Eloge an den Dauerregen

Das war ja gar kein richtiger Sommer nun ist schon wieder Herbst wenn wir wenigstens einen schönen Altweibersommer gehabt hätten aber es regnet und regnet und jetzt fallen auch noch die Blätter …

 

Meist nicke ich bei diesen Worten, aber in mir drin sieht es anders aus. Ich mag den Herbst und ich mag Regen.

Normal ist das nicht, ist es doch für die meisten das Nonplusultra, bis nach Mitternacht bei lauem Lüftchen draußen zu sitzen. Mache ich auch gern, aber was ist das schon gegen ein Aufwachen am frühen Morgen und draußen ein leichtes Rauschen zu vernehmen? Kaffee im Bett bei Regen. Ein Träumchen!

 

Ich habe einen Hund, besser gesagt eine super bezaubernde kleine Hündin, und die will raus. Bei jedem Wetter. Sicher ist es kein angenehmes Gefühl, wenn einem beim Spaziergang das Wasser den Nacken hinunterläuft oder von der Regenjacke tropfend die Hosenbeine durchnässt. Ein unvergleichlich gutes Gefühl ist indes das Heimkommen, sich aus den nassen Klamotten zu schälen, sich (und den Hund) abzutrocknen und dann ab in den Wohlfühlanzug. Das pure Glück!

 

Oder gar ein ganzes verregnetes Wochenende. Dazu die Kühle des herannahenden Herbstes. Wundervoll. Mit genügend Nahrung im Haus (die Dominosteine sind im Frühherbst am frischesten) und einem guten Buch oder der kompletten Staffel einer Serie in petto. Die perfekte Symbiose!!!

Manchmal stelle ich mir dann vor, ich müsste noch irgendwo hin. Auf eine Party, ins Theater oder auf einen Geburtstag. Ich müsste mich ankleiden und zurechtmachen. Und spüre echte Dankbarkeit.

Das Leben kann einfach sein!

Foto 1: Fotolia

Wie viele Tropfen mögen es sein …

…. die in diesem Augenblick, da wir aus dem Fenster sehen, herunterfallen, zerbersten, sich sammeln und davonfließen? Hunderte, Tausende, Millionen?

 

Das Wasser aller Seen, Flüsse und Ozeane dieser Erde ist ständig in Bewegung. Im ewigen Kreislauf des Wassers steigen die Tröpfchen als Dampf auf, kondensieren in den Wolken und gehen als Regen nieder. Jeder einzelne Tropfen hat Himmel und Erde schon zig-tausendmal gesehen.

Weil es Regen gibt, ist unsere Erde erfüllt von Leben, Schönheit und Fruchtbarkeit. So flüchtig ein einzelner Tropfen auch erscheinen mag, über Jahrtausende gesehen ist Wasser dazu in der Lage, Gebirge abzutragen und die Erde mit Schluchten zu durchziehen.

Die ganze Welt liegt in einem Regentropfen – das glauben zumindest die Cherokee. Die Essenz aller Dinge und das Wissen um alle Geheimnisse. Im ewigen Wandel begriffen und ständig alles verändernd. Wie das Leben selbst.

Denken Sie daran, wenn Sie gleich das Haus verlassen und kühle Tropfen auf Ihr Gesicht fallen.

Wie viele Tropfen mögen es sein…

…. die in diesem Augenblick, da wir aus dem Fenster sehen, herunterfallen, zerbersten, sich sammeln und davonfließen? Hunderte, Tausende, Millionen?

Regen Living in OWL

Das Wasser aller Seen, Flüsse und Ozeane dieser Erde ist ständig in Bewegung. Im ewigen Kreislauf des Wassers steigen die Tröpfchen als Dampf auf, kondensieren in den Wolken und gehen als Regen nieder. Jeder einzelne Tropfen hat Himmel und Erde schon zig-tausendmal gesehen.

Weil es Regen gibt, ist unsere Erde erfüllt von Leben, Schönheit und Fruchtbarkeit. So flüchtig ein einzelner Tropfen auch erscheinen mag, über Jahrtausende gesehen ist Wasser dazu in der Lage, Gebirge abzutragen und die Erde mit Schluchten zu durchziehen.

Die ganze Welt liegt in einem Regentropfen – das glauben zumindest die Cherokee. Die Essenz aller Dinge und das Wissen um alle Geheimnisse. Im ewigen Wandel begriffen und ständig alles verändernd. Wie das Leben selbst.

Denken Sie daran, wenn Sie gleich das Haus verlassen und kühle Tropfen auf Ihr Gesicht fallen.

Januarwetter

Schmuddelig. Nass. Januarwetter eben
Schmuddelig. Nass. Januarwetter eben

Es lädt nicht zu langen Hundespaziergängen ein. Die OWL-Bäume ragen kahl in den tief verhangenen Himmel. Es nieselt. Weissen Schnee gibts zur Zeit nur in endlosen TV-Übertragungen von dramatischen Langlaufrennen…

Den Schnee denken Sie sich weg

Kein Schnee in Ostwestfalen-Lippe
Kein Schnee in Ostwestfalen-Lippe

Über nichts wird mehr gesprochen als über das Wetter. Ob beim Nahversorger an der Fleischtheke, ob beim Kasten Weihnachtsbier beim Getränkehändler oder beim Friseur: Wetter geht immer. Dabei ist es letztlich egal, ob es stürmt, regnet, schneit oder lecker warm ist.

Herbstens Regenkeule

Auf den Äckern ist noch Betrieb. Von oben schüttet es

Die Agronomen machen jetzt die Äcker fein und bereit für die neue Saat. Da werden Krümel fein geharkt, es sieht so richtig sauber aus im Land Ostwestfalen-Lippe. Der Regen von oben tut ein Übriges dazu.

Es läuft auf sonnig raus

Zuversicht bei den Wetterfröschen. Sonniges Frühstück in Bielefeld

Wir haben einfach mal dieses  Etablissement in der Bielefelder Arndtstraße herausgesucht. Update 11 Uhr: Das übliche Bild. Eine Regenfront zieht über OWL:

Das übliche Bild dieses Sommers: Regenfront über OWL

Summer in the city

Der kann auch schon mal ziemlich voll sein. Süsterplatz

„Ach das wird schon noch“. Sagte die Berufsoptimistin während des Sonntagsspazierganges durch die zugige Bielefelder Gasse, die an Radio Bielefeld zur Niedernstraße führt. Während sie bereits wieder den Schirm öffnet. Es tröpfelt von oben ….

Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?

Nur mal so zum Vergleich…

65 Prozent der Deutschen glauben, dass dies noch in diesem Jahr passieren könnte. Die Bielefelder TNS Emnid hat für eine große Sonntagszeitung eine repräsentative Umfrage gemacht. 33 Prozent der Bundesbürger haben demnach aber bereits die Hoffnung auf einen schönen Sommer aufgegeben. Das Emnid-Institut fragte 502 Bundesbürger ab 14 Jahren, ob sie glauben, dass dieser Sommer noch schön wird.

Die meisten Optimisten gibt es in der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren: Dort glauben noch 75 Prozent an einen guten Sommer. Dagegen weisen die 30- bis 39-Jährigen sowie die Leute zwischen 50 und 59 den höchsten Anteil an Pessimisten auf: jeweils 38 Prozent.

Beschwerden über das schlechte Sommerwetter haben in Deutschland Tradition. Im Moment klingt vielen sicher das Lied «Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?» von Rudi Carrell (1934-2006) im Ohr. Vor 37 Jahren sang der Showmaster diese Cover-Version des Songs «City of New Orleans» von Steve Goodman aus dem Jahr 1971: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer – ein Sommer wie er früher einmal war?“

„Ja, mit Sonnenschein von Juni bis September, und nicht so nass und so sibirisch wie im letzten Jahr“, hieß es im Text von 1975. Der Sommer im Jahr davor, also 1974, war besonders kühl, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigt – mit einer Temperatur von durchschnittlich 15,5 Grad zwischen dem 1. Juni und dem 31. August. Der beste deutsche Sommer der vergangenen Jahrzehnte – der Sommer 2003 – brachte es im Schnitt auf 19,7 Grad in den drei meteorologischen Sommermonaten. 2011 lag im Juni, Juli und August die Durchschnittstemperatur bei 16,8 Grad.

Was unsere Bielefeld-Deppendorfer Wetterfrösche vorhersagen, sehen sie hier.

Doping für die Seele. Aus der Puddingstadt Bielefeld

So dopen sich Bielefelder und die Götter

Ein ziemlich bekannter Bielefelder rief an und meinte: „Schreibt doch mal darüber, wie sich richtige Bielefelder gegen das Schittwetter dopen“. Erst wussten wir nicht, was er meinte. Bis es dämmerte. Richtig. Die angeblich nicht vorhandene Stadt (können Sie da noch lachen?)  ist ja auch als „Puddingtown“ bekannt. Eines der ältetesten und bekannten Produkte aus dieser wackelnden Schiene von Dr. Oetker ist die „Götterspeise“. Gibt es mittlerweile nicht nur in grünem Waldmeister. Sondern auch kirschig rot, papayahaft gelb usw. Becherchen auf, Löffel rein. Und dann erfährt man am eigenen Gaumen, warum die Götter süchtig nach dem Wackelnden sind und deshalb nicht verraten wollen, warum es Bielefeld gibt. Danke Regenmann, der mit Götterspeise die nasse Sturzflut von oben überlebt. Und „Doping für die Haare“. Ebenfalls aus dem Gemeinwesen am Teutoburger Wald. Wie durchsickerte, sollen andere Städte Ostwestfalen-Lippes mächtig neidisch darauf sein.

Geniessen! Viel Sonne gibt es heute nicht

Hund geniesst jeden Sonnenstrahl

Die Wetterfrösche in Bielefeld-Deppendorf sagen auch für den heutigen Sonntag wieder nasse Grüße von oben voraus. Und so kam es dann auch:

Buschkampkreuzung/Südring Bielefeld im strömenden Regen

 

Siebenschläfer

Heute ist Siebenschläfer. Wo isser denn? (Foto: © CSschmuck – Fotolia.com)

Laut Bauernregel soll Regen an diesem Tag und/oder um ihn herum bedeuten, das stabilisiere sich dann erstmal. Ebenso schönes Wetter. Warten wir es ab. Die iPhone-Wetter-App sagt: 13 Grad. Regenwahrscheinlichkeit hoch. Die Wetterleute in Bielefeld-Deppendorf haben es da schon etwas wärmer. Rechnen aber auch mit Regen. Hier können Sie gucken.

Gestern Sonne. Heute Traufe

Holzofenbrot der Konditorei und Bäckerei Welpinghus

Der Besuch des sonntäglichen „Umweltmarktes“ vor dem Steinhagener Rathaus fiel buchstäblich ins Wasser. Dabei hatten sich die Veranstalter, Aussteller und Teilnehmer viel Mühe gegeben. Beate und Ulrich Welpinghus von der Bäckerei und Konditorei aus Borgholzhausen und der schönen Filiale mit Caféhaus an Steinhagens Woerdener Straße hatten extra einen richtigen mobilen Backofen aufgebaut, um mit Holz das berühmte Steinofenbrot zu backen. Über 60 Brote sollten es werden. Eines davon hat jedenfalls „Living in OWL“ ergattert. Schneiden Sie sich ruhig in Gedanken eine noch warme Scheibe ab, tun Sie Butter drauf und genießen Sie pure Natur. Dann schauen Sie einfach den Regentropfen nach, die an der Laterne im Park herabrinnen….

Laterne im Sonntagsregen

… aber es werden auch wieder Tage wie diese kommen.

Melanchthonstraße. Der Carnival auf dem Weg durch die Stadt. Sonnenschein

Nicht alle dachten nur an Morgan

So mancher fuhr ohne Dach überm Kopf direkt in den Regen

Als sie sich sammelten zur ADAC-Oldtimerrallye auf Audi-Schröders Sennestädter Gelände, ging es noch leidlich trocken zu und die Dachlosen frohlockten. Dann aber packte Petrus mal wieder der Schalk: „Warum nicht ein wenig April-Regen schicken?“. Manche denken eben zu früh an Morgan. Deshalb hier nur ein fotografisches Augenzwinkern.

Morgan ist auch noch ein Tag

Stiller Ostertag in Hermanns Land

Regnerisch-kühl

Aber solch ein Ostermontag hat trotz Regen und sehr verhangenem Himmel über Ostwestfalen-Lippe seine guten Seiten: Das schlechte Gefühl, draußen blauen Himmel und die letzten Osternester  zu verpassen, kommt gar nicht erst auf. Spargel- und andere Bauern freuen sich indessen über die Güsse von oben. Hermann schaut gelassen von seiner Detmolder Anhöhe auf sein Land. Andere besuchen heute die Bali- und andere Thermen. Von Oeynhausen bis Bad Lippspringe.

Brauchen Sie garantiert noch nicht

Oh wie schön ist Panama. Bei Sonne

Gärtner, Spargelbauern und Rasenfreunde sind sich nach dem Regenguß vergangene Nacht einig wie selten: Tat gut. Die Freunde von Sonne abhaltenden Panamahüten müssen allerdings noch warten. An diesem Wochenende vor dem sonntäglichen 1. April ist eher grau angesagt.

Das pläddert und pläddert

Es pieselt ohne Ende. Engel bleiben da seelenruhig

Dialog mit einem ostwestfälischen Engel, aufs viele Wasser guckend:
„Was guckste denn da?“
„Hafenkonzäat“
„Quatsch, Hafenkonzert gibt´s doch nur Sonntag morgen!“
„Nee, Hafenkonzäat von Mozaat!“
„???“
„Weisste denn nich, was ne Haafe is?“

Vor einem Jahr war der Regen Schnee

Vor einem Jahr .....

In der Nacht zunächst weitgehend trocken mit ein paar Auflockerungen, örtlich Nebel. Von Westen bald wieder dichte Wolken, in den Frühstunden neuer Regen, in den höchsten Lagen Schnee. 5 bis 2, im Hochsauerland bis -1 Grad mit Glätte.

Wetterbericht WDR heute. Vor einem Jahr lag die Region unter weißem Schneezucker und der anliefernde 40-Tonner konnte von Glück sagen, daß es den Eimer voller Holzasche aus dem Kamin gab ….

Rain Man. Vierpfotig

Immer mitten durch die Regenpfützen

Um Mißverständnissen bezüglich des amerikanischen Filmes „Rain Man“ und seinem grandiosen Hauptdarsteller Dustin Hofman, der den autistischen Raymond spielt, vorzubeugen: Dieser Rain Man in der durchnäßten ostwestfälischen Tiefebene bei Gütersloh heißt „Murphy“ und ist eher unautistisch. Außer, man ruft ihm in bester Martin-Rütter-Manier zu: „Du gehts aber nicht in die tiefsten Pfützen. Hörst Du?“

Was er natürlich trotzdem tut. Ob er heimlich die DVD mit dem vierfach Oscar-prämiierten Film gesehen hat?

Letzte Grüße von Joachim

Oben auf´m Peter Teutoburger Wald
So richtig kann sich das Wetter nicht zwischen Schnee und Regen entscheiden

Wenn man hört, wie Tief Joachim mit Orkanstärke zwölf andernorts gehaust hat, sind wir wahrlich sehr glimpflich davongekommen. Auf der Serpentine, die vorbei am Restaurant „Auf´m Peter“ über die Höhe des Teutoburger Waldes unterhalb der Hünenburg bei Bielefeld führt, gab es ein wenig Schneebelag. Weiter unten im Tal störten sich die von uns im Sommer „porträtierten“ Bunten nicht an knapp über Null. Noch gibt es ja auch Gras zu fressen.

Noch fresen die Bunten auswärts
Auch bei knapp über Null bekommen die Bunten noch genug Gras

Ein Hauch „Goldener Herbst“?

Goldenes Blattwerk vor "bayerisch" anmutendem weißblau

Es sind die Bilder der Kindheit und Jugend, die wiederkommen. Zum Beispiel um das im September beginnende Oktoberfest herum weißblauer Himmel, sich färbendes Blattwerk und jener Hauch von Luft, den wir hier im Teutoburger Wald manchmal auch erleben. Aber das Bier schmeckt in unserer Region einfach anders. Dafür haben die Winde hier freiere Bahnen und keine tausend Meter Felswand hemmen sie.

Herbstliche Vorboten

Während wir diese Zeilen schrieben, zeigt sich der Himmel allerdings schon wieder so, wie wir ihn in diesem Jahr so oft hatten:

Wolkig. Dunkel. Regenvorbotig.  

Spätsommermorgen mit Regen

OWL im Regen

Es begann mit dumpfem Grollen, Blitze entluden sich über der lieblichen Landschaft von Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Tiefdunkle Wolken zogen von Westen über die Region. Dramatisch sah es zwar aus, aber andernorts muß es wohl mehr gewütet haben. An den Bergen hängen jetzt die Nebel. Die Temperaturen liegen noch bei 15 Grad. Aufatmen ist ja auch nicht das Schlechteste, was Mensch und Tier in Ostwestfalen-Lippe passieren kann.

Region in grau

Waldbad Steinhagen

Gerne hätten wir an diesem Sonntag ein Bild planschernder Kinder, plaudernder Menschen und strahlende Sonne über dem Steinhagener Waldbad gezeigt. Das als Naturbad angelegte über 80 Jahre alte und mehrfach renovierte Areal ist nämlich nicht nur optisch ansprechend sondern bei gutem Wetter auch sonst gut besucht.

Klatschmohn an der Gütersloher Straße

Stattdessen bieten wir Ihnen Klatschmohn, den wir an der Gütersloher Straße am Rande eines Kornfeldes fotografierten. Allerdings vor dem großen Regen. Jetzt dürfte seine zarten Blüten auch  sehr durchnäßt aussehen. Dabei sind dem Wetter nicht nur eine ganze Reihe von Veranstaltungen unter freiem Himmel zum Opfer gefallen. Sehr gelitten hat  auch die Veranstaltung „Offene Gartenpforten in der Ravensberger Landschaft„, die eine Reihe der schönsten Privatgärten präsentiert.