„Ein Haus der Freude“ …

… dachte Christine Kobusch, als sie das Gebäude des heutigen Natur-Vital-Zentrums OWL zum ersten Mal sah. Ein Haus für Glücksmomente. Ein Türöffner, um Herz und Seele wachsen zu lassen.

Christine Kobusch

„Die Entscheidung fiel rasch“, erinnert sich Christine, „innerhalb von einer Woche waren alle Formalitäten erledigt, und natürlich hatte ich manchmal Angst vor meiner eigenen Courage.“

Unbeirrt davon entkernte und reinigte sie das Haus zusammen 10 hilfsbereiten Kagyü-Buddhisten und gründete im Januar 2016 das Natur-Vital-Zentrum OWL. Ein lichter Treffpunkt und Veranstaltungsort für Kurse, Workshops, Lesungen und Vorträge.

Der Weg bis dorthin gestaltete sich nicht immer einfach. Viele Jahre lang war Christine als Management-Assistentin in der Psychiatrie tätig. „Zeit, in der ich unendlich viel gelernt habe, die mir aber auch ein massives Burnout bescherte.“ In der darauf folgenden Auszeit lernte sie Yoga kennen und lieben. „Endlich konnte ich wieder Vitalität in mir spüren, und die Bewegung tat meinem Körper unendlich gut.“ Diese Begeisterung trug sie durch die Ausbildung, und schließlich machte sie sich als Yogalehrerin selbständig.

Was bewirkt Yoga?

„Manchmal brennen uns wichtige Fragen auf der Seele. Unsere Gedanken drehen sich im Kreis und rauben uns Energie. Wir kommen nicht zur Ruhe, sind angespannt. Es ist an der Zeit, unserem Körper mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Yoga führt uns zu uns selbst zurück und lehrt uns, liebevoll mit unseren Gefühlen umzugehen. Wir lernen, Belastendes loszulassen und auf unsere Bedürfnisse zu achten.“ Ein wahres Loblied auf Yoga, das viele ihrer Schülerinnen und Schüler sicher gern bestätigen.

Im Natur-Vital-Zentrum OWL gibt Christine Kurse in vielen verschiedenen Yoga-Arten, zum Beispiel Faszien-Yoga, Kundalini-Yoga, Rückenyoga und Mentales Hatha Yin Yoga. Hinzu kommen  unter anderem Wellnessmassagen, energetische Heilbehandlungen, Beratung mit dem Inneren Kind, AromaTouch Technique® und Kartenlegen.

Kartenlegen?  Ist das denn seriös?

Gerade das Kartenlegen übt auf die Menschen eine gewisse ängstliche Faszination aus. Auf der einen Seite möchten sie gern wissen, was die Zukunft bringt, haben aber auf der anderen Seite Angst, dass etwas Schlimmes dabei herauskommen könnte. Diese Angst ist unbegründet.

 

„Mit meinen Kartenberatungen möchte ich den Menschen Mut machen, ihr Potential zu entfalten, sich mehr zuzutrauen, innere Widerstände zu lösen. Durch die Karten bekommen sie Hinweise, was sie für sich und ihre persönliche Entwicklung tun können. Das ist immer bereichernd und niemals Angst machend.“

Was ist unter Beratung mit dem Inneren Kind zu verstehen?

„Nichts steuert und beherrscht erwachsene Menschen mehr, als das kleine unbeachtete, traurige, einsame, wütende oder bedürftige Kind in ihnen. Unser inneres Kind aus der Vergangenheit ist immer der Grund für schmerz- und konfliktreiche Dramen in der Gegenwart. In den Einzelsitzungen lernen meine Klienten, dieses Innere Kind wieder wahrzunehmen und zu lieben. Das bewirkt, dass Lebensfreude, Phantasie und Kreativität neu erweckt werden, Glücksmomente wahrgenommen und Impulse für eine Zukunft in Freude gesetzt werden.“

AromaTouch Technique® hört sich entspannend an …?

„Ist es auch“, lacht Christine. „Hierbei handelt es sich um eine energetisch sanfte Berührungsmethode unter Anwendung von Ätherischen Ölen in therapeutischer Qualität.

Aromaöle von DoTerra

Ich setze die Öle von DoTerra ein. Zum Einsatz kommen acht verschiedene Aromaöle, dadurch werden die Energiezentren und -bahnen positiv beeinflusst und das gesamte System hat die Möglichkeit, wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu kommen. Wohlbefinden, Selbstheilungskräfte und das körpereigene Stressmanagement werden unterstützt.“

In diesem Artikel können wir nur einen Bruchteil der angebotenen Seminare, Workshops und Kurse streifen. Was sonst noch so läuft im Natur-Vital-Zentrum OWL, kann auf der Webseite gelesen werden, bei Facebook, Xing oder regelmäßig bei livinginowl. Freut Euch auf interessante Beiträge zu Themen, die immer wichtiger für die Welt werden.

Christine Kobusch

Natur-Vital-Zentrum OWL
Christine Kobusch
Babenhauser Straße 153
33619 Bielefeld
Telefon: 0521-785 30 635
E-Mail: info@natur-vital-zentrum-owl.de
Webseite: www.natur-vital-zentrum-owl.de
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Unsere Kreativität kennt keine Grenzen

Jochen Flacke – auch Design-Papst genannt –  ist einer der bekanntesten deutschen Möbeldesigner und entwirft schon seit vielen Jahrzehnten hochwertige Einrichtungsgegenstände für namhafte Hersteller.

Zwei aus gutem Holz: Jochen Flacke und Bernd Brinkmann (v. l.)

Bernd Brinkmann, Urgestein der Möbelbranche, brennt seit 35 Jahren für Möbel, für Holz und für neue Marketingideen. Die Insolvenz seines Arbeitgebers, einem namhaften Gütersloher Möbelhersteller, ließ ihn nicht etwa resignieren, sondern weckte einen immensen Ideenreichtum in ihm.

Die zwei tun sich jetzt zusammen: „Wir haben viele gemeinsame Pläne und unsere Kreativität kennt keine Grenzen“. livinginowl ist gespannt und wird berichten.

Und wer wissen möchte, was Bernd Brinkmann und die Hersteller der Kult-Schlappen Birkenstock gemeinsam haben, dem sei dieses Video an’s Herz gelegt.

Da soll nochmal jemand sagen, das Wort „Schlappenträger“ sei negativ besetzt.

Mit beiden Beinen fest im Glitzer

Die Bielefelderin Gerda Schmidt hat DEN Traumberuf. Sie darf sich mit dem urweiblichen Thema Schmuck befassen. Und das tut sie mit Begeisterung.

Gerda Schmidt

2015 erfuhr Gerda Schmidt, dass sie Ende 2019 ihren Job beim britischen Verbindungsbüro im  Evangelischen Klinikum Bielefeld verlieren würde, bedingt durch den Abzug der britischen Streitkräfte. Ihr war klar, dass sie ihre weitere Berufstätigkeit nur noch mit viel Freude ausüben möchte. „Ich liebe schöne Dinge, und der Schmuck der Firma Park Lane hat es mir sofort angetan.“

Warum gerade Park Lane?

Park Lane ist seit über 60 Jahren am Markt und das weltweit führende Unternehmen im Bereich Direktvertrieb von Modeschmuck.

„Modeschmuck von Park Lane ist topmodern, stylisch und von höchster Qualität. Nicht umsonst ist die Herstellergarantie hier unbegrenzt. Dass der Schmuck außerdem nickelfrei ist, versteht sich von selbst.“

Kette aus der neuen Kollektion

Schmuck gehört einfach zu einem perfekten Outfit. Dabei sollte er nicht sich selbst, sondern den Träger und seine Gesamterscheinung in den Vordergrund rücken, funkelnde Akzente setzen, einem schlichten Outfit das gewisse Etwas verleihen, Hingucker oder dezentes Highlight sein. Der Schmuck von Park Lane ist aufwändig und facettenreich. Er unterstreicht den jeweiligen Look der Frau absolut stimmig.

Gerda Schmidt ist da ganz in ihrem Element. Sie hat die passenden Styling-Tipps für jeden Anlass.

Wo ist der Schmuck von Park Lane erhältlich?

Zweimal im Jahr zum Kollektionswechsel veranstaltet Gerda Schmidt  eine große Präsentation im Hotel Brackweder Hof. Dort kann nach Herzenslust probiert werden und es gibt jede Menge Anregungen und Inspirationen. livinginowl wird diese Events rechtzeitig ankündigen.

Aber auch auf Frauenmessen und Fashion Shows ist der Schmuck von Park Lane regelmäßig zu finden. Gerda Schmidt organisiert darüber hinaus After-Work-Partys oder Mädelsabende. Für schönen Schmuck gibt es immer einen Anlass.

livinginowl möchte sich an dieser Stelle der Wirtschaftswoche anschließen und eine Lanze für den Direktvertrieb brechen:

„Direktvertrieb – die Zeiten, als dieses Geschäftsmodell verpönt war, gehören der Vergangenheit an. Die Beliebtheit der Verkaufsevents und hochwertige Produkte haben zu einem Umdenken geführt. Auch die neu geschaffenen Arbeitsplätze lassen die Branche in einem neuen Licht erscheinen.“

Auch für Gerda Schmidt war der Direktvertrieb die beste Option, um noch einmal voll durchzustarten. Mittlerweile unterstützt sie als  Area Managerin andere Frauen beim Aufbau ihres Business. Und auch hier ist Park Lane ein exzellenter Partner, denn es gibt keine Lagerhaltung, keine persönliche Auslieferung, keine Vorkasse, dafür aber einen Start ohne Eigenkapital und mit nicht unerheblichen Verdienstmöglichkeiten.
Und das in einer Branche, die ein Urbedürfnis der Frau stillt, nämlich sich zu schmücken.

 

Gerda Schmidt
Area Sales Managerin
E-Mail:  gerda.schmidt-ummeln@gmx.de
Trüggelbachstrasse 17, 33649 Bielefeld
Tel. 0521-7853221
Webseite: https://www.park-lane-jewelry-with-eventus-int-by-gerda-schmi.info

Foto 2 Park Lane, Foto 3 Gerda Schmidt

Kein schwerer Stand – Ein Loblied den Marktbeschickern –

Wer die Menschen liebt und die Kommunikation zwischen ihnen, findet überall herrliche Weidegründe für Betrachtung und Inspiration. Wenn ich frischen Input zu brauchen meine, zieht es mich in die Kassenschlange eines Supermarktes, in einen vollen Fahrstuhl oder eine Eisdiele. Auch Wartezimmer sind eine Fundgrube, doch eine gottlob seltene. Überall sind spannende Menschen und überall interagieren sie miteinander. Feldstudien sind jederzeit und überall möglich. Die reichhaltigste Quelle von allen, quasi der Olymp unter den Alltagsunterhaltungen, ist für mich ohne Zweifel der Wochenmarkt. Funkelnde Spritzer an Sprache, glitzernde Formulierungen an frischer Luft, Feuerwerke an kleinen Gesprächen unter freiem Himmel, aber zudem auch ein reichhaltiges Buffet an nonverbaler Kommunikation, Botschaften, welche ohne Worte auskommen. Ich liebe dieses quirlige Konglomerat aus Geschnatter und Gerüchen, optischen Verlockungen und olfaktorischen Verheißungen. Ein Gewusel, Gemenge, stete Verwirbelung, mein wöchentlich schillernder Karneval für die Sinne. Dort bin ich zu gern, schlendere, plaudere, probiere, kaufe, beobachte und lausche.

Bereits die ersten Meter in der Fußgängerzone empfangen mich mit melodiösen Klängen. Ein weißbärtiger Mann hockt auf einem Schemel und intoniert auf einem abgegriffenen Akkordeon das Lied von der schönen, blauen Donau. Man merkt sogleich, dass er dies ungezählte Male tat, denn als unabsichtlicher Kontrast zu jener vergnügten Weise von Strauss verkündet sein ausdrucksloses, beinahe gelangweiltes Gesicht, dass hier eine Dienstleistung routiniert absolviert wird. Dann aber kommt Leben in den Mann. Weiterlesen „Kein schwerer Stand – Ein Loblied den Marktbeschickern –“

Selbstliebe und Selbstvertrauen

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben. Hier der erst kürzlich geführte Schriftverkehr mit einer Klientin, die zurzeit im Ausland lebt:

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Inge Hörster

22.06.2018

Liebe Inge,
hättest Du noch mal einen Termin für mich für eine Heilung – Aurachirurgie…..!?
Also bei mir kommt im Moment und andauernd immer wieder die gleiche Blockade zum Vorschein, die ich überhaupt nicht mag, und vor der ich seit Langem weglaufe.  Ich bemerke,  je mehr ich wieder strahle und mich toll fühle, desto mehr Gegenwind gibt es von alten ‘Autoritäten’…

So und jetzt bin ich seit ein paar Wochen wieder und wieder mit dieser unangenehmen Klaustrophobie konfrontiert, die ich immer so schön vermeide, indem ich mich nicht mehr in einengende Situationen begebe, was aber auf Dauer das Leben & die Freiheit wiederum einschränkt…!

Ok, was sagst Du dazu: Blockade liegt beim ‘Platzeinnehmen, auf den rechten Platz gehen im Leben, auf sein Umfeld achten, Achtsamkeit, STOP sagen, wenn man es fühlt, den Mut haben zu sagen: Nein, so geht das nicht‘.

Also mir ist es peinlich, eine Extrawurst zu spielen, aufzufallen, aber das tue ich mein ganzes Leben schon, und für meine Sensibilität und meine Gabe als spirituelle Heilerin bekomme ich von meiner Familie (besonders von meinen Eltern im Moment) nicht gerade Applaus.

Glücklicherweise schickt mir das Leben jetzt immer mehr Menschen, die ich vorher nicht kannte, denen ich aber toll weiterhelfen kann, aber Eltern & Geschwister tun immer noch so , als gäbe es die spirituelle M. A. nicht, ich mag Ihnen jetzt auch gar nichts mehr erzählen, was ich mache, oder welches Buch ich neu geschrieben habe. Sehr schmerzhaft, aber scheint so zu sein.

Ich habe gerade mein neues Buch zu einer spirituellen Freundin geschickt, deren Mann das Buch für den Drucker vorbereiten soll. Mein neuer Drucker hat es seit 6 Monaten nicht geschafft, das neue Buch zu drucken, immer aus irgendwelchen Gründen. Jetzt kriegt meine Freundin ihren Computer nicht mehr an :-), ihre Intuition sagte ihr , dass das Buch nicht ‘freigegeben’ ist, das ist schon was mit diesen Büchern…:)

02.07.2018

Liebe M. A.,

Ich bin gespannt, wie es dir geht.

Es war mal wieder so eine wunderschöne Anwendung. Mir wurde ganz warm ums Herz. Ich habe dunkle Wolken und dunklen Rauch aus deinem tiefsten Inneren herausgeholt und im Universum transformiert. Erzengel Michael und ich haben alle noch vorhandenen Besetzer aufgefordert, sofort dich, deine Aura, deine Seele und deinen Geist zu verlassen.

Ich habe dir LIEBE, VERTRAUEN, SELBSTLIEBE, SELBSTVERTRAUEN, Glück, Harmonie etc. eingegeben.

Danach warst du von strahlendem Licht umgeben. DU BIST GESCHÜTZT!!! Zeige dich, zeige dein Lachen, zeige, wie du dich fühlst. Du darfst hoch erhobenen Hauptes durch die Welt gehen. Du darfst sagen, wenn dich etwas stört. DU DARFST ALLES! Du darfst strahlen und leuchten. Das spiegelt sich in den Menschen und sie strahlen und leuchten zurück.

Ich bin glücklich, dich als Klientin gehabt zu haben.

 

04.07.2018

Liebe Inge ,

Ganz lieben Dank für Deine schönen Botschaften ! Also ich fühle mich ganz gut. Während der Anwendung habe ich anfangs eine Menge Orange gesehen, bin dann aber 1, 5 Stunden eingeschlafen,  danach wieder aufgewacht, dann gemütlich weitergeschlafen, ohne homöopathische Globuli, gestern Abend auch nicht, interessant, hatten viel Trubel & Emotionen von den Kindern hier, aber alles ging einfach und – es ist wahr- konnte auf einmal sehr gut sagen, was ich fühle & brauche, kann mich wesentlich besser ‘rausziehen’ und abgrenzen wenn nötig und bitte sofort die Engel um Hilfe, was sie auch sofort tun !

Also die Dinge lösen sich einfach auf oder transformieren sich sehr schnell, ich kann mich auf mich konzentrieren und bleibe ‘der Fels in der Brandung‘! Das ist toll! 

Das hast Du ganz toll gemacht, es ist eine klare positive Veränderung in mir festzustellen, mein Mann ist ganz begeistert von meiner Entwicklung, ich auch! Ich bin auch sehr glücklich, auf Dich getroffen zu sein, und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja wirklich mal, das wäre schön ! Einen tollen Tag für Dich und nochmal 1000 Dank ! Wow..was für eine tolle Perspektive! Freiheit !

Also liebe Inge, Du machst das wirklich toll !

Heute sind viele Wunder passiert, sensationell, genau das, plötzlich erkennen mich alle an: Mein Vater, so süß, macht mir Komplimente, bedankt sich, sagt mir: ’Damit du uns auch deinen Segen gibst‘. Leute sagen mir: ‘Wie schön, dich endlich wiederzusehen, wir haben dich ja nie gesehen’. Nehmen mich liebevoll in den Arm. Erstaunlich…

Ich strahle, das ist wahr ! 

07.07.2018

Liebe Inge, ich bin begeistert und bedanke mich ganz herzlich für Deine super Unterstützung. Du musst mir mal zeigen, wie und wo Du diese wunderbare Arbeit machst, wenn ich mal wieder in Deutschland bin. Mit ein bisschen Zeit melde ich mich !

09.07.2018

Liebe Inge,

Hier nur mal meine neue Ein- (An)sicht zu meinem Buch. Ich schreib es Dir, weil Deine Heilarbeit auch sehr dazu beigetragen hat, und dazu noch – wir hatten ein wunderbares Fest gestern bei uns – voller Liebe, Freunde, und mein Mann, der mir eine super ‘Anerkennungs-Rede‘ vor allen Freunden gehalten hat, also es war ein absolutes Wunder, uns geht es wunderbar, und ich habe den Eindruck, wir haben endlich ‘Sonne & Mond’  in unserer Familie vereint. Ganz toll !

(Zum Buch): Hab mal bei mir nachgefragt und bei den Engeln. ‚Habe mich sehr weiterentwickelt letzte Woche, lasse  die Opferrolle hinter mir. Klagen ist vorbei. Affirmation ist angesagt! Das Vertraute loslassen und das Neue zulassen.’ Mein Buch ist fertig, es kann sofort gedruckt werden. Sich für den neuen Stil öffnen, genug Energie darin investiert, jetzt drucken, sich daran erfreuen & weitergehen! Mein Vertrauen macht den Weg frei! Jeder Erfolg ist mit einem Risiko verbunden! Meinen Perfektionismus darf ich loslassen. Das Essentielle sehen & sich freuen !

Ganz liebe Grüsse & 1000 Dank, M. A.

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

 

Tagesprogramm

Bild von Reiner Sonnenberg

Heute will ich
aus dem Rahmen fallen
und weich landen,
dann zu der Musik
in meinem Kopf
schön aus der Reihe tanzen,
mich zum Ausruhen
zwischen die Stühle setzen,
danach ein bißchen
gegen den Strom schwimmen,
unter allem Geschwätz wegtauchen
und am Ufer der Phantasie
so lange den Sonnenschein genießen,
bis dem Ernst des Lebens das Lachen vergangen ist.

Hans Kruppa

Selbstoptimierung kontra Selbstliebe

Ein Text von Alexa Förster.

Wer etwas auf sich hält, der optimiert sich!
Selbstoptimierung ist das neue Statussymbol der Schönen und Reichen, der Chefs und Chefinnen, der Vielleisterinnen, der Vornesteher und Wichtigtuer. Aber nicht nur die Chefetagen durchdringt der Wahn nach Perfektion, nein auch vor den unzähligen Followern der Sozial-Media „Sternchen“ macht die Optimierungswut nicht halt.

Schnell ein Selfie …

Selbstoptimierung dringt in das private Leben ein und breitet sich, wie ein Krake, in den Köpfen der nach Vollständigkeit Suchenden aus. Selbstoptimierer wollen das Optimum und das jederzeit – koste es, was es wolle. Mit maximaler Leistung, auffälliger Schönheit, optimaler Ernährung und geistiger Standfestigkeit gilt es sich abzuheben, von der breiten Masse abzugrenzen, sich aus dem Moloch der Trägheit zu befreien und letztlich sogar aus der Begrenztheit des Menschseins empor zu heben, um leistungsfähiger, gesünder, vitaler, jünger und vor allem glücklicher als der Durchschnittsmensch zu sein. Weiterlesen „Selbstoptimierung kontra Selbstliebe“

Tabubruchrechnung

– So, ich spiel dann jetzt  –

Donnerstag ist es mal wieder soweit, ab 17 Uhr rollt der Ball im Rahmen eines der größten internationalen Events. Keine Sorge, es soll in meiner heutigen Ausgabe weder um die eigentümliche Faszination dieses Sports noch um dessen viele kritikwürdige Ausfallerscheinungen gehen, sondern eher darum, einen Gedanken weiter zu spinnen, welcher mich heute beim Frühstück besuchte. Es drehen sich eben nicht nur Lederball und Globus, sondern auch so mannigfaltige Geschichten in meinem Hirn, die das Zeug versprechen, ein Kopfsalat zu werden.

Eine solche geschah am 23. Juni 1973. An diesem Tag trafen in Düsseldorf die Vereine Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln aufeinander, um das Pokalfinale untereinander auszutragen. Der beste Spieler der „Fohlen“, Günter Netzer, saß zu Überraschung und Unverständnis der Fans nur auf der Bank, obgleich er bis dahin für seinen Verein sagenhafte 108 Tore erzielt hatte. Im Fussball wie in jedem Unternehmen Weiterlesen „Tabubruchrechnung“

Vom Glück des Schreibens …

… können Autorin Alexa Förster und Lektorin Natalie Nicola ein Lied singen … oder es zu Papier bringen. Die beiden Bielefelderinnen haben nicht nur selbst eine tiefe Freude am Spiel mit Worten, sie möchten diese innere Zufriedenheit, die entsteht, wenn Kreativität endlich befreit wird, auch weitergeben.

Und gründeten das Projekt Schreib-Vielfalt, eine Fusion aus Lektorin & Autorin, die Schreibende auf ihrem individuellen Weg in die Öffentlichkeit unterstützt.

Mit der offenen Lesebühne „Lies-WAS! – Die Lese-Lounge“ bietet „Schreib-Vielfalt“ Schreibenden in Bielefeld Gelegenheit, sich mit ihren selbstverfassten Texten zu präsentieren und ein erstes Feedback zu erhalten. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, entspannt und leicht, – ohne Leistungsdruck – einen Zugang zum eigenen Ausdruck zu bekommen und die eigene Wirkung zu erfahren.

Hinter dem Schreiben steht der Wunsch, sich zu zeigen. Mit „Lies-WAS! – Die Leselounge“ sowie der Schreib-Werkstatt-Reihe: „Schreib-WAS!„, „Zeig-WAS!“, „Lass-WAS!“und „Mach-WAS!“ haben es sich die beiden heiteren Freigeister, wie sie sich bezeichnen, zur Aufgabe gemacht, Schreibende auf dem Weg in die selbstsichere Repräsentation eigener Texte zu begleiten. Sie werden dazu ermutigt, der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen.

Alexa Förster und Natalie Nicola bei der Arbeit

Die nächsten Termine:

„Lies-WAS!“ – Sommerfrisches am Samstag, 02.06.2018, um 19:30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Abblätterndes am Samstag, 08.09.2018, um 19.30 Uhr
„Lies-WAS!“ – Berührendes am Samstag, 01.12.2018, um 19.30 Uhr
Veranstaltungsort: Café Künstlerei, Turmstraße 10, 33615 Bielefeld.

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Sanfter Übergang

Ein weiterer Erfahrungsbericht der Rietberger Aurachirurgin Inge Hörster.

Inge Hörster, Aurachirurgin

Mitte April 2018

Schon seit Tagen bin ich innerlich unruhig, angespannt und nervös. Was war nur wieder los? Am 18.04. wurde ich nachts wach, Schweißgebadet – wie immer, wenn etwas ganz Besonderes geschehen sollte.

Ich sah meinen Vater vor mir, der schon seit 22 Jahren tot ist. Er lächelte und breitete seine Arme weit aus. So ausgeglichen und ruhig habe ich ihn selten erlebt. Was wollte er mir nur sagen?

„Ich habe Sehnsucht, das Warten hat ein Ende, die Erlösung ist nahe,“ sagte er zu mir.

„Vati, was meinst du? Mach mir bitte keine Angst“. „Nein, das will ich auf gar keinen Fall. Es geht um meine Frau. Endlich darf sie gehen. Mach ihr bitte klar, dass sie in Liebe gehen darf.“

Ich musste weinen. Jetzt wusste ich, was er meinte. Die Seele seiner Frau hatte sich auf den Weg gemacht, doch irgendetwas hinderte sie noch.

Ich nahm Verbindung zu ihr auf und sagte ihr, dass ihr Weg von Gott vorbereitet sei und ich ihn ihr zeigen darf. Die Erzengel Michael und Gabriel würden sie begleiten. Es war ein sehr liebevolles Gespräch. Sie wusste, dass sie nun gehen durfte. Ich habe ihr gesagt, dass sie von uns allen in Liebe und Dankbarkeit losgelassen und begleitet wird.

Wie sollte ich nur meinen Kindern erklären, was ich nachts „gesehen“ hatte?

Am 28.04. besuchten wir sie im Altenheim. Wir waren uns nicht sicher, ob sie uns erkannte. Sicherlich hatte sie uns gespürt. Abends habe ich wieder die Verbindung zu ihrer Seele aufgenommen und ihr noch einmal die Gewissheit gegeben, dass wir sie alle lieben, egal, wie sie sich entscheidet.

Es ist der 03.05., vormittags. Ich bin zuhause und spüre, wie ihre Seele Verbindung mit mir aufnehmen möchte. Alles ist irgendwie durcheinander, so verworren. Ich zittere am ganzen Körper. Ich rufe die Erzengel und bitte sie, meine Stiefmutter zu erlösen, ihr die Angst zu nehmen.

Die Seele weiß nicht, was sie tun soll. Ich beruhige sie und sage ihr, dass sie von den Erzengeln begleitet wird, sie kann und soll vertrauen.

Abends informierte mich mein Neffe, dass sie mittags gestorben sei. Trotz meiner Traurigkeit bin ich dankbar.

Danke, lieber Gott,

danke, liebe geistige Welt,

danke, dass ein wundervoller Mensch in Liebe gehen durfte.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Damals im Rettungswagen

Man stelle sich folgendes Szenario vor. Im Supermarkt erleidet eine Frau  einen Schwächeanfall und wird mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Flugs muss die Bluse der Dame  geöffnet werden, um die lebenserhaltenden Maschinen anschließen zu können. Mitten in der hektischen Betriebsamkeit erstarren plötzlich die Bewegungen der Sanitäterin. Mit großen Augen schaut sie auf den BH der Patientin:

Unwiderstehliche Lingerie von MadameBoyd

„Können Sie mir sagen, wo Sie diese tolle Wäsche gekauft haben?“

Mit versiegender Kraft deutet die Geschwächte auf ihre Handtasche. „Dort drin finden Sie meine Karte….“

So geschehen vor einigen Jahren Nicole Grünker, der Inhaberin von Madame Boyd, die heute, wo es ihr längst wieder gutgeht, über diese Geschichte herzhaft lachen kann.

Da fallen uns die Worte unserer Großmütter wieder ein, die lauteten: „Zieh immer ordentliche Wäsche an, falls Dir unterwegs mal was passiert.“….

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl
Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

Lest bitte auch: Hommage an die Weiblichkeit

Waldspaziergang mit Nasi

Grad gestern hab ich mich noch mit ner Freundin am Stall über Nasis „manchmal-Spezial-“ Verhalten im Wald unterhalten…😆

Wir stellen uns folgende Situation vor…
In ner netten Gruppe von 4 Reitern schlendern wir gemütlich durchn Wald…In der Ferne tauchen Baumstämme mitten aufm Weg auf…Sie werden registriert aber nich weiter beachtet, da sie problemlos überwindbar sind, weil maximal 30cm hoch… Nur ma am RANDE erwähnt…

Die 1. reitet darüber… Die 2. und 3. … Ich bin so’n bisken im Wald-genieß-Modus und tingel einfach hinterher, als ES plötzlich abrupt stoppt…
Ich so: Häh??? Nasi???
Nasi steht…wie’n Panzer…Ich möööpe meinen Schenkel an seinen Bauch…

(Exkurs: Möpen bedeutet in der freien Diana-Sprache, den Schenkel bestimmt mit Druck in die Seite des Tierchens zu drücken. Es is kein Treten, find ich sowieso unsäglich, aber auch kein Anlegen oder verstärkt Drücken, sondern ein Möpen 😁 vielleicht können mich einige verstehen, was ich meine. Mittlerweile is ja eh bekannt, dass Sir Nasi und ich eine besondere Kommunikation haben😂😂😂 dazu gehören halt auch artveränderte Worte, um diverse Momente einfach besser ausdrucken zu können…)

Er nur so: HMPF!
Ich möpe stärker und untermale verbal: Eyyyyyy!!! Wasn hier los???… … Hallo da vorne! Wartet ma bitte eben. Wir ham hier ein Problem.
Mensch Nasi, geh da drübba!!!!
Er: Geht nich
Ich: Doch sicher geht das!
Er: Nee!!! Und bewegt nur seine Masse Richtung Hindernis allerdings ohne Beinbewegung.
Ich: Hömma!!! Das is nurn kleiner Baumstamm!!! Ich möpe auch ma mit dem anderen Schenkel…daraufhin hebt er ein Bein und ich hör nur noch POCK!!!
Er: Hörsse??? Das war mein Huf gegen den Baum…Er is zu hoch…



Derweil die anderen sich unser Schauspiel begucken und sich schon einen grinsen…Ich ignorier das ganz professionell.
Ich: Samma willste mich vereimern oder was??? Alle andern sind da doch auch drübba!!!
Er: Ja… die anderen… aber ich kanns nich…
Und mit jedem MÖP kloppte er wieder seinen Huf dagegen. Da kennt er nix, ne? Was ein Hafi nich will… aber lassen wir das…
Ich: Großer, ich frag jetz noch einmal nett, dann kommts Stöckchen!
Er mit lang gedehntem typischen Nasiakzent: Iiiiichchchch faschtehennnn keinnnn Deutschschsch
Ich so: Warte…
FUMP klatscht mein Stöckchen auf seinem Popöchen
Er ganz überrascht: HUCH???? Warum haust du mich???
Ich: Beine heben! Sonst klatscht es nochma
Er: aber-
FUMP-KLATSCH
500kg kommen in Bewegung und gehen geschmeidig übern Stamm… OHNE auch nur die Rinde im Entferntesten zu berühren 🙈🙈🙈🙈 was willste dazu noch sagen…

Er: ACHSOOOOOOO OOOOOOOOOOHHHHHHHHH!!!!!! ICH sollte die BEINE heben?!?!?!? Warum hasse das nich eher gesagt???
Ich antworte darauf schon gar nich mehr… verdrehe nochma die Augen, während die anderen sich kaputtlachen und reite weiter…
Natürlich lobe ich ihn für seine starke Leistung noch, weil ich ihn ja GEHAUN hab🙈 aber gut…
So is er numal…
Ansonsten war der Ritt ohne weitere Auffälligkeiten 😆

All you need is „LOVE“

Pinkfarbene Blüten auf einem Hauch von Mauve. Das Lingerie-Ensemble „LOVE“ passt perfekt in den Wonnemonat Mai.

Ein Modell, drei Varianten: transparent, leicht gefüttert, Push-up (v. l.)

Und deshalb gibt es diese Serie bei MadameBoyd im Mai 20 % günstiger. Einfach im Online-Shop den Code OWL eingeben.

Drei verschiedene Höschenformen zur Auswahl: Slip, Panty, Mini-Slip (v. l.)

LOVE bietet je drei verschiedene BH- und Höschenmodelle zum Kombinieren. Alles in der gewohnt erstklassigen Qualität von MadameBoyd und in den Cup-Größen A – P.

Mädels, schlagt zu!

MadameBoyd – jeden Tag das schönste Gefühl Üdinghauser Straße 20
49326 Melle
Tel +49 5402 60 79 351
E-Mail: nicole@madameboyd.de
www.madameboyd.de

 

Wunder geschehen

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben. Die Begebenheit, von der sie uns heute erzählt ist erst wenige Tage her:

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Inge Hörster

30.04.2018

Früh morgens erhielt ich von einer Freundin die Nachricht, dass ein mir unbekannter Mann aus dem Nichts heraus einen epileptischen Anfall bekommen hat. „Kannst du ihm helfen?“, bat sie mich.

Er war mit seiner Frau gerade am Urlaubsort in Belgien angekommen und sie gingen auf der Promenade spazieren. Minuten später fiel er ohne Vorwarnung wie ein Baum um, der Notarzt wurde informiert.

Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass er Hirnblutungen hatte, also auch eingeblutet war. Er kam auf die Intensivstation. Sein Sprachzentrum war angegriffen, ansonsten reagierte er normal. Nach dem 2. CT sah man, dass die Schwellung ganz minimal zurückgegangen war. Die Ärzte hofften, dass sie um eine OP herumkommen würden. Er schlief viel, konnte seine Frau erkennen, sprechen war aber sehr schwierig. Es kam nur Kauderwelsch heraus, da das Sprachzentrum sehr stark in Mitleidenschaft gezogen war.

Ich fragte meine Freundin, ob sie das Einverständnis von der Frau oder dem Mann selbst erhalten würde. Sie verneinte dies. Daraufhin unternahm ich zunächst nichts, denn ohne Einverständnis „arbeite“ ich nicht.

Nachmittags war ich zu einem Termin unterwegs, als ich mitten auf der Autobahn die Info bekam, dass ich ihn sofort behandeln soll. Es stiegen Bilder auf: Ich sah, welches Trauma ihn belastete, befreite ihn davon, nahm ihm den Schock und legte eine Drainage am Gehirn.

01.05.2018

Seine Frau und seine Stieftochter besuchten ihn, er erkannte beide. Eine Neurologin war bei ihm und hat sämtliche Untersuchungen gemacht. Er konnte allem folgen, seine Stimme war klar und deutlich. Das fand seine Frau super gut. Er konnte sagen: „Schau mal, draußen regnet es ja.“

Nach der Untersuchung hat er die beiden nach Hause geschickt. Er sagte, dass sie ihn mal in Ruhe schlafen lassen sollten. Er wäre fertig, sie sollten sich eine schöne Zeit machen.

Die Ärztin meinte, dass es Wochen dauern wird, bis alles zurückgegangen sein wird.  Sie wären aber guter Dinge und hofften auf übermorgen, dass er dann schon auf die normale Station verlegt werden könnte. Danach dürfte man vielleicht schon mal darüber nachdenken, wie er wieder nach Deutschland kommen kann. „Beten hilft, an uns denken auch, es geht gut voran, ihr dürft euch mit uns freuen.“

Spät abends kam ein Video, in dem er klar und deutlich sprach: „Hey, mir geht es wieder gut.“ Er ist fröhlich, sieht richtig gut aus.

03.05.2018

Er wird am 05.05.2018 nach Detmold ins Krankenhaus verlegt. Er ist nach gerade mal ein paar Tagen schon transportfähig.

WUNDER geschehen……..ich bin so dankbar!

 

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Eine Messe für Queens und Prinzessinnen …

… also für alle Frauen. Die erste QueensNight.

Ein Traum in Pink: Veranstalterin Sandra Hambrügge

Wir Frauen haben ein großes Interessens-Spektrum. Technik, Steuerpolitik und komplexe Zusammenhänge zwischen biologischer Vielfalt und menschlicher Entwicklung sind uns ebenso wenig fremd wie Kosmetik, Wellness, Schmuck, Dessous und Handtaschen. Mit letzteren Themen konnte sich frau am vergangenen Samstag in Bückeburg intensiv beschäftigen. Denn dort fand die QueensNight statt.

Gut gelaunte Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen. Prosecco und Erdbeerkuchen taten ihr Übriges, die Besucherinnen zu erfreuen.

Das oftmals komplizierte Gedankensystem einer Frau versucht die Autorin Sabine Christel zu entschlüsseln. Auf der QueensNight stellte sie ihr Buch „Frauen sind anders, aber Mann gewöhnt sich daran“, vor.

Autorin Sabine Christel

 

Elevinnen des Cosmetic College Hannover waren vor Ort, um den geneigten Besucherinnen ein (noch) schöneres Gesicht zu schminken. Es gelang ihnen hervorragend.

Nicole Znotins und Solange Amo

 

Schöne, gut sitzende und qualitativ hochwertige Wäsche ist ein Stück Lebensqualität. Nicole Grünker alias MadameBoyd präsentierte einen Teil ihrer Kollektion auf der Bühne. Und erzählte, was sie auf einer Fahrt im Rettungswagen erlebte. Diese Geschichte erfahrt Ihr aber erst nächste Woche, wenn der Artikel über MadameBoyd in livinginowl erscheint.

Sandra Hambrügge und Nicole Grünker

 

Sich ummanteln mit Glück, Duschen im Licht von Feen und Einhörnern, den Duft von naturreinen Essenzen und Aromaölen genießen. Das war möglich am Stand von By Naldi’s aus Bad Salzuflen. Inhaberin Diana Kunze stellte außerdem ihr Buch „Leuchtende Bärenherzen“ vor. Eine Lektüre für Kinder und Erwachsene.

Inhaberin Diana Kunze
Duschpeeling mit Feenzauber

 

 

 

 

 

 

In nur 2 – 3 Minuten um Jahre jünger aussehen, das soll mit Verway 2-Phasen-Lift Serum funktionieren. Bei Phase 1 werden die Falten in Minutenschnelle optisch reduziert (das klappt tatsächlich!), und bei Phase 2 tritt ein Langzeiteffekt in Kraft, der der Vorbeugung vorzeitiger Hautalterung dient.

Chantal Hartmann präsentiert Verway

 

„Wenn eine Frau wütend ist, nimm sie in den Arm. Wenn das nichts bringt, wirf ihr Schokolade zu“. Typisch Frau, so heißt das Magazin von Monja Korthaus. Ein Heft voller Weiblichkeit, guter Laune und jeder Menge Information.

Monja Korthaus

Nahrungsergänzungsmittel aus der Natur. Moringa ist eine Heilpflanze, die schon seit über 5.000 Jahren bekannt ist. Johannes und Marion Schwochert stellten Kosmetik und hochwertige Nahrungsergänzungsmittel vor.

Marion und Johannes Schwochert

 

Eine schöne Tasche tut etwas für die Frau. Das weiß auch Petra Stiewe und brachte eine große Auswahl mit nach Bückeburg.

Petra Stiewe

 

Ringana. Der Name steht für frische, zukunftsweisende Pflegeprodukte für den ganzen Körper – und das ohne Konservierungsstoffe.

Ulrike Gagel-Petereit präsentiert die frische Kosmetik von Ringana

 

Das waren nur einige Impressionen einer gelungenen Messe. Es wurden sogar vereinzelte Männer gesichtet. Sandra, mach weiter so!

Kontrast-Mittel im Quadrat

– Von Königen, Äpfeln und der Unterschiedlichkeit –

Die Sonne, deren Strahlen ich jetzt, Anfang Mai, noch dankbar, nicht so selbstverständlich empfinde wie später im Sommer, scheint durch das große Fenster auf mein Schachbrett. Ich halte einen Becher Kaffee in der Hand, gönne mir eine Verschnaufpause und sinniere. Optimale Zeit für das Düngen meines Kopfsalates! Die Verarbeitung der Bohne ist eine Entdeckung aus dem Königreich Kaffa (Äthiopien), das Schachspiel ist persischen Ursprungs. Beides passt prima für mich zusammen und während ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass auf dem Fußboden sich das quadratische Musterfeld des Schachbretts wiederholt. Ein kleines Gedicht kommt mir in den Sinn, es stammt vom persischen Dichter Omar Chayyam aus dem 11. Jahrhundert:

„Die Welt ist ein Schachbrett, Tag und Nacht geschrägt,

                           wo das Schicksal Menschen hin und her bewegt.

Sie umeinander schiebt, Schach bietet und schlägt,

                           und nacheinander einzeln in die Schachtel legt.“

An dieser Stelle wird klar: Mein heutiger Kopfsalat wird vom musivischen Pflaster handeln, so die fachliche Bezeichnung des Schachbretts. Quer durch die Historie und Literatur taucht dieses monochrome Muster immer wieder auf. Weit vor der Entdeckung als Spielfläche, denn die Araber brachten das Schachspiel erst im 13. Jahrhundert von den Persern zu uns nach Europa. Aber bereits im Jahre 440 v. Chr. beschreibt Sophokles das musivische Muster in seinem Drama „Antigone“. Das früheste Auftauchen dieses geometrischen Stils wird in antiken griechischen und römischen Fußbodenmosaiken verortet. Ein Musivum bezeichnet nämlich ein „Bildwerk eingelegter Steine“ und ist der Wortstamm für das Wort Mosaik. Im Talmud bezeichnet der Begriff Mosaik eine Fläche, welche (Zitat) „…die Grundfeste des Tempels deckt“. Im Evangelium des Johannes bildet das musivische Pflaster jenen Boden, auf dem die heute größte Weltreligion ihre Geburtsstunde erlebte. Der Thron, von dem aus Pilatus den Jesus von Nazareth zum Tode am Kreuz verurteilte, trug den hebräischen Namen „Gabbatha“, was übersetzt „Hochpflaster“ bedeutet, ein Name, der damals dem Schachbrettmosaik vorbehalten und politischen Führungskräften zugeeignet war. In der Altstadt von Jerusalem nutzen Pilger bis heute das „Lithostrotos“, ebenfalls ein Musivum, um darauf zu beten. Und natürlich soll auch der Salomonische Tempel dergestalt musivisch ausgestattet gewesen sein. Dieses bicolorige Muster bildete dort mutmaßlich den Weg, den nur die Hohepriester schritten, wie zumindest den Schriften des jüdischen Historikers Flavius Josephus zu entnehmen ist.

Von Beginn an umgab dieses Schachbrettmuster also ein besonderes Fluidum, sein Beschreiten etwas Besonderes. Abseits von Spiritualität, Kultur und Literatur geht man heute davon aus, dass diese quadratischen Felder einfach eine sehr praktikable Messgröße der einstigen Baumeister gewesen sind. So wie in Japan die Tatami, die traditionellen Igusagrasmatten, noch heute die Bezugsgröße für Flächenmaße in der Gebäudearchitektur sind. Die Arten, mit diesen Quadraten zu konstruieren, zu messen und zu kontrollieren, galt über eine sehr lange Zeit als Geheimnis der Baumeister. Noch immer messen wir in Quadratmetern und Quadratfüßen, machen wir es räumlich, wird es zu Kubik, was von Kubus stammt, dem dreidimensionalen Quadrat, dem Würfel. Kein Steinmetz-Zeichen, welches sich nicht ableitete von dieser ewig gültigen Form. Das Quadrat beinhaltet zwei bzw. vier Dreiecke, die Bedeutung der Primzahl 3 ist sowohl in der christlichen Religion (Dreifaltigkeit) als auch in vielen spirituellen Mythen immens. Das Dreieck gilt als Urfigur, welche jedem Quadrat zugrunde liegt. In den meisten alten Kirchen verdeutlicht dies ein Blick hoch an die Decke, das Kreuzgewölbe zerteilt die quadratische Fläche zwischen vier Säulen in ebensoviele Dreiecke. Der Satz des Pythagoras verbindet in der euklidischen Geometrie das Dreieck im Zentrum mit drei Quadraten an den Außenkanten. Damit bildete er neben dem bei Schülern berüchtigten Satz sogar das Lambdoma, die Grundstruktur der Harmonik, welches als die Matrix der gesamten Schöpfung gilt – Die Welt ist Klang (vgl. Nada Brahma). Das Schachbrett verfügt über 64 Felder, die zwei Farbtöne darauf gleichmäßig verteilt. In den Eckpunkten stehen sich jeweils ein schwarzes und ein weißes Quadrat gegenüber. Das führt mich, abseits aller abstrakten geometrischen und mathematischen Überlegungen, zur weiterführenden Frage – was bedeutet dieser Schachbrettboden heute für uns, was macht uns das Musivische in der Moderne erklärbar?

Dunkle und helle Felder wechseln einander absolut paritätisch ab, kein dunkles berührt das Helle und dennoch hängen beide Farbtöne zusammen und dergestalt voneinander ab. So bilden sie grandios komprimiert das universelle Spiel der Gegensätze. Nichts ist wirklich existent ohne seinen jeweiligen Konterpart, Wechselseitigkeit ist der Schlüssel für Ausgewogenheit. Das Messen der Kräfte, zwei Energien bedingen einander, halten sich im Gleichgewicht. Für eine Waage braucht es zwei Positionen, beide Schalen sind unterschiedlich befüllt, benötigen aber gleiches Gewicht, um eine brauchbare Aussage zu treffen. Ausgewogen nennen wir dies deshalb.

Sowohl ein englischer Universalgelehrter als auch ein deutscher Physiker haben hierzu interessante Gedanken erarbeitet. In beiden Fällen spielt ein Apfel die zentrale Rolle, weshalb ich diesen Essay als Hommage auf diese beiden Geistesgrößen auf einem Rechner schrieb, der einen Apfel auf dem Gehäuse trägt. Auch ein Kalauer darf mal Platz im Kopfsalat finden.

Im Jahre 1660 sah Isaac Newton einen Apfel aus einem Baum fallen und fragte sich: Aus welchen Kräften heraus tut die Frucht dies und weshalb jetzt, nicht vorher oder später. Diese Überlegung brachte ihn direkt in das Spiel zweier miteinander ringender Energien. Die Kraft, die den Apfel am Zweig festhält, behauptet sich ununterbrochen gegen die Gravitation, die Schwerkraft, welche den Apfel zu Boden, Richtung Erdmittelpunkt zieht. Durch diese beiden Kräfte hält das Obst lange seine Position, fällt nicht herunter, fliegt nicht davon. Dieses Gleichgewicht erst ermöglicht dem Apfel sein Wachstum! Irgendwann überschreitet seine Masse eine kritische Grenze, was den Sog nach unten gewinnen lässt. Wir betrachten einen Obstbaum und ahnen kaum, dass diese beiden faszinierenden Naturgesetze sich an seinen Ästen hundertfachpermanent in Schach halten, womit sich auch sprachlich der Kreis schließt. Um nicht zu sagen, die Quadratur des Kreises. Ist es in unserem Inneren anders als beim Apfel? Halten sich auch in uns verschiedene Kräfte in Schach? Eine alte Legende indianischen Ursprungs erklärt es mit zwei Wölfen, welche in jedem von uns wohnen. Der dunkle Wolf verfügt über die Kräfte Zorn, Neid, Gier, Überheblichkeit, Vorurteile, Mißtrauen, Gram, Stolz, das Ego. Der helle Wolf wird von Liebe angetrieben, von Hoffnung, Heiterkeit, Wohlwollen, Großzügigkeit, Zutrauen, dem Mitgefühl. Diese beiden Jäger ringen in unserer Seele unentwegt miteinander. Wer von beiden der stärkere ist? Die Antwort der Indianer lautet weise: Es ist jener Wolf, den Du fütterst.

Müssen wir demnach also den dunklen Wolf verdammen, den hellen dagegen erheben? Ich glaube nicht, diese Logik wäre zu simpel, das Leben ist fast immer komplexer. Denn was wären die hellen Flächen des Schachbretts ohne die dunklen, die weißen Figuren ohne die schwarzen? Dieses Spiel funktioniert nur deshalb, weil es beide gibt. Das mag die Botschaft sein, welche uns das musivische Pflaster vor Augen hält. Was tragen Menschen zu meiner Entwicklung bei, die meine Meinung haben, die mir sehr ähnlich sind, die es mir leicht machen, sie zu mögen, ihnen zu folgen? Weitaus mehr lernen kann ich von den anderen, auch über mich selbst. Jene, die mir anstrengend sind, deren Interaktion mir etwas abverlangt. Schwarz und weiß bedingen einander, erst ihr Kontrast zueinander verschafft uns Orientierung und die Möglichkeit zu Interaktion und Wachstum. Und er bietet uns an jedem Tag die Chance, ja sogar den Druck, uns wieder neu zu entscheiden, auf welchem Feld wir selber stehen wollen. Das ist die Matrix unseres Daseins, wieviele Romane, Geschichten und Filme handeln genau davon, vom immer währenden Duell Hell gegen Dunkel? Ein Film nur mit Guten, ein Roman ausschließlich mit Bösen, langweilt. Und in dem sie einander brauchen und überzeugt sind, das Richtige zu tun, ähneln sie einander. Das bekannte Symbol des Daoismus, Yin und Yang, bildet dies semiotisch perfekt ab. Im Kreis umfließen einander nicht nur die schwarze und die weiße Fläche gleichmäßig viskos, sondern sie tragen zudem einen Punkt des anderen in ihrem Zentrum. Grafisch genial auf den Punkt gebracht! In einem alten Lied von Heinz Rudolf Kunze heißt es in einer Zeile: „Das Weiße im Auge des Feindes zu sehen, bedeutet nichts als geduldig vorm Spiegel zu stehen.“.

Wir alle sind uns viel ähnlicher, als wir wahrhaben wollen, als uns recht sein kann. Die Polarität aber ist dennoch unser System, die Dualität unsere Struktur. Anziehung gibt es nur zwischen Plus und Minus, das Prinzip des Magnetismus. Dabei alles möglichst in Balance zu halten, immerfort auszugleichen, ist der Kern der Natur, die natürliche Ordnung, ein Sturm zum Beispiel ist physikalisch der Ausdruck von verschiedenen, sich ausgleichenden Luftdrücken. Was der Frisur schadet, hilft dem Segel. Wie töricht also, das Anderssein zu verteufeln, wie es gegenwärtig wieder in Mode kommt, obgleich bereits überwunden geglaubt. Wir brauchen einander in unserer Unterschiedlichkeit! Albert Einstein erkannte einst genial: „Ein Apfel allein besitzt überhaupt keine Eigenschaften.“ Erst das Erscheinen eines zweiten Apfels lässt diesen ersten groß oder klein, rund oder kantig, lecker oder unschmackhaft, farbig oder blass sein. Zur Bestimmung von uns und von allem brauchen wir den Vergleich, benötigen wir das Andere. Das Schwarz-Weiß-Denken ist uns als Ausdruck geläufig, zwischen diesen Polen aber sind sämtliche Farben zuhause, zwischen den Extremen also ist der sinnvolle Durchgang, zwischen Berg und Abgrund liegt der Mittelweg, der uns Ausgeglichenheit verheißt. Zwischen den Maximalpositionen liegen im Diskurs und jeder Verhandlung die Möglichkeiten! Zwischen heiß und kalt liegt die angenehme Temperatur. Dort hat das Leben seine Heimat, im Mittelpunkt, dort, wo das musivische Pflaster liegt. Schwarz und Weiß sind nur die Leitplanken, die äußeren Begrenzungen im Denken, die Züge der Figuren gehen über die Abgrenzungen der Felder. Um Gutes tun zu können, braucht es das Erkennen des Antipoden. Zuvorderst bei sich selbst, in sich selbst, der andere inspiriert uns dazu, wenn wir es zulassen.

Über dem Orakel von Delphi steht geschrieben: Erkenne Dich selbst! Ich möchte hier erweitern: Erkenne auch Deine Position auf dem Brett, bedenke Deine Züge wohl. Jeder von uns trägt beide Quadrate in sich, beide Wölfe leben in uns, helle wie auch dunkle Figuren bewegen sich in uns. Das musivische Pflaster vermag als Abbild unseres Seins zu dienen. Möge uns dieses Muster, wo immer es uns begegnet, stetig daran erinnern, dass unsere Stärke in der Vielfalt liegt. Den Kontrast aufzugeben, kann nicht wirklich unser Ziel sein, denn Schwarz und Weiß einfach nur vermischt ergibt Grau. Wollen wir wirklich grau sein? Wenn alle identisch sind, ist Harmonie billig zu haben, somit fast ohne Wert. Und schrecklich öde. Auf dem Schachbrett. Und im Leben.

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

Kontakt & Buchung:  kontor@mikrakom.de

 

Spuren spüren, Sporen sparen – Wesley’s Lektion –

Vor der Scheibe der hinteren Autotür fliegen die Impressionen einer amerikanischen Großstadt vorüber. Wegen ihres vielen Grüns wird sie auch die „Smaragdstadt“ genannt (Emerald City). Alles, was es dort vom Rücksitz aus von ihr zu sehen gibt, wird aufgesaugt von den wachen Augen eines kleinen Jungen, der die Dinge auf seine eigene, grandiose Weise einzuordnen sucht. Der Tag ist gut, das Radio läuft, am Steuer lenkt die Mutter das Familienauto. Sie ist eine langjährige, sehr liebe Freundin von mir, welche vor etlichen Jahren couragiert den Sprung aus der ostwestfälischen Provinz in ein neues Leben in den Vereinigten Staaten wagte. Ihr außergewöhnlich aufgeweckter Junge auf der Rückbank heißt Wesley. Seine Gedankengänge verblüffen seine Eltern, mich und so viele andere immer wieder, seine Art des Denkens ist sehr eigen, von einer erfrischenden Klarheit und bestechenden Logik. Nun dreht Wesley seinen Kopf nach vorn und deutet auf das Radio. „Mama, warum verstehe ich das nicht?“ „Weil das französisch ist.“ „Was ist französisch?“ „Das ist eine Sprache, Du sprichst doch englisch und deutsch, das sind Sprachen.“ „Dann muss ich jetzt französisch lernen.“.

Mit seinen drei Lebensjahren hat Wesley Goethe verstanden. Der große Dichter und Denker postulierte einst

„Wer in einem Fach ein Meister geworden, soll in einem weiteren sogleich ein Schüler werden.“.

Meinem kleinen, tollen Freund in der Ferne widme ich diesen 15. Kopfsalat, denn er inspiriert mich dazu und vielleicht ja auch Sie. Heute nämlich soll es hier um das Lernen gehen. Lernen ist etwas, dessen Wichtigkeit zwar allerorten als wesentlich und wichtig wahrgenommen sowie gepriesen, als lebenslange Aufgabe erkannt wird, jedoch fälschlicherweise ins Gebiet des Mühsals und der Anstrengung verbannt ist. Warum eigentlich? Hier hilft uns dieser blitzgescheite, kleine deutsch-amerikanische Bub, stellvertretend für alle Kinder. Von ihm und ihnen können und sollten wir lernen. Und zwar die innere Haltung zum Lernen.

Das Wort „Lernen“ entstammt mutmaßlich dem gotischen „laists“ und bedeutet so viel wie „nachgespürt / einer Spur folgen“. Welch eine wundervolle Definition für den Erwerb von Wissen! Etwas zu spüren und deshalb einer Spur zu folgen, Spüren & Spur – das schmeckt nach Abenteuer, genährt aus Neugierde, innerem Drang, äußeren Reizen und der Freude am Erkenntnisgewinn. Und von einem Ziel ist da gar nicht die Rede, der Weg selbst ist das Ziel, wie wir von Konfuzius wissen. Im Lernen liegt auch eine gewisse Tragik, denn Wissen macht demütig. Wir alle kennen den Ausspruch „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, doch was viele bloß für ein amüsantes Bonmot halten (das wahlweise Cicero, Platon und Sokrates zugeschrieben wird), beschreibt im Kern eine wesentliche Quintessenz. Wer früh in den unteren Sprossen der Leiter des Lernens hängenbleibt, glaubt erheblich mehr zu wissen als jener, der oben steht, von dort das Land des Wissens halbwegs überblickt und wehmütig begreift, dass er es aufgrund dessen schierer Größe nicht einmal grob wird kennenlernen können. Aber allein die Kühnheit, dieses Land zu betreten, erobern und etwas davon für sich erschließen zu wollen, ist edel, nützlich, aufregend, deshalb aller Mühen wert.

So wie auch das Essen hat Lernen kein Ende, im Gegenteil, es macht Lust auf mehr und anderes! Lernen ist des Hirnes Nahrung. Es kann bewusst und ergebnisorientiert sein, aber auch beiläufig (vgl. implizit), fast zufällig erfolgen. Der Polarstern am Himmel der Kommunikation, Prof. Paul Watzlawick, überschrieb denn auch eine seiner Geschichten herrlich ironisch „Vor Ankommen wird gewarnt!“. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass dieser forsche Forscher als Kind vermutlich meinem Freund Wesley sehr ähnlich war. Den Kindern ist das Lernen immanent, sie müssen in Sachen Lernmotivation nicht aktiviert werden, da muss nichts in ihnen geweckt werden, damit kommen sie bereits auf die Welt. Es ist ihr Atomkern.

Schon Kleinkinder betrachten ihr Umfeld mit großen Augen und ausgestreckten Händen, für sie ist jedes noch so kleine Objekt spektakulär, alles wollen sie anfassen (daher das schöne Wort „begreifen“, was lernen meint), sich ihre Welt erfahrbar und vertraut machen. Kaum, dass sie zu reden beginnen, starten ihre Kaskaden an Fragen. Gibt es jemanden, der mehr fragt als ein Kind? Es gibt buchstäblich nichts, dass sie nicht interessiert, selbst Thematiken, die uns unvorbereitete Erwachsenen mitunter verlegen haspeln lassen (Tod, Sex, Krankheiten etc.). Ihrer Interessensbreite stehen wir großen Leute (besser: höher gewachsenen, groß sind wir kaum) nicht selten fasziniert gegenüber, das Leben ist der frischen Generation im wahrsten Wortsinne ein gigantischer Spielplatz. Die Spielgeräte müssen wir ihnen nicht erklären, während wir hölzern ansetzen dazu, hängen bereits die ersten Rabauken und -innen lachend kopfüber von der Rutsche. Recht so. Diesen kognitiv nimmersatten Wesen muss man Wissen lediglich zugänglich machen, ihr Forscherdrang ist schier grenzenlos, sie finden und futtern Informationen aller Art lustvoll wie Kekse, wo immer diese in Griffhöhe herumliegen.

Wie tragisch ist es da, dass ausgerechnet jene Institution, deren einzige Aufgabe darin besteht, zu lehren, es hinbekommt, das Lernen als etwas Nerviges, Ödes gar und daher nach Möglichkeit zu Vermeidendes krass umzudeuten, Lernen dergestalt zu verbiegen und zur Kärrnerarbeit zu schrumpfen. Ein Kärrner war übrigens einst ein Wagenzieher, einer der anstrengendsten Berufe seiner Zeit. Und dieses Bild passt, fortgeschrittene SchülerInnen werden gebremst vom Bildungswesen, das wie ein mit nassen Fellen überladener Wagen hinter ihrem Rücken hängt, anstatt ein beflügelnder Motor vor ihnen zu sein, der sie zieht, den zu lenken sie sich aneignen.

Was tun wir da mit ihnen? Zwischen den maximal aufgeregten, zum Bersten mit Vorfreude gefüllten Erstklässlern, die wie Pferde in der Startbox scharren und die ihre Tornister stolz tragen wie eine gut sichtbare Auszeichnung, und den lustlos und müde zu ihrem jeweiligen Bildungshaus trottenden Kindern der weiterführenden Stufen liegen wenig mehr als vier Jahre. Was geschieht bloß mit ihnen in dieser Zeit? Wie schafft Schule es, diese unbändige Energiequelle versiegen zu lassen? Das Lernen braucht das Lehren, das Grundverständnis der Aufnahme von Wissen beeinflusst die Didaktik. Sollte sie zumindest. „Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen“ erkannte zu Zeiten der Renaissance der französische Schriftsteller Francois Rabelais und damit liegt er noch immer goldrichtig. Doch unser zentnerschweres, mitunter erstarrtes wie erstarrendes Bildungswesen liegt nach mehreren Torpedoeinschlägen lethargisch verschanzt. Der erste Treffer ist, dass sie uns nichts mehr kosten darf, die Bildung, sie ist uns als Gesellschaft kaum noch etwas wert. Wir bezahlen jenen, die mit unserem Geld hantieren, grotesk mehr Lohn als den Erzieherinnen. Gebäude sind marode, Ausstattung unzureichend, PädagogInnen zu wenige, die Bürokratie überbordend, der politische Wahn bisweilen grotesk (vgl. G9-G8-G9). Der zweite ist die fortschreitende Ökonomisierung. Bildung und ihr Erwerb ist ein Wert an sich, dient höheren Weihen und eigentlich nicht dazu, so früh wie möglich einer effizienten Verwertbarkeit zugeführt zu werden.

Pubertierende zu nötigen, sich zügig für einen lebenslangen Berufsweg zu entscheiden und entsprechend konsequent zu präparieren, geht aus mehreren Gründen stramm am Kern vorbei und ist kontraproduktiv. Bildung ist keine Presse und Kinder sind kein Rohmetall, sie sind nicht erschaffen, um flott marktgerecht geformt zu werden. Nichts gegen die Kooperationen von Wirtschaft und Bildung, diese sind äußerst sinnvoll und sehr wichtig, doch sollte nicht der Respekt vor der Freigeistigkeit und Individualität sowie dem Agieren auf Augenhöhe in Vergessenheit geraten. Freie Lehre, freie Forschung? Das einstige Diplom ist zum stundenplanmäßig zu absolvierendem Bätschela (klingt schon scheußlich) verkommen. Geistig anreichernde Ausflüge rechts und links in andere Zweige der Wissenschaft, geschweige denn ein sich selbst ausprobieren, die eigenen Möglichkeiten entdecken, sieht unsere Bildungslandschaft kaum noch vor. Schule und Studium sind zum Korsett mutiert, Lernen ist zur straffen Karriereplanung transformiert, keine Zeit mehr für allmähliches Werden und dem Lernen als Prinzip des Lebens. Lächerlich schon allein deshalb, weil es nie zuvor mehr Lebenszeit gab! Von den 2017 geborenen erreicht jeder zweite statistisch die einhundert Jahre. Die Medizin sorgt dafür, dass sie die meisten davon recht agil (v)erleben. Was also soll plötzlich die Hektik? Mein Vorschlag (halten Sie sich fest): G10! Wenn die Pubertät ihre hormonelle Sprengkraft mit voller Wucht entfaltet, weg von der Schulbank – raus aus der Schule. Wir unterbrechen ihre Schulzeit und senden die Jugendlichen raus ins pralle Leben, lassen sie nach Gusto zwölf Monate praktische Erfahrungen sammeln, Sauerstoff in die Köpfe, Lüften des Gemüts, sich erproben und einbringen. Ein soziales, ökologisches oder was auch immer praktisches Jahr. Anschließend, mit den neuen Erfahrungen, Kenntnissen, Fertigkeiten sowie gewonnener Reife durch übertragene Verantwortung, geht es zurück in den Endspurt der Oberstufe. Was wir heute tun bzw. unterlassen, erstickt die lodernde Flamme des Lernens. Lassen wir dies nicht länger zu, holen wir uns das Lernen zurück, erobern wir die Hoheit wieder! Das lebenslange Lernen als Genuss, Inhalt sowie unabdingbare Voraussetzung sollte unbedingt wieder modern werden. Dass es nicht so ist, beweisen die minütlich öffentlich posaunten Meinungen, welche gänzlich ohne Recherche auskommen und sich ihrer Absurdität nicht mehr zu schämen brauchen, da in dichter Gesellschaft befindlich. Eine Schlagzeile genügt, um eine straffe Ansicht über komplexe Kontexte ungeniert zu krakelen. Skeptisch sein? Zusammenhänge begreifen wollen? Hintergrundkenntnisse suchen? Abwarten, um zu überlegen? Sich sachte an einen Sachverhalt heranzutasten? Keine Lust, dauert zu lang, ist zu anstrengend. Was Bild und RTL II uns in dürren Sätzen als Schlagzeilen hinwerfen, wird schon stimmen. Die anderen sind halt Lügenpresse. Wann hörten wir auf, vor dem Lärmen zunächst kritisch und akribisch Wissen zu sammeln?

Bildung und ihr Erwerb kosten natürlich Zeit und Anstrengung, doch ist ihre Erschließung zuvorderst auch Lustgewinn, Leidenschaft und persönliche Bereicherung, allesamt großartige Geschenke! Wieviele Menschen auf dem Globus wollen lernen und dürfen nicht. Wir können und wollen oft nicht. Das müssen wir wieder begreifen. Wozu ist der Mensch auf der Welt? Seine Hauptaufgabe besteht meines Erachtens darin, sich selbst stetig weiter zu entwicklen, zu entfalten, mit den individuellen Gaben, die ein Jeder in sich trägt, etwas zu erschaffen, dass ihn erfüllt. Reflexion, diese einzigartige Gabe unter den Lebewesen, welche wir nicht mehr würdigen, sie schleichend obsolet werden lassen. Und nebenbei bemerkt: Nur, wer tut, was ihm/ihr wirklich entspricht, wird in seinem Tun wirklich gut. Der benötigt kein Motivationstraining.

Achten Sie einmal darauf, wie unglaublich viel die Menschen ihrem jeweiligen Hobby widmen, wieviel sie dafür lernen, Zeit investieren (nicht ausgeben!), Geld verteilen, Anstrengungen auf sich nehmen, weite Strecken absolvieren. Für etwas, das sie niemand bezahlt! Extrinsische Motivation (von außen) ist eine Chimäre (Trugbild), man kann lediglich der intrinsischen Motivation (von innen heraus) ein Umfeld bieten, in dem sie sich entfalten kann. Pflanzen benötigen Erde, Luft und Wasser, und niemanden, der an ihnen zieht. Sie wachsen von ganz allein prachtvoll, wenn nur die Bedingungen stimmen. Menschen verhalten sich da keinen Deut anders, Lernen ist Wachstum. Kultur kommt von Cultura und das heißt Wachsen. Kultur ist (über)lebenswichtig für uns und entsteht nicht ohne das Lernen.

Tadao Ando, einer der renommiertesten Baukünstler der Welt, verließ inmitten seines ersten Tages an der Hochschule die Vorlesung mit den Worten „Hier kann ich nicht bleiben, Ihr verwässert mir meine Ideen!“. Viel später gedachte man ihm den Pritzker-Preis zu, die höchste irdische Auszeichnung für Architekten. Und dabei ist er gar keiner, denn ein halber Tag Studium befähigt nicht zum Führen dieser Berufsbezeichnung. Ein extremes Beispiel, sicher, und keine für viele empfehlenswerte Vorgehensweise. Doch die Botschaft, die sich aus dieser Haltung ziehen lässt, ist immens wichtig: Folge Deiner eigenen Spur! Auch und gerade bei Gegenwind. Warte nicht auf den kleinen Imbiss aus Wissenshäppchen von anderen, besorge Dir die Zutaten selbst, bereite sie von Hand zu.

Wer mag, lauscht bei Gelegenheit dem Text des Liedes „Du bist ein Riese, Max“ von Reinhard Mey. Das ist eine Einstellung, welche ich zutiefst teile. Denn es gibt etwas, dass ich Wesley und allen anderen Kindern aus tiefster Seele wünsche. Dass sie bis an ihr Lebensende (sich) spüren und der Spur folgen. Ihrer eigenen. Dabei immer wieder andere respektierend wie neugierig kreuzen. Dann kann etwas gelingen, dass wir heute mehr als je zuvor brauchen. „Alle Menschen werden als Originale geboren, die meisten aber sterben als Kopie“. Bitte bleiben Sie original, Kopien haben wir schon mehr als genug. Entdecken Sie das Lernen als Werkzeug, Süßigkeit und Verheißung. Wesley hat das längst geschnallt. Glaube ich. Bon voyage, kleiner Kerl!

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

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Konspirative Kommunikation

Gerade war ich bei diesem herrlichen Wetter draußen und atmete diese wunderbar warme und super sommerlich duftende Luft ein… zeitgleich kamen Erinnerungen, wie ich noch vor einigen Jahren oft am Wochenende Nasilein schon früh morgens zärtlich vonner Wiese zerrte, weil er ma wieder 24 Stunden Frauchen gebucht hatte…schwärm

Auch diese Geschichte handelt von einem schönen sonnigen Sonntag, an dem ich eine längere Buschtour mit meinem Tierchen geplant hatte. Kurzinfo: an diesem Stall gab es mehrere Wiesenstücke, die durch Tore miteinander verbunden waren. An diesem Tag gab es 3 Wiesen hintereinander…

Ich sah ihn schon von weitem und rief ihm wie immer ne freundliche Begrüßung zu, kombiniert mit rudernden Winkbewegungen, damit er mich auch durch seine (damals noch reichlich vorhandenen) Schopfmatte bis zur Nase sehen konnte…woll? Frauchen denkt ja mit…grins

Zwar hob er nich den Kopf, aber ich sah, wie sich ein Ohr in meine Richtung drehte und er in seinen Mampfbewegungen kurz inne hielt. Ich ging weiter in seine Richtung und textete ihn derweil mit meinen Plänen mit ihm zu. Da sah ich plötzlich, wie er sich scheinbar unauffällig und gaaaanz langsam von mir weg drehte und die nächstliegende Weide… natürlich von mir entfernte Weide… anpeilte, wo seine Kumpels waren. Wie aus weiter Ferne hörte ich seine Stimme im Kopf:

„Vielleiiiiiiiiiiiicht hat seeeee mich jaaaaaa noch nichchchchchch geseeeeeeeeeeehhhhhhhhn…“

Ja nee, is klar Nasi… natürlich hab ich dich noch NICH gesehn… innerlich Augen verdreh…typisch er wieder… Ich rief nur hinter ihm her:

„Keine Sorge Großer, ich hab Zeit!!! Ich krich dich schon noch😆“

Gemächlich ging ich weiter und schaute ihm hinterher. Er steuerte auf eine Hafi Dame zu, die genüsslich die Grasqualität testete.


Und ohne Mist jetz, für mich sah es aus, als er sprach er sie folgendermaßen an…
„Hömma, kannse mir n Gefallen tun?“
Sie:“ Äh, klar…Was denn?“
Er:“ Da kommt die Alte…Ich würd mich gern hinter dir verstecken während du so tust, als ob du gemütlich über die Wiese flanierst. Vielleicht geht se dann ja wieder…“
Sie:“…ok…“

Beide gehen los… natürlich von mir wech und allen Ernstes: hätte ich nich gewusst, dass er neben hinter ihr is, hätte ich Nasi nich wahrgenommen. Sie gingen im absoluten Gleichschritt, die komplette Körper-sowie Schweif Haltung waren IDENTISCH!!!!
Unglaublich, echt…

Dann aber blieb die Dame stehn und wollte weiter futtern…
Nasi:“ GEHT’S NOCH?!?!WEITER!!!!“
Sie reißt den Kopf wieder hoch:“ Wie jetz? Ich will jetz nich ewig durche Gegend laufn “
Er:“ Du hast gesagt, du machsts“
Sie: „So is das Spiel aber doof… ich will nich mehr… such dir nen andern Doofen“
Sprachs und wandte sich von Nasi ab.

Kurz blieb er stehn, sein Ohr drehte sich in meine Richtung und innerlich kam ein „Mist“…
Ich blieb gleichmäßig auf Abstand und war jetz sogar ein bisken neugierig, was nur passieren würde, denn das war grad schon irgendwie speziell… oder hatte ich mir das nur eingebildet???
Ich wartete ab und beobachtete.

Nasi ging weiter und an anderen Pferden vorbei, bis er bei nem Cob C stehn blieb, der etwas größer als er war. Alwyn, so hieß er, stand mit seiner rechten Körperseite zu mir gewandt. Nasi ging auf seine linke Seite und wieder schien es als redeten sie…

Alwyn:“ Eyyyyyy Kollege, wie is die Lage?“
Nasi:“ Hömma, ich brauch deine Hilfe. Du siehst da meine Alte, ne? Und ich brauchn Versteck… denn wenn se mich nich sieht, geht se bestimmt wieder, weisse?“
Alwyn: „Meinste, das klappt?“
Nasi: „Klar…geh ma los…einfach so’n bisken los halt, ja?“

Alwyn marschierte ab und Mr. Nasi wieder unsichtbar hinter-neben ihm… eeeeeecht schade, dass ich damals noch kein Smartphone hatte… Das hätte ich so gerne für die Nachwelt festgehalten. Aber es kam noch besser.
Nu wollte ich es nämlich genauer wissen…MUAHAHAAAAAA…
Ich lief parallel mit ihnen mit ohne den Abstand zu verkleinern… Ich ging schneller… Die beiden wurden schneller… Ich ging langsamer… stopp… Sie standen…
HAHAHAAAAAAAAAA!!!!
ICH lachte, während Alwyns Ohren anfingen zu rotieren und er irgendwie nich mehr so glücklich aussah…. Ich trabte an… grins, ja klar, die beiden auch.

Da hatte Alwyn plötzlich keinen Bock mehr…
Alwyn:“ Altaaaaa, was soll denn der Mist? Das is ja anstrengend!“
Nasi:“ Du musst mich decken!!!“
Alwyn: „Nee sorry ey, mach deinen Kram alleine“… dreht ab und verschwindet.
Da stand er nun alleine.
Mr. NASIBÄR…
Er stand wie in der Bewegung eingefroren und schaute angestrengt nach vorne. Gedanklich nehme ich ein „Verdammt“ von ihm wahr. Ich wartete ab.
Dann fragte ich:“ Na Großer? Was jetz?“
Nasi lässt seine Ohren einen Moment kreisen… kaut kurz und schaut in meine Richtung. Kaum das er mich sieht reißt er den Kopf hoch und höre seine Stimme klar und deutlich mit überraschten Unterton:

„FRAUCHEN!!!! Du? Hier??? Hab dich gar nich gesehn!!!!!Hätteste was gesagt, dann wäre ich direkt gekommen.“

Sprachs und läuft dabei schnurgerade auf mich zu und begrüßt mich überschwänglich…

Was willste da noch sagen????
Ich fand es nur total schade, dass dieses abgefahrene Schauspiel kein anderer mitbekommen hat. Ich mein, erzähl das sowas ma… glaubt dir doch keiner.
ABER es war WIRKLICH so!!!!
😂😆😂😆😂

Aura-Oase – Hilfe in der Not

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Eines Tages klingelte eine junge Frau an meiner Haustür. Wir waren nicht verabredet. Als ich die Tür öffnete, fiel sie mir schon fast entgegen, war völlig am Ende und hatte Weinkrämpfe. Meine Freundin hatte mich ihr empfohlen. Sie hatte sich sofort auf den Weg zu mir gemacht, obwohl sie aus Angst eigentlich seit langem schon kein Auto mehr fuhr.

Seit Jahren litt sie unter Panikattacken und Angstzuständen. Hatte nie die Liebe der Eltern erfahren, konnte nicht zur Arbeit gehen, war alleinerziehend und verfügte nur über wenig Geld.

Sie war schon bei einigen Therapeuten, hatte mehrere Hypnosesitzungen hinter sich, nahm Beruhigungs- und Schlafmedikamente.

Nach drei Stunden Behandlung war sie immerhin so weit, dass ich sie alleine nach Hause fahren lassen konnte. Ich führte anschließend noch zwei Fernanwendungen und eine energetische Hausreinigung bei ihr durch.

Mittlerweile lebt sie ihr Leben, wie sie es sich immer gewünscht hatte. Sie arbeitet selbstständig in ihrem Wunschberuf und ist frisch verliebt. Alles läuft wie am Schnürchen.

O-Ton: „Ich liebe mein neues Leben. Danke, liebe Inge.“

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Des Glückes Unterpfand – Bewegliche Identität

Alles um mich erhebt sich kollektiv. Ich mitten drin, stehe ebenfalls auf. Der Affront, sitzen zu bleiben, wäre zu groß. Die sattsam bekannte Melodie, welche Josef Haydn im Jahre 1797 für den österreichischen Kaiser Franz II. komponierte, erklingt jetzt, intoniert aus vielen Kehlen. Die Rücken straffen sich, die Mienen werden ernst, Blicke starren in eine imaginäre Ferne, die rechten Hände wandern diagonal auf die gegenüberliegende Brustseite an jene Stelle, wo das Herz vermutet wird. Die Lippen spitzen sich zu jenen Zeilen, die Hoffmann von Fallersleben 1841 auf Helgoland textete. Heute abend selbstredend nur die dritte Strophe, die erste gilt nach diversen Geschehnissen als nicht mehr opportun. Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf „…des Glückes Unterpfand“ statt „…zum Schutz und Trutze“. Mentale Veränderungen in Deutschland in Mikro-Schritten. Weshalb man zur Gründung der neuen Republik damals nicht gleich auch ein neues Lied in Auftrag gab, entzieht sich hartnäckig meinem Verständnis. Stets ein feierlicher, im wahrsten Sinne staatstragender Moment, das Absingen unserer Nationalhymne. Unserer? Ich weiß nicht so recht, ob es die meine ist. Meine Arme während des Vortrages hängen jedenfalls in gerader Linie herunter, auch mein Mund bleibt passiv. Ich bringe diesen nationalschweren Pathos nicht authentisch dargeboten, obgleich ich die anderen etwas darum beneide. Alles verlässliche Demokraten, das weiß und schätze ich, doch was durchdringt sie bloß bei diesem theatralischen Musikstück, was lässt sie gefühlig schaudern bei diesem Liedgut? Melodiös unraffiniert, textlich uninspiriert, Tempo schleppend. Das ich nicht mitsinge, fällt natürlich vielen auf. Etwas später werde ich nach dem Grund meiner Verweigerungshaltung gefragt. Darüber muss ich investigativ nachdenken, tue dies noch immer, es will mir jedoch einfach keine griffige Antwort einfallen.

Die nächste Frage meines interessierten Gesprächspartners schießt dementsprechend schärfer: „Liebst Du Dein Vaterland nicht?“. Puh. Die nationale Identität, das pochende Herzthema unseres Vaterlands 2018. Es gibt inzwischen sogar eine Bewegung, die sich ausschließlich darum sorgt. Wir haben ja keine anderen Sorgen in Teutonia. Schemenhaft kann ich bei dieser Frage fast die Konturen einer Pickelhaube auf dem Haupt meines Fragestellers erkennen. Fiese Assoziation, ich weiß, zudem unredlich. Ich muss schmunzeln und überlege kurz, weshalb es Vaterland und Vater Staat, aber Mutter Erde heißt. Ist dies Ausdruck der heimlichen Angst des Patriarchen, letztlich auf dem Femininum gegründet zu sein? Diese Überlegung führt aber jetzt nicht weiter. Tja, liebe ich nun mein Heimatland oder nicht? Hier wäre zunächst zu klären, was eigentlich Heimat ist. Wie immer recherchiere ich zunächst etymologisch. Das Wort „Heimat“ leitet sich ab von „Siedlung“, also Siedeln, Ansiedeln als bewusster Akt. Dieser Ansatz hilft mir weiter. In mich hineinhorchend ergründe ich, dass ich nach dieser Definition nämlich luxuriös über gleich drei Heimaten verfüge. Die erste ist das Revier, das wuselige Land der Fördertürme, Stahlwerke und Fußballvereine, mein Pütt, meine Arbeiter-Siedlung (sic!) direkt an der Emscher. Dort wurde ich geboren, dort wuchs ich auf, dort lernte ich Rad fahren und Fußball spielen, dort schlug ich mir die Knie und wir uns gegenseitig auch mal die Lippen auf. Raue Gegend, aber immer herzhaft echt. Den Pott liebe ich, mit ihm hadere ich. Dort sagen die Leute „Es spielt keine Rolle, ob Du im Ruhrgebiet bist. Das Ruhrgebiet ist immer in Dir.“. Und das ist ohne jeden Zweifel wahr, diese Gegend prägt mich auf ewig unverblassend wie jeden, der sich dort zwischen Kokshalden (Kohle, nicht Kokain) an seine Adoleszenz herankämpfte.

Meine zweite Heimat ist meine jetzige Wohnregion, living in OWL sozusagen, welcher es gelang, in zwei Jahrzehnten zur Heimat für mich anwachsen zu können. Eine Gegend, obgleich nicht fern meiner ersten Heimat, in der die Menschen so anders sind als in meinem Ruhrgebiet. Ruhr und Lippe – beide Daseinsformen mag ich, sie lassen sich vergnüglich mixen.

Die dritte Heimat ist jene meines Wesens, nämlich Europa. Diesem kunterbunten Flickenteppich aus so vielen Mentalitäten, Kulturen und Lebensentwürfen bin ich zutiefst für immer verbunden. Region und Kontinentalbund als Basis und Überbau, Deutschland als Zwischenschicht aber ist mir sekundär. Die blaue Flagge mit dem Sternenkreis ist mein Banner im Gemüt, ehrlich gestanden erheblich mehr als Schwarz-Rot-Gold, die als Trias historisch betrachtet eines gewissen Unterhaltungswertes nicht entbehrt. Diese Farbzusammenstellung geht nämlich zurück auf die Uniformen des Lützowschen Freikorps während der Befreiungskriege 1813-1815. Diese Freiwilligenarmee, bestehend aus vielen Studenten, hatte ihre soldatische Kleidung nämlich selbst mitzubringen. Und Schwarz ist eben jener Ton, mit dem sich am einfachsten und nachhaltigsten jedes Textil auf einheitlich färben lässt. Rote Elemente wurden flink angenäht und aus Messing bestanden die Jackenknöpfe. Voilà, so entstanden unsere Nationalfarben. Diese Symbolik wiederum macht die Sache sympathisch, der deutsche Markenkern war also von Beginn an eingefärbt und angenäht. Na, wenn das die AfD erfährt.

Moment mal – Ruhrgebiet? Das ist doch Fussball, werden Sie vielleicht denken, von dort ein kurzer Gedankenweg zu unserer Nationalmannschaft! Für wen ich denn bei Länderspielen bin? Die zweite Frage an mich. Natürlich fiebre ich mit den brustbeadlerten Kickern, unsere Jungs, ich feuere sie an, bejubele jedes Tor, ärgere mich über jede der seltenen Niederlagen, sage seltsam „Wir sind Weltmeister!“, als hätte auch ich mitgespielt. Doch im Stadion bleibt bei „….für das deutsche Vaterland…“ in mir alles relativ kühl, unemotional, distanziert, während mir bei „…Und er hat sein helles Licht bei der Nacht schon angezünd’t…“ (vgl. Glück auf, Steigerlied, 16. Jhd.) nach wie vor flott Pipi in die Augen steigt und Gänsehaut meine Arme überzieht. Da durchströmt mich Heimatverbundenheit, ja auch Stolz, ähnlich wie bei einem anderen Lied. Doch von diesem soll erst am Ende dieses Essays die Rede sein. Ein Stadion war es auch, in dem Sarah Connor vor vollen Rängen statt „Blüh im Glanze…“ vor Nervosität „Brüh im Lichte…“ schmetterte. Interessante Version, wir brühen uns eine Nation im Hellen, ein kreativer Akt der Küche.

Wer oder was also ist denn nun deutsch? Eine weithin ungeklärte Frage, die einen weiten Spielraum bietet von Nationalisten bis Anarchisten und alle dazwischen. Die direkte sprachliche Übersetzung der Kategorisierung „deutsch“ bedeutet übrigens „zum Volke gehörig“. Interessante Formulierung, wird sie doch heute zunehmend häufig als „hier geboren“ missgedeutet. Berthold Brecht schrieb einst „Wer in unserer Zeit statt Volk Bevölkerung sagt, unterstützt schon viele Lügen nicht.“. Diesem Umstand trug dankenswerterweise auch Hans Haacke mit seiner großartigen Installation im Innenhof des Reichstages Rechnung. Außen an der solitären Steinburg ist bekannterweise die Widmung „Dem deutschen Volke“ über dem Portal eingemeißelt. Der Künstler schuf im Jahre 2000 ein Blumenbeet, in dem vom Dach an der Kuppel die korrektive Zeile „Der deutschen Bevölkerung“ zu lesen ist. Die verschiedenfarbige Erde stammt aus allen deutschen Wahlkreisen. Großartig, das entspricht mir und der deutschen Wirklichkeit sehr, Deutschland als Puzzle aus Mutterboden bietet Wachstum durch verschiedenste Einflüsse. Wer ist denn schon wirklich stringent ausschließlich in seiner Nationalität verwurzelt, biodeutsch bis weit in die Ahnenreihen? Eine Chimäre, man schaue sich nur Familiennamen an. Ein Team aus Wissenschaftlern bot vor kurzem an, anhand der DNS zu untersuchen, aus welchen Ecken der Welt die Vorfahren ungefähr stammten. Eine recht große Gruppe nahm neugierig teil. Das Ergebnis war verblüffend. Niemand, kein einziger der vielen Freiwilligen, trug Gene ausschließlich aus deutschen Landen in sich! Da strömte wahrhaftig jedes Areal unseres Globus als Erinnerung durch die Adern.

Es gab, gibt und wird immer Wanderbewegungen geben, die Völkerwanderung ist die Natur des Menschen seit der Kontinentaldrift, ein Normalzustand, kein singuläres Ereignis, vor dem es sich panisch einzumauern gilt. Es wurde seit den Höhlenmenschen emsig durchmischt, was viele Höhlenmenschen heutiger Prägung noch immer leugnen. Und weil wir gerade schon dabei sind: Die Arier sind seit Urzeiten ein persisch-indischer Menschenschlag, alles andere als blond, blauäugig und groß. Heimat wird also gern auch krass umgedeutet, gegen den Strich gebürstet. Ergo ist Nationalität in historischen Dimensionen betrachtet immer eine Momentaufnahme, ein Schlaglicht, beweglich und veränderlich. Der Mensch braucht Heimat zur inneren Zuordnung, aber er sollte aus der momentanen räumlichen Verortung kein Monument bauen. Das ist nur Tauben nützlich. Heimat ist jedoch nicht nur genetisch ein Mix aus Strömungen, sondern auch geopolitisch. Selbst wessen Familie seit Generationen lokal ansässig ist, dem wurde die heimische Scholle vermutlich öfter mal unter den Füßen umdeklariert. Betrachtet man die Entwicklung der Karte Deutschlands im Zeitraffer (erlebte ich fasziniert in einem Vortrag), so zeigt sich ein farbenfrohes Geflirre, ein quirliges Geblinke wie die Beleuchtung einer Jahrmarkt-Attraktion. Deutschland ist ein Konstrukt. Über einen schwer fassbar langen Zeitraum unüberschaubar viele Stämme, Fürstentümer, Königreiche, Einzelstaaten, die ständig neue Allianzen schmiedeten, wieder zerfielen, Gebiete verloren, andere hinzugewannen, sich vereinten, wieder trennten. Freund und Feind, dadurch auch Heimat, als immerfort wechselnde Etiketten. Deutschland war optisch eine stete Kirmes an Wandlung und Veränderung, kein göttlich in die Erde gefrästes, immer gleiches Hoheitsgebiet. Drin liegt unsere Stärke! Denn was also ist dieses angeblich identische Deutschsein? Halten wir tatsächlich Friesen und Franken, Bremer und Bayern, Schwaben und Sachsen, Rheinländer und Westfalen, für ein- und dieselbe Ethnie? In der Wirklichkeit fühlt sich der Kieler wohl dem Dänen näher als dem Hessen oder Badener. Wer versteht schon einen Schwaben, einen Oberbayern? Selbst unsere gemeinsame (Hoch)Sprache, lediglich zwischen Hannover und Osnabrück wirklich verwendet, wurde erst von Luther aus Pragmatismus begründet, seine gleichwohl größte Tat. Im Alltag erfreuen wir uns vergnügt und milde an unseren inländischen Unterschieden, veralbern Trachten und Traditionen, parodieren nach Herzenslust Sitten und Gebräuche, Idiome und lokale Begriffe (Brötchen, Bämmen, Schrippen usw.). Und das ist gut so! Migranten, Geschäftsreisenden und Urlaubern erschien dieses Deutschland nie als homogen, sondern eher als ein unverständliches Konglomerat aus Einzelgebieten, ein Vielvölkerstaat unter einer Fahne, im Föderalismus irgendwie vereint, eine laute Kita mit diversen Gruppenräumen. Darauf zum Beispiel bin ich stolz. Nicht auf Grenzziehung, Adler, Fahne, Hymne. Bunte Republik Deutschland, die kann ich lieben lernen. Leben wir vergnügt die Vielfalt, das Anderssein, diese von der Geschichte zusammengebastelte Union, die noch immer ungeschickt dabei ist, sich aus Uneinheitlichkeit irgendwie zu verschmelzen. Schüttelt man die Flasche (zu WM, Olympia, Schützenfest etc.), wird aus mehreren Flüssigkeiten eine Mischung, steht das Gefäß still (Alltag), trennen sich die Substanzen wieder voneinander aufgrund ihrer unterschiedlichen Dichte. So sind wir, Emulsion BRD, kein Grund zur Sorge. Denn die gelassene Akzeptanz dessen ist das ungeheuer tragfähige Gegenmodell zu den verkniffen hysterischen Orbans, Erdogans, Seehofers, Trumps dieser Welt und ihren unsäglichen Dystopien. „America first“ heißt das Lied zum Untergang dieser großen Nation. Paradox, denn ausgerechnet dieses Gebilde namens USA besteht aus fast purer Einwanderung. Das -U- steht für United, nur zur Erinnerung. Das derzeit überkonnotierte „Wir“ bedingt automatisch immer „Die anderen“. Öde und beschränkend. Die Zukunftsfähigkeit eines Landes zeigt sich in der Offenheit für Einflüsse, in der Fähigkeit zu lernen, zu adaptieren, zu integrieren und sich aus diesem Dreiklang entwickeln zu wollen. Das Leben ist kein eingefrorener Block, auch eine Nation nicht, es ist eine niemals enden wollende, viskose Transformation. Wenn sie denn überleben will. Stillstand ist Rückschritt. Das Erfolgsmodell der Evolution besteht aus Koexistenz, Kooperation und Anpassung, nicht aus Isolation und Vereinzelung. Erhalt durch steten Wandel. Insofern sind die Progressiven die im Kern Konservativen, nämlich die eigentlichen Bewahrer, die begriffen, dass nichts so bleiben kann und wird. Da hilft auch keine Mauer. Ein Albumtitel von Herbert Grönemeyer lautet trefflich „Bleibt alles anders.“. Das wäre ein Titel für eine Hymne, die ich wohl mitsänge.

Liebe ich also mein Vaterland? Ich weiß es nicht. Klar ist: Ich liebe seine Menschen, seine Kultur und die grandiosen Möglichkeiten, die mein Leben in seinen Grenzen mir bietet. Das alles ist konkret, fassbar. Dem Synthetischen einer „Nation“  kann ich nur wenig abgewinnen, das ist mir zu willkürlich, zu abstrakt, zu pathetisch, zu entrückt, zu gewollt, zu bemüht. Zudem bereiste ich in meinem Leben zu viele Länder, um noch glauben zu können, dass eine Art zu Leben die einzig mögliche Matrix für alle ist. Es gibt so viele wunderschöne Ecken auf dem Globus, wo es sich sicher auch prächtig leben lässt. Meine Heimat nähme ich natürlich in mir mit, doch reicherte ich sie in der Ferne mit Andersartigem an. Doch dazu darf ich meine Herkunft nicht verklären, erheben, mystifizieren. Um meine Identität muss sich bitte keine Bewegung kümmern. Ich wurde geboren in Deutschland, dafür bin ich dankbar. Das war ein solides Glück, ein schöner Zufall, jedoch keine Leistung meinerseits, weshalb ein Begriff wie Stolz gänzlich unangebracht ist. Da halte ich es mit Heinz Rudolf Kunze, der zum Thema Heimat singt „…ich werde überall begraben sein.“. Wir machen hier vieles besser als andere Länder. Aber auch etliches schlechter. Liebe, auch die zur Heimat, ist nicht gleichbedeutend mit Kritiklosigkeit, ganz im Gegenteil. Liebe erweist sich auch und gerade im kritischen Blick, in der Skepsis, im wiederkehrenden Zweifel, im Aushalten widersprüchlicher Gefühle. Das Gegenteil ist preußische Aufopferung, widerspruchsloser Gehorsam, Zapfenstreich mit Fackeln am Brandenburger Tor. Strammstehen, ausdrucksloser Blick in die Ferne, die Hymne ergriffen, aber innerlich abwesend absingen. Meinem Wesen aber liegt die Rumba näher als der Marsch.

Ich durfte einmal einem wundervollen Moment beiwohnen. Auf einer Veranstaltung sollte die Nationalhymne abgespielt werden. Der dafür Beauftragte tippte aber daneben und es erklang versehentlich die erhabene Hymne der Giganten Beethoven und Schiller. Was habe ich mich gefreut, grandios! „…alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt. Seid umschlungen, Millionen, diesem Kuss der ganzen Welt!“. Welch prachtvoller, köstlich freudscher Fehler. Hier begannen meine Lippen das Singen eigenständig. Nach sehr wenigen Takten allerdings wurde die Freude schöner Götterfunken brachial verdrängt durch die Schwere unserer einschläfernd lahmen Nationalhymne. Da bin ich neidisch auf die französische und italienisch, da ist Pfeffer drin.

Ja, ich gestehe es. Ich liebe nicht den Staat, finde ihn nur passabel und organisatorisch nützlich, bin nicht erfüllt vom Deutschsein, werde nicht inbrünstig bei der Hymne. Aber ich liebe die Menschen hier und ich liebe es, hier zu leben. Doch leben könnte ich woanders auch, fühle mich als Weltenbürger, als Kosmopolit, dem das Karma die Zelte hier aufschlug. Eine gute Wahl. Mein Fazit: Ich bin entspannt unnational, dennoch wohlig verwurzelt. Wissen Sie was? Meine Hymne geht so: Alle Menschen werden Brüder. Oder Schwestern. Eine bunte Kette von Menschen. Ohne Strammstehen, Herzgriff und Gesang. Dafür mit Tanz, einem Lächeln und offenem Herzen. Meine Identität? Sortiert sich jeden Tag neu. Und das ist gut so. Ich habe anderes zu tun. Sie nicht auch?

Michael Krakow – Seminare / Vorträge / Coaching: www.mikrakom.de

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Sieben Sie Simples!

Drei Geschichten und eine dazu.

Ein gebogener Bürgersteig, rote Backsteinhäuser, Halteverbotsschilder. Irgendwo in irgendeiner deutschen Stadt. Zentral in dieser Szenerie eine schwere, silberfarbene Limousine schwäbischer Provenienz sowie direkt daneben eine beleibte Dame. Sie hält die hintere Tür des Fahrzeugs auf, trägt Kleidung, welche im Betrachter zuordnend das Bild der älteren Frau mit türkischem Hintergrund entstehen lässt, die Insignien sprechen dafür – weiter, wallender Umhang und Kopftuch. Die Unterschrift klärt uns auf. Scheinbar. Automobil und Frau stehen direkt vor einer Tafel für Bedürftige. Wie kann das sein? Jemand mit solch luxuriösem Gefährt holt sich Nahrungsmittel von einer Tafel!? Die Volksseele tut das, was sie in unseren Tagen so fürchterlich gern tut, sie kocht zügig hoch. Dieses Photo verbreitet sich im Netz wie Zellteilung in einer Nährlösung. Die Bürger und -innen sind empört, wütender Schaum auf der inneren Tapete, flammendes Zürnen im Gemüt. Da haben wir den Beweis, wir werden schamlos ausgenutzt! Tage später spielt es medial überhaupt keine Rolle mehr, dass der Leiter jener Tafel in Landau, dort wurde dieses Bild aufgenommen, uns den korrigierenden Hintergrund anbietet. Jene Dame neben der polierten Kutsche mit Stern hält die Tür für eine alte Nachbarin auf, die nicht mehr gut zu Fuß, aber auf die Tafel angewiesen ist. Sie wird regelmäßig von der Frau mit Kopftuch zu dieser Tafel gefahren, weil sie es sonst nicht dorthin schafft. Diese hilfsbereite Fahrerin wartet indes draußen, möchte selbst nichts von dort für sich. Das eben zeigt dieses Bild. Aber das wollen wir nicht mehr hören (Lügenpresse! Alternative Fakten etc.), es würde unseren wohlfeilen Zorn mit Scham durchsetzen, wir müssten revidieren, was uns an Information liebgewonnen ist. Außerdem ist längst der nächste Aufreger durch die Gazetten getrieben, nichts ist älter als die News von gestern. Das gilt auch und gerade für wahre Fake-News. Weiterlesen „Sieben Sie Simples!“

Von Menschen und Pferden

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Mitte August 2015 bekam ich die Nachricht, dass meine Nichte Anne einen schweren Unfall hatte und im Koma lag. O-Ton: „Ich wäre gestorben, ganz klar“. Sie wurde von einem Pferd so stark in den Brustraum getreten, dass ihr Herz platzte, sie hatte zwei Löcher im Herzen und schwebte in akuter Lebensgefahr.

Niemand wollte oder konnte mir die Erlaubnis für die Behandlung geben. Zu ungewöhnlich waren die Dinge, die ich so machte. Gott hatte aber wohl noch einige Pläne mit ihr.

Sonntag in der Nacht wachte ich auf, mir war kochend heiß. Gott sagte wieder: „Mach genau das, wofür du auf dieser Welt bist, mach!“

Alles, was ich von der geistigen Welt her kenne, habe ich mir dazu geholt. Ich habe gebetet und so „gearbeitet“ wie noch nie. Habe ihr Gehirn auf normale Größe reduziert und die Lungenquetschungen herausgenommen. Das Trauma vom Tritt sitzt noch. Kann ich heute aber nicht machen, ist viel zu gefährlich!!!!

Weiterhin habe ich ihre Herz-, Lungen- und Nierenquetschungen bearbeitet. Wasser und Blut wurde aus ihren Lungen heraus geleitet.

Montag ging es ihr schon besser. Nun nahm ich ihr das Trauma. Danach bearbeitete ich noch einmal das Gehirn und die Lungen. Mittwoch wieder das Gehirn und die Lungen. So „gefielen“ sie mir noch nicht.

Donnerstag: Gehirn und Lungen, fertig!!!! Sie hatte noch einen Haarriss an der rechten Niere, ich habe ihn geklebt. Die Blume des Lebens für sie besprochen, einen Brief für sie geschrieben und beides Darius mitgegeben, damit Hannah das mit ins Krankenhaus nehmen kann.

Abends habe ich Hannah angerufen. Sie sagte nur, dass sie das Anne vorgelesen hätte.

Ein paar Tage später schickte mir ihre Mutter schon Fotos von Anne, wo sie draußen in der Sonne vor dem Krankenhaus saß.

Das nenne ich dann wieder einmal WUNDER!!!! Ca. 14 Tage nach dem schweren Unfall wurde Anne entlassen!!!

Später trafen wir uns. Sie fragte mich, ob ich nachts bei ihr gewesen wäre, als sie im Koma lag. Sie kann es bis heute mit Worten nicht beschreiben, sie kann es sich selbst nicht erklären. Sie hatte gespürt, dass jemand da war, der sich um sie kümmerte. Selbst die Ärzte sagten, dass es an ein Wunder grenzt, dass sie das alles überhaupt so überlebt hat.

Im Krankenhaus bekam sie ein winziges Doppelschirmchen, das wie ein Korken in die Löcher im Herzen gesetzt wurde.

Später behandelte ich ihr eigenes Pferd. Es hatte mit angesehen, wie Anne von einem anderen Pferd getreten wurde und einige Zeit ohnmächtig im Stall lag. Zum Glück kam eine Reiterin und hatte Anne gefunden. Annes Pferd sah dann auch, wie sie mit dem Rettungswagen abgeholt wurde.

Das Pferd litt unter dem Trauma. Nach zwei Behandlungen ging es ihm wieder sehr gut. Kurze Zeit später waren die beiden wieder ein tolles Team.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de

Gute Energie inklusive

Lust auf Leben in der Stadthalle Spenge

Ein buntes Völkchen tummelt sich an diesem Wochenende in der Spenger Stadthalle. Bunt im Sinne von vielfältig, außergewöhnlich, magisch und wunder-voll. Alternative Heilweisen werden vorgestellt, Heilsteine, Räucherwerk, Beauty- und Wellnessprodukte, Kartenlegen, spirituelle Wegbegleitung und vieles mehr.

Beate Anna Kruse

Organisiert hat diese Messe auch in diesem Jahr wieder Beate Anna Kruse, tätig als Masseurin für die Tibetanische Rückenmassage und als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun. Diese Messe soll dazu beitragen.“

 

Marion Schmitz und Marita Habel

Gesundheit von innen und außen bieten die Produkte von Forever Living. Marita Habel und Marion Schmitz sind die lebendigen Beispiele dafür, dass das gelingt.

 

Kerstin Heinz-Gehlhaus

Kadesha.de ist DAS Esoterik-Fachgeschäft in Bad Oeynhausen. Bücher, Steine, Schmuck, Räucherwerk und alles was das Herz sonst noch begehrt, ist hier erhältlich. Eine kleine Auswahl hat die Inhaberin Kerstin Heinz-Gehlhaus nach Spenge mitgebracht.

 

Annegrat und Saskia Breiter

Reconnective Healing® bedeutet Heilung durch Rückverbindung. Es ist eine Wiederanbindung an das Universum, die diese Art der Heilung geschehen lässt. Es ist eine vollkommen neue Ebene des Heilens, durch die eine Rückkehr zum optimalen Zustand von Balance und Vitalität ermöglicht wird“, so Saskia Breiter, die seit 2014 zusammen mit ihrer Mutter Annegret Breiter Reconnective Healing in HalleWestfalen anbietet.

 

Heilpraktiker Jens Fischer und seine Kollegin auf dem Messestand

Sein Behandlungsspektrum ist breit. Der Heilpraktiker für Physiotherapie Jens Fischer aus Spenge setzt physiotherapeutische und alternative Behandlungsmethoden ein. Er hat die sprichwörtlich heilenden Hände und arbeitet ganzheitlich an den Ursachen des Leidens.

 

Dorothea Kuhl

Mit Achtsamkeit und liebevoller Präsenz berührt Dorothea Kuhl völlig absichtslos die Wirbelsäulenreflexpunkte ihrer Klienten: „Gleichzeitig bewege ich mich auf der Zeitschiene der pränatalen Phase, in der sich unsere lebensprägenden Energiemuster zum ersten Mal ausgebildet haben. Die Lebensenergie des Menschen kann so dazu angeregt werden, wieder freier zu fließen. Wer mag, darf auf der Messe eine Probesitzung genießen.

 

Christine Kobusch

Einen Blick in die Zukunft werfen? Christine Kobusch legt die Karten eher als Wegweiser. In der Regel kann sie die Lebenssituation ihrer Klienten damit sofort erfassen. Lösungsansätze offenbaren sich,  indes oft ganz anders als erwartet.  Wer mehr über die lebensbereichernden Angebote des Natur-Vital-Zentrums OWL und Christine Kobusch  erfahren möchte, kann sich auf ihrer Webseite informieren.

 

Karin Hagenschulte

Die psychologische Beraterin Karin Hagenschulte aus Beckum ist eine Herzöffnerin der besonderen Art. Sie spürt intuitiv die Blockaden ihrer Klienten, hilft ihnen, den Blickwinkel zu ändern und besser mit den Lebenssituationen umzugehen.

 

Sabine de Jong

Spirituelle Anregungen, Energiearbeit und Entspannungstechniken, Seelenbilder und ihre Bedeutung – das sind nur einige Angebote von Sabine de Jong.

 

Lena Kämper

Human Therapy ist die sanfte Behandlungsmethode der neuen Zeit. Lena Kämper aus Preußisch Oldendorf bringt die Menschen auf sanfte, aber effiziente Art wieder in Balance.

 

Silke Eleonora Heinrichmeyer

Seelengesang – was mag das sein? Silke Eleonora Heinrichmeyer aus Bad Oeynhausen ist die „Stimme des Lichts“. Sie singt dein persönliches Seelenlied. Das dient der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Inbegriffen sind mediale Botschaften, die sich ihr während des Singens offenbaren.

 

Christian Eikhoff

Gib Deine Füße in seine Hände, lehn dich zurück und lass alle Anspannungen los. „Die Füße tragen dich den ganzen Tag, durch das ganze Leben. Zeit, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“ Christian Eikhoff aus Preußisch-Oldendorf hat seine ganz eigene Art der Wolfühl-Fußmassage.

 

Die Messe Lust auf Leben findet jedes Jahr in der Stadthalle in Spenge statt. Ab sofort steht sie fest in meinem Terminkalender. Der Besuch dort ist eine Bereicherung für Körper, Geist und Seele.

Nicht jede(r) der hier aufgeführten Aussteller verfügt über eine Webseite. livinginowl stellt auf Wunsch gern die Kontaktdaten zur Verfügung.

Symbiose aus Raumgestaltung und Kunst

Reiner Sonnenberg stellt aus.

Malermeister Jörn Leweling und Künstler Reiner Sonnenberg (v.l.)

„Ich sah die Bilder von Reiner Sonnenberg auf seiner Internetseite und war sofort von den Farben und der Vielfältigkeit seiner Arbeit begeistert“, so Maler- und Lackiermeister Jörn Leweling aus dem ostwestfälischen Langenberg.

„Als in meinem Betrieb ein Freiraum entstand, war für mich klar, dass ich hier gerne die Möglichkeit einer temporären Ausstellung anbieten möchte. In einer Zeit der farblosen glatten und scharfkantigen Formensprache schließt Reiner Sonnenberg durch seine Bilder und Farben die kahlen Lücken unserer Wohnwelten. Die perfekte Symbiose zu meiner Arbeit als Raumgestalter.“

Die Ausstellungseröffnung findet am 21. März 2018 ab 18.00 Uhr statt. Die Bilder und Objekte von Reiner Sonnenberg können ab dann für einige Wochen dort bestaunt werden.

Malerfachbetrieb Leweling
Lippstädter Straße 44
33449 Langenberg
www.leweling.com

Zwischen Himmel und Erde

Aijaijaij…Damals…noch gaaaanz am Aaaaaaaanfang unserer turbulenten Beziehung war da so ein Ausritt…Werd jetz noch ganz rot bei dem Gedanken…

Wie gesagt, zu Beginn (lasst mich zarte 18 oder 19 gewesen sein…) waren wir sehr oft nicht 100 prozentig einer Meinung…ok…Zu 99 Komma Periode 9 und das quasi täglich… Das zeigte sich in unterschiedlichen Verhaltensweisen meines Tierchens. Eine wirklich unangenehme Unart war, in den ungünstigsten Momenten buckelnd loszurennen ohne Rücksicht auf Verluste, geschweige denn auf Frauchen. Am liebsten blieb dabei dann noch Frauchen zuuuuuuufällig im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke…RIESENSEUFZ…

Es war einmal ein schöner Spätsommertag mit herrlichen von Strohballen gesäumten Stoppelfeldern. Ne Freundin und ich machten einen eigentlich romantischen Ausritt ins Abendrot, was nur von meinen panischen Schwitz Attacken gestört wurde. Denn ich wusste ja vorher nich, was sich der Herr wieder einfallen lassen würde, um die Zweisamkeit abenteuerlich zu gestalten. Also schwitzte ich vorsichtshalber unauffällig vor mich hin.

Alles lief glatt, bis ich mitten im Feld den Gurt überprüfte und zum Nachgurten absteigen musste. Ansich kein Problem. Damals war ich noch nich soweit, den Westerngurt von oben zu straffen. Was mir bei meinem explosiven Reittierchen auch eh noch viel zu riskant gewesen wäre, aber ich schweife ma wieder ab…
Ich sagte also meiner Freundin Bescheid und wir hielten an. Schwungvoll legte ich mich über den Hals und schwang mein Bein über seinen Hintern und spürte quasi schon den Boden unter meinen Füßen…Der jedoch nich kam…

OH GOTT!!!!
Was war passiert????
Während meine Fußspitzen ganz zaghaft den Boden berührten, hing ich derweil mit T-shirt samt BH am Sattelknauf fest…
Ich sag euch, mir wurde heiß und kalt und ich betete nur, dass Nasilein nich ausgerechnet JETZT auf die Idee kommen würde, durchzugehen…
DAS wäre nun wirklich WIRKLICH äußerst ungünstig …


Ich rief also gaaaanz saaaaanft und voooorsichtig meine Freundin um Hilfe, dass sie bitte mein Pony halten und BLOß nich lachen solle…
Jaja, zu letzterem sag ich einfach ma nix, ne?
Jedenfalls tat sie wie geheißen und fragte zudem, ob sie mir helfen könne. Ich verneinte. Ich wollte jetzt bestimmt niemanden an und unter meiner Wäsche fummeln haben…uiuiui…
Zwar dauerte es einen Moment, aber ich schaffte es letztendlich ohne Schäden meine Kleidung wieder zu sortieren und ordentlich angezogen aufs Pferd zu steigen…Da fiel mir echt ein Stein vom Herzen, zumal Nasi völlig unbeteiligt einfach brav stehen geblieben is!!!
Dennoch ermahnte ich sie, bitte über diesen Vorfall Stillschweigen zu bewahren…
Seufz…Was soll ich sagen… Ponyhof halt, ne?
Immerhin blieb ich in all den Jahren nich die Einzige mit dieser Erfahrung…hihi…Und auch mir passierte es ca. 10 Jahre später nochmal. Aber das is eine andere Geschichte…

Jaja, solch ZUVORKOMMENDE Momente hatte Nasilein damals schon zeitweilig und wusste wohl, wann es besser war, mal frauchenfreundlich zu sein😂

Bis nächste Woche

Eure Diana Fuchs

Brot & Rosen für die Frauen dieser Welt

rezep memisevic Living in OWL

Heute ist der 8. März. Internationaler Tag der Frau. Ein Tag der Solidarität im Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen, der schon eine über hundertjährige Tradition hat.

„Brot und Rosen“ lautete im Jahre 1912 die Parole von mehr als 20.000 Textilarbeiterinnen in Massachusetts, die  gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit streikten. Das dazugehörige Gedicht von James Oppenheim wurde zu einem zentralen Element der Gewerkschafts- und Frauenbewegung.

Seit damals wurde zwar viel erreicht, aber auch im 21. Jahrhundert leiden noch unzählige Frauen und Mädchen unter Diskriminierung, Gewalt und Abhängigkeit.

Euch überreiche ich – von Frau zu Frau – Brot, Rosen und Gedanken der Verbundenheit.

Das Bild hat übrigens der Bad Salzufler Maler Redzep Memisevic gemalt. Es strahlt die Eleganz der Kraft aus, zu der Frauen in der Lage sind, und passt gut zu diesem Tag.

Lust auf Leben

Messe für Lebendigkeit & Lebenskraft in der Stadthalle Spenge

Am 17. und 18. März 2018 solltet Ihr Euch Zeit nehmen. Denn dann heißt es zum 10. Mal „Lust auf Leben“. In der Spenger Stadthalle wird es bunt an diesem Wochenende. Bunt die Stände der rund 30 Aussteller und bunt die Vielfalt des Angebots.

Vertreten sind Alternative Heilweisen, wie zum Beispiel Reconnective Healing, energetischer Schmuck, spirituelle Namensgebung, Kartenlegen, Aurafotografie, Vitalität durch durch Aloe Vera und Ayurveda, um nur einige wenige Themen zu nennen.  Lasst Euch verwöhnen von den Kurz- und Probebehandlungen der Aussteller.

Eine komplette Ausstellerliste findet Ihr hier: FlyerMesse2018

An beiden Tagen warten außerdem spannende Vorträge zu nicht alltäglichen Themen auf die Zuhörer.

Beate Anna Kruse, tätig als hellfühlende, liebevolle energetische Begleiterin, ist zusammen mit dem Netzwerk Lichtbaum die Organisatorin der Messe. „Das Interesse an diesen Themen wächst, ebenso das Verständnis über den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. Jeder ist in der Lage, zu seiner Gesundheit und Lebenskraft beitragen, wie auch präventiv für den Erhalt dieses kostbaren Gutes etwas tun.“

 10. Messe „Lust auf Leben“ am 17. und 18. März 2018 in Spenge

Samstag, den 17. März ab 10.00 – 19.00 Uhr, Sonntag, den 18. März ab 10.00 – 18.00 Uhr ,   Tageskarte 5,- €. Weitere Infos unter: www.netzwerk-lichtbaum.de

Grippewelle?

Nase zu? Kopf dicht? Alles tut weh? Glaubt man den Medienberichten, feiert zurzeit halb Deutschland krank. Grippale Infekte scheinen Hochkonjunktur zu haben. Ist halt für diese Jahreszeit typisch (?)

Hedwig Bonensteffen sieht das Phänomen ganz anders: „Viele Menschen wundern sich zurzeit  auch über schlechte Träume, uralte Ängste, die wieder hochkommen und Erinnerungen, die man in der hintersten Schublade vermutete. Wichtig ist, dies alles zuzulassen. Wir werden aus dem Alltag herausgenommen, um diese Transformationsarbeit leisten zu können, denn nichts anderes bedeuten die Symptome.“

Also, dem Arbeitsplatz fernbleiben, solange es nötig ist und sich gut anfühlt, sich Ruhe gönnen und den Körper entlasten. Alles ist gut!

 

Foto: Clipdealer

Selbstbewusstsein und gaaaanz viel Liebe…

Inge Hörster (Artikel: Aurachirurgie – ein Geschenk des Himmels) erlebt in ihrer Tätigkeit immer wieder höchst erstaunliche Situationen und lässt die LeserInnen von livinginowl daran teilhaben.

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Inge Hörster

Hier die Fortsetzung des Berichts vom 11. Dezember

Nachdem Marie, meine Klientin, so glücklich über meine Behandlung war, hatte ihr Mann sie gefragt, was denn bloß mit ihr los sei. Sie sei so fröhlich, so optimistisch. Nach und nach erzählte sie ihm alles, ohne dass sie sich weiterhin versteckte. Vorher hatte sie Angst, ihm über „solche komischen Dinge“ zu berichten.

Er wurde ganz neugierig. Eine Woche später hatte er einen Termin bei mir 🙂

Seine Probleme:

  • in beiden Beinen Krampfadern
  • setzt sich täglich für andere ein, gibt sich fast für sie auf
  • Abhängigkeit zu den Eltern
  • mit seinen Projekten nur Pech, nichts gelingt ihm
  • hat heilende Hände

Als ich mich vor der Anwendung mit ihm in Gedanken verband, kam seine Seele schon freudig und voller Erwartung auf mich zu. Sie plapperte und plapperte. So eine lustige Anwendung hatte ich noch nie.

Ich  nahm ihm seine Traumata, gab ihm Eigenliebe, Selbstbewusstsein und gaaaanz viel Liebe ein. Sämtliche Seelenanteile, die ihm genommen wurden, wurden zurückgeholt. Nachdem ich seinen alten, ihn blockierenden Glaubenssatz gelöscht habe,  bekam er folgenden neuen Glaubenssatz:

„Ich bin frei und lebe, bewege mich mit Freude. Ich liebe mein Leben.“

Eine Woche später der Bericht von Marie über ihren Mann:

Liebe Inge,

Erst mal lieben Dank für Deine wunderbare Heilarbeit! Es ist mal wieder sehr berührend und erstaunlich, was da so raus kommt..! Aber alles ist irgendwo auch in Resonanz…! Muss man erst mal verarbeiten…

Aber es ist auf jeden Fall befreiend und heilend.

Mein Mann hat sich mir sehr geöffnet,.. das tat ihm gut (mir auch ),.. er ist wohl so ziemlich in einer Sinnkrise.. so habe ich ihn eigentlich noch nie gesehen..; aber ich habe das Gefühl, dass es danach aufwärts geht, frohen Mutes…! Ich glaube, er ist jetzt so weit, dass er sich für Spiritualität öffnet, denn er erkennt, dass es irgendwie besser klappt mit Engeln an der Seite als ohne. Das ist sehr schön ! Danke !

1000 Dank, liebe Inge und ein gemütliches Wochenende, von Herz zu Herz, Marie

P.S.:  Mein Mann hat am Anfang Feuerwerk und bunte Farben gesehen.

Inge Hörster
E-Mail: hoerster-schloss@web.de
Webseite: www.meine-aura-oase.de