Ganzheitlich gegen Schmerzen

„Die Neuraltherapie ist ein ganzheitliches Therapie- und Diagnoseverfahren, das schmerzgeplagten Menschen wieder Hoffnung auf Genesung gibt. Sie wurde von den deutschen Brüdern Ferdinand und Walter Huneke bereits vor rund 80 Jahren entwickelt“, informiert Martina Döinghaus, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt.

Martina Döinghaus

„Bei der Behandlung wird ein kurz wirkendes Lokalanästhetikum injiziert, dadurch gezielte Reize gesetzt und bestimmte Nervenverbindungen für eine kurze Zeit unterbrochen. Dadurch soll der Körper die Chance bekommen, sich selbst wieder in den Normalzustand zu versetzen. Man kann das sehr gut mit dem Neustart eines Computers vergleichen“, so Martina Döinghaus.

Die Neuraltherapie kann u. a. eingesetzt werden bei

  • Rückenschmerzen
  • Gelenkerkrankungen
  • Kopfschmerzen inkl. Migräne
  • Neuralgien
  • chron. Entzündungen
  • postoperativen Schmerzen
  • Erschöpfungsdepression

Ähnlich wie bei der Akupunktur ist der Wirkmechanismus der Neuraltherapie zum großen Teil ungeklärt. Vermutet wird eine Stimulation von Triggerpunkten des vegetativen Nervensystems, die zu einer Unterdrückung der Erregungsübertragung und damit zur Reduktion von Schmerzen beiträgt. Wie so vieles in der Naturmedizin, ist auch die Wirksamkeit der Neuraltherapie in der Schulmedizin umstritten. 

In der Regel ist die Neuraltherapie eine nebenwirkungsarme Behandlungsmethode. Lediglich kleinere Blutergüsse im Bereich der Injektionsstellen sind möglich, aber harmlos.

Weitere Informationen sowie ein interessantes Interview mit Dr. med. Johann Diederich Hahn-Godeffroy finden Sie auf der Webseite von Martina Döinghaus.

 

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Martina Döinghaus: 02941-2027 814 / martinadoeinghaus@gmail.com
und natürlich bei Facebook

                                  

Krampfadern biologisch veröden lassen

Mehr als nur ein kosmetisches Problem: „Krampfadern sind funktionslose Venen, in denen das Blut versackt. Die Beine fühlen sich schwer an und schmerzen“, so Martina Döinghaus, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt.

Martina Döinghaus

„Schlimmer ist jedoch, dass es langfristig zu einer Verringerung des Blutflusses in den Beinen kommt. Das wiederum führt dazu, dass die Venenwände durch Schlacken geschädigt werden können und immer dünner werden. Schließlich erweitern sie sich und bilden Aussackungen. Das Blut tritt dann in das umliegende Gewebe. Schwellungen und im schlimmsten Fall ein <offenes Bein> sind die Folgen.“

Bei der Krampfaderverödung nach Prof. Dr. Linser wird eine hochprozentige Kochsalzlösung in die Vene gespritzt, was zu einer Verklebung  führt. Der Blutfluss wird unterbunden. Im Laufe der nächsten Tage verhärtet sich die Vene und wird als fester Strang  tastbar. Eine solche Vene wird von Körper als fremd wahrgenommen und in den nächsten 6-8 Monaten auf ganz natürliche Weise abgebaut.

Die gesamte Behandlung dauert etwa eine Stunde. Weder Narkose noch im Anschluss zu tragende Stützstrümpfe sind notwendig. Während der Anwendung kommt es für ca. 1-2 Minuten zu einem starken Krampfgefühl oder Ziehen entlang der Vene, danach kann man in den meisten Fällen seiner normalen Tätigkeit nachgehen.

Für diejenigen, die sich in die Thematik einlesen möchten,  hier noch eine Buchempfehlung: Krampfadern schonend und natürlich entfernen.

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
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Jetzt drei BahnRadTouren

 

Prinzenpalais Bad Lippspringe         Bild: proWirtschaft GT

Die BahnRadRoute Weser-Lippe führt den Radfahrer über 300 Kilometern von Bremen über Bielefeld nach Paderborn. Angefangen in der schönen Hansestadt Bremen stechen besonders die ehemaligen Hansewege durch die Diepholzer Park- und Heidelandschaft, das Oppenweher Moor in Minden-Lübbecke sowie das nordrhein-westfälische Ravensberger Land durch ihre Einzigartigkeit hervor. Zuletzt durchquert der Radler das idyllische Lipperland mit Lemgo und Detmold, bevor auch hier die Stadt Paderborn als Endstation erreicht ist.

Auf den rund 270 Kilometern von Soest über Bielefeld nach Hameln führt das neue Tourenbuch den Radler entlang des Hellwegs und durch das Gütersloher Land weiter durch Lippe – das Land des Hermann. Von dort ist es durch das Emmerthal nur noch ein Katzensprung bis nach Hameln an der Weser, dem Endpunkt einer erlebnisreichen Radtour.

Entlang aller BahnRadRouten hat der Radler immer wieder die Möglichkeit, einen naheliegenden Bahnhof zu erreichen, um so Rad und Zug flexibel kombinieren zu können. Wie auch schon die ersten beiden Tourenbücher, ist auch das dritte Buch durch seine besondere Beschichtung für Radtouren bei jedem Wetter geeignet.

Imkerei Regenbogenhof: „Der Honig schmeckt, wie die Landschaft blüht“

Ostwestfälisch-Lippische Bienen in der Soester „Fremde“

Es gab viele Anfragen, wie es den Bienen vom Schloss Holter Regenbogenhof denn nun in der westfälischen Fremde so ergeht. Lassen wir einfach Imker Rainer Pernotzky im O-Ton zu Worte kommen:

Die Bienen sind tüchtig gewachsen. Jetzt sind etwa 40000 Bienen im Kasten, was man an den 4 Zargen sehen kann. Nach ein paar kalten Tagen brummt es wieder gewaltig. Die meisten Völker haben schon 10 Waben voll Honig eingesammelt. Gleichzeitig sind auch schon einige Ableger (das sind die Völker für das nächste Jahr), gebildet worden. Die Völker haben aber nicht nur Rapshonig eingesammelt, sondern auch viele Obstbäume besucht, die in der näheren Umgebung stehen. Darüber sind die Nachbarn sehr erfreut, denn in den letzten Jahren waren keine Bienen in der Nähe. Jetzt gibt es eine gute Obsternte, wenn keine Fröste mehr kommen.

Eine Studie an der Uni Würzbürg hat ergeben, das von den Bienen,die man vor ein Rapsfeld stellt, nur 20% in den Raps fliegen. „Die anderen 80% suchen in der Umgebung nach anderen Nektarpflanzen, gerne werden Schlehen und Weißdorn gesucht. Obwohl der Tisch im Raps reich gedeckt ist,  fliegen diese „Sucherbienen“ bis zu 5 km in der Gegend umher. Sie suchen dabei die anderen für das Volk lebenswichtigen Nektarien. Der Honig schmeckt darum immer so wie die Landschaft blüht. Darum schmeckt jeder Honig anders. „Rapshonig“ ist eben nicht gleich „Rapshonig“. Es liegt in der Hand des Imkers welche Landschaft er sich aussucht. Gerade wegen dieser Tatsache sind wir in die Landschaft in der Nähe von Soest gegangen.

Haben wir Sie jetzt neugierig gemacht, wie Soest schmeckt? Warten wir es ab. Geschleu- dert wird erst im Juni. Aber freuen können Sie sich jetzt schon auf einen leckeren „Früh- blüten-Honig“ vom Regenbogenhof.

Senner Bienen summen im Soester Raps

Blühendes Rapsfeld bei Soest mit Senner Bienen

Neulich hatten wir ja die Reisevorbereitungen der 25 Bienenköniginnen mit ihren rund 250.000 „Angestellten“ von der Imkerei Regenbogenhof in Schloß Holte in den Soester Raps ein wenig dokumentiert. Zwischenzeitlich sind Bilder von der Arbeitsstelle der fleißigen Mitarbeiter eingetroffen.

Da steckt gewaltig Arbeit dahinter. Bienenkästen aus Senne auf Soester Gemarkung

Welche gesunden und leckeren Produkte seit rund zehn Jahren aus den unterschiedlichen Honigsorten und aus dem so wunderbar duftenden Bienenwachs der Waben (Rainer Pernotzky: „Was die so beliebten Teelichter der Industrie angeht, werden die sozusagen aus Abfallstoffen gemacht“) entstehen, zeigen Rainer und Heidi Pernotzky gerne.

Ein gewisser Schutz muß sein. Aber von Natur aus sind Bienen nicht aggressiv

Rainer Pernotzky und die Reise der 250.000 in die Soester Rapsblüte

"Bienenvater" Rainer Pernotzky von der Imkerei Regenbogenhof, Schloß Holte

„Rechnen Sie mal mit“, sagt „Bienenvater“ Rainer Pernotzky von der Imkerei Regenbogen- hof in Schloß Holte, „da gehen jetzt 25 Völker mit 25 Königinnen auf die Reise“. Also rund 250.000 jener wunderbar intelligenten und immer noch wissenschaftlich nicht gänzlich erforschten Tiere, denen wir eines der leckersten und natürlichsten Produkte verdanken: Honig. Wir haben viel erfahren von Rainer und Heidi Pernotzky und werden die Imker auf ihrer und ihrer Völker Reise nicht nur nach Soest oder Detmold sondern durch den Frühling und Sommer in der Senne begleiten.

Bienenfutter: Kirschblüte in der Senne

Morgen mehr von der wunderbaren Reise der Pernotzky-Bienen, einer jungen Bienen-königin und über die Arbeit und Liebe dazu, die dahintersteckt.

Swaantje Güntzel „beschiesst“ deutsch-niederländische Grenze

Schüsse mit Pflanzensamen

Die in Hamburg und Detmold lebende und arbeitende Künstlerin Swaantje Güntzel verschiesst in der nächsten Woche ab 16. April im deutsch-niederländischen Grenzgebiet bei Gronau  Pfanzensamen. „Blumen sollen die Grenze überwuchern“, sagt die 1972 in Soest Geborene, die ihre Aktion mit einer Art Katapult im Rahmen des grenzüber-schreitenden EU-Regioprojektes „GrensWerte“  viele Stunden lang auf Wiesen, Feldern und Lichtungen ausführen wird.