Technik und der Faktor Mensch – ein Konstrukt für die Zukunft

Eröffnung des CER in Gütersloh

Da haben sich Sibylle und Burkhard Brockbals etwas sehr Innovatives einfallen lassen. Die Inhaber der Gütersloher Brockbals Gebäudetechnik planten und errichteten einen CER (Campus für Energieeffizienz und Ressourcen), der am 14.11.2017 feierlich eröffnet wurde.

Reger Austausch soll hier stattfinden. Neueste Techniken und Innovationen der Energiefragen unserer Zeit finden ebenso Raum wie Vorträge und Workshops zu den Themen Gesundheit, Kunst, Yoga und vielen mehr.

Burkhard Brockbals, Sibylle Brockbals, Bernd Tiemann, Henning Schulz, Karin Bergmann (v. l.)

Henning Schulz, Bürgermeister von Gütersloh, erklärte in seinem Grußwort, dass die Firma Brockbals nicht nur Technik mache, sondern die Menschen auch unter anderen Vorzeichen zusammenbringe. Hier werde ein Ort geschaffen, an dem man sich mit der Komplexität der Dinge auseinandersetzen könne. Er dankte den zahlreichen Kooperationspartnern, die sich des Themas Energie- und Ressourceneffizienz annehmen, und das sowohl von der handwerklichen, als auch von der unternehmerischen, herstellerischen und beratenden Seite. Dass all diese Firmen mit im Boot seien, sei ein gutes Zeichen für die Zukunft.

Bernd Tiemann, 2. Vorsitzender von Energie|Impuls|OWL, der anschließend das Wort übernahm, betonte, dass nicht irgendwelche, sondern die innovativsten Hersteller, die am Markt vertreten seien, als Kooperationspartner gewonnen werden konnten.

Karin Bergmann vor ihren Skulpturen „Unternehmerköpfe“

Auch die künstlerische Seite kam und kommt in Zukunft nicht zu kurz. Zahlreiche Skulpturen der ebenfalls in Gütersloh beheimateten Bildhauerin Karin Bergman zieren die Räumlichkeiten des CER. Am 19.11.2017 lädt sie zu einer Vernissage ein.

Über die nächsten Events können Sie sich in diesem Artikel informieren. Sie benötigen eine Räumlichkeit für Ihre Veranstaltung? Dann mieten Sie doch einfach das CER!

livinginowl wünscht dem Ehepaar Brockbals viel Erfolg und nie versiegende Kreativität.

 

 

Brockbals GmbH
Elektro-Installationen und Gebäudetechnik
Berliner Str. 197
33330 Gütersloh
Tel.: 05241 – 92512-0
Fax: 05241 – 92512-99
E-Mail: info@brockbals.de
www.brockbals.de

Malus Mali – Der neue Tarnfleckentferner

 

Herzschlag auf großer Leinwand. Aus den mächtigen Lautsprechern wummert eindringlich der Puls des Lebens, bei jedem Herzschlag aus den Membranen vibriert mein Sitzpolster. Wir sehen übergroß vor uns schweigend angespannte Gesichter auf kleinstem Raum, Oberarme seitlich gegeneinander gedrückt in dunkler Enge, vermutlich eine Art Truppentransport, die Szenerie monochrom in schwarz-oliv gehalten. Zu einem jeweils schmerzhaft dumpfen Basston eingeblendete Imperative unterbrechen in bewusst brüchiger Typographie schlaglichthaft, fordern uns Betrachter auf, jene Tapferen auf ihrer Mission zu begleiten. Slow Motion und Segmente in doppelter Geschwindigkeit gezeigt als gefilmt wechseln sich zackig ab. Ein großes Augenpaar füllt kurz das Bild, hochkonzentriert, in Zeitlupe wird sich der Schweiß mit dem Handrücken grob aus den Stirnfalten darüber gewischt. Eine aufpeitschende Musik erklingt, eine Mischung aus hüftschwerem HipHop-Rhythmus, spärlichen Fetzen von Melodie und pseudoarabischem Gesang kündet vom Ungewissen, die Gefahr ist in Windeseile beinahe körperlich greifbar. Die Hecktür des Transporters öffnet sich, Weiterlesen „Malus Mali – Der neue Tarnfleckentferner“

Geld für’s Nichtstun, lohnt sich Leistung (Folge 2)

Das bedingungslose Grundeinkommen – Utopie, Vision oder Schnapsidee?

In dieser mehrteiligen Reihe berichtet Michael Krakow in livinginowl vom Zustand unserer heutigen Gesellschaft und über Ressourcenverteilung in Deutschland. Er analysiert, wie zukunftsfest unser Land tatsächlich aufgestellt ist und erläutert die Möglichkeiten einer stabilen Existenzgrundlage für alle BürgerInnen.

Michael Krakow ist Berater, Honorardozent und Autor.
Er lebt in Detmold und widmet sich regelmäßig
gesellschaftspolitischen Fragestellungen.
Kontakt: www.mikrakom.de

Folge 2

Wer fleißig ist, bekommt auch was – Über die Neidgesellschaft

Ein veritables Erbe, ein Sechser im Lotto oder ein Stuhl bei Günther Jauch. Das sind sie, die drei Möglichkeiten, heute ohne Vermögen an Vermögen zu kommen. Moment, denken Sie jetzt, alle drei hängen vom Zufall ab (reiche Verwandten, Losglück, Allgemeinbildung), was ist denn mit einem Arbeitsleben voller Fleiß und Engagement, Lernen und Ehrgeiz? Damit sind wir im Thema unserer heutigen Folge.

In der ersten Folge dieser Reihe zeigte ich Ihnen aktuelle Situation und Zahl von Obdachlosen, Erwerbslosen, Niedriglöhnern auf, hier nun beleuchten wir die Situation der ganz normalen Arbeitnehmer und -innen. Vielleicht gehören sie ja zu jener Gruppe, denen es der Bundeskanzlerin zufolge heute so gut wie nie geht. Anlass zu dieser Annahme gäbe es ja genug, denn seit 2006 sind die Umsätze der Unternehmen hierzulande um 22,9% gewachsen, die Gewinne gar um 30,2%, da wird auch doch das Niveau der Löhne und Gehälter gleichermaßen angewachsen sein! Leider nein.

Ich höre an dieser Stelle während des Schreibens den langjährig erprobten Chor vielstimmig ihren liebsten Song „Neidgesellschaft!“ intonieren. Doch sind wir das wirklich, nur eine Neidgesellschaft? Die Antwort darauf liefert uns eine interessante Untersuchung, welche seit Jahrzehnten beinahe klandestin nicht nur die Entwicklung von Löhnen und Gehältern auswertet, sondern zudem die viel spannendere Proportionsspanne.

Was bedeutet das? In den Sechzigern betrug das Verhältnis zwischen dem am niedrigsten bezahlten Job in Unternehmen und dem am höchsten entlohnten Arbeitsplatz 1:30. Das bedeutet, der Ranghöchste im Ledersessel erhielt etwa 30mal so viel wie jener, welcher zum Beispiel das Lager aufräumt und sauber hält. Dieses Verhältnis empfanden die Menschen damals als angemessen, gönnten dem Chef sein Salär, erkannten sein Risiko, seine Verantwortung, seine Arbeitszeit unumwunden an. Seine schwere Limousine auf Firmenparkplatz 1 neideten sie ihm nicht, denn sie selbst vertrauten zu recht auf die Verheißung, zwar selbst nicht in massiven Wohlstand zu gelangen, wohl aber bis zum Renteneintritt ein bescheidenes Häuschen durch Abzahlung ihr eigen zu nennen, samstäglich ein kompaktes Fahrzeug in der Einfahrt zu polieren sowie im Sommer die Italiener in deren Küstenstreifen zu besuchen. Deutschland befand sich im Lot.

Diese Proportion jedoch hat sich als Schere entwickelt, deren Spitzen grotesk weit auseinander liegen: Heute liegt diese Proportion bei 1:400! Selbst zwischen mittleren Angestellten und der obersten Führungsebene klafft das Verhältnis von 1:93. Neidgesellschaft? Sind die Arbeiter und Angestellten also in ihrer Leistung in wenigen Jahrzehnten derart extrem abgesunken, Vorstände in ihrem Wirken gleichzeitig rasant besser geworden? Der Anstieg der deutschen Produktivität von 24% seit 1996 spricht eine andere Sprache.

Diese permanente Neidunterstellung ist grober Unfug, eine abgenutzte Keule, um jeden Diskurs darüber pseudomoralisch zu zertrümmern, was jederart Leistung wert sein muss. Dieses Spiel ist durch mühlenhafte Wiederholung von so nachhaltiger Wirkung, dass nicht selten selbst ihre Verlierer es inzwischen für ein Naturgesetz halten. Erst, wenn balltretendes Personal für über 200 Millionen pro Trikotträger verschachert wird, kommen sie ins Grübeln, ob alles noch in der richtigen Spur läuft.

Nein, vielmehr als Neid erkennen wir die sehr realistische Wahrnehmung von nicht mehr gegebener Verhältnismäßigkeit. Die Friseurinnen, die Erzieherinnen, die Berufskraft- und Kurierfahrer, die Arzthelferinnen, die Verkäuferinnen, Call Center Mitarbeiter, die Krankenschwestern, die Pflegekräfte – alle faul, deshalb zu recht schmal bezahlt und nur von Neid durchdrungen? Schauen wir uns letztgenannte Gruppe exemplarisch genauer an. Im Bundesschnitt erhält eine Pflegekraft im Jahr 20.600,— Euro brutto. Nehmen wir beispielhaft an, sie ist 30 Jahre alt, bewohnt in NRW eine Wohnung von 60qm. Was ihr nach Abzug von Steuern und Miete letztlich netto bleibt, sind pro Tag 21,35 Euro. Davon bezahlt sie Nahrung, Kleidung, Versicherungen, GEZ, Urlaub, Bildung sowie eine überschaubare Freizeitgestaltung. Viel Kultur dürfte da nicht enthalten sein. Was glauben Sie, legt sie parallel für ihr Alter zurück? Eben, wovon? Den Traum vom Eigenheim sowie bescheidenem Wohlstand irgendwann (vgl. oben, Gesellschaftsvertrag 60er Jahre), hat sie wie ihre vielen KollegInnen der eigenen und anderer Branchen längst eingemottet. Sollte diese Altenpflegerin denn tatsächlich neidisch sein, dann wohl kaum zu unrecht. Ja, es ist wahr, auch ihr Nominallohn wurde wie sehr viele andere angehoben in den zurückliegenden Jahren, was aber nur die eine Seite der Medaille darstellt. Auf der anderen steht ihr Reallohn. Er sank hierzulande seit 1980 um 15%, die Kaufkraft der Normalarbeitnehmer erodiert schleichend. In unseren europäischen Nachbarländern stiegen parallel die Reallöhne. Dass Deutschland dafür einer der Exportweltmeister ist und die schwarze Null im Bundeshaushalt zum beinahe biblischen Mantra erhob, davon hat die Altenpflegerin in der Abendschlange der Supermarktkasse ebenso herzlich wenig wie die Person, welche vor ihr die Produkte über den Scanner peitscht.

Die Neuverschuldung des Bundes auf Null zu drücken, ist zweifelsohne richtig, doch sich das dafür nötige Geld von Krankenschwestern und LKW-Fahrern zu holen, kann kaum zielführend sein. Während zum Beispiel Umsätze aus Börsengeschäften noch immer steuerfrei verbleiben, wird bei Arbeitnehmern bereits ab 54.000 Jahreseinkommen (dem 1,5 fachen des deutschen Durchschnittseinkommens) mit dem Höchstsatz von 42% zugeschlagen. Wie Arbeit belastet und Vermögen sowie leistungsloses Einkommen geschont wird, soll jedoch die nächste Folge dieser Reihe ans Licht zerren.

Dass dieses Land dennoch finanziell auf die Konsumfreude seiner inflationär unwürdig bezahlten Arbeitnehmer bauen konnte, hat einen längst überdeutlichen Preis – ein Großteil der Deutschen lebt auf Pump. Enorm viele Haushalte sind verschuldet, jedes fünfte private Girokonto befindet sich im Schnitt mit 1.500 Euro im Dispositionskredit, also satt im Minus. Bis zu soliden 15,32% Überziehungszinsen schnüren die Schuldner auch perspektivisch verlässlich ein im Korsett ihrer Verschuldung. 6,85 Millionen Bundesbürger sind sogar überschuldet, der Abtrag ihrer Schulden darf als wenig wahrscheinlich betrachtet werden. Der durchschnittliche Grad ihrer Verschuldung hat die Marke von 36.000 Euro pro Kopf erklommen – wie oben als Beispiel benannte Altenpflegerin von einem solchen Gipfel wieder heruntersteigen soll, ist ungewiß. Durch noch höhere persönliche Arbeitsleistung wohl nicht. Ihr bleibt die 2013 geschaffene Privatinsolvenz, allein in den vergangenen Jahren mussten über 100.000 Bundesbürger deren steinigen Weg beschreiten.

Die gesamte private Schuldsumme liegt derzeit bei unglaublichen 246 Mrd. Euro, 11% davon halten Inkassobüros, die modernen Kriegsgewinnler. Die erforschten Hauptgründe für private Überschuldung liegen übrigens weit weniger im gern angenommenen Riesen-3D-Plasma-TV auf Raten, sondern erwiesenermaßen in Arbeitslosigkeit, Erkrankung, Unfällen, Scheidungen, Suchtproblematiken, Tod des Partners sowie gescheiterten Selbstständigkeiten. Zusammenfassend muss konstatiert werden, dass die Gruppe derer, welche am gesellschaftlichen Leben trotz gewissenhaft vollbrachter werktäglicher Arbeitsleistung teilhat, zügig schrumpft. Eine Aussicht auf Besserung verspricht ihr glaubhaft konkret kaum ein Konzept aus Berlin, der aktuelle Wahlkampf interessiert sich nicht sonderlich für sie.

Ein Leben unter dieser Trias an Dauerbelastung (viel Arbeit für wenig Nettoeinkommen, steigende Ausgaben, Schuldenlast) verbleibt nicht ohne Konsequenzen, welche dann auch für unsere gesamte Gesellschaft längst sichtbar sind bzw. sein sollten. Die Behandlungskosten für arbeitsbedingte psychische Belastungsstörungen ist seit 2002 auf schmerzhafte 34 Mrd. Euro im Jahr gestiegen. Die Tendenz für die nahe Zukunft zeigt steil in den Himmel, die professionellen Behandler können sich der Flut kaum noch entgegen stemmen, 21 Wochen vergehen heute bis zum ersten Kontakt zwischen Arzt und Patient. Sehr lang wird unser Gesundheitssystem dies nicht mehr kompensieren, die Unternehmer dies nicht länger ignorieren können. Pro 100 Sozialversicherte schlagen jährlich 257 Ausfalltage zu Buche, was dadurch bereits 17% des Fernbleibens vom Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründe ausmacht. Die Arbeitgeber kosteten diese Ausfälle 71 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr.

Doch nicht nur überbordende Arbeitsbelastung macht krank, sondern auch das völlige Fehlen derselben. Denn auch die Erwerbslosigkeit zieht gesundheitliche Folgen nach sich, nach 10-12 Monaten als Kunde der Agentur für Arbeit entwickeln 43% seelische Problematiken aus, was Energie und Motivation zur Jobsuche erheblich torpediert. Struktur-Maßnahmen des Jobcenters wie der Bau von Vogelhäuschen, das Zerkleinern von Teppichresten oder das Rasieren von Pfirsichen (alles leider kein Scherz) sind hier nicht unbedingt die effizientesten Reha-Maßnahmen.

Der Anteil der sogenannten „Working Poor“ hat sich zwischen 2004 und 2014 auf annähernd 10% der arbeitenden Bevölkerung mehr als verdoppelt, die Gruppe der Einkommensmillionäre stieg seit 2003 um 83%.

Reicher Mann und armer Mann standen da und sahen sich an; Und der Arme sagte bleich „Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich“, so schrieb es Berthold Brecht 1934 in einem Gedicht. Ich wünschte mir, wir würden heute ungläubig zurückblicken auf jene Zeit und erleichtert aufatmen, weil dieses Verhältnis im Jahr 2017 beendet ist. Ist es nicht. Im Gegenteil, die Schere spreizt sich immer weiter und weiter, das Schneidwerkzeug einfach nach unten in die wohlfeile Neidschublade zu legen, läßt sie unsichtbar sein, jedoch nicht inexistent. Dort unten zerschneidet diese Schere allmählich das Band, welches unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Erben, Lottogewinner und Jauch-Gäste werden daran nichts ändern.

Nächste Folge (3): Das scheue Reh des Kapitals.

Wer Michael Krakow einmal live erleben möchte, dem sei sein Vortrag zu diesem Thema am 5. September 2017 in Detmold ans Herz gelegt.

Morgens um 10

ertönt bei unzähligen Smartphones der bekannte Dreiklang für eine Mitteilung und …

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… eine Art „geistiger Lokomotive“, wie Robert Betz seine Gedanken für den Tag bezeichnet, erscheint auf dem Bildschirm.

„Mit unseren Gedanken erschaffen wir unsere Gefühle sowie unsere gesamte Lebenswirklichkeit, für uns allein und in jeder Gemeinschaft. Unser Unterbewusstsein steckt jedoch voller unwahrer und die Wirklichkeit verzerrender Gedanken. Was Du über Dich denkst, so behandeln Dich die Anderen. Was Du über das Leben denkst, so offenbart es sich vor Dir. Was Du über Deine Mitmenschen denkst, bestätigen sie Dir wie ein Spiegel.

In dieser App erhältst Du täglich einen Gedanken, den Du wie eine geistige „Lokomotive“ an den Anfang Deines Tages stellen kannst. Du kannst den Gedanken täglich per Push-Up Service erhalten, zudem ist es möglich über die Kalenderfunktion alle Sprüche des Jahres anzuschauen. Dein Verstand wird Diesen Gedanken oft nicht zustimmen, da er bisher ein eine andere Richtung denkt. Der Gedanke für den Tag wird Dich anstoßen, aufrütteln, provozieren und inspirieren auf dem Weg vom „Normalmenschen“ zum glücklichen Menschen. Die App führt Dich aus der Unbewusstheit zur Bewusstheit, aus Unklarheit und Verwirrung zur Klarheit, aus Unfrieden zum Frieden, aus Unfreiheit zur Freiheit und aus der Angst in die Liebe. Gedanken sind unendlich machtvoll. Nimm sie mit Liebe auf und wenn Dein Herz Dir sagt: Ja, das stimmt! Dann lebe die Gedanken und Du veränderst Deine Lebens-Qualität in erstaunlich kurzer Zeit.“

Die App ist kostenlos. Für Apple-Geräte ist sie bei iTunes erhältlich, für Android-Geräte bei Google-Play.

Wer Robert Betz (wieder) einmal live erleben möchte: am 11.04.2016 hält er in Paderborn einen Vortrag und am 23.06.2016 in Bielefeld. 

Die Segel noch einmal neu setzen…

… und Kurs aufnehmen in Richtung Erfolg und Lebensglück.

Und das sowohl im Privatleben als auch im Beruf. Wir alle wollen erfolgreich und glücklich sein. Doch es kann vorkommen, dass sich beruflich wie privat diese wunderbaren Gefühle einfach nicht einstellen wollen. Unzufriedenheit und Ratlosigkeit machen sich breit. Da fehlt dann nicht nur die Kraft, das Leben neu auszurichten, sondern auch Überblick, Inspiration und nicht zuletzt Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

 

Angelika Dreismann, Psychologin und Business-Coach  nimmt seit über 20 Jahren ihre Klienten mit auf den Weg zu ihrem vollen Potenzial. So heißt denn auch ihr Unternehmen in Rheda-Wiedenbrück Potenzial Leben.

Was sind das für Menschen, die zu Ihnen kommen?

Da sind zum Beispiel Manager großer und mittelständischer Unternehmen. Man erwartet von ihnen, dass sie einfühlsam die Geschicke der Abteilung leiten, ihre Mitarbeiter motivieren und den Umsatz steigern. Diese Dauerbelastung erzeugt Druck, der sich häufig bereits in gesundheitlichen Problemen äußert und nicht selten in den Burnout führt.

In ihrem Psychologischen Management-Training zeigt Angelika Dreismann ihren Klienten, wie sie sich von einer Führungskraft zu einer Führungspersönlichkeit entwickeln können. Ganz individuell und auf die jeweilige Herausforderung abgestimmt.

angelika dreismann my way

Gerade Führungskräfte und Mitarbeiter, die die Karriereleiter erklimmen, sich beruflich neu positionieren oder ihre Rolle im Management optimal gestalten wollen, sind oft unsicher, ob ihr Auftreten angemessen ist. Sie befürchten einen Blackout, wenn sie vor größerem Publikum reden sollen und sind schon beim Gedanken daran höchst nervös. Angelika Dreismann verhilft mit ihrem Auftrittscoaching zu perfekten Vorträgen, ganz ohne blockierendes Lampenfieber. Da passt dann auch die Körpersprache, das Timbre der Stimme, die Kleidung und sogar der Gesichtsausdruck.

„Auch das wunderbare Charisma, das Ihre Persönlichkeit zum Strahlen bringt, ist erlernbar“, lacht die Trainerin. In Ihren Coachings vermittelt Angelika Dreismann, wie eine Persönlichkeit durch Charme und dem Einsatz zielführender Kommunikationsmittel überzeugt und zum Botschafter ihrer Anliegen wird. So werden auch herausfordernde Gespräche mit Vorgesetzten, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten zur vertrauensbildendenden Maßnahme.

Es sind also hauptsächlich Manager, die den Weg zu Ihnen finden?

Bei weitem nicht. Ich begleite auch Privatpersonen, die in mir einen Kompass suchen, um noch einmal die Segel neu zu setzen. Meine Klienten wollen ihr Leben optimal gestalten, haben einen hohen Anspruch an sich und das Leben. Sie haben erkannt, dass wir fast alles im Überfluss haben, nur nicht unsere Lebenszeit. Diese Zeit wollen meine Klienten optimal nutzen. Sie möchten Erfolg, Glück, Zufriedenheit, ein gelingendes Leben. Und dabei helfe ich ihnen.

Aber auch bei den Coachings für Privatpersonen geht es um das Thema berufliche Weiterentwicklung.

So zum Beispiel in ihrem Karriere Coaching. Hier wird die berufliche Laufbahn reflektiert und ein Kompetenz-Profil erstellt.  Die Psychologin und Business Trainerin steht beratend zur Seite beim Erstellen optimaler Bewerbungsunterlagen, bereitet ihre Klienten auf Assessment Center vor. Da die erfahrene Trainerin selbst für Unternehmen Personalauswahlverfahren durchführt, weiß sie worauf es ankommt.

Gewinner erkennt man am Start„, ist ein Leitsatz von Angelika Dreismann. Denn für den ersten Eindruck bleiben dem Gegenüber gerade mal 0,5 Sekunden Zeit. „Die gilt es zu nutzen,“ lacht sie.

Häufig wird Angelika Dreismann auch in Unternehmen gerufen, wenn es darum geht, ein Team aufzubauen oder Konflikte innerhalb eines Teams zu lösen.

Der wichtigste Faktor in einem Unternehmen ist immer noch der Mensch und seine Leistungsfähigkeit. Zwischenmenschliche Probleme und daraus resultierende Unlust an der Arbeit rauben Energie und Kreativität.

 

Angelika Dreismann sorgt mit ihrer langjährigen Erfahrung als Mediatorin dafür, dass Teams mit all ihren verschiedenen Charakteren wieder mit Freude zusammenarbeiten.

Da bieten Sie ja ein breites Spektrum…

Ja, das stimmt. Mein „Toolkoffer“  ist voller Module, Kompetenzen und Methoden, die alle sinnvoll ineinander greifen. Zudem zeichnet sich meine Arbeit durch höchste Transparenz aus. Meine Klienten wissen zu jedem Zeitpunkt, warum wir welchen Schritt unternehmen. Mein Ziel ist es, den gewünschten Erfolg schnell und effektiv zu erreichen. Ein wertschätzendes, vertrauensvolles Miteinander ist dabei die Basis.

Angelika Dreismann hat Psychologie, Business-Coaching und Change-Management, Gesang und Schauspiel studiert und verfügt über mehr als 20 Jahre Bühnenerfahrung.

Wenn Sie einen erfahrenen Coach suchen, der Sie verlässlich und wertschätzend zu privatem wie beruflichem Erfolg, zu Glück und Lebenszufriedenheit führt, vereinbaren Sie einen Termin.

 

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Potenzial Leben
Angelika Dreismann
33378 Rheda-Wiedenbrück
Telefon: 05242-4 88 87
Mobil: 0173-733 53 90
E-Mail: mail@potenzial-leben.eu
www.potenzial-leben.eu

Trauern und trösten lernen…

… so heißt ein vom Bielefelder Bestattungshaus Küstermann organisierter Vortrag.

Wie gehen wir damit um, wenn wir plötzlich einen unserer liebsten Menschen hergeben müssen? Wie können wir nahestehenden Menschen in so einer Situation zur Seite stehen?

Olaf Wahls (46), Prediger in der landeskirchlichen Gemeinschaft Steinhagen, hat es geschafft, nach dem Verlust seiner Frau zurück in ein lebenswertes Leben zu finden. Er wird aus eigener Erfahrung berichten

Termin: Montag, 17.02.2014, von 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort: CVJM Haus, Schwagerstraße 9, Bielefeld-Jöllenbeck

Kontakt:

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
Homepage: www.bestattungen-kuestermann.de

Foto: Claudia Uhmeier

Wertvolle letzte Momente

„Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen“, sagte einst Albert Schweitzer. Ein Satz, der vor allem im Trauerfall an Bedeutung gewinnt, und dem das Jöllenbecker Bestattungshaus Küstermann nur beipflichten kann.

Susanne Plaß-Schwarze, Raimar und Mareike Küstermann
Susanne Plaß-Schwarze, Remco Wittenberg, Martina Pollhans, Reimar und Mareike Küstermann (v. li. n. re.)

„In früheren Generationen – besonders auf dem Land – war es üblich, verstorbene Angehörige selbst zu versorgen, im Haus aufzubahren und die Familie Abschied nehmen zu lassen“, erzählt uns Mareike Küstermann. „Heute hat der Tod sich mehr und mehr in die Krankenhäuser und Pflegeheime zurückgezogen. Die Menschen scheuen die Berührung mit ihm. Dadurch bekommt er etwas Abstraktes, Furchteinflößendes.“

Engel Küstermann Living in OWL

Reimar und Mareike Küstermann möchten diese Berührungsangst gern ein wenig mildern. „Gerade die Zeit zwischen Tod und Bestattung eines Angehörigen ist eine besondere Zeit, eine kostbare Zeit. Unbezahlbare letzte Begegnungen, die dabei helfen, den Verlust zu begreifen.“

Susanne Plaß-Schwarze, langjährige Mitarbeiterin im Haus Küstermann, macht den Hinterbliebenen Mut, sich an der Versorgung der Verstorbenen zu beteiligen. „Schon das Aussuchen der Lieblingskleidung und das Einkleiden ist ein Stück Trauerarbeit. Bei uns dürfen die Angehörigen bei jedem Schritt dabei sein. Anschließend bekommen sie den Schlüssel zum Aufbahrungsraum und können jederzeit hingehen und vielleicht noch Erinnerungsstücke, wie Fotos oder Briefe mit in den Sarg geben.“

Engel Küstermann Living in OWL

Wichtig sei es auch, Kinder mit einzubeziehen, sie Abschied nehmen zu lassen. Sie können für den Verstorbenen etwas malen oder basteln, den Blumenschmuck aussuchen oder sogar selbst einen Strauß pflücken. Mit farbigen Stiften dürfen sie die Schleife des Kranzes selbst bemalen. Es ist ein Trost, wenn sie ihre bemalte Schleife später auf der Trauerfeier sehen können.

Auch der Blumenschmuck darf anders sein. Susanne Plaß-Schwarze ist gelernte Floristin und bietet neben konventionellem Trauerschmuck auch individuelle Lösungen an: „Wer einen eigenen Garten hat, mit dem suche ich gern passende Blumen aus, die ich in die Kränze und Gestecke einarbeite.“

Herz Küstermann Living in OWL

So persönlich, wie jeder sein Leben lebt, so persönlich darf auch die Trauerfeier sein. Bestattungen Küstermann bietet selbstverständlich traditionelle Zeremonien an, möchte aber auch Alternativen aufzeigen. „Es gibt da kein Richtig und kein Falsch, aber es ist gut, die Auswahl zu haben, und es muss zur Familie passen“

So wurde vor einigen Wochen bei der Trauerfeier für einen verstorbenen Juristen ein Gedenktisch aufgebaut, mit Dingen die ihm etwas bedeutet haben. In diesem Fall war es das BGB, die ZEIT, seine Brille, Zigarren und ein Glas Rotwein. Der Anblick dieses Tisches zauberte vielen Gästen bei aller Trauer doch ein Lächeln ins Gesicht.

Dandelion Loosing Seeds in the Wind

Welche Bestattungsformen sind heute möglich?

Familiengräber werden seltener, Urnengräber dagegen nehmen zu. Es gibt die anonyme Bestattung, wo niemand der Angehörigen weiß, wo die Urne beigesetzt ist. „Das führt im Nachhinein manchmal zu Problemen bei den Hinterbliebenen, die dann keinen Ort zum Trauern finden“, erklärt Mareike Küstermann. In Kalletal gibt es einen Friedwald. Dort wird die Urne an den Wurzeln eines Baumes begraben. Der Baum bekommt eine Plakette mit dem Namen des Verstorbenen. Da Kalletal indes weit entfernt ist, bietet auch der Sennefriedhof eine solche Baumbestattung an. „Das ist eine gute Alternative zur anonymen Bestattung. Natürlich ist auch eine Seebestattung möglich, wird aber in dieser Region nicht allzu oft verlangt.“

Ob es nun christlich oder weltlich gewünscht wird, die Mitarbeiter des Bestattungshauses Küstermann stehen den Angehörigen die ganze Zeit über persönlich zur Seite. Das gibt Halt und Sicherheit in diesen schweren Stunden. Sie denken an alles, gestalten die Trauerfeier so, wie es den Wünschen der Familie entspricht, erledigen Behördengänge, stimmen Termine ab, kümmern sich um das Beisammensein nach der Trauerfeier. Auch die Trauerpost und die Zeitungsanzeigen werden im eigenen Hause gestaltet und gedruckt. Das Bestattungshaus Küstermann hat seinen Sitz in Jöllenbeck, ist indes im ganzen Großraum Bielefeld sowie Werther tätig.

Einzelne Rose auf Eisentisch

Über die tägliche anfallende Arbeit hinaus, bietet das Trauerhaus Küstermann schon seit Jahren eine rege Vortragsarbeit an. Jedes Jahr gibt es verschiedenste Veranstaltungen rund um das Thema Tod. Fachliche Vorträge darüber, was im Trauerfall zu bedenken ist, Bestattungsmöglichkeiten und Grabarten, aber auch Treffen für Trauernde und Kulturveranstaltungen mit Musik und Lesungen sind dabei. Es geht dem Ehepaar Küstermann darum, Menschen in guten Zeiten behutsam dazu anzuregen, über das Ende des Lebens nachzudenken und darauf vorbereitet zu sein.

Ein besonderes Highlight im Oktober ist die Lesung mit Musik: „Das rothaarige Mädchen“, eine Liebesgeschichte zwischen Leben und Tod.

Was am Ende bleibt, sind die Erinnerungen. Auf Wunsch werden Fotos von der Trauerfeier gemacht, die später der Familie als schön gestaltetes Fotobuch ausgehändigt werden.

Bestattungen Küstermann
Leben – Sterben – Hoffen
Vilsendorfer Straße 7
33739 Bielefeld-Jöllenbeck
Telefon: 05206-91 87 40
Fax: 05206-91 87 41
E-Mail: info@bestattungen-kuestermann.de
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