Wunder geschehen

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben. Die Begebenheit, von der sie uns heute erzählt ist erst wenige Tage her:

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Inge Hörster

30.04.2018

Früh morgens erhielt ich von einer Freundin die Nachricht, dass ein mir unbekannter Mann aus dem Nichts heraus einen epileptischen Anfall bekommen hat. „Kannst du ihm helfen?“, bat sie mich.

Er war mit seiner Frau gerade am Urlaubsort in Belgien angekommen und sie gingen auf der Promenade spazieren. Minuten später fiel er ohne Vorwarnung wie ein Baum um, der Notarzt wurde informiert.

Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass er Hirnblutungen hatte, also auch eingeblutet war. Er kam auf die Intensivstation. Sein Sprachzentrum war angegriffen, ansonsten reagierte er normal. Nach dem 2. CT sah man, dass die Schwellung ganz minimal zurückgegangen war. Die Ärzte hofften, dass sie um eine OP herumkommen würden. Er schlief viel, konnte seine Frau erkennen, sprechen war aber sehr schwierig. Es kam nur Kauderwelsch heraus, da das Sprachzentrum sehr stark in Mitleidenschaft gezogen war.

Ich fragte meine Freundin, ob sie das Einverständnis von der Frau oder dem Mann selbst erhalten würde. Sie verneinte dies. Daraufhin unternahm ich zunächst nichts, denn ohne Einverständnis „arbeite“ ich nicht.

Nachmittags war ich zu einem Termin unterwegs, als ich mitten auf der Autobahn die Info bekam, dass ich ihn sofort behandeln soll. Es stiegen Bilder auf: Ich sah, welches Trauma ihn belastete, befreite ihn davon, nahm ihm den Schock und legte eine Drainage am Gehirn.

01.05.2018

Seine Frau und seine Stieftochter besuchten ihn, er erkannte beide. Eine Neurologin war bei ihm und hat sämtliche Untersuchungen gemacht. Er konnte allem folgen, seine Stimme war klar und deutlich. Das fand seine Frau super gut. Er konnte sagen: „Schau mal, draußen regnet es ja.“

Nach der Untersuchung hat er die beiden nach Hause geschickt. Er sagte, dass sie ihn mal in Ruhe schlafen lassen sollten. Er wäre fertig, sie sollten sich eine schöne Zeit machen.

Die Ärztin meinte, dass es Wochen dauern wird, bis alles zurückgegangen sein wird.  Sie wären aber guter Dinge und hofften auf übermorgen, dass er dann schon auf die normale Station verlegt werden könnte. Danach dürfte man vielleicht schon mal darüber nachdenken, wie er wieder nach Deutschland kommen kann. „Beten hilft, an uns denken auch, es geht gut voran, ihr dürft euch mit uns freuen.“

Spät abends kam ein Video, in dem er klar und deutlich sprach: „Hey, mir geht es wieder gut.“ Er ist fröhlich, sieht richtig gut aus.

03.05.2018

Er wird am 05.05.2018 nach Detmold ins Krankenhaus verlegt. Er ist nach gerade mal ein paar Tagen schon transportfähig.

WUNDER geschehen……..ich bin so dankbar!

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Gespräche mit der Seele

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

In diesem Bericht geht es um den Schlaganfall, den meine Schwägerin Michaela im Jahre 2015 erlitt. Mit Erlaubnis meiner Nichte Judith dürfen die intimen Gespräche, die über WhatsApp und FB-Messenger geführt wurden, hier veröffentlicht werden. Sie möchte, dass die Menschen mehr Vertrauen in das „Außergewöhnliche“ entwickeln. Alle Namen sind geändert.

Es jährt sich nun zum zweiten Mal, als mich Anfang Dezember 2015 meine Nichte anschrieb.

03.12.2015

Du hast das mit Mommy bestimmt schon mitbekommen? Kannst du nicht irgendetwas machen? Du hast mir doch auch so toll geholfen.

Ja, Samira hat mich schon informiert. Ich versuche es auf jeden Fall – darf, kann und werde nichts versprechen. Es sollte mir jemand von euch das Einverständnis dazu geben. Bei dir war das damals etwas anderes, da habe ich den „Auftrag“ von ganz oben erhalten.

Ich gebe dir das Einverständnis, ich möchte nichts unversucht lassen. Ich kann überhaupt nicht verstehen, wieso uns das alles passiert.“

Danke für das Einverständnis. Ich werde alles tun, was mir möglich ist. Manchmal geht das Leben Wege, die man sich absolut nicht erklären kann.

Ich weiß nicht mehr weiter, das ist alles so schrecklich. Zumal sich seit Sonntag nichts geändert hat. Die Ärzte sagen uns immer das gleiche. Ich habe so eine große Angst um Mommy.

Du kannst dich jederzeit bei mir melden. Ich denke immer an euch.

Kann ich/können wir denn noch etwas tun? Kann ich ihr helfen?

Ja, verbringt viel Zeit bei ihr, haltet ihre Hand und erzählt ihr irgendetwas. Wichtig ist, dass sie eure Stimmen hört. Aber bitte, macht ihr niemals Vorwürfe – so wie ‚Warum bist du nicht bei uns, etc.?‘ Wenn du nicht bei ihr bist, denke ganz fest an sie. Denke daran, was ihr zusammen gemacht habt, denk an alles Schöne, was ihr zusammen erlebt habt.

Viel Zeit ist gut, die Besuchszeiten sind nur zwischen 16.30 h – 18.00 h. Das ist dort leider nicht so, wie es bei mir war.

Du brauchst nicht unbedingt Besuchszeiten, du schaffst das auch so. Glaube an dich, ich tue es auf jeden Fall. Erzähle ihr bitte nur nicht so viel von den Pferden und dem Stall. Die Angst um dich, wenn du dort bist, ist unerträglich für sie. Denk dir etwas aus, Wetter, Hund, ganz viel Positives, das braucht sie jetzt. Dass sie spürt, wie schön das Leben ist. Weiterlesen „Gespräche mit der Seele“

Man muss nicht „daran glauben“

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

Inge Hörster

Jetzt diese Nachricht. Sie zog mir den Boden unter den Füßen weg, sie machte mich unfähig, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Ich habe geweint, geschrien, war wütend, erschüttert und traurig zugleich. Kurz: ich hatte einen Blackout.

Mit einem Mal fiel es mir ein – du bist doch Aurachirurgin – mach es, tu es. Warum kam ich nicht sofort darauf? Ich weiß es nicht. Ich wusste nur, dass sie nicht „an solche Sachen“ glaubt.

Alles lief wie ein böser Film vor mir ab. Meine Freundin war gelähmt und konnte nicht sprechen. Sich lediglich durch Gesten ausdrücken.

Ich habe gebetet, alle mir zur Verfügung stehenden Engel, Erzengel, Gott und Jesus um Hilfe und Unterstützung gerufen. Mittels Aurachirurgie habe ich Schock, Trauma, Gerinnsel, Schwellungen  abgelöst, entfernt, gekühlt.

Einen Tag später erfuhr ich, dass meine Freundin schon ein Butterbrot gegessen hat. Noch einen weiteren Tag später konnte sie – bis auf den rechten Arm – wieder alles bewegen. Selbst vom Kopf her war sie vollkommen klar. 

Danke, meine liebe geistige Welt, danke, dass ich mich immer auf eure Hilfe verlassen kann. Ich liebe meine Berufung! Ich bin mit Herz und Seele Aurachirurgin.“

 

Wer Inge Hörster gern einmal persönlich kennenlernen möchte, kann das am kommenden Wochenende. Denn am 2. und 3. Dezember 2017 findet die SPIRIT UND LIFE MESSE in Bottrop statt. Inge Hörster und ihre Kollegin Carola Keinhörster sind dort mit einem Stand vertreten.

Ralf Wigand: Bluthochdruck – das Milliardengeschäft

Bluthochdruck ist der (angeblich) größte Risikofaktor unserer Zivilisation. Jeder zweite Bürger der hochzivilisierten Länder verstirbt ganz plötzlich und unerwartet an einer seiner Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall und Embolie. Interessant ist aber, dass trotz der noch nie dagewesenen Verschreibungsorgien von bluthochdrucksenkenden Medikamenten sich die Anzahl der Herzkreislauf–Toten in der BRD in den letzten Jahrzehnten nahezu verdoppelt hat. Zyniker behaupten, dass mittlerweile nur noch die Bürger gesund alt geworden sind, die einen großen Bogen um die verschreibungsfreudigen Praxen machen.

Tonometer and heart isolated on white

Living in OWL: Ab wann spricht man vom Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Bei einer dauerhaften, nicht situationsbedingten Erhöhung (z. B. durch Sport oder Stress) über 140/90 mmHG, spricht man lt. Blutdruck-Liga von einer Hypertonie. Die frühere Formel: oberer Wert = 100 plus Lebensalter gilt (leider?) als in den medizinischen Leitlinien als lange überholt. Man sollte wissen, dass die Studien für die medizinischen Leitlinien und Vorgaben der zu therapierenden Blutdruckhöhe von der Bluthochdruck-Pharma-Industrie bezahlt oder zumindest gesponsert werden.

Living in OWL: Wofür stehen die beiden Werte bei der Blutdruckmessung?

Ralf Wigand: Der obere, systolische Wert steht für die Ausdehnung der Arterien auf die Folge eines jeden Herzschlages. Der untere, diastolische Wert steht für die Folge der Erschlaffung zwischen den Herzschlägen. Da die Muskulatur des Herzens und der Arterienwände sich nur während der Erschlaffungsphase erholen kann, sollte der sehr wichtige untere Wert nicht über 80 mmHg liegen.

Living in OWL: Welche Ursachen hat der Bluthochdruck?

Ralf Wigand: Man unterscheidet die primäre und sekundäre Hypertonie-Variante. Bei der sekundären Form, die allenfalls 10% aller Fälle ausmacht, spielen Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen eine Rolle. Die primäre Form, die die restlichen 90% ausmacht, ist die essentielle, idiopatische Variante. Essentiell und idiopatisch bedeutet schulmedizinisch: keine Ahnung warum, ist halt so!

Living in OWL: Wieso sind der oder die Auslöser der Hypertonie in 90% der Fälle unbekannt?

Ralf Wigand: 1998 bekamen die drei Wissenschaftler Furchgott, Ignazio und Murat den medizinischen Nobelpreis für die Entdeckung des endothelialen NO-Gas an den Arterienwänden. Durch diesen gasförmigen Botenstoff kann die Muskulatur der Arterienwände relaxen und dieses hat unmittelbare Wirkung auf die Blutdrucksituation. Baustoff für dieses Stickoxid – NO Gas ist die körpereigene Aminosäure L-Arginin. Es wurde in mehreren Studien nachgewiesen, dass sich die (recht preiswerte!) Substitution dieses Eiweißbausteins in vielen Fällen positiv auf einen erhöhten Blutdruck auswirken kann. Bis zum heutigen Tag wird diese elementare Entdeckung ignoriert, weil sich biologische Stoffe nicht patentieren und mit Milliardengewinnen vermarkten lassen. Leider wird in einem Medizinstudium wenig bis überhaupt nicht über medizinische und biochemische Zusammenhänge gelehrt. Für fast jedes Symptom einer Krankheit gibt es eine chemische Antwort, die ursächliche Behandlung einer Erkrankung wird dabei ignoriert. Gerade bei Bluthochdruck ist es fatal, diese Symptome ohne Abklärung der Zusammenhänge rein symptomatisch zu behandeln. Zudem haben alle chemischen Blutdrucksenker nicht unerhebliche Nebenwirkungen.

Living in OWL: Wieso ist das so fatal?

Ralf Wigand: In Millionen von Jahren hat die Natur ein ausgeklügeltes System zur Anpassung von Gegebenheiten entwickelt. Es ist physiologisch, dass der Blutdruck bei bestimmten Situationen ansteigt. Kraftsportler haben während des Trainings oftmals einen oberen Blutdruckwert von 300 – 400 mmHG! Unser Gefäßsystem der Arterien und Venen ergibt aneinandergereiht eine gesamte Länge von ca. 200.000 bis 300.000 KM! Jedem, der sich diese gigantische Zahl vor Augen hält, sollte klar sein, dass bei Blutdruckproblemen die gestörte Mikrozirkulation die wichtigste Rolle spielt. Eine chemische Blutdrucksenkung, ohne Abklärung der Ursache(n), führt unweigerlich zu schweren Nebenwirkungen. Gerade bei älteren Menschen ist die Mikrozirkulationsstörung durch Sklerosierung (Verhärtung und Verstopfung) sowieso schon ein Problem. Eine oft zu drastische Senkung kann zu multiplen Organversagen und im schlimmsten Falle zum Tode führen. Gerade diesen älteren Menschen nimmt man durch eine unkritische Blutdrucksenkung zudem die letzte Lebensqualität. Es wurde in einigen Studien belegt, dass eine chemische Senkung eines moderaten Blutdrucks bis 160 mmHg (oberer Wert) keinerlei positive Wirkung auf eine Lebensverlängerung oder Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt hat. Interessant ist auch die Tatsache, dass bei einem akuten Schlaganfall es als medizinischer Kunstfehler gilt, den Blutdruck unter 220 mmHg zu senken. Hier stellt sich die Frage, warum erst nach einem Schlaganfall und nicht schon vorher prophylaktisch der Blutdruck ausreichend hoch gehalten wird?!?

Living in OWL: Lehnen Sie denn chemische Blutdrucksenker prinzipiell ab?

Ralf Wigand: Ich denke, bei schweren hypertonen Krisen (der obere Wert bleibt ohne Unterbrechung über 180 mmHg) sind chemische Blutdrucksenker kurzfristig natürlich äußerst hilfreich. Durch eine rein symptomatische Behandlung des erhöhten Blutdrucks ohne Berücksichtigung der Ursachen macht man nicht selten den Bock zum Gärtner.

Ich möchte den Lesern abschließend eine logischen Vergleich nennen: Falls an Ihrem Auto die Öldrucklampe aufleuchtet, würden Sie dann in die Werkstatt fahren und die Birne herausdrehen lassen?

wigandNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

StEP by StEP zu mehr Gesundheit und Achtsamkeit

„Wir behandeln Menschen, keine Krankheiten.“ Ronald Vogelsang, seit über 20 Jahren Physiotherapeut in eigener Praxis, geht andere Wege als seine Berufskollegen.

Ronald Vogelsang
Ronald Vogelsang

Denn er ist nicht ausschließlich Physiotherapeut, sondern dazu Feldenkrais– und Shiatsulehrer. Bei dem Begründer der Zen-Therapie, Dub Leigh, hat er die Ausbildung zum Zen-Körpertherapeuten gemacht. Dazu kommen Ausbildungen in den achtsamkeitsbasierten Therapien MBSR und MBCT bei Dr. Jon Kabat-Zinn.

Teamarbeit wird im StEP großgeschrieben. „Wo es sinnvoll ist, behandeln wir Patienten parallel mit mehreren Therapeuten/innen zusammen, natürlich zeitlich abgestimmt, sodass die unterschiedlichen Kompetenzen zu einer möglichst ganzheitlichen Behandlung führen.  So behandelt ein(e) Therapeut(in) z.B. manuell und bei einem(r)  anderen wird der Patient zu aktiven Übungen angeleitet wie Pilates, Yoga oder Entspannung.  Oder die Behandlung wird mit Basic Body Awareness Therapie  ergänzt. Dadurch erreichen wir neben einer umfassenden Behandlung auch eine hohe Aktivierung der Patienten.“

Was sind das für Menschen, die seine Hilfe suchen?

„Das sind Menschen mit den verschiedensten Beschwerden, zum Beispiel  Arthrose, Bandscheibenvorfall, Rücken- und Gelenkbeschwerden, Fibromyalgie, Krebs, Bluthochdruck, psychosomatische Erkrankungen, wie Burnout und Depressionen, aber auch nach Herzinfarkt und Schlaganfall.“

Und was erwartet diese Patienten in der Praxis?

„Vor jeder Behandlung steht natürlich eine ausführliche Befunderhebung. Der Behandlungsansatz selbst beruht auf drei Säulen: das ist einerseits die Physiotherapie, andererseits die Achtsamkeit und Stressbewältigung und zum Schluss die Entspannung.

kabat-zinn Living in OWL

1. Physiotherapie
Die Physiotherapie bietet eine Fülle an manuellen Therapien und Bewegungsmethoden, um Schmerzen zu lindern, körperliche Funktionseinschränkungen und psychosomatische Probleme zu beheben.

2. Achtsamkeit
Der Kern des Praxiskonzeptes beruht auf Achtsamkeit. Stress lässt sich nicht immer vermeiden, sondern gehört in einem gewissen Maß zum Leben dazu – aber wir können lernen, auf gesunde Art mit ihm umzugehen. Durch die Achtsamkeitspraxis erhält der Patient das Handwerkszeug, um innezuhalten und „aus dem Hamsterrad des Alltags“ auszusteigen, um wieder mehr Gelassenheit, inneres Gleichgewicht und Ruhe zu finden.

2. Entspannung
Ein gesunder Körper braucht den ausgewogenen Wechsel und Anspannung und Entspannung, denn nur so findet der Körper die notwendige Zeit zur Regeneration, um wieder den täglichen Anforderungen gewachsen zu sein. Im STeP erlernt der Patient aktive Entspannungsverfahren zur Prävention und Rehabilitation und mit Hilfe gezielter Entspannungsmassagen kann er wieder auftanken. Er erfährt, wie sich ein Zustand der Ruhe und der Entspannung anfühlen kann.

Eines der Behandlungszimmer
Eines der Behandlungszimmer

In seinen Behandlungen nutzt Ronald Vogelsang ebenso traditionelle Heilverfahren, z. B. aus der traditionellen chinesischen Medizin, wie auch moderne schulmedizinische Therapieformen und verbindet beide Sichtweisen miteinander. Ein wichtiger Baustein ist auch die fachübergreifende Kooperation mit Ärzten, Heilpraktikern, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden.

Welchen Stellenwert nimmt Stress bei all diesen Krankheiten ein?

„Das Thema Stress ist einer der Schwerpunkte in unserer Arbeit, da chronischer Stress viele Krankheiten auslösen kann, die nicht nur das Herz betreffen. Bei Stress steigt der Muskeltonus, die Verdauung wird unterdrückt, die Immunabwehr herabgesetzt. Selbst die Entstehung von Diabetes oder gar Krebs können mit Stress zu tun haben.“

Somit stehen Stressbewältigung, Entspannung und Physiotherapie  im StEP gleichberechtigt nebeneinander und ergänzen sich in ihren Möglichkeiten und Angeboten.

Ronald Vogelsang selbst hat übrigens auch schon einmal die andere Seite der Krankheit kennengelernt – die des Patienten. Im Alter von 42 Jahren ereilte ihn ein schwerer Schlaganfall, der sein Leben zeitweise aus der Bahn geraten ließ. Wie er es lernte, diese „ungewollte Realität“ anzunehmen und schließlich Heilung erfuhr, beschreibt er eindrucksvoll in seinem Buch.

Mit seinen beiden Kolleginnen Lymke Dehde und Moya Claudia Schönhardt bietet Ronald Vogelsang neben der Praxistätigkeit eine Reihe von Kursen und Workshops zum Thema Entspannung und Achtsamkeit an. Living in OWL wird diese Kurse näher vorstellen und natürlich rechtzeitig ankündigen.

StEP
Stressbewältigung, Entspannung, Physiotherapie
Ronald Vogelsang
Kreuzstraße 34 a
33602 Bielefeld
Telefon: 0521-329 20 763
und
Im Hagen 46
33738 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-70 40 47
E-Mail: ronald.vogelsang@gmx.de
Webseite: www.stressfreiundgesund.de

Eine ungewollte Realität … und andere glückliche Momente

Eine ungewollte Realität Ronald Vogelsang Living in OWL

Ob wir nun Krankheit brauchen oder nicht, Krankheit passiert. Auch wenn wir uns sehr bemühen, immer alles richtig zu machen. Und wenn es passiert, dann kann ich entscheiden, wie ich mit dieser Erfahrung umgehen will. Kämpfe ich dagegen an oder integriere ich sie in mein Leben und öffne mich für neue Erfahrungen?

Nach einem Schlaganfall im Alter von 42 Jahren lernt der Bielefelder Physiotherapeut Ronald Vogelsang die andere Seite der Krankheit kennen – er wird zum Patienten. Die Folgen des Schlaganfalls lassen sein Leben aus der Bahn geraten und auch seine Existenz als Physiotherapeut mit eigener Praxis steht auf dem Spiel. Seine größte Herausforderung besteht nun darin, diese „ungewollte“ Realität anzunehmen. Dabei helfen ihm Achtsamkeitsübungen und ein Heiler aus Armenien.

Geprägt durch seine Ausbildung als Zen-Körpertherapeut und durch das Lernen neuer Heilmethoden verabschiedet sich Vogelsang von selbstverurteilenden Schuldzuweisungen, aber auch vom medizinischen Allmachtsglauben. Seine Erkenntnisse stellen unsere Denkgewohnheiten über Krankheit und Gesundheit auf den Kopf. Sie sind provokant und herausfordernd, aber immer voller Respekt und Mitgefühl.

SONY DSCIn seinem Buch lässt uns Ronald Vogelsang an seiner wohl bisher schwersten Lebenserfahrung teilhaben. Es ist ein sehr gut zu lesendes und auch tröstendes Buch, nicht nur für Schlaganfallpatienten. Gibt es doch in unser aller Leben Situationen und Begebenheiten, die uns aus der Bahn werfen, zu denen wir NEIN sagen. Erst im Nachhinein erkennen wir – so ist zu hoffen und zu wünschen – den Sinn der Situation.

Erhältlich im Buchhandel und bei amazon.