Wie alles begann

 

 

 

 

 

 

Schon bei der Beisetzung meines Mannes konnte ich spüren, was Energiearbeit bedeutet. Eine gute Freundin saß in der Kapelle hinter mir und schickte mir positive Energie, so dass ich eine recht gut gelaunte Witwe war. Zumindest an diesem Tag ging es mir relativ gut.

Später erzählte meine Freundin mir, dass sie Verstorbene ins Licht begleitet, und wenn ich möchte, würde sie das auch mit meinem Mann tun. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, was sie genau meinte, aber ich willigte ein.

Als der Alltag bei uns wieder Einzug hielt und alles mehr oder weniger seinen geregelten Gang ging, stellte ich fest, dass ich, sobald ich zuhause das Licht über dem Esstisch anmachte, die Glühbirnen durchbrannten. Meine Freundin erklärte mir dazu: „Dein Mann ist noch hier und versucht mit Dir Kontakt aufzunehmen. Er ist so schnell gestorben, dass er nicht mitbekommen hat, dass er nur noch Seele ist. Er wundert sich, dass Du nicht mit ihm sprichst. Wir sollten ihm nun helfen, über die Brücke zu gehen.“

Und das taten wir gemeinsam. In einer Meditation trafen wir ihn in Gedanken. Wir haben ihm erzählt, was passiert ist und fragten ihn, wo er hingehen möchte. Er liebte immer das Meer, den Strand und das Segeln. Ich begleitete ihn also zu einem schönen weißen Sandstrand. Dort haben wir darüber gesprochen, was wir machen können, damit ich ihn nicht ganz verliere. So entstand die Idee eines Ankers. Immer wenn ich auf meiner linken Brust einen leichten Druck verspüre, wäre er es, der mich berührt und mich wissen ließe, dass er bei mir ist.

In der nächsten Zeit spürte ich diesen Druck häufiger, zart wie ein Windhauch, und war getröstet.

Eines Tages aber wurde aus dem Windhauch ein starker Druck, und ich frage mich, was ist bloß los? Einen Augenblick später höre ich es hinter mir knistern. Ich drehe mich um und schaue in mein brennendes Kerzengesteck.

Nach dem Schreck muss ich erstmal an die frische Luft, durchatmen. Die Finger verbrannt und nun verbunden, Schwiegermutter Giselas Tischläufer im Müll entsorgt, gehe ich über den Friedhof zu den Linden. Die ganzes Zeit des Weges denke ich, was wäre passiert, wenn ich das Feuer nicht rechtzeitig bemerkt hätte? Wieso habe ich das Zeichen nicht so ernst genommen? Ich hatte geglaubt, ich bilde es mir nur ein.

Wollte er mich warnen? Ist er es gewesen, war es ein Zeichen von ihm? Bin mir immer noch nicht sicher. Grübelnd gehe ich über die nasse Wiese zum Lindenbaum. Meine Oma sagte immer, die Linde sei ein Baum der Liebe. Warum fällt mir das jetzt gerade ein? Es zieht mich magisch zu der Linde. Sie steht dort auf der Wiese, stark und geerdet, eben wie ein Baum.

Ich stehe vor ihr, bewundere die kräftigen Wurzeln und entdecke auf dem Knick der ersten Wurzel ein Goldlackblatt. Verwundert hebe ich es auf und betrachte es von beiden Seiten. Auf der vorderen Seite steht ein Satz geschrieben: „Ich sehe Dich“.

 

Ich bin erschrocken, aber auch erleichtert. Denn jetzt weiß ich, ich bin beschützt!

Text: Gabriele Mestemacher

Hannover-Messe 2013: OWL ist dabei

it´s owlAuf der heute vom Präsidenten der russischen Föderation, Wladimir Putin, und Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffneten, von 8. bis 12. April dauernden Hannover-Messe, stellen mehr als als 120 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen aus der Region OWL aus. Darunter  (Halle 16 A04) auch unter dem Thema „Intelligente Technische Systeme“ die Region zwischen Petershagen, Warburg, Versmold und Höxter.

Reha Concept OWL 2013 – Sanitätshaus Rosenhäger ist dabei

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Das Sanitätshaus Rosenhäger ist an vier Standorten in OWL vertreten, und vom 23. bis 25. Mai 2013 auf der Messe Reha-Concept OWL in Bad Salzuflen.

Mit „Sünne Peider“ gehts los

Der Graben
Der Graben

Der Winter hat seine Klauen noch nicht gelockert, da locken sie schon: Die Kirmessaison beginnt traditionell am 22. Februar mit „Sünne Peider“ in Versmold. Dann geht es Schlag auf Schlag. Die Steinhagener Frühjahrskirmes lockt. Dann „Blüht Halle auf“, dann Harsewinkel.

25. – 27. Januar. Nichts wie hin in OWL!

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Es ist wieder was los in OWL. Einige Events hat „Living in OWL“ ausgewählt. Diesmal: Bielefeld, Paderborn, Versmold, Bad Salzuflen, Minden, Lemgo, Herford

Sale

So war das früher: Winterschlussverkauf
So war das früher: Winterschlussverkauf

Früher war diese Zeit immer eine grosse Zeit im Einzelhandel. Da wackelten und rüttelten noch die Eingangstüren der großen Warenhäuser. Da standen sie vor den Türen. Ungeduldig, bis der Hausdiener die Schlüssel drehte. Da rasten sie zu den Billigschütten. Voller Hoffung, noch das geilste Schnäppchen als Erste abzugreifen. Winterschlussverkauf. Offiziell abgeschafft von Bielefeld, Minden bis Warburg, Gütersloh, Paderborn, Verl, Versmold und Höxter. Und heute?

Sale

Reinert lässt blankziehen

Calendar Boys von Reinert

Was die Calendar Girls konnten, können die Männer der Firma Reinert aus Versmold auch. Sie machten sich nackig für einen Kalender, der vorwiegend an Fleischereifachverkäuferinnen verteilt wird. Wer’s mag….

Am Wochenende brennt in Versmold die Luft

Aus dem Stadtfest wurde ein Stadtfestival in Versmold

Ganz so bescheiden gibt sich der „Fettfleck Deutschlands“ nicht mehr, wenn es um das Stadtfest am kommenden Wochenende in Versmold geht. Bisher feierte man um den Schweinebrunnen in der Innenstadt herum immer das Stadtfest. Aber jetzt ist es ein „Festival“. Es gibt geballte „musikalische Frauenpower“, Fahrgeschäfte, Fressereien und ist im Reigen der Festivitäten wohl das Größte, was die kleine Stadt im Nordwesten von OWL zu bieten hat.

10. – 13. August. Nichts wie hin in OWL!

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Es ist trotz der am Sonntag zuende gehenden Olympiade in London  eine Menge los an diesem Wochenende in OWL los. Ein paar davon hat „Living in OWL“ ausgewählt. Diesmal: Bielefeld, Versmold, Paderborn, Bad Salzuflen, Verl-Kaunitz, Bad Lippspringe, VerlLemgo,

„Versmold … macht Appetit

Gemessenen Schrittes in der Versmolder „Guten Stube“ nahe St. Petri

Er hat es an diesem frühen Morgen, der andere schon in Herrgottsfrühe an den Frühstückstisch schickte („Morgenstund hat Gold im Mund“) nicht eilig, gegenüber St. Petri, dem Wahrzeichen  von Versmold, Raum zu gewinnen. Aber man schaut doch hin. Wann sieht man schon einmal einen Wandergesellen „auf Walz“. Er nähert sich einem anderen Wahrzeichen, das seit zehn Jahren vor sich hinplätschert: der Schweinebrunnen.

Der Schweinebrunnen von Versmold

Die Geschäftsleute an diesem schönen Sommermorgen tragen einen Teil ihrer Auslagen auf den weiträumigen Platz, der auch den Wochenmarkt beheimatet. Es geht ruhig, gediegen und systematisch vor sich, was die Menschen da tun. „Passt irgendwie“, denkt man sich. Hat doch das ganz im Westen gelegene Städtchen Versmold den Beinamen „Fettfleck Westfalens“, was sich geschichtlich begründet. Versmold erhielt 1719 vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. die Stadtrechte. Das sorgte für die Ansiedlung von Leinenhändlern. Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem Handelszentrum für die in im heutigen Ostwestfalen-Lippe schon lange verbreitete Leinenweberei und Garnspinnerei. Exportschlager war beispielsweise Segeltuch. Herstellung und Handel florierten bis Mitte des 19. Jahrhunderts und wurden dann zunehmend durch die maschinell gewebte Baumwolle aus England verdrängt. Doch klug wie man im münsterländischen Becken zwischen Halle und Borgholzhausen nun mal ist, stieg man auf die Herstellung von Fleischwaren um. Schließlich betrieb man die Schweinemast in bäuerlicher Tradition schon seit altersher. Die Vermolder Gegend ist so eine Art Sandbüchse ohne nennenswerte Höhen und Tiefen., aber vielen kargen Flächen. Landwirtschaftlich kaum nutzbar. Die Bauern trieben ihre Schweine in die Wälder, wo sie sich besonders von Eicheln und Bucheckern ernährten. Das Fleisch wurde besonders kernig, die Nachfrage nach Schinken, Mettwürsten und Speck wuchs rasant. Ende des 19. Jahrhunderts begann eine Industrialisierung der Fleischverarbeitung auf den Bauernhöfen und der Viehbestand vervielfachte sich. Die Höfe wurden nach und nach zu Fabrik en. Mit  den Fleischverarbeitungsfirmen Reinert, Wiltmann und Heinrich Nölke (Geflügelfleischproduktehersteller der Marke Gutfried) sitzen hier gleich drei namhafte deutsche Unternehmen. Versmold wird scherzhaft auch als die „Wurstküche Westfalens“ oder als „Fettfleck Deutschlands“ bezeichnet. Aber seit November 2006 lautet der neue Slogan der Stadt:

„Versmold … macht Appetit!“

Wahrzeichen von Versmold: Petrikirche

Das ist nur Zufall in Versmold

Was sucht er bloß im Heimatblatt?

Wir wollen ja nun wirklich nicht unken. Aber was rechts am Haus mit dem Büro des Haller Kreisblattes in Versmold steht, ist das gewollt? Wer findet, der sucht.

27. – 29. Juli. Nichts wie hin in OWL!

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Auch in der Ferienzeit wieder eine Menge von  Veranstaltungen an diesem Wochenende in OWL. Ein paar davon hat „Living in OWL“ ausgewählt. Diesmal: Bielefeld, Versmold, Paderborn, Kalletal, Bad Driburg, Barntrup, Lemgo, Gütersloh, Hüllhorst.

„Den Sturm füttern“

Schinken, Wurst und Brötchen aus OWL. Gouda aus Holland

Durchschnittlich 22,33 Mio. Zuschauer verfolgten am Samstag abend in Deutschland das EM-Spiel Deutschland gegen Portugal – ein Marktanteil von 69,3 Prozent aller eingeschalteten Fernseher. Public Viewing bleibt dabei sogar unberücksichtigt. Das Schönste daran ist aber die blumenreiche Fußballsprache:

„Sie lassen den Sturm glatt verhungern“

Nun, mit Schinken und Wurst von Haskenhoff auf Brötchen von Welpinghus geht das ja eigentlich nicht. Nur der junge Gouda aus Holland muss noch durch ein Pendant aus unserer „Käsestadt“ im Kreis Höxter, Nieheim (Deutscher Käsemarkt vom 31. August bis 2. September 2012) ersetzt werden.

Wieder „Offene Gartenpforten“ ab 15. April

Ob sich diese verwunschene Gartenpforte auch öffnet, wissen wir nicht

Die Aktion „Offene Gartenpforten im Ravensberger Land“ zieht immer mehr Besucher weit über den Kreis Gütersloh hinaus an. Am 15. April geht es los in der Sandortstraße 97 in Versmold-Peckeloh mit dem Garten von Mitinitiator Klaus Wagenhuber. Er verspricht ein „Meer aus tausenden Tulpen“. 19 Gartenbesitzer öffnen in diesem Jahr im nördlichen Kreis Gütersloh ihre Pforten für die Gartenfreunde. Die Palette reicht von „parkähnlich“ über „romantisch-verwunschen“ bis „klassischer Familiengarten“.  Wo sie liegen erfährt man auf dieser Homepage.

Mit Holsteprofi dem Grün zuleibe kärchern

Jetzt geht es den Grünalgen an den Kragen

Das meiste Geräusch des sich entwickelnden Frühlings dürfte das starke summen und rhythmische Klatschen von Wasser mit über 100 bar Druck sein. Die Region kärchert wieder. Von Minden bis Warburg. Von Versmold bis Höxter. Bei Profis mit dabei ist HOLSTEPROFI mit seinem Grünalgenbelagentferner vom Bielefelder Hersteller Arnold Holste Wwe. in der Sudbrackstraße. Für das meist in grüne Plastebehälter abgefüllte Billigzeug aus unseren Baumärkten haben echte Kärcheraner nur ein mildes Lächeln übrig. Sie schwören auf das Erzeugnis in der halbtransparenten Verpackung.

Versmold zeigt Til Mette

Ab 21. März sind Mettes Karikaturen in Versmold zu sehen

Seit 16 Jahren sind die Karikaturen des 1956 in Bielefeld geborenen Gotthard-Tilmann Mette nicht mehr aus dem Hamburger Magazin „Stern“ wegzudenken. Scharf gespitzt ist der Stift, mit der er die Neurosen, Seltsamkeiten und Kuriositäten der Gesellschaft aufspiesst. Am 21. März um 19 eröffnet im Versmolder Rathaus die Ausstellung „Hupen Sie, wenn Sie Jesus“ lieben mit den besten Karikaturen Mettes zu Religion und dem Umgang damit. Interessant und unterhaltsam zugleich auch die Lesungen ab 19.30 Uhr cvon Stefan Bonner „Generation Doof“ und Anne Weiss mit „Heilige Scheiße“.

Garten & Ambiente und ein wenig Gesund & Fit

Irgendwo ist immer was. So an diesem Wochenende die Ausstellung Garten & Ambiente im A2-Forum in Rheda-Wiedenbrück.

Besuch aus Finnland

Nicht nur Haus und Garten stehen im Vordergrund, sondern eigentlich alles, was das Leben schöner macht, zum Beispiel auch Mode und Schmuck.

Schmuckdesignerin Petra Scholz aus Hüllhorst stellt ihre Werke aus Schiefer mit Edelstahl vor.

Eine Schatztruhe voller Schmuckstücke

Ruth Kater aus Bad Salzuflen verarbeitet echte Edelsteine, Muschelkernperlen, handgefertigte Glasperlen und andere hochwertige Materialien zu geschmackvollen Variationen. „Es fing als Hobby an, und nun bin ich schon seit sieben Jahren mit meinem Schmuck auf Ausstellungen vertreten.“ Aber Ruth Kater verkauft ihre Schmuckstücke auch gern direkt aus ihrer Werkstatt im Farnweg 14 (Telefon: 05222-70877).

Ruth Kater mit ihrer Kollektion

Bettina Grote vom Teehaus Lippe ist nicht nur mit vielen auserlesenen Teesorten vor Ort. Stilvolles Geschirr und aromatisierter Kandis runden das Programm ab.

Bettina Grote zeigt Geschmackvolles rund um den Tee

Aus Schloß Holte-Stukenbrock von der Firma Soap’n Stone kommen handgemachte und nur mit hochwertigsten Zutaten hergestellte Seifen und Scrubs.

Henrica Haufe-Vievering inmitten von duftenden Seifen

Für echte Kerle hat die Firma Bartling aus Versmold das Richtige. Mit so einem Aufsitzmäher ist die Gartenarbeit schnell getan. Der faule Gartenbesitzer hingegen darf von seiner Liege aus den Rasenmähroboter beobachten.

Aufsitzmäher von der Firma Bartling

Das Möbelhaus Volker Grett aus Gütersloh ist bekannt für seine geschmackvollen Einrichtungsgegenstände. Aber auch für die Outdoorsaison bietet es Schönes und Praktisches.

Uwe Grett zeigt seine Outdoorkollektion

Den wohl schönsten Gartenstand auf dieser Ausstellung hat die Kowert-Gartenwelt aus Bielefeld. Perfekt beleuchtete Springbrunnen, in Form geschnittene Planzen, die neuartige „Hecke am laufenden Meter“ alles zusammen macht den Stand zu einem Kunstwerk, das viele Blicke auf sich zieht.

Hans-Heinrich Kowert hat ein Händchen für Gartengestaltung

Die Zeit auf der Garten & Ambiente verging wie im Flug. So blieb uns für die Gesund & Fit-Messe in der Gütersloher Stadthalle nur noch wenig Zeit.

Individuellen Zahnersatz, hergestellt nach den neuesten technischen Erkenntnissen bietet die Beckmann Dental-Technik GmbH aus Gütersloh. „Kopfschmerzen und Tinnitus kommen sehr oft von schlecht sitzendem Zahnersatz“, so Geschäftsführer Claus-Hinrich Beckmann.

Carsten Himler und Claus-Hinrich Beckmann sorgen für den richtigen Biss

An anderer Stelle aktiv ist die Orthopädie-Schuh-Technik Knappe aus Gütersloh. Ob Maßschuhe, Innenschuhtechnik, Einlagen oder computergestützte Ganganalyse…. Problemfüße sind hier an der richtigen Adresse.

Für jeden Fuß gibt's das Passende

Ein Kessel Buntes in Bad Salzuflen

Haus und Garten, Touristik, Hochzeit. Geht das zusammen? Irgendwie schon. Die Messe Bad Salzuflen hat es am letzten Wochenende bewiesen. Vom 13. bis 15. Januar konnte man die ganze Bandbreite an Produkten und Dienstleistungen dieser Branchen bewundern.

In der Touristik-Halle stellte sich die Frage: Bus oder lieber Kanu? Oder etwas ganz anderes? Auf 7.000 Quadratmetern wurde hier das Fernweh geweckt, aber auch attraktive Ziele ganz in der Nähe schmackhaft gemacht.

Reisedienst Orth, Versmold, war mit dem Bus in die Halle gekommen.

Reisebus der Firma Orth
Reisebus der Firma Orth

Rio Negro Kanutouristik aus Bad Salzuflen, bietet Kanutouren durch Ostwestfalen-Lippe an und zeigt uns die Heimat mal von einer ganz anderen Seite.

Rio Negro Kanutouren
Das dreiköpfige Team von Rio Negro Kanutouren

Der Frühling ist zwar momentan noch weit, aber wer im Garten oder Haus etwas umgestalten möchte, tut gut daran, sich schon jetzt umfassend zu informieren. Ob Blumenzwiebeln oder Gartengestaltung, Dachisolierungen oder neuartige Heiztechniken, Holzmöbel oder Gartensaunen – hier war alles vertreten, was Rang und Namen hat.

Garten- und Landschaftsbauer Philippe Le Corre, ebenfalls aus Bad Salzuflen, imponierte mit einem liebevoll und detailgetreu aufgebauten Garten mit Schwimmteich.

Schwimmteich Ph. Le Corre
So edel kann ein Schwimmteich aussehen

Die Firma Everding aus Herford zeigte eine große Auswahl an Saunen und Whirlpools.

Gartensaunen
Voll im Trend: die eigene Sauna

Geschmackvolle und hochwertige Tischlerarbeit bietet die Firma Thomas Engstfeld aus Detmold an.

Katrin Gerlach, Engstfeld
Fachberaterin Katrin Gerlach "bei der Arbeit"

Und nun kommen wir zum wohl schönsten Tag im Leben: dem Tag der Hochzeit. In Halle 22 wurde alles geboten, was dieses Ereignis unvergesslich macht.

Le Cénelle aus Detmold zeigte Braut- und Abendmode für jeden Geschmack.

Le Cenelle Detmold
Model von der Firma Le Cenelle im kurzen Brautkleid

Auch das Darunter muss natürlich passen. Klingenthal hilft hier gerne weiter.

Braut-Dessous
Auch hierauf wird Wert gelegt: Festliche Dessous

Die Ringe für die Ewigkeit selbst herstellen? Juwelier Spieker aus Hövelhof macht es möglich. Neben einem umfangeichen Sortiment an Trauringen bietet er auch einen Trauring-Schmiedekurs an.

Juwelier Spieker
Das Messeteam von Juwelier Spieker

Zu schönen Ringen gehören perfekte Fingernägel. Isas Naildesign aus Bad Salzuflen bietet sowohl schlicht-schöne als auch phantasievolle Kreationen für den perfekten Auftritt.

Isas Naildesign
Hier werden gerade "Hochzeitsnägel" gemacht

Und wo wird gefeiert? Das Burg-Hotel Blomberg bietet für Festlichkeiten das perfekte Ambiente. Auf der Messe präsentierte Kristof Schütze-Buzello einen edel gedeckten Tisch.

gedeckter Tisch, Burghotel
Edle Tischdekoration. Kristof Schütze-Buzello vom Burg-Hotel Blomberg

Und was wäre eine Hochzeitsfeier ohne Torte? Traditionell wird sie gemeinsam vom Brautpaar angeschnitten und an die Gäste verteilt. Café Möller aus Bielefeld bietet Tortenvielfalt von romantisch-edel bis witzig.

Torten von Cafe Moeller
Hochzeitstorten von Cafe Moeller, Bielefeld

Die Messe Bad Salzuflen hat den Bogen zwischen den eigentlich völlig unterschiedlichen Themen gut gespannt.

Mal andersrum: Heute Demo für A 33 Lückenschluss

Bisher ging es immer gegen die A33

„Die Anliegerkommunen (Halle, Borgholzhausen, Steinhagen und Versmold), die pro Wirtschaft GT, die IHK sowie mehrere heimische Bundes- und Landespolitiker fordern geschlossen den sofortigen Start des letzten Bauabschnitts der A33 zwischen Halle-Künsebeck und der B476 in Borgholzhausen:

Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Teilnahme am heutigen Freitag, 13. Januar, bei der Demonstration in Halle (Westf.): Zug 1 startet um 15 Uhr ab Alter ZOB; Zug 2 um 15 Uhr ab Parkplatz Gerry Weber Stadion. Abschlusskundgebung um 16.00 Uhr auf dem Lindenplatz.

Hier die ersten Texte und Bilder von einem „Living in OWL“ – Reporter:

Halle/Westf. "hermetisch abgeriegelt". Parkplatz bei Gerry Weber
... sehr guter Besuch
Nach über 30 Jahren "unendlicher Geschichte" der A33 Zeit zum "Dampf ablassen"
Kein Durchkommen auf der Bahnhofstraße am alten ZOB

Verständlich, daß die Menschen von Borgholzhausen, Halle/Westf. Versmold, Werther und Steinhagen jetzt wirklich „die Schnauze voll“ haben und den sofortigen Weiterbau der Autobahn A33 fordern. Ob das Gerry Weber selbst im dahinpreschenden dunklen Porsche Cayenne GT-GW …… um zehn nach 3 war, der noch schnell an die Spitze des Zuges neben Landrat Adenauer wollte? Wir können es verstehen. Mehr versteht man von dem Gesamtkomplex, wenn man sich die interessanten Darstellungen des Haller „opern-freund“ auf seiner Homepage anschaut.

Nichts wie hin in OWL

Das ist nur eine kleine, subjektive Auswahl aus der Fülle der Veranstaltungen in OWL, die „Living in OWL“ getroffen hat. Diesmal: Bielefeld, Bad Salzuflen, Versmold, Halle/Westf., Minden, Gütersloh

„Schrei vor Glück“?

Beeindruckendes Zahlenwerk: "Ganz oben" von OstWestfalen Marketing

Der Kartenausschnitt aus dem kleinen Folder „Ganz oben“ von OstWesfalen Marketing (Bielefeld) zeigt die Region, mit der sich auch „Living in OWL“ auch in diesem Jahr beschäftigen wird. Verständlich, wenn die Marketing-Organisation der Region mehr oder weniger in Superlativen schwelgt und dafür recht viel Geld in die Hand nimmt. Weil uns aber in all der schönen Fülle von Eigendarstellungen, Tourismus und Werbung für die Gegend zwischen Porta Westfalica und Warburg, Versmold und Höxter  die Menschen ein wenig zu kurz kommen, die mit dem Begriff „OWL“ leben, werden wir mehr und mehr auf sie und die Unternehmen, hinter deren Erfolgen sie stehen, abheben. Denn sie machen unseren Begriff „Living in ….“ erst zu dem, was wir darunter verstehen. Damit sie eines Tages sagen können:

OWL? Ich schrei vor Glück.

Gans das Finale

Zum Finale Gans aus Versmold-Bockhorst

Neben schönen, nützlichen, geliebten, unnützen und ungeliebten Geschenken bleiben vor allem die Weihnachtsessen im Gedächtnis. Nach langer Gansloser Zeit gab es diesmal einen fast 5 Kilo schweren Vogel von Landfleischerei Klaus aus Versmold-Bockhorst. Dazu Rotkraut, Rosenkohl und Kartoffelklösse. Also ziemlich klassisch und so lecker, daß es zum kommenden Weihnachtsfest wieder heißen wird: bitte Gans.

...dazu roten Sekt
... und unbedingt wieder dieses Dessert

Den Ort des „perfekten Dinners“ verraten wir aber nicht. Wir sind zwar keine Michelin-sternenüberhäufte Gegend. Lecker essen können wir in OWL aber auch.

Warum nicht mal Bratäpfel als Dessert?

Melanie rief: "Helft mir mit einem weihnachtlichen Dessert"

Die Mail von Melanie aus der Versmolder Gegend klang ein bißchen nach „Hilfe. Ich habe Mama, Papa und die ganze Verwandschaft zum Weihnachtsessen da. Ich hab keinen Plan für ein Dessert“. Gut Melanie, Dir soll geholfen werden. Wir erinnerten uns an ein farben- frohes Aquarell mit roten Bratäpfeln.

Es geht los: Nimm pro Kopf einen schönen, rötlichen Boskop und heize schon mal den Backofen auf 200 Grad. Wenn Du Umluft hast, 180. Nimm ca. 50 Gramm weiche Butter (8 Äpfel z.B.) und streiche eine feuerfeste Fom damit aus. Erhitze die restliche Butter. Äpfel waschen, trocknen und mit einem Ausstecher das Kerngehäuse ausstechen. Dann den Apfel ringsum leicht einschneiden. ca. 100 Gramm in Sirup eingelegten Ingwer klein hacken und mit 300 Gramm Marzipan gut verkneten. Damit die Äpfel füllen. Setze sie in die Form und übergeiße sie gut mit flüssiger Butter. Auf der mittleren Schiene im Backofen gut 50 Minuten braten. Warm servieren mit Vanillesauce, die Du durchaus von unserem Dr. Oetker fertig beziehen kannst.

Schreib uns, wie sie angekommen sind, die Äpfel.

Neues vom „Kraftpaket in NRW““

Im Umriss: Der Kreis Gütersloh
Grundriss eines (noch) eher stilleren Helden in OWL

Wenn es einen Kreis in Ostwestfalen-Lippe gibt, der einen sehr gewichtigen Part in OWL und darüber hinaus in Nordrhein-Westfalen spielt, dann ist das der Kreis Gütersloh:

GT

Was oft mit „Grand Tourismo“ verwechselt wird, von der Bedeutung her aber „nur“ für das KfZ-Kennzeichen dieses Kreises mit 360.000 Einwohnern in 13 Städten und Gemeinden (Borgholzhausen, Gütersloh, Halle/Westfalen, Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Rietberg, Schloß-Holte-Stukenbrock, Steinhagen, Verl, Versmold und Werther) steht, bezeichnet sich selbst als „Kraftpaket in NRW“. Sagen wir mal so: GT gehört zu der Sorte Kraftpakete, die zwar ziemlich stark sind, aber den Pelz gerne nach innen tragen.  Heimlicher Held, geprägt von der durch und durch westfälischen Mentalität „bloß nicht zuviel von sich reden“. Das gilt sogar für Global Player wie Bertelsmann in Gütersloh oder Claas in Harsewinkel.

„Wir sind dabei, daran zu schrauben“, sagt Albrecht Pförtner, Geschäftsführer  der pro Wirtschaft GT GmbH. Der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Gütersloh. Was  sich natürlich nicht alleine auf die Förderung der Wirtschaft im „klassischen Sinne“ beschränkt sondern auch die sogenannten „weichen“ Faktoren im Gesamtkonzept hat wie: Tourismus, Lebensqualität, Stärken des Kreises und seiner Städte und Gemeinden.

Angesprochen auf die „tickende Zeitbombe“ auf der Webseite der pro GT, lacht Julia Peschke, Referentin für Stadtortmarketing schelmisch: „Lassen Sie sich überraschen. Da lassen wir eine positive Bombe platzen“.

Eine GT-Bombe tickt im Internet

Natürlich wissen wir schon ein wenig mehr davon, was hinter der tickenden Web-Bombe steckt. Verraten es aber nicht. Nur so viel: Wir freuen uns über Jeden und jede Institution, die die Möglichkeiten des Internets nutzt, diese Region mit ihren Kreisen und der kreisfreien Stadt Bielefeld voran zu bringen.

Unser iPad2 mit dem darauf so wunderbar laufenden online-Magazin „Living in OWL“ (auf iPhone natürlich auch) haben wir aber dennoch nicht bei dem sympathischen Team im Gütersloher Kreishaus gelassen…

Weihnachts-Schmuddelwetter oder weisse Pracht?

Schmuddelweihnacht oder weisse Pracht?

Das europäische Wettermodell sieht in seinem Hauptlauf eine Wahr- scheinlichkeit auf weiße Weihnachten nicht mehr ganz so optimistisch wie gestern und neigt ebenfalls zu einem – nicht ganz so stabilen – Hochdruckgebiet über Mitteleuropa ... sagt die Seite „Wetterprognose – Wettervorhersage“. Runtergebrochen auf unseren schönen Landstrich OWL werden die gebirgigen Regionen des Teutoburger Waldes und Wiehengebirges sagen: „Her damit. Richtig Schnee wäre Klasse“. Eben typisch „Bergfexe“. Während all die anderen, mehr von flacherem Geläuf geprägte Landschaften von Porta Westfalica bis Warburg und Versmold bis Höxter eher Schmuddelwetter mit Hang zum Tee im Rum präferieren. Aber sie können das ja mal auf dieser Seite nachlesen.

Haller Impressionen

Das alte Postamt in Halle/Westfalen
Immer noch eindrucksvoll auf der Bahnhofstraße in Halle: Das alte Postamt Halle/Westf.

Friedrich von Saher                                                                                                                  Postmeister
Halle
geb. 30. April 1835
gest. 8. August 1892

steht auf dem verwitterten Grabstein mit dem mächtigen Kreuz, das auf dem alten Friedhof der ehemaligen Kreisstadt Halle dem früheren Arbeitsplatz des Postmeisters aus dem 19. Jahrhundert schräg gegenüberliegt.

Der Grabstein des Postmeisters

Die Zeit der kleinen ehemaligen Kreisstadt (Altkreis Halle mit Borgholzhausen, Werther,  Versmold und Steinhagen) hat auch die Stadt rund um die Bahnhofstraße gewandelt. Das alte Postamt ist renoviert, die Kreissparkasse hat ihren Sitz nach modernen Gesichts- punkten umgebaut. Schräg gegenüber ist aus einem ehemaligen Modelädchen ein „Gerry Weber„-Shop geworden. Der große Mode-Arbeitgeber hat hier nicht nur mit den „Gerry Weber Open“ in der Tennisarena und dem Event-Center viele Spuren hinterlassen.

Gerry Weber Shop. Schräg ggenüber die Kreissparkasse
In Halle/Westfalen trifft man an jeder Ecke auf "Gerry Weber"

Der Alte Friedhof ist heute eine Art Gedächtnis- und Besinnungsstätte mitten im Ort. Besonders anläßlich der „Bachtage“, dem Klassik-Festival Ostwestfalen-Lippes.

Skulpturen drehen sich im Wind auf dem Alten Friedhof in Halle

Adventssamstagseinkaufsschlachten

Auch Pinocchio möchte unter den Weihnachtsbaum

In den Parkhäusern und auf den Straßen der größeren Städte der Region OWL – Bielefeld, Paderborn, Herford, Minden, Detmold, Lemgo, Höxter, Warburg, Verl, Versmold, Halle – wird heute die erste von vier „Adventssamstageinkaufschlachten“ geschlagen. Schließlich macht der stationäre Handel im Weihnachtsmonat einen großen Teil seines Jahres- umsatzes. Es soll aber auch Leute geben, die sich ganz schlicht unter der Woche in die glitzernden Einkaufsstätten begeben. Pinocchio geht auch dann gerne mit.

Wie duftet OWL?

Noch gibt es kein OWL-Parfüm. Aber kann ja noch werden....

„Eau de OWL“. Gibt es sowas? Natürlich (noch) nicht. Das Lebensgefühl – das Living – einer Region kann man beschreiben, in Bildern zeigen, Menschen reden lassen. Aber der Duft?

Ist es der Duft von Dr. Oetkers Vanillepudding?
Die Schokolade von Storck oder Weinrich?
Der westfälische Schinken aus Versmold?
Der Wacholderschnaps aus Steinhagen?
Der Geruch von Alcina-Haarwasser?
Sind es Werther´s Original?

Wahrscheinlich empfindet es jeder etwas anders, wenn er diese Region OWL durchstreift. Alle, die hier leben und arbeiten würden aber sicher unisono sagen:

Es ist der Duft von Heimat.

Das macht es so schwer für die „Nasen„, das „Eau de OWL“ zu komponieren. In Bad Driburg sagt man, habe man es schon. Seit 2008: “Von Sierstorpff – The Scent of a Gentleman”

Deftige Schnippelbohnensuppe „a la OWL“

Im Antiquariat gefunden: Bielefelder Kochbuch von Anfang 2004

Wir erstanden das Buch für 5 € in einem Antiquariat und suchten in dem 2004  von Radio Bielefelds Martin Knabenreich initierten und von der Druckerei Gieselmann (Bielefeld-Quelle) erstellten und gedruckten „Ersten Bielefelder Kochbuch“ vergebens nach einem deftigen „Schnippelbohnen-Rezept“, wie es in dieser Region OWL sehr oft gekocht wird.

Dann nehmen wir es doch einmal selbst in die Hand . Zumal der 1962 gegründete und mit über 90 Filialen von Minden bis Warburg und Versmold bis Höxter präsente lokale Nahversorger JIBI eine neue Produktrange in neuer Verpackungs-gestaltung und roter Farbgebung aufgelegt hat, zu der auch „Schnippelbohnen“ gehören.

Schnippelbohnen von JIBI

Hier das Rezept für „Schnippelbohnen a la OWL“:
Für 4 Personen
2 Dosen Schnippelbohnen
4 Rauchendchen
ca. 500 Gramm Bauchspeck geräuchert am Stück
Pfund Kartoffeln
Salt, Pfeffer, 2 Eßlöffel Gemüsebrühe

Kartoffeln schälen, würfeln und zusammen mit Rauchendchen und Speck im Schnellkochtopf ca. 25 Minuten kochen. Fleisch und Wurst herausnehmem  und kleinschneiden. Bohnen und Gewürze hinzugeben, kurz erwärmen, vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Eine deftige Suppe zur kalten Jahreszeit

Fertig. Deftig. Lecker.

Herr Messerschmitt besucht Gütersloh

Herr Messerschmitt

Der kleine Herr Messerschmitt aus Osnabrück hatte sich vorgenommen, Ostwestfalen-Lippe zu besuchen und bis ins Herz der Medienmetropole Gütersloh vorzustoßen. Den Grenzübergang bei Borgholzhausen hatte er mit dem Ende der Autobahn A 33 problemlos überqueren können. Der virtuelle Schlagbaum öffnete sich wie von Geisterhand.

Zunächst mal nach Versmold wollte der Herr Messerschmitt. Vielleicht gab es ja in einem geheimnisvollen „Classic-Center“ noch ein paar Freunde aus seinem Geburtsjahr 1953.  Da war  er aus der Regensburger Werkshalle seines Vaters Fritz M. Fend  gerollt und mit blitzeblanker Vollsichtkabine in der bayerischen Heimat herumgefahren.

Emily. Wahrer Name: Spirit of Ectasy

Als er unter vielen hundert leicht staubbedeckten Autos hinter teils erblindenden Scheiben „Emily“, die Kühlerfigur eines Rolly Royce entdeckte, blinzelte er ihr zu und fuhr weiter. Beflügelt vom „Spirit of Ectasy“, wie „Emily“ eigentlich heisst.

Schließlich erreichte Herr Messerschmitt dank flotter 150 cmᵌ seines Fichtel & Sachs-Motors den Berliner Platz in Gütersloh, den er dreimal umrundete. Am Rand der Straße sammelten sich immer mehr Menschen, um Herrn Messerschmitt und seinen beiden Insassen aus Osnabrück  mit Pumpernickel vom örtlichen Großbäcker Meestemacher zuzuwinken: „Gütsel Helau“.

Das wiederum verstand Herr Messerschmitt nicht und kriegte prompt Vergaserschluckauf. „Gütsel?“ (mundartlich: Gütersloh).

So strandete Herr Messerschmitt aus Osnabrück am Rande des Gütersloher Berliner Platzes.