Träume aus porzellangleichen Blüten


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Wenn die Rose die Königin der Blumen ist, so ist die Magnolie die Königin der Gehölze. Sie verleiht dem winterlich-grauen Garten die ersten Farbtupfer des Frühlings. Wobei das Wort „Tupfer“ der spektakulären Blütenpracht der Magnolie nicht gerecht wird.
Wahrlich ein Frühlingstraum – und leider genauso flüchtig. Nach zwei Wochen ist das Blütenfeuerwerk Vergangenheit.

 

Platz für alle

Bankett – der moderne Ausziehtisch. Made in OWL.

Ausziehtisch – der Name allein löst Assoziationen vom Schick der frühen 1960er Jahre aus. Es gab sie damals in rustikaler Eiche oder dunklem Nussbaum.

Es ist an der Zeit, ein anderes Bild in den Kopf zu bekommen. Bankett, so heißt ein moderner Tisch, den Ihr Euch selbst konfigurieren könnt. Seine Grundlänge ist 160 cm, erweiterbar auf bis zu 300 cm. Endlich Platz für die ganze Familie. Keiner muss mehr an den Katzentisch.

Der Tisch (und viele andere) ist erhältlich bei MBzwo, dem Berliner Kind des Verler Möbelherstellers Buschsieweke.

Möbelwerkstätten Buschsieweke GmbH
Industriestraße 1
33415 Verl
Telefon: 05246-82488
E-Mail: info@mb-moebel.de
Webseite: http://www.möbelwerkstätten.de

Foto: MBzwo

TrioMed: Ganzkörperentgiftung

Chronische Erkrankungen kommen oft schleichend. Zuerst fühlt man sich nicht mehr richtig fit, dann kommen körperliche Beschwerden hinzu. „Das hängt oft mit einer hohen Giftstoffbelastung des Körpers zusammen.“,  so Ulrike Sowa, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt. Umweltbelastung, Stresssituationen, Giftstoffe, die über die Nahrungskette aufgenommen werden, Schwermetallbelastungen, Elektrosmog etc. fordern ihren Tribut vom Stoffwechsel.“

Ulrike Sowa
Es ist wichtig, den Körper bei der Entgiftung zu unterstützen und den Stoffwechsel zu entlasten. Die Ganzkörperentgiftung stellt eine gute Möglichkeit dar, sowohl die Gesundheit  zu erhalten, als auch bestehende Beschwerden und Krankheiten nachhaltig zu therapieren. Je nach Alter, Krankheitsbild oder Lebenssituation gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, den menschlichen Stoffwechsel bei der Entgiftungsleistung zu unterstützen.
Wenden Sie sich zu einer ausführlichen Beratung an die naturheilkundliche Praxis TrioMed in Lippstadt.
Das Leben ist zu kurz, um sich schlecht zu fühlen!

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Ulrike Sowa: 02941-2027 816 / ulrike.sowa@web.de
und bei Facebook

Konspirative Kommunikation

Gerade war ich bei diesem herrlichen Wetter draußen und atmete diese wunderbar warme und super sommerlich duftende Luft ein… zeitgleich kamen Erinnerungen, wie ich noch vor einigen Jahren oft am Wochenende Nasilein schon früh morgens zärtlich vonner Wiese zerrte, weil er ma wieder 24 Stunden Frauchen gebucht hatte…schwärm

Auch diese Geschichte handelt von einem schönen sonnigen Sonntag, an dem ich eine längere Buschtour mit meinem Tierchen geplant hatte. Kurzinfo: an diesem Stall gab es mehrere Wiesenstücke, die durch Tore miteinander verbunden waren. An diesem Tag gab es 3 Wiesen hintereinander…

Ich sah ihn schon von weitem und rief ihm wie immer ne freundliche Begrüßung zu, kombiniert mit rudernden Winkbewegungen, damit er mich auch durch seine (damals noch reichlich vorhandenen) Schopfmatte bis zur Nase sehen konnte…woll? Frauchen denkt ja mit…grins

Zwar hob er nich den Kopf, aber ich sah, wie sich ein Ohr in meine Richtung drehte und er in seinen Mampfbewegungen kurz inne hielt. Ich ging weiter in seine Richtung und textete ihn derweil mit meinen Plänen mit ihm zu. Da sah ich plötzlich, wie er sich scheinbar unauffällig und gaaaanz langsam von mir weg drehte und die nächstliegende Weide… natürlich von mir entfernte Weide… anpeilte, wo seine Kumpels waren. Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme im Kopf:

„Vielleiiiiiiiiiiiicht hat seeeee mich jaaaaaa noch nichchchchchch geseeeeeeeeeeehhhhhhhhn…“

Ja nee, is klar Nasi… natürlich hab ich dich noch NICH gesehn… innerlich Augen verdreh…typisch er wieder… Ich rief nur hinter ihm her:

„Keine Sorge Großer, ich hab Zeit!!! Ich krich dich schon noch😆“

Gemächlich ging ich weiter und schaute ihm hinterher. Er steuerte auf eine Hafi Dame zu, die genüsslich die Grasqualität testete.


Und ohne Mist jetz, für mich sah es aus, als er sprach er sie folgendermaßen an…
„Hömma, kannse mir n Gefallen tun?“
Sie:“ Äh, klar…Was denn?“
Er:“ Da kommt die Alte…Ich würd mich gern hinter dir verstecken während du so tust, als ob du gemütlich über die Wiese flanierst. Vielleicht geht se dann ja wieder…“
Sie:“…ok…“

Beide gehen los… natürlich von mir wech und allen Ernstes: hätte ich nich gewusst, dass er neben hinter ihr is, hätte ich Nasi nich wahrgenommen. Sie gingen im absoluten Gleichschritt, die komplette Körper-sowie Schweif Haltung waren IDENTISCH!!!!
Unglaublich, echt…

Dann aber blieb die Dame stehn und wollte weiter futtern…
Nasi:“ GEHT’S NOCH?!?!WEITER!!!!“
Sie reißt den Kopf wieder hoch:“ Wie jetz? Ich will jetz nich ewig durche Gegend laufn “
Er:“ Du hast gesagt, du machsts“
Sie: „So is das Spiel aber doof… ich will nich mehr… such dir nen andern Doofen“
Sprachs und wandte sich von Nasi ab.

Kurz blieb er stehn, sein Ohr drehte sich in meine Richtung und innerlich kam ein „Mist“…
Ich blieb gleichmäßig auf Abstand und war jetz sogar ein bisken neugierig, was nur passieren würde, denn das war grad schon irgendwie speziell… oder hatte ich mir das nur eingebildet???
Ich wartete ab und beobachtete.

Nasi ging weiter und an anderen Pferden vorbei, bis er bei nem Cob C stehn blieb, der etwas größer als er war. Alwyn, so hieß er, stand mit seiner rechten Körperseite zu mir gewandt. Nasi ging auf seine linke Seite und wieder schien es als redeten sie…

Alwyn:“ Eyyyyyy Kollege, wie is die Lage?“
Nasi:“ Hömma, ich brauch deine Hilfe. Du siehst da meine Alte, ne? Und ich brauchn Versteck… denn wenn se mich nich sieht, geht se bestimmt wieder, weisse?“
Alwyn: „Meinste, das klappt?“
Nasi: „Klar…geh ma los…einfach so’n bisken los halt, ja?“

Alwyn marschierte ab und Mr. Nasi wieder unsichtbar hinter-neben ihm… eeeeeecht schade, dass ich damals noch kein Smartphone hatte… Das hätte ich so gerne für die Nachwelt festgehalten. Aber es kam noch besser.
Nu wollte ich es nämlich genauer wissen…MUAHAHAAAAAA…
Ich lief parallel mit ihnen mit ohne den Abstand zu verkleinern… Ich ging schneller… Die beiden wurden schneller… Ich ging langsamer… stopp… Sie standen…
HAHAHAAAAAAAAAA!!!!
ICH lachte, während Alwyns Ohren anfingen zu rotieren und er irgendwie nich mehr so glücklich aussah…. Ich trabte an… grins, ja klar, die beiden auch.

Da hatte Alwyn plötzlich keinen Bock mehr…
Alwyn:“ Altaaaaa, was soll denn der Mist? Das is ja anstrengend!“
Nasi:“ Du musst mich decken!!!“
Alwyn: „Nee sorry ey, mach deinen Kram alleine“… dreht ab und verschwindet.
Da stand er nun alleine.
Mr. NASIBÄR…
Er stand wie in der Bewegung eingefroren und schaute angestrengt nach vorne. Gedanklich nehme ich ein „Verdammt“ von ihm wahr. Ich wartete ab.
Dann fragte ich:“ Na Großer? Was jetz?“
Nasi lässt seine Ohren einen Moment kreisen… kaut kurz und schaut in meine Richtung. Kaum das er mich sieht reißt er den Kopf hoch und höre seine Stimme klar und deutlich mit überraschten Unterton:

„FRAUCHEN!!!! Du? Hier??? Hab dich gar nich gesehn!!!!!Hätteste was gesagt, dann wäre ich direkt gekommen.“

Sprachs und läuft dabei schnurgerade auf mich zu und begrüßt mich überschwänglich…

Was willste da noch sagen????
Ich fand es nur total schade, dass dieses abgefahrene Schauspiel kein anderer mitbekommen hat. Ich mein, erzähl das sowas ma… glaubt dir doch keiner.
ABER es war WIRKLICH so!!!!
😂😆😂😆😂

Aura-Oase – Hilfe in der Not

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eines Tages klingelte eine junge Frau an meiner Haustür. Wir waren nicht verabredet. Als ich die Tür öffnete, fiel sie mir schon fast entgegen, war völlig am Ende und hatte Weinkrämpfe. Meine Freundin hatte mich ihr empfohlen. Sie hatte sich sofort auf den Weg zu mir gemacht, obwohl sie aus Angst eigentlich seit langem schon kein Auto mehr fuhr.

Seit Jahren litt sie unter Panikattacken und Angstzuständen. Hatte nie die Liebe der Eltern erfahren, konnte nicht zur Arbeit gehen, war alleinerziehend und verfügte nur über wenig Geld.

Sie war schon bei einigen Therapeuten, hatte mehrere Hypnosesitzungen hinter sich, nahm Beruhigungs- und Schlafmedikamente.

Nach drei Stunden Behandlung war sie immerhin so weit, dass ich sie alleine nach Hause fahren lassen konnte. Ich führte anschließend noch zwei Fernanwendungen und eine energetische Hausreinigung bei ihr durch.

Mittlerweile lebt sie ihr Leben, wie sie es sich immer gewünscht hatte. Sie arbeitet selbstständig in ihrem Wunschberuf und ist frisch verliebt. Alles läuft wie am Schnürchen.

O-Ton: „Ich liebe mein neues Leben. Danke, liebe Inge.“

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Wortschätze: In Liebe handeln

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Manchmal kommt es uns ein wenig abgenutzt vor – das Wort Liebe. Viel wurde und wird über die Liebe gesprochen, gesungen und geschrieben. In der Literatur und auf der Leinwand spielen sich Dramen ab von Schmerz und Verlangen.

Und doch ist Liebe etwas ganz anderes. Allumfassendes. Eine Lebenseinstellung. Bevor Du redest oder handelst, frage Dich einfach: „Was würde die Liebe tun?“ Du wirst Dich über die Antworten wundern …

Diese Postkarte soll uns an die Liebe erinnern, wann immer wir Gefahr laufen, sie nicht mehr zu spüren. An den Kühlschrank gepinnt, auf der Fensterbank dekoriert oder als Lesezeichen in unserem Lieblingsbuch. Und ganz sicher gibt es jemanden, der sich sehr über eine solche Karte freuen würde.

Entworfen hat sie Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Sie ist eine von 25 einzigartigen „Wortschätzen“ mit den Themen Glück, Liebe, Weisheit, Freundschaft, Mut und Dankbarkeit.

Erhältlich sind sie im Schöne-Dinge-Shop.

Des Glückes Unterpfand – Bewegliche Identität

Alles um mich erhebt sich kollektiv. Ich mitten drin, stehe ebenfalls auf. Der Affront, sitzen zu bleiben, wäre zu groß. Die sattsam bekannte Melodie, welche Josef Haydn im Jahre 1797 für den österreichischen Kaiser Franz II. komponierte, erklingt jetzt, intoniert aus vielen Kehlen. Die Rücken straffen sich, die Mienen werden ernst, Blicke starren in eine imaginäre Ferne, die rechten Hände wandern diagonal auf die gegenüberliegende Brustseite an jene Stelle, wo das Herz vermutet wird. Die Lippen spitzen sich zu jenen Zeilen, die Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland textete. Heute abend selbstredend nur die dritte Strophe, die erste gilt nach diversen Geschehnissen als nicht mehr opportun. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf „…des Glückes Unterpfand“ statt „…zum Schutz und Trutze“. Mentale Veränderungen in Deutschland in Mikro-Schritten. Weshalb man zur Gründung der neuen Republik damals nicht gleich auch ein neues Lied in Auftrag gab, entzieht sich hartnäckig meinem Verständnis. Stets ein feierlicher, im wahrsten Sinne staatstragender Moment, das Absingen unserer Nationalhymne. Unserer? Ich weiß nicht so recht, ob es die meine ist. Meine Arme während des Vortrages hängen jedenfalls in gerader Linie herunter, auch mein Mund bleibt passiv. Ich bringe diesen nationalschweren Pathos nicht authentisch dargeboten, obgleich ich die anderen etwas darum beneide. Alles verlässliche Demokraten, das weiß und schätze ich, doch was durchdringt sie bloß bei diesem theatralischen Musikstück, was lässt sie gefühlig schaudern bei diesem Liedgut? Melodiös unraffiniert, textlich uninspiriert, Tempo schleppend. Das ich nicht mitsinge, fällt natürlich vielen auf. Etwas später werde ich nach dem Grund meiner Verweigerungshaltung gefragt. Darüber muss ich investigativ nachdenken, tue dies noch immer, es will mir jedoch einfach keine griffige Antwort einfallen.

Die nächste Frage meines interessierten Gesprächspartners schießt dementsprechend schärfer: „Liebst Du Dein Vaterland nicht?“. Puh. Die nationale Identität, das pochende Herzthema unseres Vaterlands 2018. Es gibt inzwischen sogar eine Bewegung, die sich ausschließlich darum sorgt. Wir haben ja keine anderen Sorgen in Teutonia. Schemenhaft kann ich bei dieser Frage fast die Konturen einer Pickelhaube auf dem Haupt meines Fragestellers erkennen. Fiese Assoziation, ich weiß, zudem unredlich. Ich muss schmunzeln und überlege kurz, weshalb es Vaterland und Vater Staat, aber Mutter Erde heißt. Ist dies Ausdruck der heimlichen Angst des Patriarchen, letztlich auf dem Femininum gegründet zu sein? Diese Überlegung führt aber jetzt nicht weiter. Tja, liebe ich nun mein Heimatland oder nicht? Hier wäre zunächst zu klären, was eigentlich Heimat ist. Wie immer recherchiere ich zunächst etymologisch. Das Wort „Heimat“ leitet sich ab von „Siedlung“, also Siedeln, Ansiedeln als bewusster Akt. Dieser Ansatz hilft mir weiter. In mich hineinhorchend ergründe ich, dass ich nach dieser Definition nämlich luxuriös über gleich drei Heimaten verfüge. Die erste ist das Revier, das wuselige Land der Fördertürme, Stahlwerke und Fußballvereine, mein Pütt, meine Arbeiter-Siedlung (sic!) direkt an der Emscher. Dort wurde ich geboren, dort wuchs ich auf, dort lernte ich Rad fahren und Fußball spielen, dort schlug ich mir die Knie und wir uns gegenseitig auch mal die Lippen auf. Raue Gegend, aber immer herzhaft echt. Den Pott liebe ich, mit ihm hadere ich. Dort sagen die Leute „Es spielt keine Rolle, ob Du im Ruhrgebiet bist. Das Ruhrgebiet ist immer in Dir.“. Und das ist ohne jeden Zweifel wahr, diese Gegend prägt mich auf ewig unverblassend wie jeden, der sich dort zwischen Kokshalden (Kohle, nicht Kokain) an seine Adoleszenz herankämpfte.

Meine zweite Heimat ist meine jetzige Wohnregion, living in OWL sozusagen, welcher es gelang, in zwei Jahrzehnten zur Heimat für mich anwachsen zu können. Eine Gegend, obgleich nicht fern meiner ersten Heimat, in der die Menschen so anders sind als in meinem Ruhrgebiet. Ruhr und Lippe – beide Daseinsformen mag ich, sie lassen sich vergnüglich mixen.

Die dritte Heimat ist jene meines Wesens, nämlich Europa. Diesem kunterbunten Flickenteppich aus so vielen Mentalitäten, Kulturen und Lebensentwürfen bin ich zutiefst für immer verbunden. Region und Kontinentalbund als Basis und Überbau, Deutschland als Zwischenschicht aber ist mir sekundär. Die blaue Flagge mit dem Sternenkreis ist mein Banner im Gemüt, ehrlich gestanden erheblich mehr als Schwarz-Rot-Gold, die als Trias historisch betrachtet eines gewissen Unterhaltungswertes nicht entbehrt. Diese Farbzusammenstellung geht nämlich zurück auf die Uniformen des Lützowschen Freikorps während der Befreiungskriege 1813-1815. Diese Freiwilligenarmee, bestehend aus vielen Studenten, hatte ihre soldatische Kleidung nämlich selbst mitzubringen. Und Schwarz ist eben jener Ton, mit dem sich am einfachsten und nachhaltigsten jedes Textil auf einheitlich färben lässt. Rote Elemente wurden flink angenäht und aus Messing bestanden die Jackenknöpfe. Voilà, so entstanden unsere Nationalfarben. Diese Symbolik wiederum macht die Sache sympathisch, der deutsche Markenkern war also von Beginn an eingefärbt und angenäht. Na, wenn das die AfD erfährt.

Moment mal – Ruhrgebiet? Das ist doch Fussball, werden Sie vielleicht denken, von dort ein kurzer Gedankenweg zu unserer Nationalmannschaft! Für wen ich denn bei Länderspielen bin? Die zweite Frage an mich. Natürlich fiebre ich mit den brustbeadlerten Kickern, unsere Jungs, ich feuere sie an, bejubele jedes Tor, ärgere mich über jede der seltenen Niederlagen, sage seltsam „Wir sind Weltmeister!“, als hätte auch ich mitgespielt. Doch im Stadion bleibt bei „….für das deutsche Vaterland…“ in mir alles relativ kühl, unemotional, distanziert, während mir bei „…Und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezünd’t…“ (vgl. Glück auf, Steigerlied, 16. Jhd.) nach wie vor flott Pipi in die Augen steigt und Gänsehaut meine Arme überzieht. Da durchströmt mich Heimatverbundenheit, ja auch Stolz, ähnlich wie bei einem anderen Lied. Doch von diesem soll erst am Ende dieses Essays die Rede sein. Ein Stadion war es auch, in dem Sarah Connor vor vollen Rängen statt „Blüh im Glanze…“ vor Nervosität „Brüh im Lichte…“ schmetterte. Interessante Version, wir brühen uns eine Nation im Hellen, ein kreativer Akt der Küche.

Wer oder was also ist denn nun deutsch? Eine weithin ungeklärte Frage, die einen weiten Spielraum bietet von Nationalisten bis Anarchisten und alle dazwischen. Die direkte sprachliche Übersetzung der Kategorisierung „deutsch“ bedeutet übrigens „zum Volke gehörig“. Interessante Formulierung, wird sie doch heute zunehmend häufig als „hier geboren“ missgedeutet. Berthold Brecht schrieb einst „Wer in unserer Zeit statt Volk Bevölkerung sagt, unterstützt schon viele Lügen nicht.“. Diesem Umstand trug dankenswerterweise auch Hans Haacke mit seiner großartigen Installation im Innenhof des Reichstages Rechnung. Außen an der solitären Steinburg ist bekannterweise die Widmung „Dem deutschen Volke“ über dem Portal eingemeißelt. Der Künstler schuf im Jahre 2000 ein Blumenbeet, in dem vom Dach an der Kuppel die korrektive Zeile „Der deutschen Bevölkerung“ zu lesen ist. Die verschiedenfarbige Erde stammt aus allen deutschen Wahlkreisen. Großartig, das entspricht mir und der deutschen Wirklichkeit sehr, Deutschland als Puzzle aus Mutterboden bietet Wachstum durch verschiedenste Einflüsse. Wer ist denn schon wirklich stringent ausschließlich in seiner Nationalität verwurzelt, biodeutsch bis weit in die Ahnenreihen? Eine Chimäre, man schaue sich nur Familiennamen an. Ein Team aus Wissenschaftlern bot vor kurzem an, anhand der DNS zu untersuchen, aus welchen Ecken der Welt die Vorfahren ungefähr stammten. Eine recht große Gruppe nahm neugierig teil. Das Ergebnis war verblüffend. Niemand, kein einziger der vielen Freiwilligen, trug Gene ausschließlich aus deutschen Landen in sich! Da strömte wahrhaftig jedes Areal unseres Globus als Erinnerung durch die Adern.

Es gab, gibt und wird immer Wanderbewegungen geben, die Völkerwanderung ist die Natur des Menschen seit der Kontinentaldrift, ein Normalzustand, kein singuläres Ereignis, vor dem es sich panisch einzumauern gilt. Es wurde seit den Höhlenmenschen emsig durchmischt, was viele Höhlenmenschen heutiger Prägung noch immer leugnen. Und weil wir gerade schon dabei sind: Die Arier sind seit Urzeiten ein persisch-indischer Menschenschlag, alles andere als blond, blauäugig und groß. Heimat wird also gern auch krass umgedeutet, gegen den Strich gebürstet. Ergo ist Nationalität in historischen Dimensionen betrachtet immer eine Momentaufnahme, ein Schlaglicht, beweglich und veränderlich. Der Mensch braucht Heimat zur inneren Zuordnung, aber er sollte aus der momentanen räumlichen Verortung kein Monument bauen. Das ist nur Tauben nützlich. Heimat ist jedoch nicht nur genetisch ein Mix aus Strömungen, sondern auch geopolitisch. Selbst wessen Familie seit Generationen lokal ansässig ist, dem wurde die heimische Scholle vermutlich öfter mal unter den Füßen umdeklariert. Betrachtet man die Entwicklung der Karte Deutschlands im Zeitraffer (erlebte ich fasziniert in einem Vortrag), so zeigt sich ein farbenfrohes Geflirre, ein quirliges Geblinke wie die Beleuchtung einer Jahrmarkt-Attraktion. Deutschland ist ein Konstrukt. Über einen schwer fassbar langen Zeitraum unüberschaubar viele Stämme, Fürstentümer, Königreiche, Einzelstaaten, die ständig neue Allianzen schmiedeten, wieder zerfielen, Gebiete verloren, andere hinzugewannen, sich vereinten, wieder trennten. Freund und Feind, dadurch auch Heimat, als immerfort wechselnde Etiketten. Deutschland war optisch eine stete Kirmes an Wandlung und Veränderung, kein göttlich in die Erde gefrästes, immer gleiches Hoheitsgebiet. Drin liegt unsere Stärke! Denn was also ist dieses angeblich identische Deutschsein? Halten wir tatsächlich Friesen und Franken, Bremer und Bayern, Schwaben und Sachsen, Rheinländer und Westfalen, für ein- und dieselbe Ethnie? In der Wirklichkeit fühlt sich der Kieler wohl dem Dänen näher als dem Hessen oder Badener. Wer versteht schon einen Schwaben, einen Oberbayern? Selbst unsere gemeinsame (Hoch)Sprache, lediglich zwischen Hannover und Osnabrück wirklich verwendet, wurde erst von Luther aus Pragmatismus begründet, seine gleichwohl größte Tat. Im Alltag erfreuen wir uns vergnügt und milde an unseren inländischen Unterschieden, veralbern Trachten und Traditionen, parodieren nach Herzenslust Sitten und Gebräuche, Idiome und lokale Begriffe (Brötchen, Bämmen, Schrippen usw.). Und das ist gut so! Migranten, Geschäftsreisenden und Urlaubern erschien dieses Deutschland nie als homogen, sondern eher als ein unverständliches Konglomerat aus Einzelgebieten, ein Vielvölkerstaat unter einer Fahne, im Föderalismus irgendwie vereint, eine laute Kita mit diversen Gruppenräumen. Darauf zum Beispiel bin ich stolz. Nicht auf Grenzziehung, Adler, Fahne, Hymne. Bunte Republik Deutschland, die kann ich lieben lernen. Leben wir vergnügt die Vielfalt, das Anderssein, diese von der Geschichte zusammengebastelte Union, die noch immer ungeschickt dabei ist, sich aus Uneinheitlichkeit irgendwie zu verschmelzen. Schüttelt man die Flasche (zu WM, Olympia, Schützenfest etc.), wird aus mehreren Flüssigkeiten eine Mischung, steht das Gefäß still (Alltag), trennen sich die Substanzen wieder voneinander aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte. So sind wir, Emulsion BRD, kein Grund zur Sorge. Denn die gelassene Akzeptanz dessen ist das ungeheuer tragfähige Gegenmodell zu den verkniffen hysterischen Orbans, Erdogans, Seehofers, Trumps dieser Welt und ihren unsäglichen Dystopien. „America first“ heißt das Lied zum Untergang dieser großen Nation. Paradox, denn ausgerechnet dieses Gebilde namens USA besteht aus fast purer Einwanderung. Das -U- steht für United, nur zur Erinnerung. Das derzeit überkonnotierte „Wir“ bedingt automatisch immer „Die anderen“. Öde und beschränkend. Die Zukunftsfähigkeit eines Landes zeigt sich in der Offenheit für Einflüsse, in der Fähigkeit zu lernen, zu adaptieren, zu integrieren und sich aus diesem Dreiklang entwickeln zu wollen. Das Leben ist kein eingefrorener Block, auch eine Nation nicht, es ist eine niemals enden wollende, viskose Transformation. Wenn sie denn überleben will. Stillstand ist Rückschritt. Das Erfolgsmodell der Evolution besteht aus Koexistenz, Kooperation und Anpassung, nicht aus Isolation und Vereinzelung. Erhalt durch steten Wandel. Insofern sind die Progressiven die im Kern Konservativen, nämlich die eigentlichen Bewahrer, die begriffen, dass nichts so bleiben kann und wird. Da hilft auch keine Mauer. Ein Albumtitel von Herbert Grönemeyer lautet trefflich „Bleibt alles anders.“. Das wäre ein Titel für eine Hymne, die ich wohl mitsänge.

Liebe ich also mein Vaterland? Ich weiß es nicht. Klar ist: Ich liebe seine Menschen, seine Kultur und die grandiosen Möglichkeiten, die mein Leben in seinen Grenzen mir bietet. Das alles ist konkret, fassbar. Dem Synthetischen einer „Nation“  kann ich nur wenig abgewinnen, das ist mir zu willkürlich, zu abstrakt, zu pathetisch, zu entrückt, zu gewollt, zu bemüht. Zudem bereiste ich in meinem Leben zu viele Länder, um noch glauben zu können, dass eine Art zu Leben die einzig mögliche Matrix für alle ist. Es gibt so viele wunderschöne Ecken auf dem Globus, wo es sich sicher auch prächtig leben lässt. Meine Heimat nähme ich natürlich in mir mit, doch reicherte ich sie in der Ferne mit Andersartigem an. Doch dazu darf ich meine Herkunft nicht verklären, erheben, mystifizieren. Um meine Identität muss sich bitte keine Bewegung kümmern. Ich wurde geboren in Deutschland, dafür bin ich dankbar. Das war ein solides Glück, ein schöner Zufall, jedoch keine Leistung meinerseits, weshalb ein Begriff wie Stolz gänzlich unangebracht ist. Da halte ich es mit Heinz Rudolf Kunze, der zum Thema Heimat singt „…ich werde überall begraben sein.“. Wir machen hier vieles besser als andere Länder. Aber auch etliches schlechter. Liebe, auch die zur Heimat, ist nicht gleichbedeutend mit Kritiklosigkeit, ganz im Gegenteil. Liebe erweist sich auch und gerade im kritischen Blick, in der Skepsis, im wiederkehrenden Zweifel, im Aushalten widersprüchlicher Gefühle. Das Gegenteil ist preußische Aufopferung, widerspruchsloser Gehorsam, Zapfenstreich mit Fackeln am Brandenburger Tor. Strammstehen, ausdrucksloser Blick in die Ferne, die Hymne ergriffen, aber innerlich abwesend absingen. Meinem Wesen aber liegt die Rumba näher als der Marsch.

Ich durfte einmal einem wundervollen Moment beiwohnen. Auf einer Veranstaltung sollte die Nationalhymne abgespielt werden. Der dafür Beauftragte tippte aber daneben und es erklang versehentlich die erhabene Hymne der Giganten Beethoven und Schiller. Was habe ich mich gefreut, grandios! „…alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen, diesem Kuss der ganzen Welt!“. Welch prachtvoller, köstlich freudscher Fehler. Hier begannen meine Lippen das Singen eigenständig. Nach sehr wenigen Takten allerdings wurde die Freude schöner Götterfunken brachial verdrängt durch die Schwere unserer einschläfernd lahmen Nationalhymne. Da bin ich neidisch auf die französische und italienisch, da ist Pfeffer drin.

Ja, ich gestehe es. Ich liebe nicht den Staat, finde ihn nur passabel und organisatorisch nützlich, bin nicht erfüllt vom Deutschsein, werde nicht inbrünstig bei der Hymne. Aber ich liebe die Menschen hier und ich liebe es, hier zu leben. Doch leben könnte ich woanders auch, fühle mich als Weltenbürger, als Kosmopolit, dem das Karma die Zelte hier aufschlug. Eine gute Wahl. Mein Fazit: Ich bin entspannt unnational, dennoch wohlig verwurzelt. Wissen Sie was? Meine Hymne geht so: Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Eine bunte Kette von Menschen. Ohne Strammstehen, Herzgriff und Gesang. Dafür mit Tanz, einem Lächeln und offenem Herzen. Meine Identität? Sortiert sich jeden Tag neu. Und das ist gut so. Ich habe anderes zu tun. Sie nicht auch?

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung:  kontor@mikrakom.de

Sieben Sie Simples!

Drei Geschichten und eine dazu.

Ein gebogener Bürgersteig, rote Backsteinhäuser, Halteverbotsschilder. Irgendwo in irgendeiner deutschen Stadt. Zentral in dieser Szenerie eine schwere, silberfarbene Limousine schwäbischer Provenienz sowie direkt daneben eine beleibte Dame. Sie hält die hintere Tür des Fahrzeugs auf, trägt Kleidung, welche im Betrachter zuordnend das Bild der älteren Frau mit türkischem Hintergrund entstehen lässt, die Insignien sprechen dafür – weiter, wallender Umhang und Kopftuch. Die Unterschrift klärt uns auf. Scheinbar. Automobil und Frau stehen direkt vor einer Tafel für Bedürftige. Wie kann das sein? Jemand mit solch luxuriösem Gefährt holt sich Nahrungsmittel von einer Tafel!? Die Volksseele tut das, was sie in unseren Tagen so fürchterlich gern tut, sie kocht zügig hoch. Dieses Photo verbreitet sich im Netz wie Zellteilung in einer Nährlösung. Die Bürger und -innen sind empört, wütender Schaum auf der inneren Tapete, flammendes Zürnen im Gemüt. Da haben wir den Beweis, wir werden schamlos ausgenutzt! Tage später spielt es medial überhaupt keine Rolle mehr, dass der Leiter jener Tafel in Landau, dort wurde dieses Bild aufgenommen, uns den korrigierenden Hintergrund anbietet. Jene Dame neben der polierten Kutsche mit Stern hält die Tür für eine alte Nachbarin auf, die nicht mehr gut zu Fuß, aber auf die Tafel angewiesen ist. Sie wird regelmäßig von der Frau mit Kopftuch zu dieser Tafel gefahren, weil sie es sonst nicht dorthin schafft. Diese hilfsbereite Fahrerin wartet indes draußen, möchte selbst nichts von dort für sich. Das eben zeigt dieses Bild. Aber das wollen wir nicht mehr hören (Lügenpresse! Alternative Fakten etc.), es würde unseren wohlfeilen Zorn mit Scham durchsetzen, wir müssten revidieren, was uns an Information liebgewonnen ist. Außerdem ist längst der nächste Aufreger durch die Gazetten getrieben, nichts ist älter als die News von gestern. Das gilt auch und gerade für wahre Fake-News. Weiterlesen „Sieben Sie Simples!“

Mut und Widerstand

Wege durch das Land 2018


‹ÜBER DIE PFLICHT ZUM UNGEHORSAM GEGEN DEN STAAT› heißt der Essay, den Henry David Thoreau schrieb, weil er inhaftiert wurde, als er sich weigerte, seine Steuern einem Staat zu zahlen, der die Sklaverei unterstützt. ‹Friede den Hütten! Krieg den Palästen!›, schrieb Georg Büchner in seiner berühmten Revolutionsschrift ‹Der Hessische Landbote› aus dem Jahre 1834. Büchner musste um sein Leben fürchten, als er den Aufruf zum Widerstand der Bauern gegenüber ihren Landherren verfasste, und floh ins Straßburger Exil. Dmitri Schostakowitsch, über dessen Arbeit Stalin urteilte, sie sei ‹Chaos statt Musik› und ‹volksfremd›, ging aus Angst vor Stalins ‹Säuberungen› ins innere Exil und formulierte seinen Widerstand gegen die Politik der frühen Sowjetunion allein in seinen Kompositionen. Marieluise Fleißer konnte erst zur Schriftstellerin werden als sie sich in einem großen Kraftakt von ihrem autoritären Mentor Bertolt Brecht löste und ihn von sich stieß. Der lippische Autor Georg Weerth schrieb 1848 mit ‹Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski› eine böse Satire auf den Adel des 19. Jahrhunderts; ihm wurden daraufhin für fünf Jahre seine Bürgerrechte entzogen und er wurde zu drei Monaten Haft verurteilt.

Der Widerstand gegen den Stärkeren und gegen das Unrecht ist seit jeher eine Triebfeder für Künstlerinnen und Künstler. Wie die eingangs Erwähnten scheuen sie oft keine Konsequenzen und fühlen sich verpflichtet, durch ihr Schaffen an der Beseitigung eines Unrechts mitzuwirken.

Mit den Jahren 1848, 1918 und 1968 runden sich, neben Karl Marx’ 200. Geburtstag, drei große deutsche Revolutionsereignisse, die das diesjährige Motto ‹Mut und Widerstand› inspirierten, und dessen Spuren im Programm des Literatur- und Musikfestes zu finden sind.

Der Blick geht jedoch nicht nur zurück, sondern ist auch auf die Gegenwart gerichtet, die ebenso wie die Vergangenheit des widerständigen und mutigen Handelns bedarf. ‹Wege durch das Land› ist an den schönen Künsten genauso interessiert wie an einer Haltung gegenüber der Welt. Eine Haltung, die zuallererst der Freiheit der Kunst gilt, an deren aufrührerische Kraft wir glauben.

Es geht uns dabei nicht darum, ein politisches Festival zu machen, sondern darum, ein Festival politisch zu machen! Wie können wir unsere Solidarität denen zeigen, die ihre Meinung nicht frei äußern können? Wie weit müssen wir bereit sein zu gehen, um unsere Werte zu verteidigen? Was ist zu tun, wenn der technische Fortschritt nicht den Menschen, sondern den Konzernen gilt? Immer wieder wird unser Festivalprogramm Fragen wie diese stellen und versuchen, ihnen diskursiv und durch künstlerische Auseinandersetzung näherzukommen.

‹Mut und Widerstand› ist aber auch ein Motor der Kunstproduktion. Der Mut, ein Leben als Künstler zu wagen, sich gegebenenfalls seiner Familie und seiner Umgebung entgegenzustellen, sich auch innerhalb seines Werkes zu widersprechen, Widerspruch und Widerstand zuzulassen, den Mut zu haben, seine Gefühle durch die Kunst öffentlich zu machen, angreifbar zu sein und bereit zu sein, selbst anzugreifen – all das gehört zum Leben der Musiker, Autoren und Schauspieler, die unsere Gäste sein werden.

Das Literatur- und Musikfest lädt herzlich dazu ein, sich gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern dem Thema ‹Mut und Widerstand› auf die unterschiedlichsten Weisen zu nähern.

Karten gibt es derzeit noch für folgende Veranstaltungen:
Reitz Ventilatoren, 12. Mai 2018, 18.00 Uhr
Gut Böckel, 20. Mai 2018, 18.00 Uhr
Theater im Park, 21. Mai 2018, 18.00 Uhr
Wehrden (Lyriksession), 31. Mai 2018, 14.00 Uhr
ZUSATZ: Lichtwerk, 8. Juli 2018, 18.00 Uhr
Schloss Wendlinghausen, 20. Juli 2018, 18.00 Uhr
Gut Holzhausen (Rede an die Musik), 29. Juli 2018, 18.00 Uhr
(Stand März 2018)

Wege durch das Land gGmbH
Hornsche Straße 38
32756 Detmold
Telefon: 05231-30 80 20
E-Mail: info@wege-durch-das-land.de
Homepage: www.wege-durch-das-land.de

Biokybernetische Medizin (BKM)

Eine Welle grippaler Infekte schwappte in diesem Winter über uns hinweg. Viele Menschen waren betroffen und oft wochenlang aus dem „Verkehr gezogen“. Anderen wiederum schien die Grippe nichts anhaben zu können, obwohl sie sich unter schniefenden Mitmenschen aufhalten mussten.

Astrid Hilz

„Ein gesunder Organismus ist in der Lage, sich gegen krankmachende Reize von außen zu schützen.“ so Astrid Hilz, Heilpraktikerin in der naturheilkundlichen Praxis TrioMed in Lippstadt.  „Wenn diese Fähigkeit allerdings durch vielfältige Belastungen und Einflüsse, wie z. B. Umweltgifte, Nahrungsmittelzusatzstoffe usw. nachhaltig beeinträchtigt ist, führt das zu einer Herabsetzung der Abwehrkräfte.“

Mit der Biokybernetischen Medizin können akute und chronische Beschwerden behandelt werden. Die Behandlung ist angenehm und nebenwirkungsfrei und daher auch für Kinder sehr gut geeignet.

Anwendungsgebiete: Rhinitis, Sinusitis, grippale Infekte, Bronchitis, Magen-Darm-Infekte, Halsschmerzen, Mittelohrentzündung, Herpes, Herpes zoster, Rheumatische Erkrankungen, chronische Mandelentzündung, Verdauungsbeschwerden

 

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: http://www.triomed-lippstadt.de
Telefon/E-Mail:
Astrid Hilz: 02941-2027 815 /
info@praxis-hilz.de
und natürlich bei Facebook

                                  

Solfeggio – die vergessenen Frequenzen

Die gregorianischen Gesänge des frühen Mittelalters enthielten sie,  bis der Vatikan sie verbot. Er verbot außerdem den Zugang zu ihnen und die Weitergabe des Wissens darüber. Warum? In der bewusstseinserweiternden Wirkung sowohl für den Hörer als auch für den Musiker sah die katholische Kirche wohl ihre Machtstruktur bedroht.

So wurde erst 1999 das Wissen über die Solfeggio-Klänge durch den US-amerikanischen Forscher Leonard G. Horowitz wieder einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die erstaunliche Wirkungsweise des Solfeggio basiert nach der Theorie von Horowitz auf der Tatsache, dass sämtliche Materie im Universum in einer bestimmten Frequenz schwingt. So auch der menschliche Körper. Durch die externen Schwingungen einer abweichenden Frequenz sollen Bewusstseinszustände ausgelöst werden, die verschiedene Prozesse in Körper und Geist aktivieren.

Beispiele gibt es in Mengen auf Youtube.  Mal abgesehen von der möglichen Wirkungsweise ist diese Musik sehr angenehm und entspannend.

 

Das Geheimnis der 4Eplus

Heute morgen nicht gut drauf? Eine Stunde früher aufgestanden?  Müde, abgeschlagen depressiv, und der Rücken tut auch noch weh?

Es gibt eine gute Nachricht. Ihr Zustand liegt nicht allein an der Zeitumstellung, und Sie können etwas dagegen tun. Ernährungs-und Orthomolekular Therapeutin Ursula Godt: „Der Weg zu mehr Vitalität und Lebensqualität geht über 

Entsäuern
Entgiften
Entfetten
Entschlacken
nämlich 4Eplus.“
Für weitere Informationen steht Ihnen Ursula Godt gern zur Verfügung.
Ursula Godt

Ursula Godt
Dipl.Ernährungsberaterin IBW
Geprüfte und zertifizierte Ernährungs-
und Orthomolekular Therapeutin
Mitglied in der Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin
Fritz-Blank-Straße 9
33334 Gütersloh
Telefon: 05241-237628
Mobil: 0170-2700 199
E-Mail: ursula.godt@t-online.de
Webseite: www.gt-gesundheitsberatung.de

 

Die ideale Woche

… hat acht Tage.

Schöne Vorstellung. Ein zusätzlicher Tag zum Lesen, Meditieren,  Musik hören, in der Sonne liegen, für die Liebe und/oder ähnlich glücklich machende Tätigkeiten.

Aber auch, wenn dieser „Holiday“ Wunschdenken bleibt: was hindert Euch eigentlich, all diese Dinge an dem heute beginnenden herrlich sonnigen Wochenende zu unternehmen?

Entworfen hat auch dieses Poster  Peter Vennebusch, der Macher des Ostwestfälischen Wortschatzes. Es hat die Größe 30 x 40 cm und ist erhältlich im Schöne-Dinge-Shop.

Von Menschen und Pferden

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Mitte August 2015 bekam ich die Nachricht, dass meine Nichte Anne einen schweren Unfall hatte und im Koma lag. O-Ton: „Ich wäre gestorben, ganz klar“. Sie wurde von einem Pferd so stark in den Brustraum getreten, dass ihr Herz platzte, sie hatte zwei Löcher im Herzen und schwebte in akuter Lebensgefahr.

Niemand wollte oder konnte mir die Erlaubnis für die Behandlung geben. Zu ungewöhnlich waren die Dinge, die ich so machte. Gott hatte aber wohl noch einige Pläne mit ihr.

Sonntag in der Nacht wachte ich auf, mir war kochend heiß. Gott sagte wieder: „Mach genau das, wofür du auf dieser Welt bist, mach!“

Alles, was ich von der geistigen Welt her kenne, habe ich mir dazu geholt. Ich habe gebetet und so „gearbeitet“ wie noch nie. Habe ihr Gehirn auf normale Größe reduziert und die Lungenquetschungen herausgenommen. Das Trauma vom Tritt sitzt noch. Kann ich heute aber nicht machen, ist viel zu gefährlich!!!!

Weiterhin habe ich ihre Herz-, Lungen- und Nierenquetschungen bearbeitet. Wasser und Blut wurde aus ihren Lungen heraus geleitet.

Montag ging es ihr schon besser. Nun nahm ich ihr das Trauma. Danach bearbeitete ich noch einmal das Gehirn und die Lungen. Mittwoch wieder das Gehirn und die Lungen. So „gefielen“ sie mir noch nicht.

Donnerstag: Gehirn und Lungen, fertig!!!! Sie hatte noch einen Haarriss an der rechten Niere, ich habe ihn geklebt. Die Blume des Lebens für sie besprochen, einen Brief für sie geschrieben und beides Darius mitgegeben, damit Hannah das mit ins Krankenhaus nehmen kann.

Abends habe ich Hannah angerufen. Sie sagte nur, dass sie das Anne vorgelesen hätte.

Ein paar Tage später schickte mir ihre Mutter schon Fotos von Anne, wo sie draußen in der Sonne vor dem Krankenhaus saß.

Das nenne ich dann wieder einmal WUNDER!!!! Ca. 14 Tage nach dem schweren Unfall wurde Anne entlassen!!!

Später trafen wir uns. Sie fragte mich, ob ich nachts bei ihr gewesen wäre, als sie im Koma lag. Sie kann es bis heute mit Worten nicht beschreiben, sie kann es sich selbst nicht erklären. Sie hatte gespürt, dass jemand da war, der sich um sie kümmerte. Selbst die Ärzte sagten, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie das alles überhaupt so überlebt hat.

Im Krankenhaus bekam sie ein winziges Doppelschirmchen, das wie ein Korken in die Löcher im Herzen gesetzt wurde.

Später behandelte ich ihr eigenes Pferd. Es hatte mit angesehen, wie Anne von einem anderen Pferd getreten wurde und einige Zeit ohnmächtig im Stall lag. Zum Glück kam eine Reiterin und hatte Anne gefunden. Annes Pferd sah dann auch, wie sie mit dem Rettungswagen abgeholt wurde.

Das Pferd litt unter dem Trauma. Nach zwei Behandlungen ging es ihm wieder sehr gut. Kurze Zeit später waren die beiden wieder ein tolles Team.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Facettenreiche Interpretationen

Gelungene Vernissage der Bilder und Skulpturen Reiner Sonnenbergs.

Reiner Sonnenberg

Es sind immer wieder persönliche Erfahrungen, Interpretationen und Erinnerungen, die in seine Bilder  einfließen. In einem subtilen Farbenspiel thematisiert Reiner Sonnenberg die Schönheit der Natur und gleichzeitig auch ihre Bedrohung.

Seine dynamischen und oft surrealen Skulpturen geben vielfältigen Interpretationen Raum. Sie fangen Welten auf, die scheinbar anderen Menschen nicht bewusst sind.

Plastik »Zerteilung« Acryl auf Kunststoff, Größe 75 x 90 cm

 

Die facettenreichen Kunstwerke Reiner Sonnenbergs sind bis auf Weiteres in den Räumen des Malerfachgeschäfts und Raumgestalters Jörn Leweling, Lippstädter Straße 44, in 33449 Langenberg zu bewundern.

„Brandung“, Acryl auf Leinwand, Größe 70 x 95 cm

„Als in meinem Betrieb ein Freiraum entstand, war für mich klar, dass ich hier gerne die Möglichkeit einer temporären Ausstellung anbieten möchte. In einer Zeit der farblosen glatten und scharfkantigen Formensprache schließt Reiner Sonnenberg durch seine Bilder und Farben die kahlen Lücken unserer Wohnwelten. Die perfekte Symbiose zu meiner Arbeit als Raumgestalter“, so Jörn Leweling.

Die Ausstellung ist Montags bis Freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Zusätzliche Besichtigungstermine können gern vereinbart werden.

 

Reiner Sonnenberg
Telefon: 0151-59499154
Atelier: (Besuche nach vorheriger Absprache)
Wankelstraße 6, 33449 Langenberg
E-Mail: atelier@reiner-sonnenberg.de
Webseite: http://www.reiner-sonnenberg.de
und auf Facebook

Das Leben wortwörtlich

LESUNG und GESPRÄCH mit
Martin WALSER und Jakob AUGSTEIN

Martin Walser. Foto: Karin Rocholl
Jakob Augstein. Foto: Franziska Sinn

Sonntag, 22. April um 18 Uhr
im „Gräflicher Park Grand Resort“ Bad Driburg

Es sind Jahrzehnte, die Vater und Sohn fehlen. Jahrzehnte, in denen sie keine gemeinsame Zeit hatten, denn der Publizist  Jakob Augstein als Sohn wusste nicht, dass Martin Walser sein leiblicher Vater ist. Erst im Jahr 2002, nach 35 Jahren, erfuhr Jakob Augstein die wahren Verwandtschaftsverhältnisse. Und nun sprechen sie. Gemeinsam. In „Das Leben wortwörtlich“ werfen Vater und Sohn einen Blick auf die Kindheit Walsers, die deutsche Vergangenheit und wie er den Krieg erlebt hat. Über Walsers Vater, der Hölderlin gelesen hat, und die Mutter, die das Gasthaus führte. Sie sprechen über seine umstrittene Rede in der Paulskirche und  die öffentliche Fehde mit Marcel Reich-Ranicki. „Das Leben wortwörtlich“ ist keine Autobiographie: „Ich würde nie eine Autobiographie schreiben. Das zwingt zu einer mir unangenehmen Art von Lüge. Die Lüge im Roman ist wunderbar. Sie ist eine Variation der Wahrheit“, so Walser. In ihrem Gemeinschaftswerk sprechen Martin Walser und Jakob Augstein über sich –  und die Jahre, die ihnen als Vater und Sohn fehlen. Bewegend und voller überraschender Einsichten.

MARTIN WALSER

Der Schriftsteller wurde 1927 in Wasserburg am Bodensee geboren. Im Krieg geriet er in amerikanische Gefangenschaft, ab 1947 studierte er Literaturwissenschaft, Geschichte und Philosophie. 1998 wurde ihm der Friedenspreis des deutschen Buchhandels verliehen. Die Rede, die dazu in der Paulskirche hielt, war umstritten und sorgte in der Öffentlichkeit für Aufruhr, ebenso wie seine in den Medien ausgetragene Fehde mit dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki.

JAKOB AUGSTEIN

Jakob Augstein, geboren 1967, studierte Germanistik, Theaterwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und Paris. Nach Stationen bei der Süddeutschen Zeitung und der Zeit ist er seit 2008 Verleger der Wochenzeitung „Der Freitag. Er war zuletzt im Januar 2017 im Gräflichen Park und lieferte sich  – wie in der TV- Diskussionsrunde „Augstein und Blome“ – hitzige Diskussionen mit Nikolaus Blome. Die Sendung wird noch immer wöchentlich auf Phoenix ausgestrahlt.

VORVERKAUF

Der Eintrittspreis für die Veranstaltung beträgt im Vorverkauf 15 Euro, an der Abendkasse 3 Euro mehr (außer für die Mitglieder der Diotima Gesellschaft). Schüler/Studenten haben freien Eintritt bei Vorlage ihres Ausweises.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Das Ende ist für 19.30 Uhr vorgesehen.

Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden:

  • Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596
  • Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0
  • Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700
  • Buchhandlung Linnemann, Westernstr. 31, 33098 Paderborn, Tel.: 05251 28550
  • Buchhandlung Brandt, Westerbachstr. 8, 37671 Höxter, Tel.: 05271 1233
  • Online über www.eventim.de

Frühlingsschnäppchen

Begrüßen Sie den Frühling mit einer strahlend schönen Haut. Bei der Gütersloher KosmetikParfümerie Ulla Greweling gibt es bis zum 31. März 20 % auf alle Produkte. Das lohnt sich wirklich bei so hochwertigen Marken wie Maria Galland, Sisley, MBR oder Bio Effect. 

Ihre Haut wird es Ihnen danken.

KosmetikParfümerie
Ulla Greweling

Berliner Straße2
33330 Gütersloh
Telefon: 05241-20287
E-Mail: ulla@kosmetikparfuemerie.de
Homepage: http://www.kosmetikparfuemerie.de

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 10.00 bis 12.30 Uhr und 15.00 bis 18.30 Uhr
Sa.: 10.00 bis 14.00 Uhr

Nun will der Lenz uns grüßen

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt;
drum auf zum frohen Springen,
die Reis‘ ist Goldes wert.
hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid‘!
heija, nun hat uns Kindern
ein End all Wintersleid.

(Neidhard von Reuental)

Schockdiagnose Krebs Teil 2 – Die alternativen Möglichkeiten

Hier die Fortsetzung des Interviews mit dem Bielefelder Heilpraktiker Ralf Wigand:

livinginowl: Warum arbeiten die Schulmedizin und alternative Medizin nicht zusammen?

Ralf Wigand: Es ist kein Geheimnis, dass der onkologische Bereich das lukrativste Geschäft der Krankenhäuser ist. Im Fokus stehen Umsätze, und die Chemotherapie ist halt ein Milliarden-Geschäft. Wie bei anderen patentierbaren chemischen Wirkstoffen auch, darf die Pharma-Industrie den Verkaufspreis für die Chemo-Therapie selbst bestimmen. Selbst utopische Summen werden von den Krankenkassen kommentarlos erstattet.

Die Frage nach einer Kooperation von Schulmedizin und alternativer Medizin ist schnell beantwortet. Naturheilkunde ist nicht patentierbar und kann nicht mit Milliarden-Renditen vermarktet werden. Eine steigende Anzahl von Krebspatienten informiert sich per Internet über die nicht gegebenen Erfolge der Chemotherapie und wendet sich alternativen Möglichkeiten zu. Früher eher müde belächelt, ist aus der Alternativ-Medizin ein unliebsamer Konkurrent geworden.

livinginowl: Kennt man die Ursachen der Krebs-Entstehung?

Ralf Wigand: Die Antwort auf diese Frage ist mittlerweile fast einhundert Jahre alt. Der zweifache medizinische Nobelpreis-Träger Dr. Otto Warburg hatte schon 1923 publiziert, dass Krebs durch übermäßige zelluläre Zuckergärung entsteht. Bösartige, schnell wachsende Tumore haben im Vergleich zu gesundem Gewebe eine bis zu 200 mal höhere Zuckerverbrennung. Diese Eigenschaft von Krebszellen belegt, dass Krebs ein Problem der Mitochondrien ist. Mitochondrien sind die Energie-Zentralen in jeder unserer Billionen Zellen.Verringern sich die Anzahl und/oder die Qualität der Mitochondrien, erzeugen die betroffenen Zellen ihre Energie über Zuckergärung.

Eine erfolgreiche Therapie bei Krebs und chronischen Erkrankungen ist nur durch eine Aktivierung der Mitochondrien möglich. Eine positive Beeinflussung der Mitochondrien ist nur durch biologische Stoffe möglich und wird aus diesen Gründen von der pharmazeutischen Forschung weitgehend ignoriert. Der weltweit anerkannte Krebs- und Mitochondrien Forscher Dr. Heinrich Kremer hat in seiner mehr als dreißigjährigen Forschung die komplexen Ursachen der Krebsentstehung und deren Lösungen erforscht und in seinem Buch „Die stille Revolution in der Aids und Krebs Medizin“ publiziert. Seine revolutionären Erkenntnisse der „Cellsymbiosistherapie“ konnten im Laufe der letzten Jahre von vielen hundert kompetenten Ärzten und Heilpraktikern in eigener Praxis erfolgreich genutzt werden.  Ich durfte über zehn Jahre lang im wissenschaftlichen Beirat und als Dozent für das internationale Netzwerk unter der Leitung von Herrn Dr. Kremer tätig sein. Ausführliche Informationen finden sie unter dem Thema „Cellsymbiosistherapie“ im Internet.

livinginowl: Welche alternativen Möglichkeiten gibt es in der Krebs-Therapie?

Ralf Wigand: Die wohl einfachste Therapie einer Krebserkrankung ist die Prophylaxe. Leider ist die Bereitschaft vieler Bürger, Zeit und eigenes Geld in die eigene Gesundheit zu investieren, begrenzt. Allein durch regelmäßiges Entgiften, der Zuführung von biologischen Schutzstoffen, ausreichender körperlicher Betätigung, biologischer Ernährung und deutlicher Reduzierung von Zucker und minderwertigen Kohlenhydrate lässt sich das persönliche Krebsrisiko minimieren.

Ist der Krebs schon aufgetreten, gibt es zwei wichtige Schritte für eine erfolgreiche Behandlung. Als erstes müssen aggressive Krebszellen zerstört und als zweites die Neuentstehung weiterer Krebszellen verhindert werden.

In der alternativen Krebstherapie haben sich zwei Haupt-Substanzen zur selektiven Zerstörung von Krebszellen bewährt. Selektiv bedeutet, dass nur Krebszellen zerstört werden, und im Gegensatz zur Chemotherapie der übrige Körper nicht belastet wird.

1. Artesunat

Mehr oder weniger durch Zufall wurde entdeckt, dass bei der Behandlung von Malaria-Patienten als Nebeneffekt sich Tumore verkleinerten oder sogar gänzlich verschwanden. Das Malaria-Medikament besteht aus dem Extrakt der Beifuß-Pflanze und dem Wirkstoff Artemisinin. Der Wirkstoff aus der Pflanze macht sich die Eigenschaft zunutze, dass Krebszellen einen massiv erhöhten Eisengehalt haben. Als Infusion verabreicht, werden die Eisenmoleküle der Krebszellen durch den Kontakt mit dem Artesiminin zu freien Radikalen und leiten dadurch bedingt den programmierten Zelltod ein. Bedingt durch die Eigenschaft, dass der Wirkstoff die Blut-Hirn-Schranke durchdringt, erklären sich die Erfolge sogar bei ansonsten tödlichen Hirntumoren. Der Erfolg dieser Therapie wurde mittlerweile in einigen seriösen Studien belegt.

2. Amygdalin

Auf der Suche nach einem geeigneten Krebsmedikament kamen  amerikanische Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass einige Natur-Völker, welche regelmäßig bittere Aprikosenkerne verzehren, selten bis gar nicht an Krebs erkranken. Erste Versuche mit Extrakten in hoher Dosierung bei Krebskranken brachten derart gute Erfolge, dass auf Druck der Pharma-Konzerne der Wirkstoff in den USA verboten wurde. Auch in Deutschland wird das Schauerdmärchen vom „giftigen Zyanid“ von den Gegnern der alternativen Heilkunde eifrig am Leben gehalten. Ein deutscher Apotheker konnte allerdings schon vor einigen Jahren die Unbedenklichkeit dieser segensreichen Therapie in einem Gerichts-Prozess nachweisen. Dank dieses Gerichtsurteils darf Amygdalin als Rezeptur-Herstellung auch weiterhin in Deutschland legal verabreicht werden.

Das Amygdalin, auch als Vitamin B17 bekannt, ist eine stabile Verbindung von zwei Molekülen Glukose, einem Molekül Benzaldehyd und einem Molekül Zyanid. Nur Krebszellen verfügen über das Enzym Beta-Glukosidase, welches das inaktive Zyanid (Blausäure) in eine aktive Blausäure umwandelt und ohne Nebenwirkung Krebszellen zerstört. Das Medikament wird als Infusion verabreicht und besteht pro Infusion aus dem Wirkstoff von ca. 20.000 bitteren Aprikosenkernen.

Einige auf Krebs spezialisierte Naturheilpraxen kombinieren die Krebstherapie zusätzlich mit den Wirkstoffen DCA (Dicloracetat) und dem neuartigen Medikament GcMaf. Das GcMaf aktiviert körpereigene Killerzellen. Dieser erfolgversprechende Wirkstoff bringt die Killerzellen des Immunsystems dazu, Krebszellen anzugreifen und zu zerstören.

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich betonen, dass eine seriöse alternative Krebstherapie unter ständiger Kontrolle von Labordiagnostik und schulmedizinischer Diagnostik stattfindet.

Foto: Florian Freimuth www.FotoFreimuth.deNaturheilpraxis Ralf J. Wigand
Vilsendorfer Straße 4
33739 Bielefeld (Jöllenbeck)
Telefon 05206-4484
http://www.heilpraktiker-wigand-bielefeld.de

Foto 1: clipdealer

Gute Energie inklusive

Lust auf Leben in der Stadthalle Spenge

Ein buntes Völkchen tummelt sich an diesem Wochenende in der Spenger Stadthalle. Bunt im Sinne von vielfältig, außergewöhnlich, magisch und wunder-voll. Alternative Heilweisen werden vorgestellt, Heilsteine, Räucherwerk, Beauty- und Wellnessprodukte, Kartenlegen, spirituelle Wegbegleitung und vieles mehr.

Beate Anna Kruse

Organisiert hat diese Messe auch in diesem Jahr wieder Beate Anna Kruse, tätig als Masseurin für die Tibetanische Rückenmassage und als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun. Diese Messe soll dazu beitragen.“

 

Marion Schmitz und Marita Habel

Gesundheit von innen und außen bieten die Produkte von Forever Living. Marita Habel und Marion Schmitz sind die lebendigen Beispiele dafür, dass das gelingt.

 

Kerstin Heinz-Gehlhaus

Kadesha.de ist DAS Esoterik-Fachgeschäft in Bad Oeynhausen. Bücher, Steine, Schmuck, Räucherwerk und alles was das Herz sonst noch begehrt, ist hier erhältlich. Eine kleine Auswahl hat die Inhaberin Kerstin Heinz-Gehlhaus nach Spenge mitgebracht.

 

Annegrat und Saskia Breiter

Reconnective Healing® bedeutet Heilung durch Rückverbindung. Es ist eine Wiederanbindung an das Universum, die diese Art der Heilung geschehen lässt. Es ist eine vollkommen neue Ebene des Heilens, durch die eine Rückkehr zum optimalen Zustand von Balance und Vitalität ermöglicht wird“, so Saskia Breiter, die seit 2014 zusammen mit ihrer Mutter Annegret Breiter Reconnective Healing in HalleWestfalen anbietet.

 

Heilpraktiker Jens Fischer und seine Kollegin auf dem Messestand

Sein Behandlungsspektrum ist breit. Der Heilpraktiker für Physiotherapie Jens Fischer aus Spenge setzt physiotherapeutische und alternative Behandlungsmethoden ein. Er hat die sprichwörtlich heilenden Hände und arbeitet ganzheitlich an den Ursachen des Leidens.

 

Dorothea Kuhl

Mit Achtsamkeit und liebevoller Präsenz berührt Dorothea Kuhl völlig absichtslos die Wirbelsäulenreflexpunkte ihrer Klienten: „Gleichzeitig bewege ich mich auf der Zeitschiene der pränatalen Phase, in der sich unsere lebensprägenden Energiemuster zum ersten Mal ausgebildet haben. Die Lebensenergie des Menschen kann so dazu angeregt werden, wieder freier zu fließen. Wer mag, darf auf der Messe eine Probesitzung genießen.

 

Christine Kobusch

Einen Blick in die Zukunft werfen? Christine Kobusch legt die Karten eher als Wegweiser. In der Regel kann sie die Lebenssituation ihrer Klienten damit sofort erfassen. Lösungsansätze offenbaren sich,  indes oft ganz anders als erwartet.  Wer mehr über die lebensbereichernden Angebote des Natur-Vital-Zentrums OWL und Christine Kobusch  erfahren möchte, kann sich auf ihrer Webseite informieren.

 

Karin Hagenschulte

Die psychologische Beraterin Karin Hagenschulte aus Beckum ist eine Herzöffnerin der besonderen Art. Sie spürt intuitiv die Blockaden ihrer Klienten, hilft ihnen, den Blickwinkel zu ändern und besser mit den Lebenssituationen umzugehen.

 

Sabine de Jong

Spirituelle Anregungen, Energiearbeit und Entspannungstechniken, Seelenbilder und ihre Bedeutung – das sind nur einige Angebote von Sabine de Jong.

 

Lena Kämper

Human Therapy ist die sanfte Behandlungsmethode der neuen Zeit. Lena Kämper aus Preußisch Oldendorf bringt die Menschen auf sanfte, aber effiziente Art wieder in Balance.

 

Silke Eleonora Heinrichmeyer

Seelengesang – was mag das sein? Silke Eleonora Heinrichmeyer aus Bad Oeynhausen ist die „Stimme des Lichts“. Sie singt dein persönliches Seelenlied. Das dient der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Inbegriffen sind mediale Botschaften, die sich ihr während des Singens offenbaren.

 

Christian Eikhoff

Gib Deine Füße in seine Hände, lehn dich zurück und lass alle Anspannungen los. „Die Füße tragen dich den ganzen Tag, durch das ganze Leben. Zeit, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“ Christian Eikhoff aus Preußisch-Oldendorf hat seine ganz eigene Art der Wolfühl-Fußmassage.

 

Die Messe Lust auf Leben findet jedes Jahr in der Stadthalle in Spenge statt. Ab sofort steht sie fest in meinem Terminkalender. Der Besuch dort ist eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele.

Nicht jede(r) der hier aufgeführten Aussteller verfügt über eine Webseite. livinginowl stellt auf Wunsch gern die Kontaktdaten zur Verfügung.

Und abends gehen wir auf den Markt

Foto: Bielefeld-Marketing/Sarah Jonek

Das ist wieder möglich ab dem 22. März. Nach einem langen und harten Winter startet dann der Bielefelder Abendmarkt auf dem Klosterplatz. Immer donnerstags organisiert Bielefeld Marketing dann die beliebte Mischung aus Wochenmarkt und Schlemmer-Treffpunkt in der Altstadt. Von 16 bis 20 Uhr ist Zeit für den Feierabendeinkauf. Danach lassen viele Besucher den Bummel bei einem Glas Wein an den Ständen der beteiligten Gastronomen ausklingen, die bis 21 Uhr ihre Speisen und Getränke anbieten. In diesem Jahr sind insgesamt 15 Markt- und Gastronomie-Stände auf dem Klosterplatz vertreten.

Martin Knabenreich, Geschäftsführer von Bielefeld Marketing, sagt: „Wir freuen uns sehr auf die neue Saison. Der Abendmarkt ist eine absolute Erfolgsgeschichte für den Klosterplatz. Besonders wenn die Sonne scheint, ist der Donnerstag ein Pflichttermin für viele Menschen in der Innenstadt. Von den Wochenmarkthändlern ist die Mehrzahl schon seit dem Start 2015 mit dabei und hat den Klosterplatz gemeinsam mit den lokalen Gastronomen und Bielefeld Marketing wiederbelebt.“

Live-Musik gibt es dieses Jahr auch wieder. Michael Schulte vom Bielefelder Musiknetzwerk chamber.unlimited e.V. kümmert sich um das Programm. Zum Start am 22. März spielt die „Kakadu Combo“. Ab Mai finden jeden Donnerstag kleine Open-Air-Konzerte statt. Der Abendmarkt läuft bis Anfang Oktober. Alle Termine unter: www.bielefeld.jetzt/abendmarkt

Symbiose aus Raumgestaltung und Kunst

Reiner Sonnenberg stellt aus.

Malermeister Jörn Leweling und Künstler Reiner Sonnenberg (v.l.)

„Ich sah die Bilder von Reiner Sonnenberg auf seiner Internetseite und war sofort von den Farben und der Vielfältigkeit seiner Arbeit begeistert“, so Maler- und Lackiermeister Jörn Leweling aus dem ostwestfälischen Langenberg.

„Als in meinem Betrieb ein Freiraum entstand, war für mich klar, dass ich hier gerne die Möglichkeit einer temporären Ausstellung anbieten möchte. In einer Zeit der farblosen glatten und scharfkantigen Formensprache schließt Reiner Sonnenberg durch seine Bilder und Farben die kahlen Lücken unserer Wohnwelten. Die perfekte Symbiose zu meiner Arbeit als Raumgestalter.“

Die Ausstellungseröffnung findet am 21. März 2018 ab 18.00 Uhr statt. Die Bilder und Objekte von Reiner Sonnenberg können ab dann für einige Wochen dort bestaunt werden.

Malerfachbetrieb Leweling
Lippstädter Straße 44
33449 Langenberg
www.leweling.com

Schöne letzte Tage

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eine Klientin schrieb mir den folgenden Brief:

Mich belastet meine Krebserkrankung. Im Juni 2015 wurde bei mir Ovarialkrebs im 3ten Stadium festgestellt. Da noch diverse andere Organe befallen waren, sollte ich komplett „ausgeräumt“ werden mit anschließender Chemo.

Ich ging jedoch wieder arbeiten, der gleiche Stress wie vorher, durchgehend bis Dez. 2015.

Ende März 2016 wurden die Beschwerden und Schmerzen dann unerträglich, so dass ich mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Ärzte dort kannten mich ja noch vom letzten Jahr und machten mir Vorwürfe. Nun sei alles zu spät, inoperabel. Sie haben mir dann Drainagen in die Bauchhöhle und in den linken Lungenflügel gelegt. Das tat vielleicht weh!  

Nach 2 Wochen bekam ich gegen alle Vernunft trotzdem 2 Chemoinfusionen, die ich als mörderisch und als ein Attentat empfand. Ich fühlte mich zutiefst verletzt, und dauerbenebelt vom ganzen Morphium und den Antibiosen. Bis dahin wog ich nur noch 45 kg, konnte wegen der ständigen Übelkeit und der verbrannten Schleimhäute im Körper nichts mehr essen. Konnte nicht mehr gehen, nicht mehr selbstständig auf Klo, keine Tasse mehr heben.

Das Wasser war weg im Körper, ich wurde fast jeden Tag geröntgt. Ich hatte zuvor immer schon eine Arztphobie, Ärzten hatte ich nie vertraut. Ein Arzt sagte hinter vorgehaltener Hand, ich solle Cannabis Öl nehmen, das würde helfen

Ich bekam, bevor ich nach Hause geschickt wurde, 2 Bluttransfusionen, und 4 Ernährungstropfs. Ich sollte noch mal zur Chemo wiederkommen nach einer Woche, was ich ablehnte, wegen meiner starken Gewichtabnahme und Schwäche. 

Zu mir kommt seitdem ein Palliativteam vom roten Kreuz, die jeden Moment mit meinem Ableben rechnen. Die Ärzte gaben mir noch max. 3 Monate (Juni 2016).

Naja, ich beschloss aber, weiter zu leben, mein Innerstes aufzuräumen, die Konflikte zu finden und zu beseitigen.

Ich hatte einen relativ schönen Sommer, trotz ständiger Schmerzen. Endlich Ruhe und raus aus dem alten Hamsterrad. Und ich war bereit, wieder gesund zu werden, auch wenn die Schulmedizin dagegen sprach.

Aber, wie das so ist mit dem Aushalten der Schmerzen. Mir tut immer noch die Stelle weh, wo der Dorn der Drainage in der Lunge war, ich habe Schmerzen im Zwerchfell und diffuse Schmerzen im Bauchraum. Ich nehme Cannabis Öl mit THC aber nur abends, ohne THC am Tag. Ich versuche, moralisch in meiner Mitte zu bleiben, aber diese Kraft zehrenden (die mir den Appetit raubenden) Schmerzen will ich nicht mehr. 

Und, wenn es dir mit der Aurachirurgie möglich ist, mir zu helfen, wäre ich sehr glücklich.

 

Das war Mitte Dezember 2016. Ich behandelte sie mehrere Male.

Anfang Januar schrieb sie folgendes:

8.1.2017

Es fühlt sich jetzt anders an. Aber in der letzten Nacht ging die Post ab, so, als ob sich alles in meinem Gesamten reguliert. Meine linke Seite ist schon viel besser geworden und rechts geht es auch weiter zurück. Ich bin so froh, dass mein Magen nicht mehr blockiert beim Essen. Meine Verdauung ist auch gut. DANKE. Ich würde mich freuen, wenn wir weiter machen.

9.1.2017

Seit deiner tollen Behandlung schlafe ich endlich nachts wieder durch.

Am 8.2.2017 fragte sie mich nach einem Kuchenrezept. Ich freute mich, dass sie wieder Spaß und vor allem auch die Kraft hatte, Kuchen zu backen und zu essen. Ihr Appetit war zurück gekommen, die Schmerzen waren weg.

Danach hörte ich nie wieder etwas von ihr. Die Seele wird ihren Weg gefunden haben. Immerhin war sie die letzten Wochen schmerzfrei.

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Frühjahrsaktiv oder eher müde?

Gesundheitsberaterin Ursula Godt zum Thema Frühjahrsmüdigkeit

Dieser kleine Hund macht es richtig. Spielen und nachher ausruhen.

Langsam beginnt wieder alles aus voller Kraft zu erwachen.  Keime sprießen, bald steht alles wieder in neuem Saft, und die Natur zeigt sich uns in den schönsten Farben. Und wir?  Sind wir auch voller Tatendrang oder eher schlapp und müde? Manch einer hat vielleicht das Gefühl, gar nicht aus dem Winterschlaf erwachen zu können.

Warum ist das so ?

Menschen mit einem gut funktionierendem Stoffwechsel und einem starken Immunsystem sind auch jetzt voller Schwung und Tatendrang.  Manche kämpfen vielleicht noch mit den Nachwehen einer Grippe, die auch in diesem Jahr  wieder den einen oder anderen heftig erwischt hat.  Ein schwaches Immunsystem, Stress , Überforderung,  Ärger. Kommt dann noch ein Mangel an einem der wichtigen Nähr-und Mikronährstoffe dazu, ist es schnell soweit.

Schleichender Mangel

Ein Mangel an Vitalstoffen äußert sich am Anfang ziemlich unspektakulär, je nachdem, welcher Mangel vorliegt, beginnt es mit häufiger Müdigkeit, Abgespanntheit, leichter Reizbarkeit, Nervosität,  usw., und die meisten führen dies auf zu viel Arbeit oder zu viel Stress zurück.  Kaum einer denkt hierbei an Vitamine, Mineralien und Co.  Leider. Doch hier liegt oft die Ursache. Sicher haben Sie recht, wenn sie an Stress  und Arbeit denken, doch anders als Sie meinen, denn genau dieser Stress  ist es ja, der unseren Bedarf an täglichen Vitalstoffen  erhöht. Und wie heute viele Untersuchungen belegen, erhalten wir ja davon viel zu wenig, und  unser Leben, unsere Gesundheit und wie wir uns fühlen, ist stark  abhängig von Vitalstoffen.

Ein paar Tipps:

Weniger Stress und mehr Schlaf sind wichtige Elemente für ein funktionierendes Immunsystem. Wenn Sie merken, dass eine Erkältung naht: Gönnen Sie sich viel Ruhe und gehen Sie eine Stunde früher schlafen.

Lebensmittel treten in Wechselwirkung mit dem Immunsystem. Vor allem Pflanzen und Gewürze können einen wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Abwehr leisten. Gewürze wie Thymian, Zimt oder Nelken wirken antibakteriell, antiviral und keimabtötend. Sie helfen so unserem Abwehrsystem in seiner Arbeit, was vor allem für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und immer wiederkehrenden Rezidiven wichtig ist.

  • Ein warmes Frühstück aus Getreideflocken, Kokosraspeln, 1-2 Stücken Obst und etwas Zimt, Vanille oder Nelken gibt Schutz und Energie für den Tag.
  • Schon mit einer Kiwi pro Tag führen Sie sich über 50% des täglich benötigten Vitamin C zu. Löffeln Sie sich Ihre Extra-Portion Gesundheit!
  • Der Körper braucht Eiweiß, um z.B. Antikörper zu produzieren. Eine wärmende Hühnerbrühe mit Fleischeinlage und Wurzelgemüse gekocht, stärkt und vitalisiert.
  • Kaltwasserfische, wie Makrele, Lachs oder Hering, liefern wertvolles Vitamin D. Das ist vor allem im Winter unverzichtbar für eine funktionierende Immunabwehr.
  • Eine Zitrone auspressen, 1-2 Teelöffel Honig dazu und heißes Wasser drauf – fertig ist der Immundrink!

Frisch gepresste Säfte vereinigen pflanzliche Immunkraft und Flüssigkeit. Gönnen Sie sich regelmäßig dieses Kraftpaket der Natur.

Ursula Godt

Ursula Godt
Dipl.Ernährungsberaterin IBW
Geprüfte und zertifizierte Ernährungs-
und Orthomolekular Therapeutin
Mitglied in der Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin
Fritz-Blank-Straße 9
33334 Gütersloh
Telefon: 05241-237628
Mobil: 0170-2700 199
E-Mail: ursula.godt@t-online.de
Webseite: www.gt-gesundheitsberatung.de

 

Der Bielefeld-Preis 2018

Von Bielefeldern für Bielefelder

Junge Menschen engagieren sich nicht weniger als früher, sondern anders. Doch wie und was tun sie genau und wo? Der Bielefeld-Preis von BGW und Radio Bielefeld ist 2018 Jugendlichen und jungen Erwachsenen gewidmet, die sich auf verschiedensten Ebenen und Themenfeldern unter dem Motto #jungundengagiert einsetzen.

Willkommen sind Bewerbungen von Initiativen junger Bielefelder, die sich gesellschaftlich, sozial oder politisch engagieren und Verantwortung übernehmen. Spontan entstandenes Engagement ist dabei ebenso aufgerufen, wie junge Initiativen aus Vereinen und Organisationen. Sie alle können für den Bielefeld-Preis 2018 vorgeschlagen werden oder sich selbst bewerben. Wie jedes Jahr steht die Preisvergabe unter dem Motto „Von Bielefeldern für Bielefelder“. Preiswürdig sind Initiativen und Personen, deren Engagement ehrenamtlich erfolgt.

Der Preis ist mit einem Preisgeld von insgesamt 12.000€ dotiert.
Preiskategorien:
1. Preis: 7.500 €
2. Preis: 2.500 €
3. Preis: 1.000 €
4. Preis: Hörerpreis Radio Bielefeld: 1.000 €
 
10 Bewerber werden nach Bewerbungsschluss nominiert und haben die Chance auf einen der Preise. Die 10 Nominierten werden von Radio Bielefeld besucht und es wird ein Radio- und Filmbeitrag produziert. Eine Jury entscheidet daraufhin, wer Preisträger wird und bei einem Hörervoting auf www.radio-bielefeld.de wird darüber abgestimmt, wer den Hörerpreis erhält. Die Gewinner bleiben bis zur Preisverleihung geheim. Diese findet am 13.06.18 im Theater am Alten Markt (Bielefeld) mit unterhaltsamem Bühnenprogramm und anschließendem Sektempfang sowie kleinem Catering statt. 

Wer verdient den Bielefeld-Preis 2018?

Ihr könnt andere vorschlagen oder euch selbst bewerben. Das Thema ist egal, das Alter nicht. Wichtig ist, dass die Kandidaten als Einzelperson oder in Initiativen und Vereinen #jungundengagiert sind. Bewerbungsschluss ist der 16.03.2018 (Bewerbungen, die am Wochenende bei uns eintreffen werden noch berücksichtigt ;-)). Der Link zum Online-Bewerbungsformular lautet: http://www.bielefeld-preis.de/bewerbung.php

Der Bielefeld-Preis wird übrigens unterstützt von der com,ma Werbeberatung, Bielefeld

Burnout-Therapie – je eher, desto besser

me2.vie in der Lippstädter Naturheilkundlichen Praxisgemeinschaft TrioMed.

Nicht nur Manager kennen es. Burnout betrifft alle Bevölkerungsschichten. Die Symptome sind Erschöpfung, Müdigkeit, Lustlosigkeit und fehlende Lebensfreude. Ein Teufelskreis, da der Betroffene kaum noch Kraft hat, der Situation zu entkommen. Der Mensch und sein Körper brauchen gezielte Unterstützung.

Ausgebrannt – Spaß und Lebensfreude sind abhanden gekommen

Martina Döinghaus, Heilpraktikerin in der Praxisgemeinschaft TrioMed: „In den Zellen kommt es zur mitochondrialen Dysfunktion, da der im Zustand des Burnout sehr hohe Verbrauch von Mikronährstoffen meist nicht mehr entsprechend ausgeglichen werden kann.“

Die me2vie-Therapie wirkt effektiv auf Zellebene und umfasst die Behandlung am me2.vie-Gerät mit gleichzeitiger individuell abgestimmter Infusion. Sinnvoll sind  Darmaufbau, Entgiftung und orale Substitution.

Was versteht man unter der me2vie Systemtherapie?

„Die Kraftwerke der Körperzellen, auch Mitochondrien genannt, sind essentiell für unsere Gesundheit“, erklärt Ulrike Sowa, ebenfalls Heilpraktikerin bei TrioMed:  „Mittlerweile hat die moderne Wissenschaft erkannt, dass fast alle chronischen Erkrankungen durch Mitochondrienschäden entstehen oder aufrecht erhalten werden. Die geschädigten Zellen können dann aus eigener Kraft weder entgiften noch Vitalstoffe aufnehmen. Ein Teufelskreis entsteht.

Martina Döinghaus schließt eine Patientin an das me2vie-Gerät an.

Durch die me2vie Systemtherapie sollen die Mitochondrien gezielt in ihre Regenerationsbereitschaft und Leistungssteigerung versetzt werden und ihre Arbeit wieder aufnehmen.“

„Wichtig ist die Ganzkörperentgiftung“, so Martina Döinghaus. „Sie ist ein maßgeblicher Pfeiler des Therapiekonzeptes. Denn nur eine von Schadstoffen befreite Zelle kann ihre Funktion störungsfrei verrichten.“

Am Anfang steht ein ausführliches Anamnesegespräch mit anschließendem Therapieplan.
Die me2vie Systemtherapie setzt sich aus einer Behandlung mit dem me2vie Gerät und parallel verabreichten Infusionen oder oraler Gabe von hochdosierten Vitalstoffpräparaten zusammen. Diese zeitgleiche Anwendung ermöglicht die bestmögliche Verwertbarkeit der verabreichten Stoffe. Schon nach wenigen Sitzungen – je nach Schwere und Dauer der Erkrankung – kann er  erfahrungsgemäß eine deutliche Verbesserung seines Gesundheitszustandes bemerken.

Nicht warten, bis es zu spät ist

Bei den ersten Anzeichen, wie Erschöpfung, Schwäche und dauerhafte Müdigkeit, ist die präventive Behandlung sinnvoll.

Wenn sich die Zellen freuen, dann freut sich auch der Mensch.

TrioMed
Naturheilkundliche Praxisgemeinschaft
Beckumer Straße 173
59556 Lippstadt
Webseite: www.triomed-lippstadt.de

und bei Facebook

 

Foto 1: fotolia

Sehnsucht in die Ferne

Internationaler Design-Preis für Droste-Ausstellung

Ausschnitt der Wanderausstellung „Sehnsucht in die Ferne. Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff“. Foto: BOK+Gärtner GmbH

Havixbeck (lwl). „Ich bin wirklich begeistert von dieser innovativen Ausstellung, die Literatur lebendig und interaktiv auf höchst anregende Weise präsentiert. Ich gratuliere den Ausstellungsmachern zu dieser mit zahlreichen ungewöhnlichen Ideen gespickten Ausstellung, die sich diese ehrenvolle Auszeichnung verdient hat“, sagt die LWL-Kulturdezernentin und Vorsitzende der Droste-Stiftung Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger. Das Konzept mit großdimensionierten Pop-Up-Büchern, die die Besucher in Landschaften hineinziehen, und dem innovativen Höhepunkt des „Ich-Orts der Poesie“, einer multimedialen Gedichtinszenierung mittels einer Virtual Reality-Brille, habe als Gestaltungsidee sofort überzeugt.

Die Wanderausstellung „Sehnsucht in die Ferne. Reisen mit Annette von Droste-Hülshoff“ hat nun den „iF-Design-Award 2018“ gewonnen. Zuletzt war sie auf der Burg Hülshoff bei Havixbeck (Kreis Coesfeld) zu sehen. Die nächsten Stationen sind Brakel im Kreis Höxter (Mai-August 2018), Meersburg am Bodensee (August 2018 – Februar 2019), Schloss Homburg im Oberbergischen Kreis (März 2019 – Juli 2019) und Paderborn (Juli 2019 – Dezember 2019).

Die beiden Partneragenturen DBCO GmbH und BOK+Gärtner GmbH aus Münster hatten sich mit der Gestaltung unter 6.400 Bewerbern aus 54 Ländern durchgesetzt. Die Ausstellung, die 2017 auf der Wewelsburg (Büren) ihre erste Station hatte, wurde auf Initiative der LWL-Literaturkommission für Westfalen gemeinsam mit dem Droste-Forum e.V., dem Kreismuseum Wewelsburg und den Städten Paderborn und Brakel entwickelt und umgesetzt.

 

Zwischen Himmel und Erde

Aijaijaij…Damals…noch gaaaanz am Aaaaaaaanfang unserer turbulenten Beziehung war da so ein Ausritt…Werd jetz noch ganz rot bei dem Gedanken…

Wie gesagt, zu Beginn (lasst mich zarte 18 oder 19 gewesen sein…) waren wir sehr oft nicht 100 prozentig einer Meinung…ok…Zu 99 Komma Periode 9 und das quasi täglich… Das zeigte sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen meines Tierchens. Eine wirklich unangenehme Unart war, in den ungünstigsten Momenten buckelnd loszurennen ohne Rücksicht auf Verluste, geschweige denn auf Frauchen. Am liebsten blieb dabei dann noch Frauchen zuuuuuuufällig im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke…RIESENSEUFZ…

Es war einmal ein schöner Spätsommertag mit herrlichen von Strohballen gesäumten Stoppelfeldern. Ne Freundin und ich machten einen eigentlich romantischen Ausritt ins Abendrot, was nur von meinen panischen Schwitz Attacken gestört wurde. Denn ich wusste ja vorher nich, was sich der Herr wieder einfallen lassen würde, um die Zweisamkeit abenteuerlich zu gestalten. Also schwitzte ich vorsichtshalber unauffällig vor mich hin.

Alles lief glatt, bis ich mitten im Feld den Gurt überprüfte und zum Nachgurten absteigen musste. Ansich kein Problem. Damals war ich noch nich soweit, den Westerngurt von oben zu straffen. Was mir bei meinem explosiven Reittierchen auch eh noch viel zu riskant gewesen wäre, aber ich schweife ma wieder ab…
Ich sagte also meiner Freundin Bescheid und wir hielten an. Schwungvoll legte ich mich über den Hals und schwang mein Bein über seinen Hintern und spürte quasi schon den Boden unter meinen Füßen…Der jedoch nich kam…

OH GOTT!!!!
Was war passiert????
Während meine Fußspitzen ganz zaghaft den Boden berührten, hing ich derweil mit T-shirt samt BH am Sattelknauf fest…
Ich sag euch, mir wurde heiß und kalt und ich betete nur, dass Nasilein nich ausgerechnet JETZT auf die Idee kommen würde, durchzugehen…
DAS wäre nun wirklich WIRKLICH äußerst ungünstig …


Ich rief also gaaaanz saaaaanft und voooorsichtig meine Freundin um Hilfe, dass sie bitte mein Pony halten und BLOß nich lachen solle…
Jaja, zu letzterem sag ich einfach ma nix, ne?
Jedenfalls tat sie wie geheißen und fragte zudem, ob sie mir helfen könne. Ich verneinte. Ich wollte jetzt bestimmt niemanden an und unter meiner Wäsche fummeln haben…uiuiui…
Zwar dauerte es einen Moment, aber ich schaffte es letztendlich ohne Schäden meine Kleidung wieder zu sortieren und ordentlich angezogen aufs Pferd zu steigen…Da fiel mir echt ein Stein vom Herzen, zumal Nasi völlig unbeteiligt einfach brav stehen geblieben is!!!
Dennoch ermahnte ich sie, bitte über diesen Vorfall Stillschweigen zu bewahren…
Seufz…Was soll ich sagen… Ponyhof halt, ne?
Immerhin blieb ich in all den Jahren nich die Einzige mit dieser Erfahrung…hihi…Und auch mir passierte es ca. 10 Jahre später nochmal. Aber das is eine andere Geschichte…

Jaja, solch ZUVORKOMMENDE Momente hatte Nasilein damals schon zeitweilig und wusste wohl, wann es besser war, mal frauchenfreundlich zu sein😂

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs