aber TentLine hat durchaus auch hübsche Geschwister: DomeLine mit seiner kuppelartigen Form wird der Eyecatcher jeden hochkarätigen Events. Bis zu sechs Metern Höhe und kein störendes Gestänge – ideal für gehobene Präsentationen und Events. Dazu gibt es Anbaubögen oder Seitenwände. Alles ist selbstverständlich wasserdicht – die Grenzen setzt lediglich die Phantasie. Das exzellente ExpoFriends-Trio vervollständigt die Pagode. Außerordentlich stilvoll. Unendlich vielseitig einsetzbar. Wahlweise in 3 x 3 m, 4 x 4 m und 5 x 5 m lieferbar. Macht ebensogut im Garten wie auf Stadtfesten eine tolle Figur. Gemütlich. Vor allem mit dem hochwertigen Raucherabzug „SmokerTent“ wird es zum idealen Treffpunkt für das Raucherkollegium.

ExpoFriends -  Zeltsysteme nach Mass aus Bad Salzuflen
ExpoFriends – Zeltsysteme nach Maß aus Bad Salzuflen

ExpoFriends
Lockhauser Straße 14 – 16
D-32107 Bad Salzuflen
Tel. 05222/80750-0
Fax 05222/80750-99
e.mail: info@expo-friends.de
www.expo-friends.de

„Bella Block“ im Kloster Dalheim

Am kommenden Samstag:Kloster Dalheim
Am kommenden Samstag:Kloster Dalheim

Sie ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Film- und Theaterschauspielerinnen: Hannelore Hoger. So richtig bekannt gemacht aber hat sie ihre TV-Rolle als eigensinnige, eigenständige, unverwechselbare und nachhaltig präsente Figur der „Bella Block“. P1060574 Hannelore HogerDie vielfach Ausgezeichnete  wird am kommenden Samstag im Rahmen des Literatur- und Musikfestivals „Wege durch das Land“ um 18 Uhr im Kloster Dalheim aus dem Roman „Das Buch von der Stadt der Frauen“ von Christine de Pizan lesen.  Stile Antico, eines der aufregendsten Vokalensembles aus Großbritannien, präsentiert „Die Goldene Zeit der europäischen Chormusik“.

http://www.wege-durch-das-land.de

Moderner Holzbau. Fleiter weiß, warum

So sieht moderner Holzbau aus
So sieht moderner Holzbau aus

(Wirtschaftsanzeige) Mit einem Holzhaus ist man der Zeit einen gewaltigen Schritt voraus. Denn die Zukunft gehört den energiesparenden Bauweisen. Manfred Fleiter aus Schloß Holte-Stukenbrock sagt: „Holz ist nicht nur deswegen die richtige Wahl, weil es eine nachwachsende Ressource ist, sondern weil es eine ganze Reihe hervorragender bautechnischer Vorteile mit sich bringt. Optimale Wärmedämmung, hohe Festigkeit, geringes Gewicht, schmale Wände, kurze Bauzeiten, flexible Gestaltungsmöglichkeiten, um nur einige zu nennen“.

Der moderne Holzbau erfüllt problemlos die gestiegenen Anforderungen des Wärme-, Feuchte- und Schallschutzes sowie des Brand- und Holzschutzes. Der Vorteil der Holzbauweise ist der vielschichtige Aufbau von Dach, Decken und Wänden. Durch intelligente Anordnung der Schichten werden die Ausführungen exakt auf die erforderlichen oder gewünschten Anforderungen abgestimmt. Ganz schön ausgeklügelt! So bekommt man mehr Komfort und Wohngesundheit – Tag für Tag.

Mit einem modernen Holzbau hat man die bauphysikalischen Anforderungen sicher im Griff. Die wichtigen Zusammenhänge und Begriffe werden zum Teil auf der Website von Fleiter, aber gern auch in einem persönlichen Beratungsgespräch erläutert. In jedem Fall hilfen man gern bei der Planung des Holzhauses – auch beim Gespräch mit dem Architekten.

http://www.holzbau-fleiter.de/index1.html

Hünen sucht man vergeblich

Hoch über Bielefeld: Hünenburg.
Hoch über Bielefeld: Hünenburg.    Repro: Stadtarchiv Bielefeld

1875 errichtete das Militär auf der höchsten Erhebung Bielefelds, der Hünenburg, ein „Trigonometrisches Signal“. Das landschaftliche Signal wurde von den Bielefeldern hervorragend angenommen und entwickelte sich bald zu einem beliebten Ausflugsziel. Dreischlingens Wirt August Möller errichtete da oben eine Berghütte, konnte aber erst 1886 Butterbrote und Erfrischung anbieten, als er Eigentümer der Hünenburg wurde. 1894 errichteten die Bielefelder einen Turm „im Gedenken an die drei Kaiser Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II.“, der den Blick weit ins Land zum Hermannsdenkmal, Paderborn, der Ravensburg bei Borgholzhausen und der Porta Westfalica bei Minden erlaubte. 1952 wich er dem Fernsehturm. Der Sage nach wurde die ursprüngliche Fluchtburg „Hünenburg“ 300 bis 200 v. Chr. von „Hünen“ erbaut.

Steinhagener Reitertage

Ein kräftiger Hauch CHIO am Teutoburger Wald
Ein kräftiger Hauch CHIO am Teutoburger Wald

1000 Pferde, 50.000 Euro Preisgeld, 14 Meistertitel und 42 Prüfungen: die Steinhagener Reitertage werden von 4. bis 7. Juli im Reitsportzentrum am Postweg veranstaltet. Für Pferdesportfreunde ein Großereignis in der Region, zumal der auch international bekannte Heinrich-Wilhelm Johannsmann wieder die Turnierleitung hat.

Wo die Outlets sich ballen

Brockhagen: Da häufen sich jetzt die Modeoutlets
Brockhagen: Da häufen sich jetzt die Modeoutlets

Gerry Weber ist ja schon lange im Ortsteil Steinhagen. Und jetzt. wo das Modeunternehmen den Fortzug nach HalleWestfalen plant, öffnet ein neues Outlet seine Tore: Tom Tailor und Pierre Cardin. Dazu noch Wellington of Bilmore.

Bundesweiter Tag der Architektur

Tag der ArchitekturAm kommenden Samstag und Sonntag sind Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner bundesweit vor Ort, um zusammen mit den Auftraggebern zu zeigen und zu beantworten, was sie heute in der Archtektur bewegen können.  Am „Tag der Architektur“ können alle ihre Bauwerke zeigen, die sie in den vergangenen fünf Jahren Bauwerke realisiert haben. Landschaftsarchitekten haben eine Frist von acht Jahren. Hier das architektonisch gelungene Gymnasium in Steinhagen.

Fischerfest 2013

Beim Landhotel Jäckel in Halle-Künsebeck entsteht ein buntes Fischerdorf
Beim Landhotel Jäckel in Halle-Künsebeck entsteht ein buntes Fischerdorf

(Wirtschaftsanzeige) Das Team vom Landhotel Jäckel feiert den Sommeranfang mit einem bunten Fischerdorf auf dem Außengelände am kommenden Sonntag von 11  bis 18 Uhr. Es gibt frische Fischgenüsse aus der gusseisernen Pfanne, dem Räucherofen sowie Fischbrötchen. Der Shanty Chor Gütersloh sorgt für die Unterhaltung bei Kaffee, Kuchen und Wein. Der Eintritt ist kostenlos.

Eiserner Anton

Eigentlich hieß der Maschinenfabrkanten Fricke gestifete Turm ja "Bismarckturm", aber die Bevökerung machte "Eiserner Anton" daraus
Eigentlich hieß der vom Bielefelder Maschinenbaufabikanten Heinrich Christoph Fricke gestiftete Turm ja „Bismarckturm“, aber die Bevölkerung machte „Eiserner Anton“ daraus

Der anfängliche Aufstieg zum Aussichtsturm am Ebberg ist zunächst ein wenig steil. Ungeübte Bergwanderer kommen leicht ins Schnaufen. Aber dann geht es über auf diesem gepflasterten Teil des Hermannsweges ins sanfte „Hinauf“. Schliesslich ist die nur acht Meter hohe astralblaue Konstruktion erreicht, die einen weiten Blick in den Teutoburger Wald bietet. Stolz grüssen die frisch angestrichene „1895“ und das Wappen mit den drei Sparren.

Auf dem Hermannsweg zum "Eisernen Anton" hoch
Auf dem Hermannsweg zum „Eisernen Anton“ hoch

Nicht weit von hier liegt das Hotel und Restaurant „Bielefelder Höhe“. Das ehemalige Berghotel „Stiller Friede“. 1874 auf einer der schönsten Bergpartien Richtung Oerlinghausen errichtet.

Wie geht es Ihrem Heizkessel?

Babbel in Werther sagt Ihnen, wie es dem Heizkessel geht
Babbel in Werther sagt Ihnen, wie es dem Heizkessel geht

(Wirtschaftsanzeige) Die Erste Bundes-Immissionsschutz-Verordnung, kurz „1.BImSchV“, betrifft sämtliche Feuerungsanlagen, also auch Kamin- und Kachelöfen sowie Heizkessel für feste Brennstoffe. Die Rheinbraun Brennstoff GmbH, führender deutscher Anbieter von Braunkohlenbriketts, empfiehlt jetzt schon mit dem Schornsteinfeger zu sprechen.Nach der Verordnung muss die Messung von Kesselanlagen alle zwei Jahre erfolgen. Diese Messung hat der Betreiber beim Schornsteinfeger selbst zu veranlassen. Wenn der Heizkessel danach die Grenzwerte nicht einhält und es keine Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen gibt, muss die Anlage stillgelegt oder ausgetauscht werden. Allerdings gibt es für die erstmalige Messpflicht und die Einhaltung der neuen Grenzwerte Übergangsfristen.

Erstmals sind Heizkessel mit einer Leistung ab vier bis einschließlich 15 Kilowatt (kW), die vor dem 22. März 2010 errichtet worden sind, von der Messpflicht betroffen. Wurde die Anlage vor dem 31. Dezember 1994 errichtet, erfolgt die erstmalige Messung ab dem 1.Januar 2015; erfolgte die Errichtung bis Ende 2004, beginnt die Messpflicht ab dem 1. Januar 2019. Alle ab 2005 installierten Anlagen müssen erst ab dem 1. Januar 2025 überprüft werden. Für diese Heizkessel aber gilt, dass bereits bei der Erstmessung die Grenzwerte der Stufe 1 der 1.BImSchV eingehalten werden müssen.

Handbeschickte Zentralheizungen mit einer Leistung über 15 kW, die vor dem 22. März 2010 eingebaut worden sind, müssen nun auch alle zwei Jahre überprüft werden und die derzeit noch bestehenden Grenzwerte einhalten. Die Einhaltung der Grenzwerte der Stufe 1 ist dabei wiederum abhängig vom Tag der Errichtung, analog zum obigen Zeitraster. Auch dann, wenn die Grenzwerte eingehalten werden, kann sich ein Kesseltausch schon heute lohnen. Moderne Kesselanlagen senken deutlich die Emissionen und haben einen höheren Wirkungsgrad. Das heißt konkret für den Betreiber: Weniger Brennstoff- verbrauch und geringere Brennstoffkosten. Wer bis zum 31. Dezember 2014 seinen alten Kessel gegen einen modernen Kessel tauscht, für den gelten die Grenzwerte der Stufe 1 auch über das Jahr 2015 hinaus. Die ab dem 1. Januar 2015 neu installierten Heizkessel müssen dann wesentlich strengere Grenzwerte einhalten. Im Zweifel weiß der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Rat.

Sie könen aber auch mit den Fachleuten von Babbel Sanitär + Heizung in Werther über Ihren Heizkessel sprechen.